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geiel! endlich wieder qualität im türkischen fernsehn!!
fyp
Nachfolgend eine kleine Analyse was dieser eine Post, obwohl er nichtmal wirklich selbst von diesem Nutzer stammt, über den User aussagt:
Ursprünglich war hier vom Nutzer SEB. ein Freudenausruf zu lesen. Hierbei bezieht er sich auf die viel gescholtene Qualität der deutschen TV-Landschaft. Die Sendung "Party Bruder!" selbst stellt hierbei aufgrund der Erfüllung mehrerer Aspekte dieser Kritik eine Kontroverse dar. SEB. greift dies ironisch auf und möchte mithilfe dieses Stilmittels auf vorangegangene Problematik hinweisen.
Der User krafti korrigierte diesen Post nun (fyp, "fixed your post"). Dies gibt uns die Möglichkeit Einblick zu erhalten in die Sichtweise dieses Nutzers. Krafti ersetzte das Adjektiv "deutsches" durch "türkisches". Das wirkt auf den ersten Blick nicht wie eine Korrektur, immerhin ist der Sender RTL2 als Heimat der "Party, Bruder!"-Reihe zweifelsfrei ein deutscher Privatsender. Doch diese Trivialität greift zu kurz.
Krafti bietet uns zwei Interpretationsmöglichkeiten:
a) Die Korrektur ist unglücklich gewählt und zielt auf die Darsteller der Serie ab. Hier wird also ein türkischer Migrationshintergrund vermutet. Dies ist nicht abwegig, die Charaktere werden in "Party, Bruder!" stereotyp aufgebaut.
b) Der Korrigierende hält die Zielgruppe der Serie für vornehmlich türkisch. Hier könnte auch a) wieder eine Rolle spielen, sofern man annimmt, dass die Charaktere der Serie den Personen der Zielgruppe ähneln sollen.
Variante a) ließe nun den Schluss zu, dass der Nutzer Krafti an einer orthographischen Schwäche leidet (vgl. "in der Schule nicht aufgepasst"). Leider wäre eine konsequente Schlussfolgerung dann auch, dass der Nutzer leider den Serienaufbau nicht vollständig durchblickte (auch hier vgl. "in der Schule nicht aufgepasst").
Variante b) in welcher krafti die Zielgruppe für vornehmlich türkisch hält lässt zwar aufgrund der Tatsache, dass RTL2 wie bereits weiter oben erwähnt ein deutscher Sender ist, wieder auf mangelnden kognitiven Einsatz schließen. Interpretieren wir hier allerdings "türkisch" als "Bezug zum Türkischen", können wir trotzdem eine Schlussfolgerung ziehen:
Der Nutzer krafti bedient sich häufig (und basierend auf der vorigen Interpretation wage ich nun eine Wertung) einfacher Gedankengänge. Aufgrund der mehrfach in unserer Analyse aufgetauchten Zweifel an seiner intellektuellen Leistungsfähigkeit müssen wir hier vermuten, dass diese begrenzte Nutzung seiner geistigen Möglichkeiten die besonders trivialen Lösungen, welche die Xenophobie und der Rassismus bieten, dem Nutzer krafti als Ausweg dienen. Sie bieten ihm nicht nur eine Möglichkeit seine ihm oft als zu komplex erscheinenden Fragestellungen einfach zu beantworten, sie ermöglichen es ihm weiterhin und darüber hinaus sogar, sich den Adressaten respektive Impuls jener Fragestellungen überlegen zu fühlen.
Oder mit den Worten eines anderen kognitiv beschränkten Nutzers:
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