einmal stinkeschiss und schon hat man morbus crohn, so schnell gehts
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Stuhlgang
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Zitat von llorT_TZitat von nik_sh0tZitat von zupzuptl;dr
aber +1 kann man immer mitnehmen
Zitat von My life for IUZitat von zupzuptl;dr
aber +1 kann man immer mitnehmen
Zitat von umelZitat von zupzuptl;dr
aber +1 kann man immer mitnehmen
Zitat von scarfixZitat von zupzuptl;dr
aber +1 kann man immer mitnehmen
Zitat von zupzuptl;dr
aber +1 kann man immer mitnehmen
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Phase II: 16 - 22 JahreZitat von nxtAls bisher stiller Genießer dieses geistreichen Threads, wollte ich nun auch mal meinen Schiss dazu geben. Dazu würde ich gerne meine Gewohnheiten in definierten Zeiträumen wiedergeben:
Phase 0: 0 - ca. 2 Jahre
Windelschiss
Aus mündlicher Überlieferung war hier mein Schiss “normal“ mit gelegentlichen Abweichungen in Abhängigkeit von Gesundheitszustand und der mir verabreichten Nahrung.
Phase I: 2 - 16 Jahre
Die Zeitspanne des zufriedenen Schisses
Ein Stuhlgang war meist reibungslos, wenn man musste, dann musste man - einmal drücken, die Wurst war da, abwischen, abdrücken, Hände waschen, alles innerhalb von max. 10 min.
An eine Begebenheit erinnere ich mich wie heute, es war mit 8 Jahren. Vor lauter Fußballspielen am Bolzplatz wurde der Drang des Stuhlgangs immer weiter hinausgezögert bis es endlich ins Elfmeterschießen ging. Als Allrounder stellte ich mich wagemutig ins Tor: erster Schuss - gehalten, zweiter Schuss - Pfosten, dritter Schuss - die Wurst malte schon - Tor. Ich flog mit allem was ich hatte - vergebens, landete hart. Zunächst dachte ich: “Puh... nochmal überstanden“, doch ein unangenehmes Gefühl an meiner Kehrseite sagte mir: “Wohl doch nicht“ - fieberhaft überlegte ich, was nun zu tun ist. Also entschied ich mich zu simulieren, griff mir an die Seite und japste vor Schmerz. Ich humpelte nach Hause, und erst dort wurde mir das ganze Ausmaß bewusst: es muss sich um ein Prachtexemplar einer Wurst gehandelt haben, der ich unter anderen Umständen gehuldigt hätte. So aber war so ziemlich alles braun und klebrig.
Body in change. Oder: Von der Schwierigkeit eines geregelten Stuhlgangs
Mit der Pubertät stellte sich mein Verdauungstrakt offenbar um. Plötzlich konnte ich keine Milch (früher ohne Probleme 1 l / Tag) oder andere Leckereien mehr vertragen, obwohl sich an meiner Ernährung nichts Grundlegendes veränderte - na gut, der ein oder andere Todessuff war dabei, aber Bierschiss war weiterhin gut vom anderen Schiss zu unterscheiden. An Kaffee war gar nicht erst zu denken!
In dieser Zeit hatte ich häufig mit Dünnschiss zu kämpfen - 3-4x wöchentlich und dann recht breiig. Es war auch so, dass sich kein Druck über den Tag aufbaute, sondern eher, dass von jetzt auf gleich der Darm polterte, mir die Tränen in die Augen schossen und ich schleunigst die nächstliegende Keramikabteilung aufsuchen musste. Kaum gesetzt - pure Erleichterung. Anschließend musste ich ca. 15 min warten, dann ging das ganze von vorne los, also entschied ich mich meistens, sitzen zu bleiben. Entsprechend dauerte hier ein Stuhlgang ca. 30 min. Das Abwischen - Freunde! - es war kein Spaß und der Gestank erst recht nicht. Es gab zwischenzeitlich immer mal wieder Phasen, wo ich meinen Schiss als "normal" bezeichnen würde - feste Konsistenz, angenehmer Geruch, bräunliche Farbe, sodass ich regelmäßig dachte: "Puh, jetzt hab ich es endlich wieder überstanden." Am nächsten Tag konnte das Ganze aber wieder anders aussehen. Einen Arzt hatte ich in dieser Zeit diesbezüglich interessanter Weise nie aufgesucht.
Ob es Stress war - keine Ahnung. Ernährung würde ich ausschließen, man kann aber nie wissen!
Vom Neidschiss
Zu dieser Zeit habe ich dann auch gelernt, was echter Neidschiss ist - andere bezeichnen es als "Glückswurst". In der Zwischenzeit, während ich auf meinen 2. Darmanfall wartete, konnte ich anderen Leuten in den Kabinen neben mir lauschen. Dort hatte es den Anschein, als ob manche in der Phase I hängen geblieben wären: Tür auf - Deckel hoch - Hingesetzt - Plopp - Abwischen - Abdrücken - Deckel zu - Tschüss. Mensch, war ich neidisch, so einen Schiss wollte ich auch wieder!
