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Der Hundeflüsterer

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    #46
    Zitat von f l e X Q Z
    Zitat von TanaTus
    Benutze die Techniken bzw. Theorien selber, auch bei anderen Hunden. Keiner hatte bisher danach Angst vor mir, im Gegenteil sogar.
    nicht dein ernst??
    heulsuse r3

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      #47
      Zitat von TraitorJudas
      Hab kein Plan aber mal so aus Interesse: Wie läufts denn nun wirklich in der freien Wildbahn? Kannst du das kurz erläutern?
      Junge orientieren sich an den Alten, Erfahrene and weniger Erfahrenen, Unsichere an Sicheren. Der Jüngere, der Unerfahrene, der Unsichere werden nicht über irgendwelche Dominanzkacke dazu gezwungen, sie folgen demjenigen der zu wissen scheint, wie's geht.
      Wolfrudel sind Familienbande. Warum hörst Du als kleineres Kind auf Deinen Vater, orientierst Dich manchmal an Deinem (fiktiven) Bruder und machmal er an Dir? Weil Dir das eingebleut wird? Nein, weil es sich so ergibt, so sinnvoll ist. Dazu braucht's keine Kämpfe in einer Hackordnung.
      Und wenn's Wolfsrudel wirklich mal nicht geht zwischen zwei Tieren, so wird sich vermutlich eines früher oder später absondern und sein eigenes Rudel gründen. Im Zoo geht das nicht.
      Zitat von TanaTus
      Damit konditionierst du übrigens Stress an bzw. erhöhst du ihn sogar, da du genau dieses Verhalten verstärkst. Abgesehen davon ändern Hunde ihr Verhalten/Gefühlszustand nicht direkt durch Futter, weder fressen Hunde überhaupt unter Stress.
      Ein Verstärker muss kurz und eindeutig zuzuordnen sein. Das ist 5-Minuten-in-die-Ecke-drängen leider nicht. Der Hund weiß überhaupt nicht mehr, wofür er jetzt eigentlich bestraft wird. Abgesehen davon ist Stress rein schlechtes Instrument, weil es den Hund zwingt, Auswege aus dem Stress zu suchen, die auch unschön ausfallen können. Auch negative Konditionierung - wenn man sie denn unbedingt einsetzen will - muss kurz und präzise sein.
      Ab einen gewissen Stresslevel fressen Hunde nicht mehr, das ist richtig. Das heißt, Du muss ggf. in kleineren Schritten üben.
      Standardbeispiel: Mein Hund reagiert aggressiv auf andere Hunde, wenn ich vorbeigehen will. Also stopfe ich ihn - schon bevor er völlig austickt - mit Futter voll oder spiele eine Ziehspiel mit ihm, so dass er im kritischen Moment schon völlig mit was Angenehmen beschäftigt ist.
      Klappt das nicht, ist der Stress für ihn in dem Moment zugroß, muss ich erst einmal üben, in größerem Bogen am anderen Hund vorbeizukommen - wieder durch Futter oder Spielzeug.
      Zitat von dieterbohlen
      nichtverletzt' argumentation ist wirklich beeindruckend.
      mehr als
      Zitat von nichtverletzt
      Schwachsinn.
      kommt da nicht.
      Doch, aber bestimmt drei Post weiter oben. Da muss man schon ganz schön suchen. ;(

      Edit: Schaut mal, Ihr Herzchen, was ich gefunden habe: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf#Lebensweise :-*.

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        #48
        Zitat von Spitzkopf_Larry
        Zitat von f l e X Q Z
        Zitat von TanaTus
        Benutze die Techniken bzw. Theorien selber, auch bei anderen Hunden. Keiner hatte bisher danach Angst vor mir, im Gegenteil sogar.
        nicht dein ernst??
        heulsuse r3
        biste mett?

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          #49
          Unterm Strich hab euch Hund im Griff - Cesar Millan.

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            #50
            Lasst euch von nichtverletzt nicht trollen, der hätte dem Hund nach dem Biss noch leckerlies gegeben...

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              #51
              reden wir jetzt von wölfen oder von hunden?

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                #52
                what does the fox say ?

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                  #53
                  Zitat von meiji
                  reden wir jetzt von wölfen oder von hunden?
                  Von Menschen.

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                    #54
                    Zitat von shzzL
                    leider lässt eine zu lasche/liebevolle erziehung sowas einen hund schnell mal vergessen. diese stellung als rudelführer wieder zu bekommen ist harte arbeit. ein hund braucht halt klare ansagen und regeln und auch mal eine lektion der unterwerfung.
                    Das hat nichts mit "zu liebevoller Erziehung" zu tun. Ein Hund braucht Regeln, die konsequent umgesetzt werden müssen. Aber weder muss man ihn unterwerfen noch muss man in irgendeiner Form hart sein. Die Besitzer müssen dem Hund gegenüber Selbstbewusstsein ausstrahlen damit der Hund sich entspannen kann. Wenn die Besitzer unsicher sind merkt das der Hund und fühlt sich dann genötigt selber Verantwortung zu übernehmen. Das ist aber Stress für den Hund und macht den nicht glücklich.
                    Ein Hund der seine Menschen dominiert macht das nicht weil das seinem Naturell entspricht, sondern weil ihm diese Rolle (natürlich in der Regel unabsichtlich) zugeteilt wurde.

