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    Deadfall Adventures
    Irgendwann mal im Humble Bundle mit dazu bekommen. Hätte es mir so sicher nicht im Store einzeln gekauft. Aus meiner Sicht ja auch ein recht unbekanntes Spiel. Zumindest war es mir vorher kein Begriff.

    Es handelt sich um ein First Person Adventure. Gräber plündern, Nazis und Mumien erledigen und all son Zeug. Man wird immer wieder vor Rätsel gestellt, welche mal mehr mal weniger anspruchsvoll waren.


    Grafik
    Grafik war nicht so geil. Texturen waren ok, aber irgendwie bewegen sich die Figuren so unnatürlich in den einzelnen Cinematics. Als ob man besonders auf gewisse Charakteristika wert legen wollte, es aber übertrieben hat. Kp, schwer zu beschreiben. Man bekommt aber kein Augenkrebs, wenn man es spielt. Haut schon hin.

    Steuerung/Menü
    Einer der Pluspunkte des Spieles. Relativ simpel gehalten mit überschaubaren Aktionen lernt es sich sehr schnell und man kommt gut ins Spiel. Aufbau des Menüs ist ebenfalls stimmig.

    Story
    Story ist sehr sehr platt. Basiert zwar auf einem Buch (?), aber es gibt so gut wie gar keine Tiefe. Hat mich nicht überzeugt.

    Charaktere/Dialoge
    Oh kacke, die Charaktere sind so krass von Klischees behaftet, dass es nicht mehr feierlich ist. Manchmal ist sowas zwar ganz cool, aber hier wars nur tryhard. Ich habe mir so oft an den Kopf gefasst bei manchen Sprüchen. Die Dialoge allgemein sind auch super stumpf. Keine Ahnung was man sich dabei gedacht hat.

    Schwierigkeitsgrad
    War ausgeglichen. Man kann am Anfang die Stufe sowohl von Rätseln als auch von Gegnern unabhängig einstellen. Habe beides auf Normal gestellt und würde jetzt nicht überfordert. Bin paar mal gestorben und hab auch für das ein oder andere Rätsel nachschauen müssen, aber es blieb alles im Rahmen.

    Gesamtfazit
    Es fühlte sich einfach wie ein schlechtes Tomb Raider an. Es hat mich bei 8h Spielzeit zwar nicht gelangweilt (hätte es sonst auch nicht durchgespielt), aber ich würde es niemanden groß ans Herz legen zu spielen. Die Gegner variieren nur sehr wenig und die Rätsel sind so lala.

    Selbst wenn man es mit der Ironie-Brille spielt und es nicht ganz so ernst nimmt, flasht einfach nicht.

    3/10 Punkte



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      DmC Devil may Cry
      Irgendwann habe ich das mal im Capcom Humble Bundle geholt. Also auch wie so viele Spielen für nen Apfel und n Ei. Bei 7h Spielzeit ist das wirklich solide. Es handelt sich hier um ein typisches Hack and Slay mit Skill Tree und vielen Waffen Optionen. Das Spiel stellt das Prequel zu der bisherigen Devil May Cry Reihe dar.

      Grafik
      Grafik kann sich sehen lassen. Ist sehr typisch für ein Hack and Slay. Das Spiel selbst bringt auch eine Menge Style mit. :)

      Steuerung/Menü
      Steuerung war ok. Für ein Hack and Slay hat Dante halt extrem viele Waffen auf die er gleichzeitig zugreifen kann. Die müssen alle irgendwo ihre Belegung finden und einfach einsetzbar sein. Dafür wurde das ganz gut gelöst imo. Die Menüführung war soweit auch sauber.

      Story
      Story erzählt die Vorgeschichte der Gesamten Devil May Cry Reihe. Es stellte kein Problem für mich dar, dass ich die anderen Teile nicht gespielt habe. Es mag vielleicht sogar am sinnigsten sein, wenn man ausgerechnet mit dem Teil anfängt. :)
      In jedem Fall wurde sie solide erzählt, hatte einige spannende Momente und war unterhaltsam.

