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    Kamerakauf

    Hallo,

    würde mir gerne eine Kamera zulegen und hab leider kaum Ahnung. Es sollte direkt eine recht gute Kamera sein, nicht das ich mir in einem Jahr eine Neue zulegen muss.

    Preis: ~600€

    Funktionen:
    -Gute HD-Videos (würde gerne Videos von Badmintonspielen machen)
    -eventuell Fokus über den TOuchscreen setzen
    -Porträrbilder, "Kinderbilder" (Bilder mit Bewegung)


    Ich tendiere im Moment in RIchtung EOS 700D, die preislich ca. bei 550€ liegt.

    Nun bin ich im Internet auf eine 100D für ~450 € gestoßen.
    http://www.sevenrabbits.de/de/i/canon-eos-100-d-set-inkl-ef-s-18-55mm-3-5-5-6-is-stm

    Da die 100D besser ist als die 700D, aber in diesem Angebot billiger ist, muss doch ein Haken an der Sache sein oder ?

    Bin für alle Vorschläge und Meinungen offen.

    Gruß



    #2
    Wenn es eine DSLR sein soll dann such dir im www.dslr-forum.de Hilfe.

    Gebe aber trotzdem mal noch schnell meinen Senf dazu, dass du mal einen
    groben Überblick hast.
    Gerade was Videos angeht hat auch das Objektiv einen nicht unwesentlichen einfluss. Bei manchen Objektiven hört man z.B. sehr laut wenn der Autofokus scharfstellt (kann eig. nur durch eine externes Mikrofon behoben werden). Zudem gehe ich davon aus, dass du die Videos der Badmintonspiele in einer Halle aufnehmen willst. Da in Sporthallen ja im Normalfall die Beleuchtung auch nur über Halogenstrahler läuft und du evtl. von der Tribüne aus filmst musst du damit rechnen Abstriche hinnehmen zu müssen.

    Porträtbilder sind auch eher abhängig vom Objektiv als von der Kamera selbst (was ist die maximal mögliche Offenblende, wie sieht das Bokeh aus?)

    Bei Bildern mit Bewegung hat auch hauptsächlich das Objektiv Einfluss darauf.
    Klar, muss die Kamera es zulassen Bilder mit 1/1000 Verschlusszeiten oder evtl weniger machen zu können (das können aber alle) und das Bildrauschen bei hohen ISO-Werten muss gering sein. Wenn das Licht aber wirklich schlecht ist (was es normalerweise in Räumen mit normalem Kunstlich (also ganz normale Deckenlampe) im Regelfall ist, dann hilft dir auch nur ein Objektiv mit f/1.4 oder f/1.8.
    Man kann das ganze natürlich auch mit einem Blitz heller machen, allerdings sind die Kamerainternen Blitze eher nicht so gut (das Bild wird "totgeblitz") oder man kauft sich einen externen Blitz für den du aber nochmal ~120 Euro einrechnen solltest.
    Lies dich in die ganze Sache mal ein und entscheide dann.

    Meine Tipps:
    Lies dich hier mal ein wenig ein:
    http://www.richtig-fotografiert.de/
    http://gwegner.de/
    und Frage im dsl Forum nach.
    Ich würde dir auch davon abraten eine Kamera mit Kit Objektiv zu kaufen, sondern nur den Body und dazu ein extra Objektiv. Nicht weil die Kit Objektive mega schlecht sind, sondern weil sie für deine Anforderungen einfach nicht ausreichen (zu geringer Zoombereich bei zu geringer Blendenöffnung).

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      #3
      Schliese mich manic an.

      Die Bodys sind für die Ergebnisse imo nicht das entscheidende. Willst du einfach nur knipsen (Autofocus und go)? Dann wären die Geräte fast schon overpowered. Willst du ernsthaft Fotografieren und die Geräte auch ausschöpfen. Dann erstmal einlesen, evtl. zum Fachhändler und versuchen dir ein Bild zu machen.

      Achja, das "besser" bei den Bodys ist so eine Sache. Ich bezweifle das ein Durchschnittsnutzer unterschiede Festellen wird. Zumal fürs Filmen das Klappdisplay der 700D uU. sogar vorteilhafter für dich ist.

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        #4
        Mit einer DSLR filmen muss man (schon) können - oder sollte es lassen. Sonst kommt nur Müll dabei heraus. Meine Meinung. Zum Einstieg in die Filmerei eine DSRL (dann auch noch mit Kit-Zoom) anschaffen, ist dämlich. wie gesagt, meine Meinung.
        Zum Einstieg in die Fotografie sieht's vollkommen anders aus - dafür sind die Kit-Objektive bestens geeignet.

        Okay, jetzt muss ich mal was loswerden - grundsätzlich. Dieses "erstmal einlesen"... ich kann es nicht mehr lesen. Kamera in die Hand und Fotos machen! Learning by doing. Das sind keine Feuerwerkskörper, mit denen man da hantiert. Einfach Bilder machen! Falls etwas nicht funktioniert, nachdenken und ggf. lesen (oder yt-Videos schauen) wie's klappt. Aber erstmal Bilder produzieren.

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          #5
          Jo macht Sinn viel Geld für etwas auszugeben ohne zu wissen, was man eigentlich braucht/ haben will...

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            #6
            kauf dir ne Pentax K-30 SLR dann ist auch das wetter egal hab die auch... kann die nur empfehlen wobei es hier schon das k50 modell gibt

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              #7
              Hallo .uNreaL,

              wie bereits geschrieben solltest du dich nochmal (explizit) an's dslr-forum.de wenden. Dort gibt es ganze "Formulare", die du ausfüllen kannst und sollst, damit man dir bestmöglich helfen kann (bzw. du dir selbst auch, denn so weißt du auf man beim Kamerakauf alles achten kann und sollte ;-) ).

