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    #46
    Du arbeitest doch für einen Wettbewerber was sagen deine Chefs dazu das sie in Ballungsräumen die Verteiler räumen sollen?

    Für Stadtwerke gilt das gleiche wie für regionale Anbieter, logischerweise. So wie ich das hier bisher vernommen habe, haben diese halt auch tatsächlich die Stadt im Rücken, die sie bei unwirtschaftlichen Arbeiten trotzdem auffangen. Bei einer Telekom mag das der Staat auch machen, aber der Maßstab ist doch ein deutlich anderer.
    Die Stadtwerke müssen kostendeckend arbeiten zumindest die jenigen die ihre Stadt nicht in den ruin treiben wollen.
    Je nach Bundesland gibt es mittlerweile Zuschüsse. Teilweise werden die Hausbesitzer mit einer höheren einmaligen Anschluss Gebühr zur kasse gebeten. Seriöse Stadtwerke müssen kostendeckend arbeiten, das ne Stadt einfach ne Millionen abdrückt ist total realitätsfern.

    Die Telekom arbeitet nach der Gewinnmaximierung. Es mag sein wie bei Banken, dass sie im Notfall durch den Staat gerettet werden, aber solange sie nicht pleite sind, wollen sie den Gewinn maximieren.
    Die Telekom verdient an jedem DSL Anschluss ca 10€ im Monat, angeblich für die Wartung der letzten Meile. Allerdings müssen sie selten was tun.
    Ja sie arbeiten Gewinnmaximierend , hat keiner bestrritten. Allerdings haben sie einen Sonderstatus. Der dafür sorgt das sie so wenig wie möglich investieren müssen wie alle anderen Wettbewerber und gleichzeitig Geld rein bekommen. Sie haben mehr rücklagen als jedes tele Unternehmen in Deutschland. Trotzdem verkaufen sie so ein crap.
    Bei normalen DSL ur alte schaltkriterien.
    Beim Vectoring gibt es auch eine modernere Technik, die die ganze Deregulierung nicht notwendig gemacht hätte. Aber das war ja ihr Ziel.

    A propos NetCologne, die du ja als Positivbeispiel darstellst. Deren abgedecktes Gebiet findest du hier: www.netcologne.de/ueber...andausbau/ausbaugebiete
    Und das ist nicht 100% Glasfaser, da sie wie gesagt auch VDSL nutzen. Ich habe keine aktuellen Zahlen zum Produktsplit finden können. Was sieht man da: Selbst in Großstädten, in denen gezielt durch einen Anbieter Glasfaser angeboten wird, ist die Abdeckung ein reinster Flickenteppich. Die Anzahl der Personen, die von Glasfaser profitieren deshalb überschaubar.
    Netcologne hat auch noch teilweise Kabelanschluss.
    Habe auch nie behauptet das sie rein in Glasfaserkabel investieren, irgendwie müssen die auch an Geld kommen im Gegensatz zur Telekom. Trotzdem ist es ein Beweis, wenn man wirklich investieren will geht es auch. Wo wir bei dem Wort Faulheit wären. ..

    Der Telekom ist es wichtig Statistiken für die Politik zu liefern. Grade so mit den üblichen wettbewerbern mitzuhalten und notfalls einfach den Wettbewerb mit hilfe der Politik zu sabotieren.

    Du erwartest jetzt von der Telekom einen solchen Flickenteppich herzustellen und zwar in den Gebieten, in denen das nicht schon andere Anbieter tun. Das ist legitim, aber weiterhin nicht wirtschaftlich für sie (obv.). Die größten Ballungsgebiete werden halt selbst vom regionalen Anbieter nur in Flecken ausgebaut.
    Die Telekom wollte früher oft nicht ausbauen an manchen Orten, bis sich Konkurrenz gemeldet hat, dann ging es auf einmal.
    Ich erwarte von der Telekom eigentlich nichts meine eltern haben bis heute kein dsl aber die Telekom hat das Gebiet als ausgebaut erklärt schon im jahre 2001. Daher hat es auch niemanden mehr interssiert.
    Wenn ich aber was erwarten würde, dann das sie ihr geld in die hand nehmen und den leuten das liefern wofür sie bezahlt werden.
    Zu Glasfaser hin oder her, telekom verhält sich unterm Strich wie ein Monopolist.
    Was ja nicht unbedingt scheiße sejn muss wenn man den bereit ist zu investieren, siehe Google sind in einigen Bereichen Monopolist. Unterschied ist, die MW also der Kunde macht sie zu einem und sie investieren ihre Milliarden in Projekte die vielleicht Erfolg haben oder nicht.
    Bei der Telekom hat man als Kunde leider oft keine Wahl und bezahlen tut man sie dennoch, außer man hat ein Kabelanschluss