      Charaktere/Dialoge
      Charaktere waren echt gut. Dante bringt seinen ganz eigenen Charme rüber und die Bösewichte hatten auch immer etwas. :)
      Das wurde schon solide gemacht. Mir haben sie gefallen, obwohl der Fokus des Spieles nicht unbedingt darauf liegt.

      Schwierigkeitsgrad
      Es war schon anspruchsvoll. Sowohl die Kämpfe als auch die Jump and Run Passagen hatten es teilweise in sich. Auf Normal habe ich gut zu tun bekommen. Für die die es anspruchsvoll mögen, gibt es noch eine Stufe darüber. Gleiches gilt für die Freunde der enspannteren Unterhaltung. :)

      Gesamtfazit
      Also Hack and Slay ist jetzt nicht unbedingt mein Genre, muss ich zugeben. Trotzdem war es ok. Die Story wurde flüssig erzählt und das Spiel nicht langweilig. Ab und an war immer mal wieder ein Schmunzler bei, wenn Dante nen coolen Spruch raushaut. Ewig hätte ich das nun aber auch nicht gespielt, denke ich. :)
      Trotzdem eine gute Spielerfahrung und keine Zeitverschwendung.

      5/10 Punkte



      Kommentar


        wtf, im Prinzip keine Kritikpunkte, aber 5/10 ? :D

        und als kleine Ergänzung zum Schwierigkeitsgrad, es gibt nicht nur eine Stufe über Normal, sondern 5 ;)

        Kommentar


          Zitat von iamjimbob
          wtf, im Prinzip keine Kritikpunkte, aber 5/10 ? :D

          und als kleine Ergänzung zum Schwierigkeitsgrad, es gibt nicht nur eine Stufe über Normal, sondern 5 ;)
          Ich hab 3 Stück gesehen, Human, Demon Hunter, Nephilim oder liege ich falsch? :)

          Naja ich steige mit den Wertungen immer härter ins Gericht. 5/10 ist solide aus meiner Sicht. Viele gehen halt inflationär mit solchen Wertungen um. Ich stapel lieber tief. Vieles war einfach nur ok an dem Spiel, nix herausragend. Nichts was mich wirklich umgehauen hat. :)

          Wenn du anderer Meinung bist, dann lade ich dich herzlich ein, eine eigene Bewertung zu schreiben. Würde sie mit großem Interesse lesen.

          Kommentar


            falls andere leute auch gefallen an diesem genre finden, denen würde ich Bayonetta 1+2 empfehlen. Das sind einfach hammer games.

            Kommentar


              Zitat von paparatzi
              Zitat von iamjimbob
              wtf, im Prinzip keine Kritikpunkte, aber 5/10 ? :D

              und als kleine Ergänzung zum Schwierigkeitsgrad, es gibt nicht nur eine Stufe über Normal, sondern 5 ;)
              Ich hab 3 Stück gesehen, Human, Demon Hunter, Nephilim oder liege ich falsch? :)

              Naja ich steige mit den Wertungen immer härter ins Gericht. 5/10 ist solide aus meiner Sicht. Viele gehen halt inflationär mit solchen Wertungen um. Ich stapel lieber tief. Vieles war einfach nur ok an dem Spiel, nix herausragend. Nichts was mich wirklich umgehauen hat. :)

              Wenn du anderer Meinung bist, dann lade ich dich herzlich ein, eine eigene Bewertung zu schreiben. Würde sie mit großem Interesse lesen.
              Ich stimme ja im Großen und Ganzen mit dir überein, würde halt nur etwas mehr Punkte geben, weil vor allem das Leveldesign ausgezeichnet war. Und ich ein Devil May Cry Fanboy bin :D

              Es gibt nach Nephilim noch 4 weitere Stufen. Im Vorletzten sterben sowohl die Gegner, als auch du nach einem Hit. Beim Letzten haben die Gegner normales Leben, aber man selber stirbt nach einem Hit.

