Manche Memes bringen Dinge durch Überspitzung auf den Punkt. Manche bewirken das Gegenteil. Dieses zum Beispiel. So wichtig is das Ding nu auch wieder nicht, ich finde es nur unpassend. Nix, was jetzt in meinen Augen eine längere Debatte wert wäre ...
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Ein Europa ohne Deutsche Einheit
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Umlageverfahren bedeutet, dass das was ich einzahle nicht für mich "gespart" wird. Es wird direkt an die aktuellen Rentner ausgegeben.Zitat von sick__danke für den threadpush. ich warte immer noch auf die antwort von mars, wo ich mit meiner aussage zu den renten gefailt haben soll.
WARUM hätten also die Arbeiter aus der ehemaligen DDR in die Rente einzahlen sollen, wenn die Rentner nicht bekommen hätten? Und von was hätten die Leben sollen? Die hatten auch ein "Lebenswerk" und haben gearbeitet.
Du kommst mir wie ein eingefleischter Wessi vor, der nie "drüben" war. Ich bin selber Wessi, meine Frau ist aber Ossi und ich hab mich mit der kompletten Familie lange lange unterhalten.
Ich war zur Wende 12 Jahre. Es ist unbeschreiblich, was damals für eine Euphorie geherrscht hat. Ich finde auch nicht, dass das Geld falsch investiert wurde. Die vermutlich einmalige Chance zur Wiedervereinigung musste genutzt werden. Der Fehler war, dass es nicht direkt gesagt wurde - "Freunde, wir brauchen Steuererhöhungen für die Einheit!" Das hätte in der Euphorie jeder gut geheißen.
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mir ist das prinzip des umlageverfahrens schon bekannt. diese art der finanzierug kann aber nur bedingt funktionieren, wenn millionen an empfängern hinzu kommen denen eben keine einzahler gegenüber stehen. das ist doch die situation, die wir dank der wiedervereinigung haben.Zitat von RastaBitte zum Thema "Umlagenfinanzierung" informieren und erklären, wie die Einzahlungen der 70er z.B. heute die Renten sicherer machen sollen.Zitat von sick__danke für den threadpush. ich warte immer noch auf die antwort von mars, wo ich mit meiner aussage zu den renten gefailt haben soll.
@nightmare: ich sage ja auch nicht, dass ostdeutsche rentner gar nichts bekommen sollen. ein existensminimum zum leben soll ja jeder haben. dass aber die durchschnittsrente im osten höher ist als im westen bei gleichzeitig niedrigeren lebenhaltungskosten ist allerdings einfach nur unfair und mich wundert es ehrlich gesagt, dass es hier keinen aufstand gibt. rumgeheult wird immer, dass die ossis weniger verdienen als die wessis. hier wird bei weinen dann aber immer großzügig die deutlich geringere produktivität vergessen. warum soll man das gleiche geld für schlechtere arbeit bekommen? da haben viele wohl die ddr noch nicht überwunden.
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Existenzminimum also - Alle auf Hartz 4 weil man zufällig im falschen Staat gearbeitet hat? WTF?
Mir ist / war nicht bewusst, dass die Durchschnittsrente tatsächlich höher ist... wie wird das berechnet? Über alle Menschen? Dann ist das vermutlich deshalb so, weil die typische "Westmutti" nicht gearbeitet hat und deshalb kaum Rente bekommt. Im Gegensatz zum Osten.
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nee du, dir ist dieses prinzip nicht bekannt. falls doch, hast du es nicht verstanden.Zitat von sick__mir ist das prinzip des umlageverfahrens schon bekannt. diese art der finanzierug kann aber nur bedingt funktionieren, wenn millionen an empfängern hinzu kommen denen eben keine einzahler gegenüber stehen. das ist doch die situation, die wir dank der wiedervereinigung haben.Zitat von RastaBitte zum Thema "Umlagenfinanzierung" informieren und erklären, wie die Einzahlungen der 70er z.B. heute die Renten sicherer machen sollen.Zitat von sick__danke für den threadpush. ich warte immer noch auf die antwort von mars, wo ich mit meiner aussage zu den renten gefailt haben soll.