    Möchtest du raten, welche Variante wirtschaftlicher ist? Ich verstehe ja eure Bedenken, ihr guckt ganz klar aus der Kundenbrille und da bringt die Telekom nicht das aufs Papier, was möglich sein sollte. Aus wirtschaftlicher Sicht sieht das ganze halt anders aus. Ich möchte auch gerne einen den neusten Audi S5 für 10.000€ kaufen können, wirtschaftlich wird das Audi aber nicht hinbekommen.
    Vor 15 jahren hätte so was sicherlich viel zu viel gekostet.
    Allerdings hätte man in der Zwischenzeit leerrohre legen können. Alle paar jahre werden die Straßen so wieso aufgerissen.
    Die andere Sache mittlerweile kann man die Kosten so stark reduzieren, das mittelständische tele Unternehmen über regional ausbauen können ohne die Milliarden in rücken.
    Es gibt übrigens auch Stadtwerke die jenseits ihrer Stadt ausbauen, es also auch reines Geschäft betreiben.
    Es gibt 2 bekannte neue Techniken für den Ausbau, das Bürgersteig kanten abschleifen.
    Oder das man ein kleines loch bohrt 100 meter weiter wieder eins und das Kabel durchleitet.
    Nahezu ohne Tiefbau.
    Also ja die Bilder aus dem buch/Flyer sind echte Propaganda.

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      #47
      Bei uns im Ort wurde auch Glasfaser in jedes Haus gelegt die es wollten. Halt nicht von der Telekom sondern von einem anderen privaten Anbieter. Der Anbieter hat nach und nach sämtliche Städte im Kreis ausgebaut. Nun bin ich halt weg von der Telekom bzw. Kupferkabel und habe statt DSL2000 nun 100/100mbit. Klar der Anbieter hat natürlich auch Nachteile, die ich aber für so einen Internetanschluss gerne in Kauf nehme. Preis? Absolut bezahlbar. 40€ inkl. Telefon. Scheint sich ja doch irgendwie zu lohnen.

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        #48
        Zitat von Judass_appeasement
        Du arbeitest doch für einen Wettbewerber was sagen deine Chefs dazu das sie in Ballungsräumen die Verteiler räumen sollen?
        Was meinst du?

        Und noch ein Argument, was mir eingefallen ist: Die Telekom baut halt Breitbandinternet aus, es ist halt "nur" Vectoring. Sie würden ja deutlich mehr Geld in die Hand nehmen, um eine Bandbreite herzustellen, die für die allermeisten Deutschen heute noch nicht relevant ist. Die Wettbewerber, die ausbauen, haben keine Chance VDSL oder Vectoring auszubauen, das könnten sie nur mieten. Ergo, wenn sie selbst schnelles Internet herstellen wollen, legen sie Glasfaser. Die Telekom hat andere Technologien.

        Anyway, ich verstehe euren Punkt. Ich habe das mit der kostengünstigeren Variante Glasfaser zu verlegen auch gelesen. Mein erster Gedanke war, ob die Variante störempfindlicher ist, als die per Tiefbau. Keine Ahnung, weiß ich nicht. Vielleicht, wenn die Telekom hip und cool wäre, würde sie das auch machen und so mal Dinge schaffen, die ein Teil von Deutschland wirklich will. Aber wenn ich eins weiß, dann das die Telekom nicht hip und cool ist. Sie ist langsam, nicht selten veränderungresistent und generell immer unschuldig. Das weiß ich auch ;) Nichtsdestotrotz verstehe ich, aus Sicht eines unhippen und uncoolen Unternehmens, nicht Milliarden in einen Ausbau zu stecken um Bandbreiten zu erreichen, die von mir nicht verlangt werden sie bereitzustellen. Der Bund will/wollte VDSL50 flächendeckend. Jetzt gibt es VDSL100 und das alles andere als flächendeckend. Für die Telekom vermutlich ein Erfolg :D Sie muss halt nicht kostendeckend arbeiten, sondern gewinnmaximierend. Und bis sie die Milliardeninvestitionen in Glasfaser wieder reinbekommen, dauert es Jahrzehnte, weil ich aus eigener Erfahrung sehe, wie wenig Menschen an einer so hohen Bandbreite interessiert sind. Letztens erst bei uns im Bereich 3 Leute gehabt, die auf die "Vision", dass es demnächst VDSL200/400 geben kann, die Hand hoben und meinten "Wer brauch denn so schnelles Internet? Das verkauft sich doch nicht" und auch meine Argumentation (die übers Downloaden hinaus geht) hat sie nicht überzeugt. Wenn ich die Telekom wäre, ich würde auch nichts anders machen, als sie es jetzt machen. Ja, sie sind immer too late to the party, aber so haben sie halt auch Fehlinvestitionen bisher vermieden. Der Markt ist volatil und wer wertvolles Budget verfeuert, verbessert sich halt in diesem volatilen Markt nicht und das war zuletzt schon für viele Anbieter eine gefährliche Situation.

