Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Zuletzt gespieltes Spiel + Bewertung

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge



    Detroit: Become Human

    Dem genialen, aber exzentrischen jungen Tüftler Elijah Kamski gelang 2022 die Erschaffung des ersten Androiden, der erstmals den Turing-Test bewältigte. Perfekte menschliche Abbildungen, die Gespräche, gar Emotionen imitieren, sofern diese dem Programm entsprechen. Erschaffen wurden sie, auch um Menschen lästige, unangenehme oder gefährliche Tätigkeiten abzunehmen. Angetrieben werden diese von einer Biokomponente, genannt „Blaues Blut“. Die von ihm gegründete Firma CyberLife wurde zum mächtigsten Unternehmen und Kamski zum reichsten Mann der Welt. 2028 wurde er aus ungenannten Gründen von CyberLife entlassen und zog sich ins Privatleben zurück. Die Handlung des Spieles setzt 2038 ein. In dieser Zukunft ist die Produktion von Androiden ein Massenmarkt geworden, Millionen dieser Maschinen befinden sich im Umlauf und sind alltäglich. Dies führte auch zu negativen Begleiterscheinungen; so liegt in den USA die Arbeitslosenquote, aufgrund der Roboter, bei 37 %. Die Menschen stehen den Androiden gespalten gegenüber. Einerseits sind sie eine Erleichterung, als billige, unermüdliche Arbeitskräfte, andererseits werden sie von vielen Menschen auch mit Argwohn betrachtet. Als „Maschinen“ schlägt ihnen teils auch offene Feindseligkeit entgegen, sie werden mitunter misshandelt oder bei Überdruss oder Veralterung wie Schrott entsorgt. Millionen Maschinen, die sich äußerlich nicht von Menschen unterscheiden, abgesehen von einer kleinen LED-Anzeige an der Schläfe, werden in Detroit, dem ehemaligen Zentrum der amerikanischen Autoindustrie, hergestellt, arbeiten landesweit als Beamte, Soldaten, Pfleger, Haushaltshilfen, Handwerker und sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft geworden. Da diese nicht unter das Prostitutionsgesetz fallen, entstand auch eine Sexindustrie um diese Androiden. Zahlreiche große Säugetiere sind 2038 bereits ausgestorben und werden in Zoos ebenfalls von Androiden kopiert. Die Welt des Spieles zeigt geopolitische Spannungen, vor allem zwischen den USA und Russland, welches ebenfalls Androiden besitzt, welche den amerikanischen Modellen jedoch unterlegen sind. Zunehmend entstehen jedoch Probleme mit den Maschinen. Sie entwickeln irrationale, ihrem Programm widersprechende Verhaltensweisen, werden so auch zur Gefahr für Menschen. (W)

    Grafik
    Ein extrem schönes aber auch düsteres Detroit im Jahre 2038. Schöne Effekte und deteilreiche Texturen runden das Grafikpaket gelungen ab.

    Steuerung/Menü
    Die Steuerung ist wie in allen Spielen von Quantic Dream ziemlich minimalistisch, aber vollkommen ausreichend. Manchmal nervt die Kamera sowie die Sensorsteuerung in den QuickTime Events, aber das ist alles verkraftbar. Der Star hier ist eh die Story und nicht das Gameplay. Ein richtiges Menü gibt es nicht außer die Optionen. Aber ein großes Feature in diesem Spiel ist das Ablaufdiagramm. Dazu mehr im Fazit.

    Story
    Die Story ist ganz klar der Schwerpunkt von diesem Game und bleibt bis zum Schluss spannend. Der Start der Geschichte ist in der Einleitung gut erklärt, alles weitere würde Spoilern.

    Charaktere/Dialoge
    Die Charaktere sind alle sehr detailreich und einzigartig. Man baut mit jedem Menschen oder Androiden eine Verbindung auf, ob nun positiv oder negativ, aber niemand ist einmal egal. Die Dialoge sind größtenteils super und auch gut synchronisiert. Trotzdem wird halt manchmal die Klischeekeule ausgepackt.