              Bayonetta 1 war fantastisch, wenn man mit der Schrägheit klarkommt. Der Zweite Teil ist leider WiiU Exklusiv :/

              Ansonsten würde dazu noch Metal Gear Rising Revengeance passen, was auch nicht übel war.

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                ja, ich hatte teil 1+2 auf der Wii U gespielt, die hat man ja damals zusammen bekommen. Den ersten teil konnte man ja schon auf der ps3 und x360 spielen.
                Könnte natürlich passieren, dass es einen Bayonetta 2 Switch port geben wird, bleibt abzuwarten.

                Ich hoffe einfach weiterhin auf Bayonetta 3.. der zweite teil war einfach zu fantastisch. Hört sich doof an, aber das war mal wieder ein richtiges videospiel.

                Kommentar


                  Das Leveldesign ist wirklich ein Pluspunkt. Da haben die vieles richtig gemacht aus meiner Sicht und es kam cooles Feeling rüber. Möchte aber ungerne mehr als 5 geben, weil es mir persönlich halt nicht so gefallen hat im Gesamten, wie z.B. andere Titel die ich gespielt habe. :)

                  Auf die Bewertungen von Romeo waren wir auch ganz gespannt. :D

                  Kommentar


                    sorry, dass ich hier so reinchatte :p
                    ich weiß, hier geht es eher ums bewerten von spielen. Ich habe ja noch meinen backlog, den ich finishen werde, bevor ich mir die Switch mit Zelda BotW, Super Mario Odyssey und so hole.

                    Kann durchaus passieren, dass ich games aus meinem backlog, oder z.b. das neue Zelda etc. dann hier bewerten werde, ich verspreche allerdings nichts! =P

                    Hatte in letzter zeit ein paar mobile gacha games getestet.. ein "genre", wovon ich bisher eigtl. immer die finger gelassen habe. Habe insgesamt 6 verschiedene getestet und zu den einzelnen jeweils immer etwas im OPTC-thread geschrieben.. ist natürlich kein richtiges review (habe somit auch keinen score abgegeben), aber ja.. ein kleiner schritt in die richtige richtung!

                    Könnte mir auch gut vorstellen, dass ich hier mal 'nen review zum nächsten Monster Hunter teil oder so reinschreibe, zu der reihe schreibe ich ja schon im nintendo-thread immer sehr viel

                    ansonsten: immer weiter so machen! super thread :)

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                      The Vanishing of Ethan Carter (redux, PC)
                      Spiel ist schon länger in meiner Bibliothek, da es nurt eine kurze Spielzeit haben soll, hab ich es an zwei Abenden durchgespielt.

                      Story
                      Man spielt Paul Prosporro, einen Detektiv mit übernatürlichen Kräften, der sich auf die Suche nach Ethan Carter macht, einem Jungen, der Paul regelmäßig Briefe über seltsame Geschenisse in seiner Heimat, dem Red Creek Valley schreibt.
                      Dort angekommen, findet man die Gegend verlassen vor und muss sich aus Hinweisen und mit seinen Kräften die Geschehnisse rekonstruieren, um zu erfahren was mit Ethan geschehen ist.

                      Steurung
                      Gibt nur wenige Tasten, alles easy mit nem Controller vom Bett aus zu erledigen.

                      Grafik
                      Man merkt, dass der Fokus auf die Landschaft gelegt wurde. Weite Ansichten von der Gegend schauen sehr gut aus. Beim näheren Betrachten fällt aber auf, dass die Texturen dann doch nicht so dolle sind und Gegenstände nicht sehr schön ausschauen. Es wiederholen sich oft Muster auf dem Boden. Dabei habe ich höchste Einstellungen und die Reduy-Version (Grafisch überarbeitet) genutzt.