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          #49
          Wenn man ein bestehendes Kupfernetz besitzt, kann man die Strategie der Telekom absolut nachvollziehen, dieses auch weiterhin auszunutzen, wenn sich darüber entsprechende Geschwindigkeiten realisieren lassen.
          In Städten die von der Telekom mit Glasfaser ausgebaut wurden, war und ist aktuell die Nachfrage nach hohen Geschwindigkeiten so gering, dass man sich auch aufgrund dessen für den Vectoring-Ausbau entschieden hat.

          Vorteil von Vectoring für Kunden: Diese erhalten die Geschwindigkeit, welche die Mehrheit der Kunden aktuell wollen; mit Super-Vectoring sind in Zukunft bis zu 250 Mbit/s möglich.
          Vorteil für die Telekom: Schnellerer und kostengünstigerer Ausbau im Vergleich zu FTTH;
          da in Zukunft natürlich kein Weg an FTTH vorbeiführt, kann man den Glasfaserausbau zu gegebener Zeit ab den Verteilerkästen fortsetzen

          Selbst durch Techniken wie Micro-Trenching - welches die Telekom übrigens in einem Pilotprojekt ebenfalls eingesetzt hat - wird der FTTH-Ausbau nicht günstiger als der FTTC-Ausbau. NetCologne baut aktuell auch weitestgehend VDSL-Vectoring aus anstatt vollkommen auf Glasfaser zu setzen.


          In Bezug auf geringe Geschwindigkeit bei VDSL-Vectoring;
          Es kann an einer Überlastung im Netz oder an der letzten Meile liegen. Oft liegt es aber auch an den alten Endleitungen der Kunden oder an den ungünstigen Erweiterungen dieser (z.B. Verlängerung mit Lüsterklemmen) bzw. an Telefondosen, die parallel geschaltet sind. Bei xDSL sollte grundsätzlich nur eine Telefondose angeschlossen sein. Jede weitere und auch eine ungünstige Endleitungsverlängerung kann die Synchronisationsgeschwindigkeit und/oder die real nutzbare Geschwindigkeit reduzieren und im schlimmsten Fall zu Abbrüchen oder gar keiner Synchronisation führen.

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            #50
            Der Verzicht auf FTTH rächt sich für die Telekom dann spätestens, wenn Vodafone und UM mit Docsis 3.1 1Gbit/s anbieten können und sie mit Vectoring kein Konkurrenzprodukt haben. Gegen 400Mbit/s haben sie ja jetzt schon nichts und auf den Upload scheißen doch 99% der Kunden.

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              #51
              Zitat von DeepII
              Der Verzicht auf FTTH rächt sich für die Telekom dann spätestens, wenn Vodafone und UM mit Docsis 3.1 1Gbit/s anbieten können und sie mit Vectoring kein Konkurrenzprodukt haben. Gegen 400Mbit/s haben sie ja jetzt schon nichts und auf den Upload scheißen doch 99% der Kunden.
              G.fast ist dir ein Begriff?

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                #52
                Zitat von DeepII
                Der Verzicht auf FTTH rächt sich für die Telekom dann spätestens, wenn Vodafone und UM mit Docsis 3.1 1Gbit/s anbieten können und sie mit Vectoring kein Konkurrenzprodukt haben. Gegen 400Mbit/s haben sie ja jetzt schon nichts und auf den Upload scheißen doch 99% der Kunden.
                Mal schauen…
                Das Kabelnetz ist zum einen nicht so gut ausgebaut wie das Telefonnetz und zum anderen würde es mich stören, dass ich mir die Geschwindigkeit im Kabelnetz oft mit wem teilen muss und diese zu Stoßzeiten ggf. gar nicht erreiche.
                Als weiteren Zwischenschritt zum FTTH Ausbau, wird es wahrscheinlich G.Fast geben.
                Damit lässt sich weiterhin - allerdings nur über eine maximale Leitungslänge von 100m - über die alte Kupferleitung eine Gesamtbandbreite von 1 Gbit/s erreichen, die frei skalierbar ist z.B. (900 Mbit/s Down und 100 Mbit/s Up). Der Ausbau mit G.Fast wird entweder über FTTB oder FTTdp erfolgen. Außerdem forscht man momentan an XG-Fast, womit maximal 8 Gbit/s möglich sind. Dann allerdings auch nur über eine maximale Leitungslänge von 30m und bei 70m sind es „nur“ noch 5 Gibt/s. Wenn man mehrere Kupferdoppeladern bündelt, sollen auch noch höhere Geschwindigkeiten möglich sein.
                Also reizt man vermutlich die Kupferleitung so lange aus, bis wirklich gar kein Weg mehr an FTTH vorbeiführt. :D