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                      #55
                      Zitat von meiji
                      reden wir jetzt von wölfen oder von hunden?
                      Das ganze Dominanzgelaber wird fälschlicherweise von den Wölfen hergeleitet. Insofern: Von beidem.
                      Zitat von Browni
                      Lasst euch von nichtverletzt nicht trollen, der hätte dem Hund nach dem Biss noch leckerlies gegeben...
                      Ich habe mehrmals gesagt, dass man einen Hund auch über negative Verstärker erziehen kann - das ist nur freudloser und gefährlicher.
                      Was Milian macht, hat aber auch damit nichts zu tun. Er labert einfach Müll, Hauptsache der Hund ist nach 20 Fernsehminuten genug eingeschüchtert, um den Zuschauern als "geheilt durch krasse Milian-Vibez" verkauft zu werden.

                      Ansonsten isses so, wie Raybeez sagt. Hunde können wie Menschen "Coolness" und Souveränität ausstrahlen, an der sich andere Hunde orientieren. Ein Mensch wirkt nicht cool oder souverän, wenn er aggressiv und schrill auf seiner "Dominanzrolle" pocht. Analog ist das bei Hunden. Und auch bei Hund und Herrchen.
                      Wirkst Du als Herrchen unsicher und verkrampft, wird der Hund irgendwann denken, nagut, dann weißt Du anscheinend nicht, wie der Hase läuft, dann muss er sich halt selber darum kümmern.
                      Übrigens helfen Leckerlis dabei, vom Hund als "dominant" anerkannt zu werden. Du sagst, was der Hund machen soll, er tut es und fühlt sich hinterher dank Belohnung gut - es hat sich in seinen Augen gelohnt, auf Dich zu hören, Du hast es in seinen Augen raus. Hundelogik ist "etwas" primitiver menschliche, wie wir sehen.

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                        #56
                        Zitat von nichtverletzt
                        Zitat von shzzL
                        im prinzip muss der hund doch nur wissen an welcher stelle er in seinem rudel steht
                        Schwachsinn.
                        rudelführer wieder zu bekommen ist harte arbeit.
                        Schwachsinn.
                        hund braucht halt klare ansagen und regeln
                        Korrekt.
                        und auch mal eine lektion der unterwerfung.
                        Schwachsinn.

                        Ausbeute eher so überschaubar. Aber danke für Deinen Beitrag.
                        punkt 1: ja es macht natürlich sinn wenn der hund glaubt das er über dir steht, dann tanzt er dir sicherlich nicht auf der nase rum.
                        punkt 2: ja hundeerziehung total easy, besonders wenn der hund schon etwas falsch drin hat. seems legit.
                        punkt 3: es ehrt mich das du mir zustimmst.
                        punkt 4: hunde testen immer mal ihre grenzen aus und gucken was sie sich erlauben können. aber macht schon sinn dies dann mit leckerlies zu belohnen, nicht das er noch in eine stresssituation kommt.

                        woher glaubst du eigentlich alles besser zu wissen? dein wissen scheint ja in stein gemeisselt zu sein. irgendwie glaube ich aber mehr ahnung zu haben als du, selbst wenn du hier so selbstbewusst daher redest.
                        nur weil du mal ein buch gelesen hast und omis halbtotem rauhaardackel sitz und platz beigebracht hast bist du sicherlich nicht allwissend. es gibt auch sicher nicht wie bei einer matheaufgabe nur einen vorgeschriebenen richtigen weg.

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                          #57
                          Punkt 1:
                          Für den Anfang: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf#Lebensweise. Habe ich schonmal gepostet.
                          Punkt 2:
                          "Rudelführung" in diesem Sinne gibt es nicht, siehe Punkt 1. Jeder Hund orientiert sich an Dir in Bereichen, wo er glaubt, Du hast den Durchblick, und orientiert sich in anderen Bereichen nicht an Dir. So harte Arbeit ist es in den meisten Fällen nicht, ihm klarzumachen, dass es sinnvoll ist, sich nach Dir zu richten. Siehe letzter Satz meines letzten Kommentars.
                          Was Du "mit falsch drin haben" meinst, ist mir in diesem Zusammenhang nicht klar. Wenn Du das Hören auf ein Kommando meinst: Das kannst problemlos von vorne Aufbauen, solltest nur ein anderes Wort verwenden.
                          Punkt 4:
                          Ich habe mehrfach geschrieben, dass es nicht darum geht, den Hund in jeder Situation mit Leckerlies vollzustopfen. In erster Linie geht es um Konditionierung. Faktoren sind hier korrekt eingesetze Verstärker (positiv oder wenn's unbedingt sein muss auch negativ) und korrektes Timing. Bei beidem hapert's bei den meisten.

