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      Um meine Kritik zur Story von Bioshock Infinite etwas zu erweitern/zu verteidigen:
      Spoiler: 
      Fande die Story etwas abgedreht mit verschiedenen Realitäten und Zeitsprüngen. Von der wunderschön gestalteten Wolkenstadt muss man sich nach kurzer Zeit direkt verabschieden. Viele Elemten der Story (Elizabeths Herkunft, Bookers eigene Rolle) lassen sich recht einfach vorausahnen, während andere Elemente nicht geklärt werden (Fähigkeiten der Zwillinge,...).


      Mir persönlich hat die Story daher nicht so gut gefallen.

      Kommentar




        Mafia
        Die USA in den 30ern des vergangenen Jahrhunderts. Mafiaclans, oder besser "Familien", beherrschen den Untergrund der Großstädte. Waffen, Erpressung, Mord, Schutzgeld und schicke Karren sind die zentralen Themen, von welchen die Story handelt und so schlüpft man in die Rolle von Tommie, der doch eigentlich nur ein wenig Kohle im Taxigeschäft verdienen wollte. Man beweist sich schnell im Business und wird auf diese Weise von "Don Salieri" in Obhut genommen und ein fester Bestandteil der Familie. Da Tommie die Geschichte in Retrospektive einem Cop erzählt, um von diesem in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen zu werden, weiß man bereits zu Beginn der Handlung, dass unser Protagonist ziemlich in der Scheiße steckt. Aber wie konnte es dazu kommen?

        Grafik
        Das Spiel ist 2002 erschienen, ein Jahr nach GTA 3, und genauso sieht es auch aus. Aus heutiger Sicht Polygon-Horror der schäbigen Sorte, damals aber moderner Standart. Positiv fallen die (wenigen) Figuren auf die einigermaßen liebevoll gestaltet sind. Mimik sucht man natürlich vergebens. Außerdem haben sich die Macher bei den alten Fahrzeugen Mühe gegeben. Wenn man das Spiel noch mal anpackt stört man sich ohnehin nicht an der Grafik.

        Steuerung
        Beinahe zu simpel. Eine Sprint Funktion wäre wünschenswert gewesen.

        Story
        Hier gehen die großen Kritikpunkte los. Habe damals das Spiel bei einem Kumpel als Knilch gespielt und hatte besonders aufgrund der (wirklich guten) Endszene eine abwechslungsreiche Handlung mit Verrat und viel Gangstercharme im Gedächtnis. Tatsächlich gerechtfertigt ist diese Erinnerung kaum. Ein wenig Spannung wird zum Ende in der Tat aufgebaut, davor läuft die ganze Sache aber ziemlich Konfliktfrei und seicht ab. Die halbherzig eingestreuten Szenen, in denen Tommie seine Handlungen und die abfällige Moral des Mafiageschäfts hinterfragt, tropfen einfach am Spieler ab.

        Der absolute Killer des Spiels ist aber das unglaublich zähe Leveldesign. Meist beschränkt sich eine Mission darauf, dass man ein Auto auswählt, dann ne Knarre und anschließend durch die gesamte Stadt gurckt. Mit lahmen Karren, den immer gleichen Wegen und Bullen, die einem wegen des Überfahrens einer roten Ampel anhalten wollen. Abwechslung fehlt völlig. Abturn des Todes ist es auch, wenn man nach einer fast 10 Minütigen Fahrt und darauf folgenden Bug / NPC glitch o.ä. (die einfach immer mal wieder vorkommen) die ganze Klassenfahrt wiederholen darf, weil die Savepoints völlig braindead gesetzt sind und manuelles Speichern damals anscheinenden verpöhnt (weil nicht vorhanden) war.

        Charaktere / Dialoge
        Grundsetting ist vielversprechend. Der Protagonist ist ein smarter Kerl. Der Don ist der typische "gute" Mafiaboss. Die beiden Freunde Tommies sind ein wenig der Comic relief. Dialoge sind allerdings sehr funktional und zum Erklären der Missionen ausgelegt. Wirklich unterhalten wird man durch diese nicht.

        Schwierigkeitsgrad
        Recht typisch für damalige Verhältnisse: es wird einem quasi nichts erklärt. Häufig ist try-and-error angesagt. In der Regel ist der Schwierigkeitsgrad sehr ok, es gibt aber auch einige wenige wirklich knifflige Stellen. Frustrierend sind eben die Stellen, an denen Bugs einem zum Restart der Mission zwingen.

        Gespielt auf
        PC

        Gesamtfazit
        Puh. Wirklich nettes Setting und gerade in der damaligen Zeit aufgrund der (eingeschränkten) open World und des Mafiacharmes sicher eine Empfehlung wert. Heute wirklich nur noch was für Liebhaber. Hohes Frustrationslevel, viele langweilige "go from a to b" Jobs und insgesamt einfach Missionen nach Schema f.