                      Gameplay
                      Es ist größtenteils ein Puzzlespiel. Man kommt an einen Ort und muss Ereignisse, die man durch Rückblenden sehen kann, in die richtige Reihenfolge bringen. Dies ist meist sehr einfach und gibt Fortschriit in der Story. Dazwischen muss man immer wieder lange Passagen laufen. Dies wird trotz Sprintfunktion sehr langwierig und man hat eigentlich nichts außer der schönen Landschaft. Dazu sei angemerkt, dass es kein Tutorial, keine Karte und keine Hilfen gibt, man ist auf sich gestellt. Des Öfteren musste ich einen Guide zu Rate ziehen, damit ich weiß, wo ich die nächsten 5 Minuten lang geradeaus hinlaufen muss.

                      Schwierigkeit
                      Nicht sehr schwer bei den Rätseln. Man muss idR 4-5 Ereignisse in die richtige Reihenfolge bringen. Grob ist das immer ersichtlich, den Rest kann man in 1-2 Versuchen durch Ausprobieren finden. Druch die Gegend laufen war nur nervig, nicht schwierig. Das Spiel fordert kaum.

                      Spannung
                      Das Spiel braucht ewig, um überhaupt Spannung aufzubauen. Am Anfang haben die langen Laufpassagen sehr gestört und es wurde langweilig. Ab der zweiten Hälfte wurde die Story etwas spannender und dank Guide bin ich direkt zum nächsten Punkt gelaufen, da es in der riesigen Welt leider auch so nicht viel zu entdekcen gibt. Das Ende war dann wider eher mau, die Lösung war mir ein bischen zu einfach.

                      Fazit
                      Laut Steam etwa 5 Stunden Spielzeit, davon gefühlt 4 Stunden durch die Landschaft sprinten, da die Wege sehr weit sind. Story mittelmäßig, braucht etwas um in Fahrt zu kommen, dann aber durchaus spannend. Ende dann aber für mich nicht überzeugend. Grafik an sich ok, aber deutlicher Fokus auf der Landschaft. Für mich leider nur

                      4/10

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                        NiOh, Playstation 4 / Playstation4 Pro
                        Gespielt auf : Playstation 4 Pro

                        Story :
                        Eigentlich nur da um einen Grund zu erschaffen das sich unser Spielcharakter Namens Williams, ein Samurai-Englischer Soldat Mischling in Japan gegen eine Horde Monster stellt. Das Spiel startet und Williams wird direkt etwas wichtiges Gestohlen, das er wieder haben will. Das führt in nach Japan wo Amrita, eine Magische Energieansammlung in Steinform, existiert.

                        Steuerung :
                        Eine Mischung aus Bloodborne und Ninja Gaiden, sehr schnell, Kombolastig ( wenn man möchte ) und alles nach wenig Spielzeit relativ Intuitiv und einfach von der Hand Spielbar. Während des eigentlichen Spielens muss man nie ein anderes Menu aufrufen etc. Erinnert etwas an Hack&Slay Spiele aus der PS2 Zeit, aber präziser.

                        Grafik:
                        NiOh ist ein TecmoKoei Spiel, genauer Team Ninja ( Ninja Gaiden ) dementsprechend sieht das Spiel nicht überragend aus, auf der Pro zumindest hat mich das aber nie gestört, Solides PS4 Mittelmaß dazu 60FPS durchgehend, habe sogut wie keinen FPS drop gemerkt.

                        Gameplay:
                        Während man Spielt schaltet man Skillpoints frei indem man Kämpft. Damit werden seine Kombos,Waffenskills, etc etc in einem Skilltree erkauft. Jede Waffe ( Katana,Dual-Katana,Speer,Axt,Kusarigama ) Hat einen eigenen Skilltreee. Tendenziell bekommt man viele Kombofähigkeiten und man kann durchaus in mehrere Waffen reininvestieren. Mit 3 Haltungen ( Tief,Mittel,Hoch) die man jederzeit in einem Kampf wechseln kann bleiben die Kämpfe bis zum ende Dynamisch und Schnell. Alternative Skillbäume gibt es auch 2 einmal Nin-Jutsu, also alles was mit Ninjas zu tun hat, Ninjasterne und Gift etc. und der wohl Übermächtigste Baum im Spiel Magie. Jeder Angriff, jeder Block etc benötigt Stamina. Diese Lädt sich automatisch auf sollte man kurz nicht Kämpfen/Rennen. Wenn man sein ganzes Stamina verbrauchen muss Williams kurz kräftig durchschnaufen und kann nicht Kämpfen. Kombiniert mit dem nicht Einstellbaren generell hohen Schwierigkeitsgrad des Spiels bedeutet das oft den Tod. Genial ist das alle Gegner gegen die man Kämpft, die selben Regeln auferlegt bekommen.