@nightmare: ich sage ja auch nicht, dass ostdeutsche rentner gar nichts bekommen sollen. ein existensminimum zum leben soll ja jeder haben. dass aber die durchschnittsrente im osten höher ist als im westen bei gleichzeitig niedrigeren lebenhaltungskosten ist allerdings einfach nur unfair und mich wundert es ehrlich gesagt, dass es hier keinen aufstand gibt. rumgeheult wird immer, dass die ossis weniger verdienen als die wessis. hier wird bei weinen dann aber immer großzügig die deutlich geringere produktivität vergessen. warum soll man das gleiche geld für schlechtere arbeit bekommen? da haben viele wohl die ddr noch nicht überwunden.
vgl.:
Spoiler:
Zitat von sick__1:1 Umtausch der Ost-Mark in die starke DM (hehe) war einfach ein krasser Fehler und vollkommen abzusehen. War doch klar, dass die ostdeutsche Wirtschaft viel zu unproduktiv war und ist, um damit gescheite Preise im Markt erzielen zu können.
Angleichung der Sozialsysteme insbesondere des Rentensystems, war der nächste schwere Fehler und hat die Sozialen Sicherungssysteme nachhaltig ruiniert. Nahezu volle Leistungen für 16 Mio, die quasi nichts dafür eingezahlt haben, konnte nur aufgrund der westdeutschen Wirtschaftskraft überhaupt halbwegs funktionieren.wenn du in 2 jahren unter der erde wärst, hättest du doch deinen schlimmsten albtraum erlebt: gemeinsam rente kassieren mit menschen, die dafür nichts eingezahlt habenZitat von sick__die unter 30jährigen müssen dafür langfristig unter den folgen und mit den konsequenzen leben. wenn ich in zwei jahren unter der erde wär, wäre mir der mist wohl auch recht wayne. ich hätte dann ein gtes berufsleben gehabt und konnte noch von einem nicht ruinierten rentensystem leben.
>wenn millionen an empfängern hinzu kommen denen eben keine einzahler gegenüber stehen. das ist doch die situation, die wir dank der wiedervereinigung haben.
Nein, das ist nicht die Situation dank der Wiedervereinigung :D
>rumgeheult wird immer, dass die ossis weniger verdienen als die wessis. hier wird bei weinen dann aber immer großzügig die deutlich geringere produktivität vergessen. warum soll man das gleiche geld für schlechtere arbeit bekommen?
es ist ja irgendwie süß. dass du nun dieses produktivitätswörtchen gelernt hast. natürlich ist die produktivität im osten eine andere, aber daraus darf man kein dumpfes "die arbeiten schlechter", wie du machen :D das ist so krass daneben. das hat u.a. mit der struktur der industrie, fehlenden großunternehmen etc. zu tun. geschichte, kommunismus und so, kannste dich ja mal einlesen. niedrige löhne sind in erster linie ein (ausbeutungs-) instrument um kosten zu drücken und gewinne zu maximieren. gerade bei durchoptimierter fertigung ist es quasi egal, wo die stehen, da zählen lohn- u. logistikkosten.
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wie lange gilt denn die kommunismus-ausrede denn noch? so langsam könnte man doch langsam auch mal drüben in die gänge kommen. an zu wenig milliarden an subventionen wird es jedenfalls nicht gelegen haben.
(und jetzt bring bitte nicht wieder nen einzelfall von irgendnem hippen unternehmen/branche, wo es mal läuft.)
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wenn ein westdeutscher in einer stunde 20 stück einer maschine herstellt, ein ostdeutscher aber nur 12 stück bei ansonsten gleichen bedingungen, sollte der westdeutsche in dem fall auch mehr verdienen.Zitat von nichtzersetztWas genau meinst Du in diesem Zusammenhang mit "schlechterer Arbeit"?
wenn beide die gleiche anzahl an maschinen herstellen, die des westdeutschen aber qualitativ hochwertiger sind und so höhere preise erzielen können, sollte der westdeutsche in dem fall auch mehr geld verdienen.
warum sollen in solchen fällen beide das gleiche verdienen und der ostler dank niedriger lebenshaltungskosten im endeffekt noch besser wegkommen?
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