        4/10 Punkte

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          Bioshock: Infinite
          BioShock Infinite nutzt historische Hintergründe, um darauf aufbauend ein in großen Teilen futuristisches Alternativszenario des Jahres 1912 zu erschaffen. Schauplatz ist die fliegende Stadt Columbia, die damit nach der Personifikation der Vereinigten Staaten benannt ist. Gemäß der Spielgeschichte wurde sie im Auftrag der Regierung William McKinleys durch Zachary Hale Comstock erbaut und 1901 eröffnet. Grundlage bildete die Forschung der Physikerin Rosalind Lutece, welche die Flugfähigkeit durch eine Mischung aus Quantenphysik und riesigen Luftschiffen und Ballons begründet. Als eine Art Verlängerung der Weltausstellung in Chicago 1893 sollte Columbia die Größe und herausragende Stellung der US-amerikanischen Zivilisation repräsentieren (Idee des American Exceptionalism). Tatsächlich handelte es sich bei Columbia aber auch um eine fliegende Festung, die die amerikanischen Interessen im Zweifelsfall militärisch durchsetzen sollte. So griff sie während des Boxeraufstands ein und löste damit einen diplomatischen Eklat aus. Dieser zwang die Regierung, Columbia fallen zu lassen und die fliegende Stadt verschwand aus der Wahrnehmung.

          Als Folge der Isolation Columbias brach schließlich ein Bürgerkrieg zwischen den verschiedenen Parteien der Bevölkerung aus, in dem sie um die Vorherrschaft über die Stadt kämpften.

          Grafik
          Also ich muss sagen für 2013 bzw. 2016 (Xbox One, PS4) sah das echt gut aus auf meinem TV. Die fliegende Stadt ist richtig schön. Mehr gibt es dazu auch eigentlich nicht zu sagen.

          Steuerung
          Nichts zu motzen. Spiele Shooter eigentlich nicht so gerne auf Konsole aber in diesem Fall war es echt ok. Menüs sind auch gut gestaltet.

          Story
          Und hier kommt das was das Spiel einfach auszeichnet. Ich habe vor ein paar Jahre Bioshock 1 gespielt aber erinnere mich nicht mehr wirklich daran. Bin jetzt durch die Disskusion hier und dem Oster Angebot von Microsoft drauf gestoßen und musste es mir dann selber anschauen. Ich liebe Storys bei denen nicht alles einfach erklärt ist (Shutter Island, Inception usw.). Ein paar Sachen kann man sich sicherlich im Verlauf des Spieles zusammenreimen, aber es ist einfach eine großartige Story und man will immer wissen wie es weiter gehen, was sind die Hintergründe usw. Das Ende haben sie finde ich auch sehr gut gelöst. Songbird war eine geile Figur die sehr interessant war und die Hauptpersonen waren sowieso top. In der ganzen Welt konnte man immer mehr über die Story erfahren. TOP

          Charaktere / Dialoge
          Wie oben schon erwähnt, die Charaktere sind super, man fühlt sofort mit den Hauptpersonen, vor allem mit Elizabeth, mit. Habe mir nach dem ich das Spiel beendet hatte noch ein paar Videos auf Youtube zu der Story gegeben und da ist mir noch mal aufgefallen wie viel in den Dialogen steckt.

          Schwierigkeitsgrad
          Habe das ganze auf Schwer gespielt und muss sagen es war wirklich gut, bin ab und an mal gestorben da ich ein wenig mit der Munition zu kämpfen hatte, aber ansonsten fand ich es gut.

          Gespielt auf
          Xbox One X

          Gesamtfazit
          Ein Spiel das ich nur jedem Empfehlen kann der auf etwas verzwicktere Story´s steht. Auch das Setting hat mir sehr gut gefallen, die fliegende Stadt war toll gestaltet und sah super aus. Ich war die 13 Stunden die ich gebraucht habe sehr gut unterhalten und bereue es nicht das Spiel gekauft zu haben.

          9/10 Punkte

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            Tom Clancy's Ghost Recon® Wildlands

            Ghost Recon Wildlands spielt in Bolivien, einem Binnenstaat in Südamerika. Vier Ghosts, Mitglieder einer militärischen Spezialeinheit, gehen gegen das Drogenkartell Santa Blanca vor. Der Kopf des Schmuggelhandels, die eiskalte Gangsterin La Reine de la Bellaza, ist einer der Hauptkontrahenten der Spezialeinheit. Das Oberhaupt des Kartells ist El Sueño, der vom Auftragskiller zum Anführer des Kartells aufgestiegen ist. (W)

            Grafik
            Die Grafik überzeugt mit einer beeindruckenden Weitsicht und gestochen scharfen Texturen sowie abwechslungsreichen Szenerien. Hier hätte man wirklich nichts besser machen können.

            Steuerung/Menü
            Also die Fahrzeugsteuerung wurde direkt in der Hölle programmiert. Die ersten Spritztouren endeten meisten im Graben. Die Steuerung vom Agenten hingegen ist sehr genau. Das Menü ist am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber mit zunehmender Spieldauer weiß man wo man alles findet.

            Story
            Das Szenario eröffnet einen so viele Möglichkeiten und sie haben leider nichts davon genutzt. Man weiß von Anfang an wo es Enden wird und es baut sich leider kaum Spannung auf.

            Charaktere/Dialoge
            Die Charaktere und Dialoge passen sich leider komplett der langweiligen Geschichte an. Kein Charakter ist im Gedächtnis geblieben. Die Unterhaltungen sind allesamt öde wenn nicht sogar schon peinlich. Ein Beispiel wie es ungefähr bei jeden Boss die man festnimmt abläuft. (Bowman ist unser Boss)

            Random Fiesling: Ich habe nichts getan was wollt ihr von mir?
            Bowman: Wir wissen dass sie für El Sueño arbeiten. Erzählen Sie uns alles was Sie wissen.
            Random Fiesling: Niemals würde ich El Sueño verraten.
            Bowman: Ok dann puste ich dir dein Hirn weg.
            Random Fiesling: Ja ok. Ich erzähle alles. Aber ihr habt es nicht von mir.