    Schwierigkeitsgrad
    Es gibt hier 2 Schwierigkeitsgrade wobei diese laut Infobox auch Auswirkungen auf die Story haben. Bei dem einfachen Schwierigkeitsgrad fallen vor allem die QuickTime Events einfacher aus und die Gefahr das Charaktere durch Fehlentscheidungen sterben soll geringer sein. Ich habe es aber auf dem zweiten Schwierigkeitsgrad durchgespielt. Jeder der das PS4 Pad beherrscht kommt damit aber easy klar.

    Gespielt auf
    PS4 Pro

    Gesamtfazit
    Ein super inszenierter Thriller mit gesellschaftskritischen Fragen. Die Story reißt einen sofort in den Bann und die richtigen Entscheidungen zutreffen ist nicht immer einfach und fühlt sich manchmal sehr erdrückend an. Das Spiel hält einem den Spiegel vor und würde man die Androiden mit irgendeiner Sache aus der Realität tauschen wäre man höchstwahrscheinlich in unserer Gesellschaft. Aber egal anderes Thema. Spielerisch hat das Game natürlich nicht viel zu bieten. Oft sieht es so aus: R2 drücken, Gegend scannen und dann alles was irgendwie blinkt mit X untersuchen und mit allen anwesenden Menschen und Androiden Dialoge führen bzw. interagieren. Das schmälert aber nicht den Spielspaß. Abrunden tut das Spielerlebnis das Ablaufdiagramm. Hier sieht man, was habe ich alles gemacht und wo hätte ich anderes abbiegen können. So kann man durch angenehmes Kapitel neu laden seine Entscheidung nochmal ändern. Würde aber allen empfehlen einmal das Spiel komplett durchzuspielen ohne seine Entscheidung zu revidieren. Detroit: Become Human ist ein spannender interaktiver Film, wie man es von Quantic Dream gewöhnt ist, der die große Frage: „Androiden und Künstliche Intelligenz – ja / nein“ gut thematisiert. In einem selbst kommen viele Zweifel hoch bzw. man fühlt sich vielleicht sogar bestätigt. Aber das ist eine persönliche Sache, die jeder mit sich selber ausmachen muss. Für mich ist Detroit: Become Human eines der Top Titel 2018.



    8,5/10 Punkte

    Kommentar


      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: image_287.jpg
Ansichten: 1
Größe: 75,6 KB
ID: 10644378

      FIFA 19 - The Journey: Champions

      Das jährliche FIFA Update ist da und der Story Modus geht in die letzte Runde.

      Grafik
      Grafisch hat sich zu den beiden Vorgängern FIFA 17 & FIFA 18 nicht wirklich sehr viel getan. Hier und da ein paar kleine Verbesserungen aber das war es dann auch schon wieder.

      Steuerung/Menü
      Copy & paste von FIFA 18. Man muss die Neuerungen schon suchen.

      Story
      Sehr enttäuschend muss ich leider sagen. Ich fand die Journey Teile immer gar nicht so schlecht, aber der 3. Teil ist einfach nur eine Werbeveranstaltung von EA & der FIFA. Entscheidungen muss man zu gut wie nie treffen und wenn haben sie gefühlt kaum Auswirkung. Das man aus "Alex Hunter wechselt zu Real Madrid" und will die CL gewinnen kein Story Hit erschaffen kann, ist mir schon klar, aber trotzdem war das leider schon sehr mager und langweilig.

      Charaktere/Dialoge
      Auch hier sind sie leider wieder schlechter geworden. Die Dialoge sind so vorhersehbar und klischeehaft, das ich ab der Hälfte nur noch halb zugehört habe. Die Charaktere sind alle altbekannt und erzeugen manchmal den Hauch von Charme aber am Schluss bekommt keiner so richtig Tiefe.

