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Apple, Google, MS, ... - Der (News)Thread
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Das ist ein wichtiges Thema.
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Einmal mit Profis arbeiten ;D
iPhone and Android fans are raiding reviews of the CurrentC payments app
Thousands of one-star reviews have hit CurrentC in the App Store and on Google Play
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Der Apfel fällt nicht weit vom Bann
Wenn es um Apple geht, vergessen Medien gerne ihre journalistischen Grundsätze. Geschickt spielt der Konzern mit den Abhängigkeiten der Redaktionen.Welch ein guter Artikel von Krautreporter ... Damit hat er sich wohl für jegliche Einladungen seitens Apple disqualifiziert. Ein hoher Preis für den guten Artikel.Zitat von Richard GutjahrAlle meine Gesprächspartner haben dabei größten Wert darauf gelegt, nicht namentlich erwähnt zu werden, um bei Apple nicht in Ungnade zu fallen. In Ungnade zu fallen, weil man die Wahrheit über ein Unternehmen berichtet. Ein gruseliger Reflex für einen Journalisten.
Eine Apple-Produkteinführung verläuft immer nach demselben Schema: In mehreren Schritten wird dabei sichergestellt, dass die Medien ausschließlich so über Apple-Produkte berichten, wie es das Unternehmen aus Cupertino wünscht.
[...]
Zwei Tage Kalifornien, all inclusive. Natürlich stehe es mir frei, meinen Flug selbst zu bezahlen, wird mir auf meinen expliziten Wunsch hin erklärt. Es sei halt ein bisschen komisch, wenn ich als Einziger hinten in der Economy säße, während es sich meine Kollegen vorne in der Business-Klasse gut gehen ließen.
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Im Anschluss an das Gespräch wird jedem Journalisten eine weiße Tüte überreicht. Darin befindet sich neben einer iTunes-Guthabenkarte und einer iPhone-Schutzhülle auch ein Gerät in der „Wunschfarbe“des Reporters. „Dauerleihgaben“, wie diese ganz unverfänglich genannt werden. In diesem Jahr gab es sogar zwei Modelle zum Testen mit nach Hause – das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus (Verkaufswert zwischen 699 und 999 Euro). Nur eines der beiden Geräte solle man möglichst bald wieder zurückschicken.
[...]
Und wir Journalisten? Wie lange wollen wir uns noch von den Apfel-Strategen verbiegen lassen? Gängelungen, Bevormundungen, Drohungen - ein hoher Preis für die Aussicht auf ein Testgerät und hoffentlich die nächste Einladung aus Cupertino.Offenlegung des Autors: Ich besitze neben Wertpapieren von Facebook, Google und Twitter auch Apple-Aktien. Mit meinem Liveblog und den Fotos, die ich zur Apple-Veranstaltung zu den aktuellen iPhones über meine Webseite verkauft habe, habe ich bis heute 834 Euro eingenommen. Ich habe noch nie ein Apple-Gerät als Geschenk oder „Dauerleihgabe “angenommen und die Reisekosten zu Apple-Veranstaltungen stets selbst bezahlt.
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Ich für mich selber. Sollte mittlerweile bekannt sein, dass ich meine Meinung hier poste. Generell aber ist die Seite Krautreporter für ihre Qualität bekannt, auch wenn es sie noch nicht lange gibt. Die Liste der Autoren sagt da aber schon einiges aus.
Kannst aber gerne deine Kritik dazu äußern. Wenn du aber sonst nicht mehr dazu hast, sind wir uns anscheinend einig ;) Hast du ihn denn überhaupt in der schnelle gelesen oder erstmal was gepostet?
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Neues Google X-Projekt: Mit Nano-Partikeln gegen Krebs
Google X macht mit einem neuen Moonshot-Projekt von sich reden und hat dieses Mal dem Krebs den Kampf angesagt. Man möchte dieser Geißel der Menschheit den Garaus machen, indem man Nano-Partikel in den menschlichen Körper verfrachtet. Auch bei anderen Krankheiten will man so Fortschritte machen in Zukunft.
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Ich habe mal ein Praktikum bei einer größeren PC-Zeitschrift gemacht und da war es Standard, dass die Redaktion bezahlte Reisen zu den Produktvorstellungen bekommt. Dauerleihgaben gab es auch sehr häufig, allerdings nicht wirklich in weißen Tüten D:
Ich muss wohl doch Tech-Journalist werden um in diesen elitären Kreis zu kommen! D:
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Ich wüsste nicht, wo der Artikel besonders qualitativ sein sollte oder, wo der hohe Preis ist, den der Autor für eben diesen bezahlt. Es schadet ihm ja kaum, er wird weiterhin über Appleprodukte berichten und da er ja Geräte etc. bislang auch immer selbst bezahlt hat, ist es ja wumpe, dass er künftig nicht mehr eingeladen wird.Zitat von DerKiLLaSpoiler:Ich für mich selber. Sollte mittlerweile bekannt sein, dass ich meine Meinung hier poste. Generell aber ist die Seite Krautreporter für ihre Qualität bekannt, auch wenn es sie noch nicht lange gibt. Die Liste der Autoren sagt da aber schon einiges aus.