            Ziemlich leicht zu brechen diese „harten“ Kerle. Auch die Dialoge zwischen deinem „Team“ sind leider ziemlich öde und null abwechslungsreich.

            Schwierigkeitsgrad
            Das Spiel hat 4 Schwierigkeitsstufen und ich habe es komplett auf Extrem, also dem letzten Schwierigkeitsgrad gespielt. Ich empfand es zu keiner Zeit wirklich schwer. Ob nun im Koop oder Solo war es immer ziemlich human.

            Gespielt auf
            PC (Uplay)

            Gesamtfazit
            Lange hat es gedauert. Letztes Jahr habe ich mit viel Euphorie angefangen, die ich leider nicht halten konnte, und meine Kumpels noch weniger. Also ich fange mal an. Das Spiel hat coole Elemente. Der Koop Modus macht richtig viel Laune und lässt GTA Feeling aufkommen. Bagger fahren während man beschossen wird, die Fahrzeuge der eigenen Mates zerstören oder die typischen Blendgranaten zu unpassenden Zeitpunkten werfen. Wir haben schon viel Blödsinn gemacht und viel gelacht. Die Missionen sind richtig cool wenn man sie als „Ghost“ erledigen möchte. Die Absprache wer killt wen, die Drohne um zu gucken ob noch wer da ist usw. Das Problem ist, so geht es das ganze Spiel ohne Neuerung. Die einzige Neuerung war das wir keine Drohne starten konnten und deswegen erstmal einen Störsender ausschalten mussten. Das war’s, mehr kam nicht an spielerischen Herausforderungen. Dafür ist das Game dann gekoppelt mit der öden Story einfach zu langweilig. Ich habe mich jetzt vor ca. 2 Wochen nochmal ran gesetzt um den Rest zu spielen. Diesmal die andere Variante, sprich Solo und mit Action. Immer voll rein und gib ihm. Man merkt schon, dass hier deutlich der Spielspaß flöten geht. Aber ich wollte es endlich durch haben und wer weiß ob meine Kumpels jemals nochmal Motivation für das Game hätten. Bei den Ressourcen farmen, überkommt einem auch leider mal wieder die Langweile. Immer wieder nur Konvois überfallen. Zumindest haben sie versucht die Ressourcen mit den neuen Patches wichtiger zu machen. Genauso wie die neuen Missionen die mit den Patches gekommen sind. Also sie versuchen das Spiel am Leben zu erhalten und wie der PvP Modus ist habe ich auch noch nicht getestet. Wer 3 Kumpels hat die auch Bock auf das Spiel haben, können im Sale gerne mal zugreifen. Selbst wenn ihr es nicht durchspielt, die Stunden im Koop lohnen sich. Nur als Vollpreis würde ich es mir nicht mehr kaufen.



            7,0/10 Punkte

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              Rise of the Tomb Raider: 20 Year Celebration Edition

              Ein Jahr nach den Ereignissen in Tomb Raider ist Lara Croft mit ihrem Gefährten Jonah in Sibirien auf der Suche nach der verlorenen Stadt Kitesch, in welcher sich Legenden zufolge eine Quelle zur Unsterblichkeit befinden soll. Zuvor hatte ein Dieb im Auftrag der Geheimorganisation Trinity Dokumente aus dem Anwesen der Crofts gestohlen, die auf Sibirien hinweisen. Somit befindet sich Lara im Wettstreit mit einer uralten Organisation, die über wesentlich mehr Ressourcen verfügt und vor brutalem Vorgehen nicht zurückschreckt. Lara und Jonah werden nach einem Lawinenabgang getrennt und Lara ist im eisigen Gebirge auf sich selbst gestellt. (W)

              Grafik
              Die Grafik sieht super aus und punktet mit einer fantastischen Kulisse. Die Spielwelt wirkt dank der ausgeprägten Fauna sehr lebendig.

              Steuerung/Menü
              Die Steuerung ist sehr genau und weich. Beim aimen oder bei den Sprung- und Kletterpassagen gibt es nichts zu meckern. Das Menü ist nett und übersichtlich gestalltet.

              Story
              Die Story ist sehr umfangreich und bietet einige Überraschungen und Wendungen, die aber leider oft vorhersehbar sind. Oben in der Einleitung steht der grobe Story Anfang. Alles weitere würde Spoilern.

              Charaktere/Dialoge
              Also wer sich nicht in Lara verliebt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Sie wächst einem wieder sofort an Herz. Genauso wie die anderen Charaktere. Mit den tollen Dialogen entsteht hier eine ganz tolle Atmosphäre.

              Schwierigkeitsgrad
              Ich weiß gar nicht mehr was ich gespielt habe, gehe mal von „normal“ aus, und hier was alles grund solide. Gab paar knackige Ecken aber vieles war relativ normal halt. Ein paar K.I. Schnitzer gab es aber leider auch.