                        Schwierigkeit
                        Nicht Einstellbar und definitiv weit oben Anzusiedeln. Jemand der keine Lust hat, an einem Boss eventuell 10x zu Sterben sollte wohl die Finger von dem Spiel lassen. Jeder der eine Herausforderung sucht findet hier seinen Spaß.

                        Fazit
                        Grandioses Kampf System gemixt mit Japanischer Dämonenbrühe in einem Spiel das nach einem grandiosem Start immer weiter abfällt. Fällt mit 35-45 Stunden ( je nach Spielweiße ) relativ Lang aus und bietet insgesamt wenig Abwechslung. Level Design und Bosskämpfe entschädigen allerdings.

                        8,5/10

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                          Horizon: Zero Dawn

                          Horizon Zero Dawn ist ein vom niederländischen Entwicklerstudio Guerrilla Games exklusiv für die PlayStation 4 entwickeltes Spiel des Genres Action-Rollenspiel. Das Studio mit Sitz in Amsterdam wurde unter anderem mit den Spielen der Killzone-Serie bekannt und gehört zu den größten europäischen Entwicklern für Computerspiele. Horizon Zero Dawn hat in den Jahren 2015 und 2016 den Preis für das originellste Spiel (Best Original Game) bei den Game Critics Awards sowie 2016 den Gamescom-Award in der Kategorie Best Preview erhalten. Herausgeber ist Sony Interactive Entertainment. Die Geschichte spielt in der Zukunft, etwa 1000 Jahre nach dem Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation. Die Überlebenden einer nicht näher beschriebenen Katastrophe haben sich zu primitiven Stämmen von Jägern und Sammlern zusammengeschlossen und leben ähnlich den Völkern der Steinzeit. Der eklatante Unterschied: Die Spielwelt wird von Maschinenwesen bevölkert, die urzeitlichen Wildtieren und Dinosauriern in einer Cyberpunk-Optik nachempfunden sind. Menschen und Maschinen lebten lange Zeit in einer friedlichen Koexistenz, bis eine Infektion mit der Bezeichnung „Corruption“ die Roboter befällt und diese zu einer tödlichen Bedrohung für die Stämme werden. Der Spieler übernimmt die Rolle der jungen Jägerin Aloy, die sich auf die Suche nach dem Ursprung der Infektion macht, um die Reste der Menschheit vor der Vernichtung zu bewahren. (W)

                          Grafik
                          Ich habe noch NIE eine so schöne Spielwelt gesehen. Sie trotzt vor Details. Selten stand ich einfach nur so rum und haben den Ausblick genossen. Einfach Klasse.

                          Steuerung/Menü
                          Alles super durchdacht. Das Zielen und steuern des Charakters geht super. Die Menüführung in Game um die Waffen zu wechseln oder auch im Sachen im Inventar zu verwalten ist alles schön übersichlich. Kleiner Minuspunkt ist, das ich z.B. nicht benötigte Materialien im Stack verkaufen kann, aber dann nur wieder einzeln kaufen kann.

                          Story
                          Finde ich sehr gelungen. Weil man den Hauptcharakter als kleines Kind spielt, fühlt man sich schnell zu Aloy verbunden. Was mir gefallen hat, das ich mit einem großen Fragezeichen in die Welt gestartet bin und dann Stück für Stück erfahren habe was hier eigentlich passiert ist und warum. Zum Ende hin zieht sie nochmal sehr gut an und wird spannend auch wenn es leider ein wenig vorhersehbar ist.