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                  #53
                  Zitat von DeepII
                  Der Verzicht auf FTTH rächt sich für die Telekom dann spätestens, wenn Vodafone und UM mit Docsis 3.1 1Gbit/s anbieten können und sie mit Vectoring kein Konkurrenzprodukt haben. Gegen 400Mbit/s haben sie ja jetzt schon nichts und auf den Upload scheißen doch 99% der Kunden.
                  UM hat aktuell schon mehr als genug Probleme ... schön wenn sie weiter die Bandbreiten erhöhen wollen, sollten aber vielleicht erstmal das liefern, was sie anpreisen. Denn das ist mittlerweile sogar schon auf dem Dorf nicht mehr der Fall.

                  Aber ja, sie machen es ähnlich zur Telekom. Hauptsache Versprechungen und wenig Ausgaben.

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                    #54
                    Was meinst du?
                    Bei vectoring, zumindest die Variante der Telekom, muss man alleinigen Zugriff auf ein Verteiler haben.

                    http://www.golem.de/news/nahbereich-bundesnetzagentur-erlaubt-vectoring-plaene-der-telekom-1609-123030.html

                    Mit Hilfe der Vectoring-Technik können auch in herkömmlichen Kupferleitungen Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit pro Sekunde erreicht werden. Allerdings nur dann, wenn die Technik auf ein gesamtes Bündel von Kupferleitungen angewandt wird, was die Konkurrenz ausschließt.

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                      #55
                      wir wäre der upload mit docsis 3.1 @DeepII?

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                        #56
                        Zitat von Muddy the Mudgolem
                        wir wäre der upload mit docsis 3.1 @DeepII?
                        Das liegt einzig und allein daran, wie UM es verteilt. Wie üblich bei UM, wird es wohl weiterhin eine katastrophale Verteilung sein.

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                          #57
                          Ab mitte 2017 wird analoges Kabel TV abgeschaltet. Das hat bisher die Upload frequenzen belegt. Durch die freien Frequenzen wird deutlich mehr Bandbreite möglich sein, da beim analogen TV keine gute Komprimierung möglich war und man deswegen viel Bandbreite für Sender verschwendet hat.

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                            #58
                            Hm, klingt gut ... Leider bin ich dann kein Kunde mehr ...

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                              #59
                              Zitat von DeepII
                              Der Verzicht auf FTTH rächt sich für die Telekom dann spätestens, wenn Vodafone und UM mit Docsis 3.1 1Gbit/s anbieten können und sie mit Vectoring kein Konkurrenzprodukt haben. Gegen 400Mbit/s haben sie ja jetzt schon nichts und auf den Upload scheißen doch 99% der Kunden.
                              Es gibt Möglichkeiten auch mit der bestehenden Vectoring Technologie auf über 100Mbit zu kommen. Stichwort "Bonding". Ist bisher für einen Kunden nicht wirtschaftlich, aber grundsätzlich möglich. Und der Anteil der Kunden, die eine Bandbreite > 100Mbit uuuunbedingt haben müssen ist in nächster Zeit noch sehr gering. Dafür Milliarden auszugeben, ist momentan halt nicht nötig.

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                                #60
                                Zitat von Judass_appeasement
                                Was meinst du?
                                Bei vectoring, zumindest die Variante der Telekom, muss man alleinigen Zugriff auf ein Verteiler haben.

                                http://www.golem.de/news/nahbereich-bundesnetzagentur-erlaubt-vectoring-plaene-der-telekom-1609-123030.html

                                Mit Hilfe der Vectoring-Technik können auch in herkömmlichen Kupferleitungen Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit pro Sekunde erreicht werden. Allerdings nur dann, wenn die Technik auf ein gesamtes Bündel von Kupferleitungen angewandt wird, was die Konkurrenz ausschließt.
                                Ich versteh immer noch nicht, was du mit
                                Du arbeitest doch für einen Wettbewerber was sagen deine Chefs dazu das sie in Ballungsräumen die Verteiler räumen sollen?
                                meinst.

                                Außer der Telefonica-Plattform müssen wir gar nix räumen.

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