              Gespielt auf
              PS4 Pro

              Gesamtfazit
              Angefangen habe ich mit dem Spiel irgendwann letztes Jahr im August. Immer mal wieder paar Stunden aber irgendwie hat immer die Zeit gefehlt bzw. Multiplayer Spiele haben kurzzeitig mal den Vorrang erhalten. Lange Rede kurzer Sinn, das Game ist mal wieder Top. Sehr schöne Grafik, schöne Actionszenen und nette Abwechslung durch die Rätsel. Bei den Charakteren & Dialogen hat es immer Spaß den Unterhaltungen zu lauschen. Das Spiel lässt sich am besten mit Uncharted vergleichen und da sich Drake zur Ruhe gesetzt hat, kann es sein das der nächste Tomb Raider Teil ihm den Rang abläuft. Mit diesem Teil hat es Lara aber noch nicht ganz geschafft. Trotzdem lohnt sich das Spiel für jeden der Spaß am Entdecken hat. Die Welt ist groß und hat viele Geheimnisse.



              8,75/10 Punkte

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                God of War - Playstation 4
                Release Date : 20.4.2018
                USK 18 - Uncut in Deutschland
                Gespielt auf : Playstation 4 Pro in 4k / HDR


                Das neue God of War ist ein Reboot in Spielerischer und auch in fast jeder anderen Sicht, ohne die ersten 6! Teile zu vergessen. Story technisch schließt es sich zwar nicht nahtlos an die Vorgänger an, aber es gehört definitiv dazu und stellt sich erstmal hinten an.

                Kratos, inzwischen wieder Vater macht sich mit seinem Sohn auf eine Reise um den letzten Wunsch der kürzlich verstorbenen Mutter zu erfüllen, Ihr Asche vom höchsten aller Orte zu verstreuen. Noch Wissen beide nicht, wieso Sie das wollte, noch haben sie eine Ahnung in was die zwei hineingeraten.

                Grafik / Atmosphäre / Artstyle

                Die größte Stärke des Spiels, obwohl ich mit einem "High-End" PC verwöhnt bin, habe ich sowas noch in keinen Spiel gesehen / erlebt. Absolute Referenz was Grafische Darstellung angeht und zwar nicht nur aus technischer Sicht, auch der Stil der Darstellung ist unglaublich Stimmig und ich habe mehrere STUNDEN gebraucht, bis mir etwas störend auffiel. Normalerweiße ist das nach wenigen Minuten der Fall. Dazu kommt das die Kamera keinen Cut macht, niemals. Das Spiel läuft komplett in einem "lauf", das hilft die Atmosphäre aufzubauen, weil man nie rausgerissen wird. Alles ist sehr gut durchgezeichnet und das Ergebnis ist beeindruckend. Schwächen wie z.b. einige Wasseranimationen / Wasserdeformation oder fehlendende Interaktionen z.b. wenn man auf die Wand schlägt und die Waffe durch die Wand geht, sind vorhanden, sind mir aber nicht sonderlich negativ aufgefallen.

                Steuerung

                Läuft Problemlos ab, sobald man sich daran gewöhnt hat. Teilweise können zwar Situationen auftreten wo man 2 Aktionen zeitgleich machen möchte ( z.b. Rennen und einen Gegner anvisieren ) die dann in eine andere Aktion enden, aber ich habe mich stehts in Kontrolle des Geschehens gefühlt. Die neue Kamera funktioniert sehr gut, die Übersicht ist fast immer, dank Indikatoren um Kratos herum gegeben. Die wenigen Ausreiser die das Spiel frustrierend machen können sind selten und deswegen irgendwie Verkraftbar, vorallem weil es Spielerisch immer eine Möglichkeit gibt, diese Probleme zu beheben. Insgesamt macht das Kampfsystem Spaß und man fühlt sich wirklich wie Kratos. Animationstechnisch wird alles richtig gemacht, Schläge fühlen sich Heftig und Stark an, Kratos ist einfach eine Unaufhaltbare Kraft die man steuern darf. Kommt es an Bloodborne ran? Schwierige Frage, grob in der gleichen Liga würde ich sagen.

                Story

                Die Story ist sehr gut erzählt und neben der Grafik der stärkste Träger des Spiels, es gibt zwar viele Momente wo "künstlich" kurz bevor man sein Ziel erreicht irgendwas passiert das es doch nicht klappt, ist aber weil das Spiel einfach gut ganzheitlich Funktioniert nicht lästig, zumindest nicht übermäßig. Wichtig bei diesem Spiel ist, ohne viele Spoiler reinzugehen, es lohnt sich!
                Insgesamt nimmt das Spiel aber etwas ab, die erste Hälfte, die wegen den ca 25-30 Stunden Spieldauer ziemlich lang ausfällt, ist aber einen Ticken besser als die zweite Hälfte. Das Ende hingegen hat es für mich, wieder ausgeglichen.

                Schwierigkeitsgrad

                Das Spiel hat durchaus einige schwere Stellen, du bist eingefleischter Souls Spieler? Spiel auf Schwer, kann nur jedem nicht Masochist empfehlen nicht auf sehr Schwer, oder "Give me God of War" den ersten Playthrough zu starten, es ist teilweiße extrem Schwer und ohne Vorwissen, wo Gear bzw welche Skills wie gut sind, kaum zu meistern. Wählt man den höchsten Schwierigkeitsgrad, so kann man ihn während des Spielverlaufs nicht mehr wechseln. Von Normal auf Schwer und wieder zurück auf "give me the story" funktioniert aber.