      Schwierigkeitsgrad
      Hier gibt es die altbekannten Schwierigkeitsgrade bei FIFA. Ich habe auf Profi gespielt und bin gut durchgekommen. Am schwersten waren nur manchmal die „Leistungen“ die man in Spielen erreichen sollte, dazu aber mehr im Gesamtfazit.

      Gespielt auf
      PS4 Pro

      Gesamtfazit
      Auch diesmal bezieht sich mein Fazit nur auf den Modus „The Journey“ und nicht auf das komplette Spiel FIFA 19. Ich verstehe nicht, warum man hier nicht aus den NBA Spielen klaut. Da gibt es überall einen geilen Storymodus. Die Story ist wie schon gesagt einfach nur da um die CL zu pushen und Werbung für EA / FIFA zu machen. Die Auswahlmöglichkeiten fallen diesmal komplett weg, man ist gezwungen zu Real zu wechseln. Außerdem wird man in FIFA 19 immer noch für seine Teamwahl aus FIFA 17 bestraft, wenn man nicht von „neu“ anfängt. Habe in FIFA 17 AFC Bournemouth gewählt, weil es hieß, in kleinen Klubs bekommt man mehr Spielzeit. Hätte ich damals gewusst, dass das alles Rille ist, dann hätte ich gleich Liverpool oder so genommen. Dann das schlimmste an dem Storymodus ist, das es diese Leistungen gibt. Ich bin da immer ehrgeizig und will alle erreichen. Nur scheiße wenn ich das 1:0 in der 15 Minute schön per Flanke vorlege und in der 60 Minute bekomme ich dann die Aufgabe, erziele das Führungstor. EA bitte was soll das?! Auch noch nervig, sind die Kapitel Belohnungen. Ich habe mit Danny alle Spiele in der Premier League gewonnen, bin aber nicht Englischer Meister geworden. Ok aber was soll ich bitte denn noch anderes machen? Bin froh das die Reihe nun vorbei ist und hoffe das EA sich ein paar neue Gedanken macht zum Thema Storymouds.



      5,0/10 Punkte

      Kommentar




        Destiny 2: Forsaken

        Gemeinsam mit Cayde-6 werden die Hüter entsandt, um in den Überbleibseln des Riffs für Recht und Ordnung zu sorgen. Dort angekommen bemerken sie, dass einigen gefährlichen Schwerverbrechern, den sogenannten Baronen, unter der Führung von Uldren Sov die Flucht aus dem Gefängnis der Alten gelungen ist. (Wikia)

        Grafik
        Die Grafik hat sich nicht wirklich zum Hauptspiel verändert. Ich empfinde Destiny 2 immer noch als ein sehr schönes und atmosphärisches Spiel. Gerade die neuen Planeten sind sehr detailreich gestalltet.

        Steuerung/Menü
        Auch hier keine großen Änderungen zum Hauptspiel. Die Steuerung vom Charakter ist punktgenau aber das Menü wiederum ist halt leider von der Konsole kopiert und das merkt man leider deutlich. Einzige Manko sind für mich persönlich die Sprungpassagen, das liegt aber bestimmt viel an meinen nicht vorhandenen Highskill.

        Story
        Forsaken hat es geschaft, das ich mich für die Destiny Lore interessiere. Bin da jetzt kein Guru und weiß über alles Bescheid, aber es gibt ein zwei Dinge die mich schon neugierig machen. Die Story vom Hauptgame ist jetzt kein Thriller mit tausenden Wendungen, aber immerhin sind mal ein paar Emotionen vorhanden. Viel erzählen kann ich nicht, weil es alles im Spoiler enden würde.

        Charaktere/Dialoge
        Es gibt hier und da sehr interessante Charaktere, nur leider bleibe ich mal selber wieder stumm. Unser Geist reißt aber wieder coole Sprüche und lockert alles ein wenig auf.

