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Wer sich 2014 immer noch von den Wucherpreisen auf Alternate abzocken lässt, ist selber Schuld. Obwohls beim LG noch geht, da gibt es laut Geizhals nur 25 Shops die günstiger sind...
Um wieviel sind die anderen Shops denn günstiger?
Ich hoffe du hast nicht das Argument im Kopf "aber für den guten Support von Alternate bin ich bereit etwas mehr zu zahlen". Supportmäßig zählt Alternate als Saftladen. Vor allem der Aftersale Support ist sehr schlimm bei denen.
:) Du gehst vermutlich auch immer zu McDonalds statt zum lokalen Burgerladen um die Ecke? Amazon, also wirklich, das ist ja wie mit meiner Mudder.
Du verstehst das System wohl nicht so ganz.
Ich gehe dahin, wo das Preis-Leistungsverhältnis am besten für mich ist. Wenn McDonalds einen identischen Burger, von absolut gleicher Qualität (LG IPS 235) mit kostenlosem Lieferservice bis in die Wohnung im Sortiment hätte. Dazu noch deutlich günstiger wäre als der Burgerladen vor meiner Haustür (lokaler PC Händler) würde ich natürlich McDonalds vorziehen.
Warum? Weniger Kosten meinerseits (Listenverkaufspreis geringer, keine Spritkosten für das Auto), weniger Aufwand (kein Treppe rauftragen, ins Auto schleppen).
Das ist alles richtig, du als einzelner profitierst kurzfristig wundervoll davon.
Natürlich hat das Bestellen bei Großunternehmen Vorteile.
Allerdings betrachtest du das System nur auf Microebene, also auf deiner eigenen.
Auf Makroebene musst du folgende Überlegungen mit einbeziehen:
Veränderst du langfristig zusammen mit zig anderen, die dieselbe Entscheidung treffen, den Markt und zwar mit negativen Konsequenzen für dich?
So ist es z.B. Tatsache, dass große Unternehmen von Steuervergünstigungen profitieren, die dazu beitragen, dass die Steuern für die Arbeitnehmer steigen, also auch für dich. Darüber hinaus senkt sich durch den Wegfall der Kleinunternehmen die Schicht der Bevölkerung, die einen Großteil der sozialen und steuerlichen Last im Land trägt.
Darüber hinaus senkt sich so der Anteil der Betriebe, die höhere Gehälter zahlen und begünstigt durch Konsolidierung der Arbeitsplätze bei wenigen Großunternehmen somit niedrigere Löhne im Durchschnitt, was erneut zu Nachteilen für den einzelnen führt und zwar sowohl beim Reallohn wie auch bei den Steuern, die so zurück ins System fließen.
Die mangelnde Unternehmensvielfalt senkt darüber hinaus die Innovationsrate und erhöht den Druck, den Großunternehmen als Steller vieler Arbeitskräfte und umsatzstarke Marktteilnehmer auf Politik und Arbeitnehmer ausüben können.
Langfristig betrachtet ist jede Kaufentscheidung auch gleichzeitig eine "Mini-Investition" in die eigene Zukunft.
Das nur mal als Kurzfassung.
Für beide Lager lassen sich Argumente finden. Im Endeffekt geht es hier um Abwägung von lang- und kurzfristigen Konsequenzen, bzw. darum, was du für dich als höhere "Kosten" betrachtest.
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Bzgl. der Burgerwahl:
Ein Menü bei meinem Lieblingsburger in Frankfurt am Main kostet mich einen Euro mehr als bei McDonals und ich erhalte mmn das bessere Produkt und finanziere kein weltweites Superunternehmen.
Bzgl. Amazon vs. deutscher Versandhändler:
Amazon mag mir viele Vorteile bieten, der Preisunterschied verglichen mit z.B. Mindfactory liegt bei satten 15 bis 20 mit Versand. Andererseits fließt ein Teil dieses Geldes an 200 Mitarbeiter in Deutschland und die Möglichkeit für dieses Unternehmen, zu expandieren.
Das Geld an ein lokales Unternehmen zu zahlen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es in Zukunft auf die ein oder andere Art und Weise "zu mir zurück zirkuliert" ;)
Aber natürlich bleibt das in der heutigen Zeit der Superkonzerne und Globalisierung alles eine mickrige Überlegung, bis die Konsequenzen deutlicher zutage treten, als sie es eh schon tun, also für die Einkommensklassen ab 1k+ spürbar werden.
Sollte innen local hardware store gehen und sich die Komponenten kaufem um sich selbst einen zu bauen. Is schon nich falsch was wuff da schreibt, ich verstehe nur nicht was die Marktwirtschaftskeule in nem Thread zu suchen hat, in dem jemand einfach nur nen Monitor kaufen will.
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