                Fazit

                Etwas weniger Spektakel als ich Erwartet habe, besonders die erste Stunde ist unglaublich Inzeniert und man erwartet dann doch etwas mehr als Angeboten wird. Es ist trotzdem für mich "Game of the Generation" und mein #1 lieblings Singleplayer Game of all time. Persönlich glaube ich, wird das Spiel zusammen mit Zelda BotW, für eine gute Singleplayer Zukunft im Bereich von Action RPGs sorgen wird. Es stellt ein neues Level dar. Deswegen bekommt es eine (sehr knappe)

                10/10

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                  The Witcher III - Wild Hunt
                  Lange ist mein letztes Single Player her. HotS und eine kaputte Shift + W Kombi haben mich vom Witcher zocken abgehalten. Neue Tastatur und ich habe direkt mal wieder angefangen. Das letzte Kapitel quasi in einem Rutsch durchgespielt.

                  Grafik
                  Grafik gefällt mir sehr gut. Alles ansprechend. Nichts rustikal und ich spiele bei weitem nicht auf High Lvl.

                  Steuerung/Menü
                  Intuitiv, einfach zu bedienen. Manchmal ist das Menu etwas umständlich und man wünscht sich von Zeit zu Zeit eine Suchfunktion, speziell im Beastery.

                  Story
                  Hier muss ich wenig mehr zu schreiben. Mit das Beste was storytechnisch geht. Liegt sicher auch an der Buchvorlage.

                  Charaktere/Dialoge
                  Ebenfalls einwandfrei. Synchro hat mir gut gefallen und die Charaktere suchen ihres Gleichen.

                  Schwierigkeitsgrad
                  Anfangs etwas schwerer aus meiner Sicht, aber am Ende wurde es dann doch etwas einfach. Bis es quasi garkeine Herausforderung mehr war. Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich im Vorfeld eine Menge Sidequests gemacht habe und deshalb 3-4 Lvl voraus war.

                  Gesamtfazit
                  Selten war ich dichter an der 10/10, trotzdem würde ich hier noch etwas mit haushalten. :)
                  In jedem Fall eines der besten Spiele, welches ich jemals gespielt habe. Mit 71h wird es bisher nur von Dragon Age 1 getoppt, was die Spielzeit angeht.



                  9,5/10 Punkte

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                    Marvel's Guardians of the Galaxy: The Telltale Series

                    Marvel's Guardians of the Galaxy: The Telltale Series liefert eine brandneue Geschichte von den ungewöhnlichsten Helden des Universums, eine bunte Schar der Geächteten, die unter den Namen Star-Lord, Gamora, Drax, Rocket und Groot bekannt sind. Im Gefolge einer epischen Schlacht entdecken die Guardians ein Artefakt von unaussprechlicher Macht. Jeder der Guardians hat einen Grund, dieses Artefakt zu begehren, ebenso wie ein skrupelloser Feind, die die letzte ihrer Art ist, und die vor nichts haltmacht, um es aus ihren Händen zu reißen. Von der Erde zum Milano bis hin zu Knowhere und darüber hinaus und mit einer fantastischen Musik begleitet, stellt dich diese fünfteilige Episodenserie in die raketenbetriebenen Stiefel von Star-Lord in einem Original Guardians Abenteuer. Es wird im einzigartigen und preisgekrönten Telltale-Stil erzählt, wo deine Entscheidungen und Aktionen den Weg der Geschichte steuern, den du erleben wirst. (S)

                    Grafik
                    Die Grafik ist im typischen „Comic“ Look wie alle Spiele von Telltale. Sieht gut aus, aber hier und da hätte man noch ein wenig mehr machen können.

                    Steuerung/Menü
                    Auch alles Serientypisch. Gibt ja nicht so viele Interaktionsmöglichkeiten. Alles gut und normal zu bedienen.

                    Story
                    Mir hat die Story echt gut gefallen. Sie wurde spannend und interessant erzählt. Alles weitere würde Spoilern.

                    Charaktere/Dialoge
                    Obwohl ich das Design von 1 – 2 Charakteren gerne Filmgetreuer gehabt hätte, sind alle Charaktere gut geworden und es macht Spaß mit den Dialogen die Story vorranzutreiben.

                    Schwierigkeitsgrad
                    Auch hier wie immer in Telltale Games quasi 0. Weiß gar nicht ob man sogar sterben kann. Man hat ein paar Quick-Times Events aber das war es dann auch.

                    Gespielt auf
                    PS4 Pro

                    Gesamtfazit
                    Spannende Story, gute und teilweise humorvolle Dialoge. Was will man mehr von einem Telltale? Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und hatte zumindest den Eindruck das meine Entscheidungen auch wirklich was an der Geschichte ändern. Hatte ich bis jetzt nicht in jedem Telltale. Was soll man noch weiteres schreiben. Ich denke Talltale Games liebt man oder hasst man. Für mich ist es manchmal ganz angenehm sich einfach zurückzulehnen und nicht viel aktiv machen zu müssen. Sich einfach leicht berieseln lassen.



                    8,5/10 Punkte

                    Kommentar




                      Mighty Morphin Power Rangers: The Movie

                      Mighty Morphin Power Rangers: The Movie ist ein klassischer Side-Scroller der Inhalte aus der Serie sowie das Filmes enthält.

                      Grafik
                      Ich finde die Grafik einfach gut. Für mich ist die SNES Grafik so gut gealtert, dass es heute immer noch einen gewissen Charme hat.