        Schwierigkeitsgrad
        Der Schwierigkeitsgrad ist sehr schwer zu beschrieben, das es hier wirklich drauf an kommt, ob ihr alleine spielt und vor allem mit welchem Powerlevel. Ich habe mit 335 (glaube ich) angefangen, aber mit einem Kumpel der schon 500+ war. Daher war die Story jetzt nicht die große Herausforderung. Mein Kumpel meinte aber auch, solo und mit dem kleinen Powerlevel musste er ein paar Stellen öfters versuchen. Die richtigen Herausforderungen kommen aber im Endgame.

        Gespielt auf
        PC (Blizzard Battle.net)

        Gesamtfazit
        Ich bin seit dem Release von Forsaken wieder dabei und das Game macht mir wieder richtig viel Spaß. Durch die täglichen und wöchentlichen Beutezüge gibt es jeden Tag ein paar "Missionen" zu meistern. Für mich als Feierabend Hüter das Beste was es gibt. Ich kann mit ein paar Stunden wöchentlich gut vorankommen. Und wenn an einem Wochenende mal mehr Zeit vorhanden, dann werden exotische Quest und andere Endgame Herausforderungen ausprobiert. Das Game bleibt ein Grindgame und das muss einem gefallen. Aber da es jetzt keine festen Rolls mehr auf den Gear gibt, kann das 7te mal die gleiche Item endlich ein Erfolgserlebnis sein. Der neue PvEvP - Modus "Gambit" ist ein super Zeitvertreib der auch noch viel Spaß macht, vorausgesetzt man hat ein Team mit ein paar mehr Gehirnzellen. Aber das Problem gibt es ja in jedem Multiplayer Game. Kurzum hat Bungie an den richtigen Schrauben gedreht. Natürlich ist es noch nicht perfekt, aber ich bin nun schon wieder 3 Monate non-stop dabei und es macht mir immer noch Spaß. Für ein Addon keine schlechte Leistung.



        8,0/10 Punkte

        Kommentar


          Nachdem ich längere Zeit nur LoL und Oxygen Not Included gespielt habe, kommt hier auch mal wieder ein Review von mir (more inc)
          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: header.jpg Ansichten: 1 Größe: 58,2 KB ID: 11301070
          Seasons After Fall
          Vergleichbar mit Never Alone (Kisima Ingitchuna), man spielt einen kleinen Fuchs, der Naturgeistern hilft, den normalen Ablauf der Jahreszeiten zu bewahren. Das Spiel ist ein Jump'n'Rätsel-Spiel, man muss nicht kämpfen und kann nicht sterben.

          Grafik
          Die Grafik ist nicht besonders anspuchsvoll, aber dennoch niedlich. Meiner Freundin hats sehr gefallen. Vielleicht eher ein Spiel für Kinder. Trotzdem zeichnet sich die Landschaft durch zahlreiche Details aus und insbesondere die Wechsel der Jahreszeiten sind im ersten Moment sehr cool

          Steuerung
          Habe das Spiel gemütlich mit Gamepad vom Sofa gespielt. Mehr als den Stick und 3 Tasten braucht man auch nicht, Steuerung sehr einfach gehalten. Würde mich dennoch schwer tun mit Tastatur und Maus.

          Story
          Die Story ist teilweise recht interessant, aber auch simpel gehalten (wiederhole: gut für Kinder geeignet). Allerdings fehlt es einfach manchmal an einigen Erklärungen (zb wo man sich befindet, was Aktion X für eine Auswirkung Y hat und was man dann tun muss). Die Story ist sehr kurz gehalten und beschränkt sich auf die Interaktion zweier Charaktere+dem Spieler (Fuchs)

          Charaktere
          Gerade die Antagonistin finde cih sehr interessant und ist super synchronisiert. Die Spielfigur spricht nciht und wird stellvertretend durch den dritten Charakter interpretiert. Genrell bleibt der Konflikt der Figuren unklar, was für teils unbefriedigend war.