Kannst aber gerne deine Kritik dazu äußern. Wenn du aber sonst nicht mehr dazu hast, sind wir uns anscheinend einig ;) Hast du ihn denn überhaupt in der schnelle gelesen oder erstmal was gepostet?
Ist ganz nett geschrieben, allerdings sagt er inhaltlich wenig bis nichts skandalöses aus. Wie AshToMouth ([email protected]) schon andeutet, handeln andere Unternehmen ähnlich (Reisen zu Vorstellungen, Dauerleihgaben bei Testgeräten usw). Dass Apple möglichst viel dafür tun möchte, positive Presse zu erhalten, ist finde ich nun auch nicht wirklich vorwurfsvoll.
Aber natürlich gibt's mehr Klicks, wenn man solche Artikel über Apple schreibt. Und darum gehts ja schließlich - gerade, weil die Seite ja noch relativ jung ist ;)
Wirklich cool ist der Artikel: Tim Cook Speaks up: I'm proud to be gay.
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Du findest, es ist also kein hoher Preis, wenn man im Sinne des Journalismus sich für jegliche Apple Veranstaltungen, Testgeräte disqualifiziert? Wie er schon schreibt, sind die Plätze rar und dementsprechend prestigeträchtig und begehrt. Er wird nie wieder etwas von Apple erhalten, nach diesem Artikel.Zitat von ePenisoder, wo der hohe Preis ist, den der Autor für eben diesen bezahlt.
Das Beispiel von AshToMouth passt übrigens nicht, da es bei Zeitschriften, meines Wissens, doch schon etwas anders zugeht. Da werden keine Leute, unabhängig ihrer Redaktion eingeladen, sondern eine Redaktion. Und mir wäre auch neu, dass nach Kritik diese Redaktion für jegliche Events und Geräte in der Zukunft ausgeschlossen werden.
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Ich glaube, dass ihm die Einladung zu den Veranstaltungen in Bezug auf die Ausübung seines Berufs bringt. Ich für meinen Teil denke mir einfach, dass man über das, was dort passiert, auch Zuhause berichten kann. Man ist zwar nicht live vor Ort, bekommt aber trotzdem alles mit. Machen alle, die nicht vor Ort sind, ja auch.Zitat von DerKiLLaDu findest, es ist also kein hoher Preis, wenn man im Sinne des Journalismus sich für jegliche Apple Veranstaltungen, Testgeräte disqualifiziert? Wie er schon schreibt, sind die Plätze rar und dementsprechend prestigeträchtig und begehrt. Er wird nie wieder etwas von Apple erhalten, nach diesem Artikel.
Er sagte doch selbst, dass er bei einer Zeitschrift als Praktikant beschäftigt war, wieso sollte seine Aussage also nicht zutreffen? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich natürlich auch an die Redaktion wendet, aber oft auch Kontakte in den Redaktionen pflegt, an die man sich dann entsprechend direkt richtet.Zitat von DerKiLLaDas Beispiel von AshToMouth passt übrigens nicht, da es bei Zeitschriften, meines Wissens, doch schon etwas anders zugeht. Da werden keine Leute, unabhängig ihrer Redaktion eingeladen, sondern eine Redaktion. Und mir wäre auch neu, dass nach Kritik diese Redaktion für jegliche Events und Geräte in der Zukunft ausgeschlossen werden.
Dass man mit Personen oder Redaktionen, mit denen die Zusammenarbeit nicht so positiv abgelaufen ist, nicht mehr so gerne zusammenarbeitet, kommt auch vor. Ob man das gut heißen kann oder möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Ich glaube auch nicht, dass hierzu jemand positiv Stellung bezogen hat - gibt also auch keinen Grund für irgendwen, persönlich zu werden.
Ich sehe das völlig wertfrei und behaupte: Auch ohne berücksichtigt zu werden, hat man die Möglichkeit, seinen Beruf ordentlich auszuüben.
Am Beispiel des Autors sieht man das ja. Er behauptet ja selbst, für alle Kosten selbst aufgekommen zu sein und nie von den Angeboten Apples Gebrauch gemacht zu haben. Und da kann ich mich dann nochmals wiederholen: Der Artikel schadet ihm in der Hinsicht nicht.