                      Steuerung/Menü
                      Leider durch die Framedrops manchmal ein wenig hackelig, aber sonst normale Kost. Nichts Besonderes.

                      Story
                      Storytelling geht natürlich anderes. Es gibt einfach 7 Levels mit jeweils einem Boss am Ende und Schluss ein Kampf gegen den richtig „fiesen Jungen“. Man bekommt hier keine Sprechblasen oder sonst etwas.

                      Charaktere/Dialoge
                      Es sind zwar dank der Lizenz originale Power Rangers und Bosse da, aber wie schon erwähnt gibt’s keine Kommunikation oder sonst etwas.

                      Schwierigkeitsgrad
                      Ich habe es mit einem Kumpel auf normal gespielt. Den „Hard Mode“ schaltet man nach dem durchspielen frei.

                      Gespielt auf
                      SNES Mini

                      Gesamtfazit
                      Wie bewertet man ein Spiel, welches man als Kind geliebt hat und per Zufall am Wochenende nochmal durch spielt? J4F angefangen und nach ca. Stunde kam auch schon der Abspann. Also aus heutiger Sicht hat das Spiel nicht mehr viel zu bieten, außer schöne Retro Grafik (ja ich feier sie wirklich immer noch, das sage ich gerne öfters) und einen einfach unvergesslichen Soundtrack. Selbst Storytelling konnte schon damals andere Games auf dem SNES besser. Mir hat es trotzdem sehr viel Spaß gemacht da einfach viele Erinnerungen dran hängen. Wer es noch irgendwo Zuhause rumliegen hat, packt es doch einfach mal aus. Zumindest für das Intro alleine lohnt es sich schon.



                      5,5/10 Punkte

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                        Batman: The Telltale Series

                        Batman: The Telltale Series ist ein in fünf Episoden aufgeteiltes Videospiel über die Comicfigur Bruce Wayne, der ebenfalls die Maske von Batman trägt. Dabei spielt der Spieler etwa über die Hälfte der Spieldauer die Figur Bruce Wayne und die andere Hälfte in dessen Alter Ego Batman, wobei der Spieler etwa nach der ersten halben Spielstunde selbst entscheiden kann, ob er als Batman oder als Bruce Wayne aktiv ist. Im Computerspiel, das eine nicht fotorealistische Adaption darstellt, soll der Spieler in der modern gestalteten Stadt Gotham selbst Entscheidungen treffen können, die den Verlauf der Handlung beeinflussen. Der Fokus ist auf die Dialoge und auf Quick-Time-Events gesetzt. (W)

                        Grafik
                        Telltale reicht denke ich mal als Beschreibung. Ist auch wieder alles im „Comic“ Look gehalten. Ganz nett aber überhaupt nichts besonderes.

                        Steuerung/Menü
                        Auch hier wieder alles Serientypisch. Gibt ja nicht so viele Interaktionsmöglichkeiten. Alles gut und normal zu bedienen.

                        Story
                        Spannende Geschichte mit guten aber leider vorhersehbaren Wendungen.

                        Charaktere/Dialoge
                        Ich kenne mich in dem Batman Universum nicht so gut aus, aber ein paar Charaktere habe sogar ich erkannt und es war wie immer spannend deren Gespräche zu lauschen. Einziger Minuspunkt: Ich hatte ab der 4 Episode oft Fehler im Untertitel. Statt Deutsch wurde dann Englisch angezeigt, was für mich als Englischkrüppel nicht so schön war.

                        Schwierigkeitsgrad
                        Wie immer in diesen Games nicht wirklich vorhanden.

                        Gespielt auf
                        PS4 Pro

                        Gesamtfazit
                        Spannende Story mit gutem Batman Flair. Ich wurde über die vollen 5 Episoden gut unterhalten und hatte nie Langeweile. Die kleinen Rätsel passten perfekt ins Spielgeschehen und lockerten so das komplette Erlebnis gut auf, ohne aufgesetzt zu wirken. Wie immer ist es bei Telltale Games leichte Kost, aber wer sich gerne berieseln lässt kann auch hier wieder gerne zugreifen. Trotz allem muss ich sagen dass ich das Borderlands Telltale sowie das Guardians of the Galaxy Telltale doch ein wenig spannender fand.



                        7,25/10 Punkte

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                          Life Is Strange: Before the Storm

                          Das Prequel findet in der fiktiven Kleinstadt Arcadia Bay im US-Bundesstaat Oregon im Mai 2010, drei Jahre vor den Ereignissen in Life Is Strange, statt. Das Spiel handelt größtenteils von der Beziehung zwischen zwei Mädchen: Chloe Price, die Protagonistin des Spiels, und Rachel Amber. Während die rebellische Chloe im Alter von sechzehn Jahren durch eine schwierige Phase ihrer Teenager-Jahre geht, wird ihr Leben durch Rachel erheblich beeinflusst. (W)

                          Grafik
                          Wie schon beim Vorgänger punktet das Spiel nicht direkt durch die Grafik, die zwar stimmig ist, aber teilweise „matschig“ wirkt. Die Punkte holt es sich mit tollen Kamerafahrten und guten Gesichtsanimationen.

                          Steuerung/Menü
                          Gibt hier nicht wirklich viel zu steuern. Alles gut aufgebaut und genau zu steuern.

                          Story
                          Kommt für mich zwar nicht an den Vorgänger ran, aber trotzdem ist die Story noch super aufgebaut und man will immer weiter spielen. Die teilweise bedrückende Atmosphäre sorgt für gute Spannung.