          Schwierigkeit/Sonstiges
          Was mich gestört hat: Es gibt keine Karte der Spielwelt. Dadurch bleibt oft unklar, in welche Region man als nächstes muss (tatsächlich ist die Reihenfolge egal). Im Laufe des Spiels schaltet man Abkürzungen frei: diese werden dann einmal eingeblendet, aber oft kann man nicht genau erkennen aus welchem Teil der Region sie woanders hinführen. Gerade gegen Ende war es für mich ein bisschen Trial And Error, wo ich hinlaufen muss.
          Was sehr nett ist: man kann die aktuelle Jahreszeit beeinflussen: im Winter friert Wasser, man kann hinüberlaufen. Im Sommer ist Dürre, der Wasserspiegel sinkt, im Frühling steigt er. Im Herbst wachsen Pilze, auf die man springen kann. Allgemein schaut die Spielwelt sehr interessant in den verschiedenen Jahreszeiten aus.

          Fazit:
          Interessantes Spiel, aber leider sehr wenig Hilfestellungen (fehlende Karte). Spielzeit ca 6-7h, das reizt den geplanten Inhalt aber auch gut aus, teilweise wiederholen sich Sachen (aka Lauf 3 Mal in jede der 4 Regionen und erledige dort jeweils x,y,z). Trotzdem sieht das Spiel schön aus und war recht entspannend zu spielen.

          Note:
          6.5/10


          Edit: Spiele, die ich noch gespielt habe, aber noch keine Bewertung geschrieben habe:
          Rise of the Tomb Raider, Never Alone, Oxygen Not Included, Selma and the Wisp
          unsicher(muss Thread mal durchgucken): The Vanishing of Ethan Carter, Hob, Mirrors Edge
          Zuletzt geändert von RhyminSimon9; 12.01.2019, 03:47.

          Kommentar




            Salt and Sanctuary

            Auf einer zerfallenden, von Nebel umgebenen Insel gestrandet, musst du dich durch alte Ruinen, schlafende Wälder und düstere Höhlen kämpfen, um die Erlösung zu finden. (PS)

            Grafik
            Der Grafikstil hat mir sehr gut gefallen. Trotz des Cel Shading Looks erschafft das Spiel eine sehr schöne düstere Atmosphäre.

            Steuerung/Menü
            Die Steuerung ist punktgenau und mit ein Grund warum das Spiel so süchtig macht. Mit dem gelungenen Kampfsystem macht jede Schlacht enorm viel Spaß. Das Menü ist ein wenig frickelig aber hier findet man sich nach ein paar Stunden gut zurecht.

            Story
            Das Spiel ist hat sich in allen Ecken von Dark Souls inspirieren lassen, auch im Storytelling. Es gibt keine Quest, keine Karten und man muss die Dialogen genausten lauschen. Wer sich auf sowas einlässt bekommt eine Menge geboten.

            Charaktere/Dialoge
            Wie gerade schon erwähnt gibt es unzählige Dialoge und es macht enorm viel Spaß zuzuhören. Jeder Charakter hat seine Feinheiten und es liegt an jedem selbst ob er sich abholen lässt oder nicht. Die Übersetzung ist naja nicht so gut geworden, ist aber mittlerweile schon ein Klassiker und hat seinen eigenen Charme bekommen.

            Schwierigkeitsgrad
            Auch hier hat sich das Spiel viel von Dark Souls abgeguckt. Wenn man stirbt verliert man das Salz, welches mit den Seelen aus Dark Souls gleichzusetzten ist. Jeder Gegner und jedes neue Level muss bedacht werden. Überall lauern Gefahren auch von der Umgebung. Zum Schuss empfand ich es ein wenig einfacherer, habe es aber auch komplett im Coop durchgespielt.