Und mit Blick auf die Verhaltensweise aus Sicht von Apple könnte man schon so etwas wie Verständnis aufbringen. Ich meine, wieso sollte man negative Presse, die einem schaden könnte, noch unterstützen? Das dankt einem ja keiner und schadet einem zusätzlich. Es ist ja nicht so, dass man Kritiker mundtot machen möchte. Ich bin mir sicher, dass das bei anderen großen Firmen auch so abläuft. Bei Apple sind die Klicks halt garantiert ;)
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Ob er das nun selbst bezahlt hat oder nicht, spielt keine Rolle. Nein, du kannst von Zuhause natürlich nicht so berichten wie von vor Ort. Und doch, natürlich schadet der Artikel ihm. Wie er unten schreibt, hat er unter anderem mit seiner Berichterstattung vor Ort Geld gemacht. Das Geld erhält er sicher nicht, wenn er Zuhause vor einem schwarzen, nicht funktionierenden, Stream sitzt.Zitat von ePenisIch glaube, dass ihm persönlich die Einladung zu den Veranstaltungen nichts bringt. Er behauptet ja selbst, für alle Kosten selbst aufgekommen zu sein. Ich für meinen Teil denke mir einfach, dass man über das, was dort passiert, auch Zuhause berichten kann. Man ist zwar nicht live vor Ort, bekommt aber trotzdem alles mit. Machen alle, die nicht vor Ort sind, ja auch.
Ich bezweifel seine Aussage nicht, sagte nur, dass es einen Unterschied gibt zu den Praktikten bei Apple.Zitat von ePenisEr sagte doch selbst, dass er bei einer Zeitschrift als Praktikant beschäftigt war, wieso sollte seine Aussage also nicht zutreffen?
Bei Apple ist es doch so: Willst du eingeladen werden oder Testgeräte erhalten, berichte positiv. Tust du das nicht, Pech gehabt, gibt andere Leute die es tun. Tust du es, laden wir dich gerne auf unsere Kosten ein und schenken dir Hardware + Guthabenkarten.
Hat nicht wirklich etwas mit neutralem Journalismus zu tun.
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Weil du ein paar Bilder weniger vor Ort machen kannst? Ich finde, bei anderen Portalen klappt das ganz gut. GIGA liefert sogar Webstreams in einem Studio, in dem sie sich dann über das, was passiert, unterhalten.Zitat von DerKiLLaOb er das nun selbst bezahlt hat oder nicht, spielt keine Rolle. Nein, du kannst von Zuhause natürlich nicht so berichten wie von vor Ort.
Der Schaden wird schon verkraftbar sein.
Apple verpflichtet sich ja auch nicht zu neutralem Journalismus? Das muss jeder Journalist für sich selbst entscheiden. Apple verbietet wohl auch niemandem, negativ über seine Produkte zu berichten (jedenfalls nicht laut Bericht), sie unterstützen es nur nicht noch.Zitat von DerKiLLaIch bezweifel seine Aussage nicht, sagte nur, dass es einen Unterschied gibt zu den Praktikten bei Apple.
Bei Apple ist es doch so: Willst du eingeladen werden oder Testgeräte erhalten, berichte positiv. Tust du das nicht, Pech gehabt, gibt andere Leute die es tun. Tust du es, laden wir dich gerne auf unsere Kosten ein und schenken dir Hardware + Guthabenkarten.
Hat nicht wirklich etwas mit neutralem Journalismus zu tun.
Ich würde da eher die Journalisten, die den Angeboten wie du es beschrieben hast nachkommen, kritisieren und nicht das Unternehmen, das es sich zu nutze macht. Apple steht in der Pflicht, sich bestmöglich zu verkaufen. Nichts anderes versuchen sie dadurch. Die Details, wie es geschieht (also totale Kontrolle, weiße Tütchen, diesdas) passt eben zum Apple-"Sektentum", das auch sonst überall verbreitet wird. In Shops IMMER fröhliche, lockere Stimmung, an der Hotline wirst du auch damit überschwämt. Das finde ich vllt etwas gruselig. Aber vorzuwerfen ist es ihnen auch nicht.
Und wie ich schon sagte: Bei anderen Firmen läuft das auch so (wissen wir spätestens seit Fucapo) - auch wenn du jetzt natürlich mal wieder versuchst, Apple den schwarzen Peter zuzuschieben. Und ich stehe jetzt wieder als Apple-Fanatiker da, weil ich manche Dinge differenziert sehe.
Ich meine, versteh mich nicht falsch: natürlich wäre es cooler, wenn Apple anders handeln und seine Kritiker überzeugen würde. Und mit Sicherheit gibt es auch große Unternehmen, die vorbildlicher handeln. Und mit Sicherheit war es auch kein Zufall, dass Seiten wie TheVerge nach der Bendgate-Sache gleich mal über das Testlabor berichten durften. Aber es ist falsch, es so darzustellen, als wäre Apple das Übel und alles andere halb so wild.
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Süß ;) Hast du dich schon einmal auf die offene Stelle des deutschen Pressesprecher bei Apple beworben? Hättest gute Chancen ...
Allein die Redakteure sind Schuld, wenn sie die Angebote von Apple annehmen und Sachwerte im 5 stelligen Bereich akzeptieren für ihren wohl größten Erfolg ihrer Tätigkeit. Ist ja Apples gutes Recht, dass zu tun, denn schließlich muss der Redakteur es ja nicht annehmen und kann es auch ablehnen und seinen Job aufs Spiel setzen.
Aber du denkst ja auch, dass jemand vor dem heimischen Rechner die gleiche Berichterstattung leisten kann, wie vor Ort.
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