Yo Brudis, habe einen interessanten Artikel auf SPON gefunden, der lesenswert ist und über den es sich zu diskutieren lohnt.
Die Wiedervereinigung vor 25 Jahren war keineswegs alternativlos. Was wäre passiert, wenn die beiden deutschen Staaten selbstständig geblieben wären? Ein Gedankenexperiment.
Ein paar Kernpunkte daraus möchte ich kurz zititieren:
-> schade, dass ich diese glücklichste Phase nicht bewusst erleben konnte. Diese Erfahrung hätte ich wirklich gerne gemacht.
Wohl die Kernaussage des Artikels, die man auch kaum bestreiten kann. (Auch wenn es einige wahrscheinlich dennoch versuchen werden oder alles direkt als "Hate" abstempeln) Wäre das nicht ein schönes Leben hier in der Bundesrepublik? Neue Straßen, renovierte Autobahnbrücken, nicht-geschlossene Schwimmbäder, mehr Netto vom Brutto und genug Geld für humanitäre Krisen, wie wir sie beispielsweise im Moment erleben. Hach wäre das schön...
Auch ein interessanter Punkt, den ich so bisher noch nicht gesehen habe. Denke aber es hätte dennoch einen Euro gegeben, wenn auch in anderer Form. Eine harte Währung für schwache Volkswirtschaften nützt letztlich keinem, siehe das Beispiel D-Mark für Ostdeutschland oder der Euro für Griechenland.
Gerne auch eigene Punkte einbringen. Ich bin gespannt auf die Diskussion.
Die Wiedervereinigung vor 25 Jahren war keineswegs alternativlos. Was wäre passiert, wenn die beiden deutschen Staaten selbstständig geblieben wären? Ein Gedankenexperiment.
Ein paar Kernpunkte daraus möchte ich kurz zititieren:
Und eine große Mehrheit gab an, die Jahre der deutschen Teilung zwischen 1945 und 1990 seien die glücklichste Phase der deutschen Geschichte gewesen. Die Einheit war Realität, aber die Deutschen haderten mit ihr.
Westdeutschland hätte in diesem Szenario eine Menge Geld gespart. Rund anderthalb Billionen Euro Transferzahlungen sind in den ersten zwei Jahrzehnten der Einheit von West nach Ost geflossen, zwei Drittel in Form von Sozialtransfers. Ohne die Einheit, das darf man getrost annehmen, wären Staatsschulden, Steuern und Abgaben heute niedriger.
Ohne den großen Klumpen in der Mitte wäre die europäische Integration in mancher Hinsicht leichter gefallen. Den Euro gäbe es vermutlich nicht; schließlich war die Währungsunion ein Projekt, um das übergewichtige Gesamtdeutschland unverrückbar in europäische Strukturen einzubinden. Ohne Euro wiederum wäre die Finanzkrise - die es so oder so gegeben hätte (siehe USA und Großbritannien) - weniger gravierend ausgefallen, weil stark betroffene Länder ihre Währungen hätten abwerten können.
Gerne auch eigene Punkte einbringen. Ich bin gespannt auf die Diskussion.
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