                          Charaktere/Dialoge
                          Jeder Charakter ist einzigartig. Das haben sie gut hinbekommen. Das einzige was ich nicht verstehe warum sie den Charakteren nicht ein wenig mehr Emotionen eingehaut haben. Hätte das die PS4 nicht mehr geschafft?!? Uncharted 4 hat es vorgemacht. Wenn man schon so eine Grafikbombe macht hätte ich mich darüber riesig gefreut. Die Dialoge waren alle sehr gelungen, nur leider haben sie keine große Auswirkung. Hatte nie das Gefühl, das ich durch meine Antworten irgendwie anders wahr genommen werde. Außerdem fand ich es schade, das in der deutschen Vertonung die Mundbewegung nicht immer Synchron war.

                          Schwierigkeitsgrad
                          Es gibt 4 Schwierigkeitsstufen. Ich habe es auf der 3. gespielt (Schwer). Am Start dachte ich, hätte ich mal "Sehr Schwer" genommen und dann kam ich in die "Wüste" und wurde direkt von den ersten größeren Maschinen auseinander genommen. Also man muss später die vielen Waffen schon taktisch nutzen um eine Chance zu haben. Das schöne ist, das es nicht immer nur eine Taktik gibt. Denke hier ist für alle etwas dabei.

                          Gespielt auf
                          PS4 Pro

                          Gesamtfazit
                          Ich bin immer noch geflasht. Habe ca. 65 Stunden auf der Uhr und habe vieles gemacht aber noch nicht alles. Der Moment wenn man das erste mal so eine riesen Maschine sieht und sie an einem vorbei läuft; Gänsehautfeeling. Das Spiel zieht einen sofort in seinen Bann. Große schöne Spielwelt, abwechlungsreiche Quest, tolles Kampfsystem und einfach viel zu viel zu entdecken. Bei Witcher 3 habe ich geschrieben jedes Spiel muss sich für mich persönlich mit Gerald messen. Aloy hat es getan und hat sich mehr als gut geschlagen. Das Spiel ist wirklich ein Meisterwerk und eine 100 % Kaufempfehlung. Gibt bis auf die Kleinigkeiten oben, nichts was ich bemängeln könnte.



                          9,25/10 Punkte

                          Kommentar


                            Zitat von d-Lame
                            [...]Bei Witcher 3 habe ich geschrieben jedes Spiel muss sich für mich persönlich mit Gerald messen. Aloy hat es getan und hat sich mehr als gut geschlagen. Das Spiel ist wirklich ein Meisterwerk und eine 100 % Kaufempfehlung. Gibt bis auf die Kleinigkeiten oben, nichts was ich bemängeln könnte.



                            9,25/10 Punkte
                            also witcher 3 trotzdem noch ein tick besser oder wie kann man das verstehen? :)

                            Kommentar


                              Minimal. Bei Witcher hat mehr Einfluss auf die Story. Das finde ich in einem RPG schon nicht schlecht. Sonst macht das Spiel meiner Meinung nach alles richtig und ist definitv gleichwertig mit Witcher. Hatte Witcher 9,5 gegeben. Habe lange überlegt... aber es ist halt Gerald :D

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                                Wasteland 2
                                Mittlerweile doch ein eine Weile draußen. War damals glaub ich das erste Kickstarter Spiel das richtig viel Kohle gemacht hat.
                                Von den Machern von Fallout 1 und 2 und Wasteland 1. Es ist ein rundenbasiertes RPG in einem Postapokalyptischen Setting. Im Zentrum stehen die Desert Rangers, eine Gruppe die versucht für Recht und Ordnung zu schaffen, dabei aber natürlich auf Widerstände und Probleme der verschiedensten Art treffen. Die Story spielt sich in Arizona und noch einem weiteren Bundesstaat ab, den ich aber aus Storygründen nicht verraten will.