                          Woher ich mein Wissen beziehe: Von Leuten, die Hundeforschung wissenschaftlich betreiben. Von Leuten die sich massiv mit Hundeerziehung auseinandergesetzt haben – damit meine ich mehr als ein paar Ratgeber, die auch nur Pseudopsychologie betreiben, sondern große, schwere, wenig bebilderte Bücher, die ihre Aussagen aus Studien herleiten. Von Leuten, die schon viele Hunde, auch Problemhunde (etwa aus dem Tierheim) besessen haben. Und von unseren eigenen Hunden.

                          Und natürlich gibt es mehr als einen Weg der Hundeerziehung. Aber um die wissenschaftlich abgesicherten Grundlagen kommen die alle nicht rum. Und diese Grundlagen haben leider nichts mit Rangordnungskämpfen zu tun.
                          Woher nimmst Du eigentlich den Glauben, dass Hunde unterworfen werden müssen? Meine Vermutung: Du hast mal einen Hund besessen (oder besitzt ihn immernoch), den man kaum verkorksen kann. Einen golden Retriever, einen Labrador, irgendsowas. Die werden so wesensfest und devot gezüchtet, dass man sich schon viel Mühe geben muss, um da was kaputt zu machen.
                          Oder Du besitzt einen verkorksten Hund, aber immer wenn was bei dem nicht so klappt wie gewünscht, dann schiebst Du es darauf, dass er einfach noch zu dominant ist und Du ihn noch nicht genug unterworfen hättest. Und tust mehr vom selben.
                          Das sind zumindest die zwei Klassiker.

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                            #58
                            nahe dran. den retriever wollte ich dir auch schon anhängen, hab mich aber für den dackel entschieden :)
                            ich nehme mein wissen aus eigener erfahrung. 18 jahre hund/hunde im haushalt + über 10 jahre zucht. nicht ich selber, meine eltern/mutter, wo ich bis vor einem knappen jahr noch gewohnt habe. die erfahrungen stammen aus büchern und aus dingen die man über die jahre im umgang mit den hunden gelernt hat. also auch nicht mit nur einem hund sondern immer mit 2-10 hunden wo immer wieder verschiedene paarungen zusammen kamen. sicher auch über dinge die man falsch gemacht hat. es sind btw. mittelgroße terrier, genauer möchte ich jetzt nicht darauf eingehen, höchstens via pm.

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                              #59
                              Okay, größere Hunderudel sind natürlich wirklich deutlich aufwändiger. Habe etliche Leute mit 6–12 Hunden erlebt, das war das ein einziger Kampf. Gerade, wenn man sich die Hunde nicht nacheinander zulegt (bzw. bekommt), sondern in Chargen, halte ich es für nahezu unmöglich, da vernünftig jeden Hund einzeln auf Spur bringen. Zucht ist, wenn man sie vernünftig betreibt, ein ziemlich undankbarer Full-Time-Job, auch ohne große Erziehungsarbeit, zumindest was ich so mitbekommen habe.
                              Würde mir das nie antun, aber wenn ich plötzlich ein solchen Rudel besitzen würde, vermutlich auch mehr "Klotzen", statt mir für jeden Hund Individualtraining für jede Lebenslage zuzumuten. Aber in einem Thread, in dem es um einen einzelnen Problemhund geht, für den man auch ausreichend Zeit und Energie hat, und wo einem nicht ständig andere Hunde wieder dazwischenfunken, ist das was anderes.
                              Mir geht es um folgende Dinge: 1: Die Hackordnungslogik ist mittlerweile widerlegt. 2. Konditionierung ist ein fungibles Mittel der Hundeerziehung, nicht Scheingefechte um eine solche Hackordnung. 3. Den meisten Leuten fehlt das Gefühl fürs Konditionieren (Verstärker und Timing). Ist in der Tat auch nicht ganz einfach, gerade das Timing. Und vielleicht 4: Die meisten Leute können Hundesprache nicht lesen, weil sie sich nie dediziert damit auseinandergesetzt haben, sondern den Hund einfach vermenschlichen ("Jetzt hat er ein schlechtes Gewissen", "Jetzt will er bestimmen, wo's langgeht." usw.). Nein, Hunde sind anders und in vielerlei Hinsicht ziemlich dämlich. Aber von Menschen sollte man doch erwarten können, dass sie das verstehen, durchschauen und nutzen können?

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                                #60
                                die diskussion wird mir zu offtopic, bitte aufhören

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