            Gespielt auf
            PS4 Pro

            Gesamtfazit
            Ich hatte selten zu viel Spaß mit einem Couch Coop Game. Wir haben geflucht und geweint, aber auch genauso viel gelacht. Das Spiel schafft es perfekt Dark Souls auf die 2D Ebene zu bringen, ohne das etwas von dem herausfordernden Gameplay verloren geht. Die Skillbaum ist riesengroß und man hat zig Möglichkeiten seinen Charakter individuell anzupassen. Im Verlauf des Spiels bekommt man immer neue „Skills“ wie z.B. ein Doppelsprung. Klingt im ersten Moment nicht wirklich spannend, aber dadurch ermöglichen sich wieder ganz neue Wege. So bleibt es immer spannend und man hält überall die Augen offen nach Geheimnissen. Wir haben knapp 20 Stunden für das Spiel gebraucht. Wer einen Kumpel hat und alte Couch Coop Zeiten vermisst, wird hier definitiv seinen Spaß haben, wenn er kein Problem mit dem Schwierigkeitsgrad hat.



            9,0/10 Punkte

            Kommentar




              Lara Croft und der Tempel des Osiris

              Das Tomb-Raider-Spin-off geht in die zweite Runde. In Lara Croft and the Temple of Osiris lässt sich fast alles mit Sprengstoff regeln. Eine Horde Krokodile an den Fersen? Einfach Sprengsatz fallen lassen. Antike Säulen im Weg? Mine dranpacken. Keine Lust, eine mannshohe Messingkugel mit der Hand auf den Schalter zu schieben? Kein Problem - lässt sich mühelos mit Sprengstoff an die gewünschte Stelle katapultieren. Und dann gibt's da natürlich noch unzählige brüchige Wände, die Laras unendlichen Vorrat an Knallkörpern provokant anlächeln. Warum wir das so herausstellen? Weil ferngezündete Minen in den meisten Spielen nur was für Spezialisten sind, die sich die Zeit nehmen, das Schießeisen links liegen zu lassen, um geduldig Korridore mit Knallkörpern vollzupflastern. Im neuen Spin-off der britischen Archäologen läuft das sehr viel unkomplizierter. (GameStar)

              Grafik
              Die Grafik ist schön stimmig und bietet mehr Effekte als man auf den ersten Blick vermutet.

              Steuerung/Menü
              Nach wenigen Minuten hat man die Steuerung verinnerlicht und erkundet wild drauf los. Das Menü ist simpel gehalten und man hat eine gute Übersicht.

              Story
              Die Story ist jetzt kein Feuerwerk, muss sie aber auch nicht. Vielleicht können Fans hier mehr abgewinnen, aber für mich wirkte es so, haue allen Bossen einen drauf um dann den Ober Boss einen mit zu geben. Es ist aber nicht schlimm, weil das Spiel punktet woanders.

              Charaktere/Dialoge
              Auch hier hätte es mehr Tiefe geben können. Aber wie schon erwähnt zielt das Spiel auf andere Aspekte.

              Schwierigkeitsgrad
              Das eine oder andere Rätsel hatte es schon in sich. Ansonsten entsteht ein ziemlicher angenehmer Spielfluss.

              Gespielt auf
              PS4 Pro

              Gesamtfazit
              So und warum sollte man es jetzt zocken? Weil es einfach mega viel Spaß im Coop macht. Im Coop entfaltet das Game sein komplettes Potenzial. Während Lara im Einzelspieler alles alleine meistern muss, muss man im Coop die Fähigkeiten der einzelnen Charaktere genausten aufeinander abstimmen, damit man die Rätsel lösen kann. Aber diese simple Umstellung verändert das Gameplay gravierend und man muss seiner Kreativität freien Lauf lassen. An jeder Ecke gibt es Truhen zu entdecken um somit seinen Charakter noch zu verbessern. Für eine schöne Couch Coop Runde kann ich das Game echt empfehlen.