                          Charaktere/Dialoge
                          Auch hier trifft das Spiel wieder voll ins Schwarze. Die Charaktere und Dialoge sind der Hammer. Das Spiel schafft es sofort das dir Charaktere ans Herz wachsen und einige dir total egal sind. Diese Gefühle lassen einen über die kompletten 3 Episoden nicht los.

                          Schwierigkeitsgrad
                          Naja ist ja zu erwarten. Es gibt keinen.

                          Gespielt auf
                          PS4 Pro

                          Gesamtfazit
                          Es gibt für mich aktuell keine bessere „Storytelling“ Games als Life is Strange. Die Grafik, die Charaktere und vor allem der Soundtrack schaffen es sofort einen abzuholen und zu fesseln. Ich würde gern mehr solcher liebevoll inszenierten Spiele haben. Viel mehr kann man fast nicht sagen, da das Spiel am meisten mit der Story punktet, welche ich natürlich nicht Spoilern möchte. Also wer sich mit solchen Spielen schwer tut, sollte aufjedenfall mit einem Life is Strange Teil anfangen.



                          8,75/10 Punkte

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                            Dark Souls: Remastered

                            Der Titel spielt in dem Königreich Lordran, das vom Fluch der Untoten heimgesucht wird. Der Spieler startet selbst als Untoter und erwacht im Asyl der Untoten in einer Kerkerzelle. Ihm wird bei der Flucht geholfen und er kann somit nach Lordran reisen. Nun ist es Aufgabe des Spielers, die beiden Glocken der Erweckung zu läuten, um mehr über den Fluch, der auf der Welt liegt, zu erfahren. (W)

                            Grafik
                            Ein Remastered mit schönen neuen Feuer und Lichteffekten, aber leider auch mit teilweisen matschigen Texturen. Im Großen und Ganzen sieht das Spiel ziemlich gut aus und vermittelt eine schöne düstere Atmosphäre.

                            Steuerung/Menü
                            Ich empfand die Steuerung sehr gut und genau. Bis auf das „Souls übliche“ springen was nicht immer so einfach ist, bin ich hier echt zufrieden. Das Menü ist hingegen leider sehr altbacken und hätte eine Auffrischung vertragen können.

                            Story
                            Wie bei allen „Soulsbourne“ Spielen bekommt man die Story nicht auf dem Silbertablett serviert, sondern häppchenweise über die Umgebung und Items oder in den Dialogen mit den verschiedenen NPCs. Auch hier musste ich wieder ein paar Videos anschauen um mitzukommen, aber wenn man sich drauf einlässt ist die Story richtig gut.

                            Charaktere/Dialoge
                            Die Charaktere sind alle einzigartig und haben immer einen spannenden Dialog zu erzählen. Es ist auch wichtig für den Verlauf des Spiels immer genauestens zuzuhören.

                            Schwierigkeitsgrad
                            Obwohl ich schon alle anderen „Soulsbourne“ Spiele gespielt habe, war für mich hier der Einstieg am schwersten. Ok manchmal habe ich mir selber das Leben zur Hölle gemacht weil ich manchmal „schnell schnell“ wollte und dann hat es mich zur Strafe gleich zerlegt.

                            Gespielt auf
                            PS4 Pro

                            Gesamtfazit
                            Gestern war es nun soweit. Nun habe ich auch nach knapp 33 Stunden und Level 106 mein letztes noch offenes „Soulsbourne“ Abenteuer hinter mich gebracht. Ich finde das Game wie alle anderen einfach Klasse. Vom Leveldesign und der Architektur ist es eindeutig der beste Teil der Reihe. Nach einem kleinen Fail meinerseits habe ich dann als Bettler nochmal von vorne angefangen. Auf ein Magier hätte ich echt mal Bock, aber irgendwie lande ich immer wieder bei dicke Rüstung, großes Schwert und Attacke. Was soll man noch sagen was noch nicht erzählt wurde. Die Bosskämpfe sind spannend und es ist immer eine Freude wenn man es geschafft hat. Die Remastered Edition sieht schick aus und hat einige schöne Stellen. Ich verstehe auch den ganzen Hate über die Remastered nicht. Klar sind 40 € eine Menge Geld. Dass die PC – Spieler sich ein wenig ans Bein gepinkelt fühlen kann ich auch nachvollziehen, da es das alles schon vorher gab nur halt umsonst. Aber wenn ich es richtig mitbekommen habe, gab es für den PC – Spieler dann ja doch noch einen Rabatt. Da ich Dark Souls 1 noch gar nicht gespielt habe, war es jetzt nicht so das Problem. Ich kann wie immer nur allen Spielern die eine Herrausforderung suchen Dark Souls: Remastered an Herz legen. Es ist ein gelungenes Gesamtpaket.



                            9,0/10 Punkte

                            Kommentar




                              Game of Thrones: A Telltale Games Series

                              Die Hauptcharaktere im Spiel gehören dem Haus Forrester an. Die Forresters sind ein niederes Adelsgeschlecht aus dem Wolfswald im Norden von Westeros. Sie sind Lehnsmänner des Hauses Haus Glauer und damit des Hauses Stark. Ihr Sitz ist Eisenrath, eine mächtige Festung im Wald umgeben von Eisenbäumen. Die Handlung des Spiels überschneidet sich grob mit der Handlung der Staffel 4. Sie beginnt gegen Ende der Staffel 3 und endet kurz vor dem Start der Staffel 5. (Wikia)

                              Grafik
                              Normale Telltale Kost im Comic-Stil. Ganz nett aber auch wie immer nichts Besonderes.