                                Grafik
                                Die Grafik ist natürlich weit entfernt von AAA Titeln und auch von anderen Indie Games, aber das ist teilweise dem Fakt geschuldet, dass die Macher versucht haben, eine möglichste echte Welt zu erschaffen und sich nicht mit einer Cell-Shading Grafik (oder ähnlichem) durchgemogelt haben.
                                Die Kämpfe finden rundenbasiert statt.

                                Steuerung/Menü
                                Für ein Spiel mit so vielen Items und Optionen wirklich sehr gut gemacht. Man ist nach 1 Stunde locker eingearbeitet und die Steuerung spielt sich gut. Einziger Kritikpunkt den ich habe sind einige Questitems die nach der Quest keinen Nutzen mehr haben, aber noch immer das Inventar zumüllen. Einzige Möglichkeit diese dann loszuwerden ist es die Items in den Stash zu legen.

                                Story
                                Ist jetzt echt nichts besonderes, aber auf jeden Fall solide. Das Spiel lebt aber sowieso von den Sidequest und unendlichen Möglichkeiten.

                                Charaktere/Dialoge
                                Einer der stärksten Punkte des Spiels. Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und es gibt unzählige Dialogoptionen. Diese sind aber nicht nur sinnloses blabla sondern oft wirklich lustig.

                                Schwierigkeitsgrad
                                Ich weiß leider nicht mehr genau welche Optionen man hat. Ich hab das Spiel sicher nicht auf der höchsten Schwierigkeit gespielt, es war aber trotzdem stellenweise ordentlich knackig. Da kommt es schon hin und wieder vor, dass man neu laden muss weil man die Kämpfe nicht packt. Taktisches Vorgehen ist also der Schlüssel zum Erfolg.

                                Gameplay
                                Selten hab ich so viele verschiedene Skills in einem RPG gesehen. Neben Skills wie "Kiss Ass" und "Toaster Repair", gibt es natürlich auch die Klassiker wie Hacken und Schlösserknacken. Und trotz der großen Menge an Skills kann man die meisten häufig (und sinnvoll) einsetzen. Das findet dann in Form von Challenges statt, das Objekt (z.B. die verschlosse Kiste) hat eine Schwierigkeitsstufe die gegen das Level des Rangers gewürfelt wird. Skills haben ein Max Lvl von 10, aber selbst damit hat man bei den schwierigsten Challenges keine 100% Erfolgsgarantie.
                                Man muss sich auf jeden Fall bewusst sein, dass es eine Menge zu Lesen gibt in dem Spiel. Natürlich kann man viele Dialoge skippen wenn es einem zu lange wird, die wichtigsten Infos werden im Questlog gesammelt.
                                In seinem Squad kann man bis zu 7 Ranger haben, 4 davon sind selbst erstellt, die anderen trifft man im Laufe des Spiels (gibt glaub ich über 20 mögliche).
                                Die Kämpfe machen wirklich Spaß weil sie teilweise sehr anspruchsvoll sind.

                                Fazit
                                Ein wirklich gelungenes Spiel. Wenn man RPGs mag und mit dem postapokalypsen Setting etwas anfangen kann, wird man hier seinen Spaß haben. Wer auf Lore steht, bekommt hier eine ordentlich Dosis davon ab, wer es nicht mag kann es skippen.
                                Die Grafik ist nicht übertrieben gut, erfüllt aber seinen Zweck. Die meisten Quests haben mehrere Lösungswege und Ausgänge (die gravierend Unterschiedlich sind. Z.B kann man den Konflikt zwischen 2 verfeindeten Dörfern beenden indem man eines der beiden auslöscht, beide auslöscht oder versucht Frieden zu schaffen).

                                8,5/10

                                Ich freue mich auf Teil 3, der vor kurzem gecrowdfunded wurde. In dem Teil wird es dann in den Norden in den Schnee gehen.

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