              7,75/10 Punkte

              Kommentar




                Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds

                Unser neues Abenteuer verschlägt uns in den kalten Norden, ein Gebiet, welches durch den ständigen Schneefall unter einer geschlossenen weißen Decke liegt. In diesem Gebiet haben sich die Banuk verbreitet, ein Volk, welches bereits aus dem Hauptteil bekannt ist und eine tiefere Verbundenheit zur Natur besitzt als alle anderen. Sie leben meist in kleineren Zeltstädten zusammen, die sie mit vielen verschiedenen Farben und Pigmenten von dem kalten Weiß abheben. (PlayFront)

                Grafik
                Genauso wunderschön wie das Hauptspiel. Auch wenn das neue Gebiet hautpsächlich verschneit ist, sieht es wunderschön aus und ist sehr deteilverliebt.

                Steuerung/Menü
                Zum Hauptspiel hat sich nicht wirklich was verändert. Passt alles immer noch genauso wie vorher. Außerdem haben sie noch 1-2 Sachen verbessert, z.B. kann man sich jetzt für fehlende Materialen einen Auftrag erstellen und hat immer eine Übersicht was einem noch fehlt.

                Story
                Weiterhin dreht sich alles um die „alten“ Menschen. Was war früher, warum ist das hier alles passiert usw. Die neue kleine Story ist sehr spannend gestaltet und man fiebert bis zum Schluss mit.

                Charaktere/Dialoge
                Die immer noch schöne Welt und spannende Story wird verpackt mit interessanten Charakteren und Dialogen. Hier wurde auch an den Gesichtsanimationen gearbeitet und es kommen so viel mehr Emotionen auf.

                Schwierigkeitsgrad
                Autsch! Man habe ich auf die Fresse bekommen. Ich habe auf Schwer weitergespielt womit ich das Hauptspiel auch abgeschlossen hatte. Es wurde hier deutlich am Schwierigkeitsgrad gedreht. Man muss wirklich ab der 1 Minuten genausten überlegen was mache ich und wie gehe ich am besten vor.

                Gespielt auf
                PS4 Pro

                Gesamtfazit
                Ich weiß dass ich mich schämen muss und so lange gewartet habe. Das Hauptspiel habe ich verschlungen und wollte am liebsten nicht mehr aufhören und dann habe ich irgendwie nicht mehr die Zeit und zurück zu Horizon gefunden. Ein großer Fehler wie ich feststellen musste. Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds ist ein hervorragendes DLC und macht da weiter wo es aufgehört hat. Schöne Grafik, tolle Story, spannende Kämpfe und unheimlich viel zu entdecken. Für mich immer noch eins der besten Rollenspiele der jetzigen Generation.



                9,25/10 Punkte

                Kommentar


                  What Remains of Edith Finch

                  Im Spiel erkundet man die Familiengeschichte der Finches, die durch zahlreiche tragische Todesfälle und Schicksalsschläge geprägt ist.

                  Steuerung/Schwierigkeitsgrad
                  Sehr einfach und intuitiv, bin an keiner Stelle hängengeblieben oder wusste nicht was ich machen soll.

                  Grafik
                  - zeitlos, stimmig

                  Gesamtfazit
                  Vom Storytelling her einfach grandios. Die einzelnen Familien Stories wurden auf so unterschiedlich kreative Art und Weisen dargestellt, es war nie langweilig oder repetitive. Die Grafik und der Sound sind einfach perfekt um in die Story einzutauchen. Durch das einfache Gameplay wird man auch nicht herausgerissen, weil man nicht weiterkommt oder etwas nicht findet.
                  Ich hab es an einem Stück durchgespielt, was mich auch zum größten Kritikpunkt führt, nach zwei Stunden hat man das Spiel durchgespielt.

                  Zusatz:
                  Das Spiel gab es vor einem Monat mal kostenlos im Epic-Gamestore, das hab ich leider verpasst.
                  Ich denke jeder der Life is Strange oder Firewatch mochte kann da bedenkenlos zugreifen, ggf mal Sales abwarten durch die geringe Spielzeit.


                  9/10 Punkte
                  Zuletzt geändert von dokk; 19.02.2019, 14:16.

                  Kommentar

                  Lädt...
                  X