Phase III: 22 - heute
Der Standardschiss
Glücklicherweise dauert Phase II nicht bis heute an. Zwar lege ich keine Glückswürste ab, meine Stuhlgänge erweisen sich aber als erheblich angenehmer. Milch und Kaffee sind auch kein Problem mehr, sowie der Großteil anderer Nahrungsmittel. Ich komme also zu dem Schluss, dass sich der Körper und der Darm im steten Wandel befinden. Derzeit bin ich rundum glücklich und habe wieder zu einer Einheit mit meinem Stuhl gefunden.
Oft gehasst, blicke ich ihm nun wieder vertrauensvoll in die Augen. Das, liebe rmler, ist wahre Poesi!
Vielen Dank!
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Dayum... darauf hätte man auch selbst kommen können.Zitat von Lumpetrick17: den spinat normal zubereiten etc, aber dann, kurz vor dem verzehr durch ein ordentliches steak ersetzen. dit isset!Zitat von cnslich bekomme von spinat direkt durchfall. ungefähr 10min nach verzehr. dabei liebe ich spinat
Ich danke dir aus tiefstem Herzen für diese Weisheit. Werde mein Bestes geben, es umzusetzen.
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Genau so einen Turn hatte ich erwartet. Dass es aus irgendwelchen Gründen nicht mehr gut ging. Sechs Jahre sind eine lange Zeit, da musstest du ganz schön was durchmachen. Das hört sich richtig katastrophal an. Würde mich wundern, wenn Stress dafür verantwortlich war. In dem Alter ist man doch normalerweise nicht so gestresst. Noch mehr verwundert mich allerdings, dass du nicht zum Arzt gegangen bist. Ich kann mir aber vorstellen, dass viele Leute sich mit einem dauerhaft schlechten Schiss rumquälen aber damit abfinden, weil es ihnen zu unangenehm ist, damit zum Arzt zu gehen und die Ursache herauszufinden.Zitat von nxt´
Phase II: 16 - 22 Jahre
Body in change. Oder: Von der Schwierigkeit eines geregelten Stuhlgangs
Mit der Pubertät stellte sich mein Verdauungstrakt offenbar um. Plötzlich konnte ich keine Milch (früher ohne Probleme 1 l / Tag) oder andere Leckereien mehr vertragen, obwohl sich an meiner Ernährung nichts Grundlegendes veränderte - na gut, der ein oder andere Todessuff war dabei, aber Bierschiss war weiterhin gut vom anderen Schiss zu unterscheiden. An Kaffee war gar nicht erst zu denken!
In dieser Zeit hatte ich häufig mit Dünnschiss zu kämpfen - 3-4x wöchentlich und dann recht breiig. Es war auch so, dass sich kein Druck über den Tag aufbaute, sondern eher, dass von jetzt auf gleich der Darm polterte, mir die Tränen in die Augen schossen und ich schleunigst die nächstliegende Keramikabteilung aufsuchen musste. Kaum gesetzt - pure Erleichterung. Anschließend musste ich ca. 15 min warten, dann ging das ganze von vorne los, also entschied ich mich meistens, sitzen zu bleiben. Entsprechend dauerte hier ein Stuhlgang ca. 30 min. Das Abwischen - Freunde! - es war kein Spaß und der Gestank erst recht nicht. Es gab zwischenzeitlich immer mal wieder Phasen, wo ich meinen Schiss als "normal" bezeichnen würde - feste Konsistenz, angenehmer Geruch, bräunliche Farbe, sodass ich regelmäßig dachte: "Puh, jetzt hab ich es endlich wieder überstanden." Am nächsten Tag konnte das Ganze aber wieder anders aussehen. Einen Arzt hatte ich in dieser Zeit diesbezüglich interessanter Weise nie aufgesucht.
Ob es Stress war - keine Ahnung. Ernährung würde ich ausschließen, man kann aber nie wissen!
Vom Neidschiss
Zu dieser Zeit habe ich dann auch gelernt, was echter Neidschiss ist - andere bezeichnen es als "Glückswurst". In der Zwischenzeit, während ich auf meinen 2. Darmanfall wartete, konnte ich anderen Leuten in den Kabinen neben mir lauschen. Dort hatte es den Anschein, als ob manche in der Phase I hängen geblieben wären: Tür auf - Deckel hoch - Hingesetzt - Plopp - Abwischen - Abdrücken - Deckel zu - Tschüss. Mensch, war ich neidisch, so einen Schiss wollte ich auch wieder!
Phase III: 22 - heute
Der Standardschiss
Glücklicherweise dauert Phase II nicht bis heute an. Zwar lege ich keine Glückswürste ab, meine Stuhlgänge erweisen sich aber als erheblich angenehmer. Milch und Kaffee sind auch kein Problem mehr, sowie der Großteil anderer Nahrungsmittel. Ich komme also zu dem Schluss, dass sich der Körper und der Darm im steten Wandel befinden. Derzeit bin ich rundum glücklich und habe wieder zu einer Einheit mit meinem Stuhl gefunden.
Oft gehasst, blicke ich ihm nun wieder vertrauensvoll in die Augen. Das, liebe rmler, ist wahre Poesi!
Vielen Dank!
Könnte sein, dass du beim Neidschiss ein paar mal neben mir saßt. Denn das ist wirklich mein Standardschiss.
Das Wichtigste ist aber, dass jetzt alles wieder flutscht, auch wenn alles ohne ersichtlichen Grund wieder besser wurde. Schönes Happy End!
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