Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

C# / VB Klassen

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    C# / VB Klassen

    Hi,

    ich hoffe ihr könnt mir anhand eines einfachen Beispiels den Sinn von Klassen/Vererbung nahebringen.

    Momentan programmiere ich in Access und VB eine kleine "Stammdatenverwaltung".

    Im Grunde werden dort über Textboxen/Comboboxen Daten eingegeben und gespeichert. Ich habe gelesen das VB in Access Klassen/Vererbung nicht unterstützt, aber das ist erstmal egal. Wenn ich das ganze über SQL und C# machen würde, stellt sich mir die Frage, ob ich überhaupt Klassen benötige? Im Netz steht eigentlich überall das selbe mit get/set, aber ich kann das nicht wirklich auf mein Programm anwenden.

    Wo ist der Vorteil bei der Verwendung von Klassen, wann benötige ich sie? (Beispielsweise bei meinem Programm, bräucht ich dort get/set?) Mein Programm macht alles was ich möchte, deshalb sehe _ich_ atm keinen Vorteil. Hoffe ihr könnt mir das ganze etwas näher bringen. Danke!

    #2
    Wird dir so keiner beantworten können, da die Infos einfach zu knapp sind.

    Ich glaube dir fehlt generell das Verständnis zur OOP (no offense). Eigne dir am besten ein Grundwissen zu dem Thema an. Dabei meine ich nicht die stumpfe Anwendung, sondern eher das wieso/weshalb/warum.
    Dadurch erfährst du auch mehr über die Vorteile/Nachteile und verstehst, wie man das Ganze in einer Software umsetzen könnte.

    Ob du OOP in deinem Programm anwenden kannst? Mit Einschränkungen kann man das bestimmt (wie von dir erwähnt: keine Klassenvererbung)... Da du dich jedoch im Access-Umfeld befindest, bin ich mir unsicher, ob es auch wirklich Sinn macht.

    Du hast C# angesprochen... dort ein absolutes JA zur OOP. Wenn man den Aufbau deiner Software kennt, kann man hier auch bestimmt ein paar einfache Beispiele zeigen.

    Zu get/set:
    Die Funktionen haben erst einmal nichts mit OOP/Klassen zu tun... Es sind einfach Hilfsfunktionen, die einen Wert setzen oder abrufen. Die kann man auch in prozeduraler Programmierung nutzen und haben nichts mit dem eigentlichen OOP-Gedanken zu tun :)

    Kommentar


      #3
      Zitat von hardcorehannes
      Zu get/set:
      Die Funktionen haben erst einmal nichts mit OOP/Klassen zu tun... Es sind einfach Hilfsfunktionen, die einen Wert setzen oder abrufen. Die kann man auch in prozeduraler Programmierung nutzen und haben nichts mit dem eigentlichen OOP-Gedanken zu tun :)
      Will jetzt keine Haarspalterei betreiben, aber wenn man Kapselung als eine der wesentlichen OOP-Eigenschaften ansieht, dann sind Zugriffsmethoden (wie getter/setter) im OOP-Umfeld eine wesentliche Umsetzung dieses Konzepts. Jedenfalls sind das weit mehr als nur "Hilfsfunktionen".

      Kommentar


        #4
        Zitat von Mineralwasser
        Wo ist der Vorteil bei der Verwendung von Klassen, wann benötige ich sie?
        Also um dir den Einstieg mal zu erleichtern:
        In der OOP (Objektorientierte Programmierung) werden Klassen verwendet, um im Verlauf des Programms mehrere Instanzen eines gleichartigen (beliebigen, auch eigens definierten) Datentyps zu erzeugen.
        Dieser Datentyp kann beliebig Komplex sein und beliebig viele Eigenschaften haben.

        Beispiel bei Dir:
        Datentyp: Stammdaten einer Person
        Eigenschaften: Name, Alter, Geburtsort etc.

        Nun würdest du in der OOP diesen Typ einmal definieren und könntest beliebig viele Personen mit unterschiedlichen eigenschaften anlegen und diese in deiner DB oder wo auch immer abspeichern.

        Aber hardcorehannes hat recht, lies mal ein bisschen über OOP und überlege Dir, welche Herangehensweise für dein Programm die beste ist.

        Kommentar

        Lädt...
        X