              Ich möchte jedoch auch meinen Senf dazu abgeben, da ich selbst seit mehreren Jahren mehr als nur hobbymäßig fotografiere und bereits so manchen Tausender für die Fotografie gelassen habe: 600€ ist ein sehr solides Budget mit dem man(n) gut arbeiten kann. Zu deinen Anforderungen: Inzwischen kann fast jede neue Kamera auf dem Markt (Full) HD-Videos machen. Manche gut, manche schlechter. Bei der Preisklasse sollte man sich i.d.R. vom "Touchscreen" bzw. "Display fokusieren" verabschieden, da hier oftmals nur noch mit dem Sucher (also das Ding wo du 'richtig' durchgucken kannst und musst) gearbeitet wird.

              Du hast dir jetzt vor allem Spiegelreflexkameras rausgesucht. Unterschiede kannst du dir auch auf verschiedenen Plattformen, wie z.B. hier angucken und bewerten. Kurzum: Die 100D ist der Einstieg in die Canon-DSLR-Fotografie und ist vor allem für kleinere Hände, Urlaube und "wenig Platz" gedacht. Sie ist die kleinste und kompakteste der Canon-DSLRs. Ganz wichtiger Punkt, den du jedoch nicht vergessen darfst, ist, dass du bei einer Spiegelreflexkamera verschiedene Objektive benutzen musst und dann situationsabhängig abschrauben->dranschrauben musst. Zudem wird die Kamera immer schwerer und unhandlicher. Da gibt es nicht wie bei der damaligen 'Kompaktknipse' "eins für alles", sondern du musst, wenn du z.B. auch entferntere Objekte fotografieren willst, in Glas (=Objektive) investieren. Das kann ganz schnell dann teu(r)er werden.

              Meist sind in den aktuellen Kit-Angeboten (Kamera + 1 Objektiv) Objektive mit der Bezeichnung "STM" dabei. Diese ermöglichen es dir beim Filmen "nachzuziehen" ohne, dass du manuell großartig etwas machen musst. Und genau da wären wir bei der "Schwierigkeit" der DSLR-Filmografie: Für's Filmen musst du i.d.R. komplett manuell selbst fokusieren, damit das Bild und z.B. eine bestimmte Person scharf wird. Bedenke das bitte, denn am Anfang wird das Filmen von schnelleren Objekten sehr schwer werden (Eingewöhnungsphase und definitiv was "neues" für einen).
              ____

              Mein Vorschlag: Gucke dich mal im "Bridgekamera"-Bereich um. Diese Kameras vereinen die Einfachheit von Kompaktknipsen (Digitalkameras) mit vielen positiven Eigenschaften von digitalen Spiegelreflexkameras. Es gibt auch Bridgekameras, bei denen du einen Blitzschuh und Wechselobjektive hast, ich würde dann jedoch dazu raten, dass du diese "eins für alle" Objektiv (also schon fest eingebaut) benutzt. In der Preisklasse solltest du sehr gute (!) Bridgekameras mit top Eigenschaften finden. Ich kann dir in dem Bereich jedoch keine Empfehlung geben, da ich seit mehr als 5 Jahren ausschließlich mit DSLRs arbeite ;-)

              Ganz wichtige Tipps für den Einkauf:
              • achte beim Kauf bitte auf den optischen, nicht digitalen Zoom. Sobald du in den digitalen Zoom gehst, verhält es sich qualitätsmäßig ähnlich dem "Hereinzoomen" in ein Bild (=keine hilfreiche Lösung). Ich persönlich würde nix unter 12/15-fach holen ...
              • weniger ist oftmals mehr: Sollten Hersteller mit 20, 25 oder gar 30+ Megapixeln werben, ist Vorsicht geboten. Je mehr (Mega-)Pixel man auf den vorgegeben, nicht größenmäßig-veränderbaren, Sensor knallt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Bildqualität darunter leidet und es zu Fehlern kommen kann (denn mal ehrlich: selbst für A0-Ausdrucke reichen z.B. 18MP dicke aus!)
              • Verarbeitungsqualität (=Outdoorfähigkeit)
              • schau dir mal ein paar unbearbeitete Testbilder der ausgesuchten Kamera(s) an. Dann wirst du fix merken, welche auch von der Bildqualität überzeugen :-)
              • ISO-Empfindlichkeit (~Bildrauschen): Solltest du mal nachts und/oder wenn's dämmert fotografieren, wird sich zwangsweise die ISO verändern (z.B. von ISO 200 auf ISO 800/1600). Bei derartigen "hohen" Werten kommt es zum Bildrauschen (kleine rote Pünktchen meist in dunklen Ecken des Bilds). Das ebenfalls beachten und schauen, dass die Kamera(s) bis 800/1600 kein bzw. nur geringes Rauschen aufzeigen.
              (• in deinem Fall wichtig: Kameras die Kreativprogramme wie "Sport"/"Kinder" haben)
              • zu guter letzt: mache dich auch über den "Urwald der Bezeichnungen für Kameratypen" schlau, damit du auch wirklich die richtige Kamera findest :-)

              (Zu den Kameras: Ich kann mich damals zumindest dran erinnern, dass die Coolpix-Serie von Nikon, die Powershot von Canon und diverse Olympus und Sony-Modelle führend waren. Mit denen sollte man nichts verkehrt machen ;-) )


              Viele Grüße
              Tobi

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