                              Steuerung/Menü
                              Auch hier weicht es nicht von den typischen Telltale-Stil ab. Ab und zu nervt die Kamera ein wenig.

                              Story
                              Die Story ist bis jetzt die beste die ICH in einem Telltale Game hatte. Sie ist super spannend und ständig gibt es neue Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. Ich konnte gar nicht mehr aufhören.

                              Charaktere/Dialoge
                              Die Charaktere und Dialoge sind auch sehr gut gelungen. Man freut sich immer wenn man bekannte Gesichter aus der Serie zu sehen bekommt.

                              Schwierigkeitsgrad
                              Telltalemäßig gibt es hier keinen richtigen Schwierigkeitsgrad.

                              Gespielt auf
                              PS4 Pro

                              Gesamtfazit
                              Also ich bin vom dem Game begeistert. Ich fand die Story super inszeniert und hatte zum aller ersten Mal in einem Telltale das Gefühl, das meine Entscheidungen etwas bewirken bzw. sich auf das kommende Spielgeschehen auswirken. Auch keine Game of Thrones Fans werden hier bestimmt Spaß dran haben. Sonst wurde ja auch schon viel zu Telltale Games gesagt und Gameplaytechnisch ändert sich da halt nie etwas. Man soll halt eine Story spielerisch erleben und Entscheidungen treffen dürfen, und das ist hier sehr gut gelungen.



                              8,75/10 Punkte

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                                God of War

                                Seit der finalen Konfrontation des Helden Kratos mit den Göttern des Olymp und seinem Vater Zeus in God of War III sind viele Jahre vergangen. Mittlerweile lebt der ehemalige spartanische Heerführer mit seinem Sohn Atreus in der Welt der nordischen Mythologie und muss sich in seine neue Rolle als Vater und Mentor für seinen Sprössling einfinden. Ein ruhiges Leben ist dem sogenannten Götterschlächter Kratos aber nicht vergönnt, da die nordischen Götter von der Zerstörung des Olymp wissen und sich der Gefahr durch seine unbändige Wut bewusst sind. (W)

                                Grafik
                                Die Welt steckt voller Liebe zum Detail. Die Lichteffekte sind wunderschön und untermalen die geniale Atmosphäre die in dieser Welt aufkommt.

                                Steuerung/Menü
                                Das Menü empfand ich am Anfang ein wenig unübersichtlich, aber mit vorgeschrittener Spielerzeit geht es immer besser. Die Steuerung geht flüssig von der Hand und die Kämpfe lassen richtiges Dark Souls – Feeling aufkommen. Einzig die Kamera hat manchmal ihren eigenen Willen.

                                Story
                                Die Hauptstory ist zugegebenermaßen ziemlich flach, aber das Spiel punktet eher durch die Momente nebenher. Entweder mit spannenden Enthüllungen von den NPC’s und mit unvorhergesehenen Problemen auf dem Weg zum Ziel. Die Vater – Sohn Momente lösen jedes Mal Gänsehaut aus.

                                Charaktere/Dialoge
                                Die Charaktere punkten alle mit einer realistischen Mimik und Gestik. Man bekommt über die interessante Dialoge viel über die Welt vermittelt.

                                Schwierigkeitsgrad
                                Es gibt insgesamt 4 Schwierigkeitsstufen. In den ersten 3 kann man während des Spiels hin und her springen. Startet man aber in der 4 gibt es kein Zurück mehr außer dem Neustart. Ich habe auf dem 3 angefangen und muss eingestehen, dass ich dann eine Stufe runter bin. So war es für mich ein guter Mix aus Spannung und Spielfluss.

                                Gespielt auf
                                PS4 Pro

                                Gesamtfazit
                                Vorweg muss gesagt werden, God of War ist ein Meisterwerk und für mich definitiv „Game of the Year 2018“. Die Kämpfe fühlen sich trotz des Reboots und des langsamen Gameplay immer noch so mächtig und so wuchtig an, das man gar nicht aufhören möchte auf die Gegner einzuprügeln. Das neue Crafting und Skillsystem ist simpel gehalten aber reicht vollkommen aus und motiviert. Es macht Spaß die Welt zu entdecken und das schöne ist, das es in einem Singleplayer Game tatsächlich Endgame Content gibt. Und der ist auch nicht in 1-2 Stunden zu erledigen. Diese Herausforderungen sind schon nicht ohne und haben mich schon öfters mal fluchen lassen. Trotzdem konnte ich das Gamepad nicht zur Seite legen, ehe ich mir die Platin Trophäe erkämpft hatte. God of War ist ein Paradebeispiel wie ein Reboot auszusehen hat. Die alte Tugenden beibehalten und mit zeitgemäßen Features aufpoliert. Ich wollte mir das Spiel eigentlich irgendwann erst nächstes Jahr im Angebot mal zulegen, weil ich es nie so dolle auf dem Schirm hatte. Zum Glück hat mich ein Kumpel quasi gezwungen es zu zocken. Ich denke mal dass ich ca. 50 Stunden auf dem Buckel habe. Davon war wirklich keine einzige langweilig.



                                9,5/10 Punkte

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