Für das Game braucht man auf jeden Fall eine Menge Zeit, dann amchte es aber richtig Laune. man muss halt auch Strategiespiele aller CIV etc. mögen. Der neue Teil wird wohl vom Spaßfaktor wie die älteren nur mit besserer Grafik. Warten wir mal ab :)
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Hearts of Iron 4
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BVLGARI
Hearts of Iron 4 erscheint in Deutschland nur geschnitten und mit Geolock. Das heißt, dass man die internationale Version hierzulande nicht spielen kann. Außerdem verkaufen die meisten Händler außer Steam nur die unzensierte Fassung. Deutsche müssen also gezwungenermaßen bei Valves Onlineplattform kaufen.
http://www.gamestar.de/spiele/hearts-of-iron-4/news/hearts_of_iron_4,50515,3272730.htmlSeit kurzem kann man Hearts of Iron 4 vorbestellen. Außerdem gibt es einige schlechte Nachrichten für Nutzer in Deutschland: Das Spiel erscheint bei uns nur geschnitten und dazu mit Geolock. Die meisten Händler, mit Ausnahme von Steam, werden außerdem nur die ungeschnittene Version verkaufen. Die deutsche Version von Hearts of Iron 4 wird geschnitten sein. Außerdem kann man die internationale und ungeschnittene Version dank Geolock nicht in Deutschland aktivieren. Ein weiterer unangenehmer Nebeneffekt ist, dass Deutsche das Spiel deshalb nur bei Steam kaufen können. Laut dem Community Manager von Paradox werden alle anderen Händler nur die ungeschnittene Version verkaufen. Das gilt auch für den hauseigenen Onlinestore von Paradox selbst. Die Unterschiede zwischen der geschnitten und ungeschnittenen Version sollen laut dem Community Manager nur nationalsozialistische Symbole sein. Das Spiel erscheint am 6. Juni.
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Für die, die sich fragen, ob es eher HoI2 oder HoI3 ist:
Von der Spielidee ist es wohl das, was HoI3 werden sollte und niemals wurde. Es ist nun wirklich ein gigantisches Makrospiel. Allerdings setzt es das ganze deutlich besser um und vermeidet diese unendliche Mikroorgie von HoI3.
Ich denke, es wird einige Spieler geben, die weiterhin HoI2 besser finden werden. Und ich kann diese Meinung verstehen, weil die Ausrichtung von 2 und 4 sind sehr verschieden. Aber wer bei HoI3 primär an der Umsetzung gescheitert ist, der wird HoI4 vermutlich lieben, denn der Großteil(wenn auch nicht alle...) der Macken wurde auskuriert.
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Nachdem ich mir jetzt mal das Japan-Lets Play von Paradox reingezogen habe, raffe ich auch mal wie mans überhaupt angeht. Jetzt bin ich auch ziemlich gehyped.. :O
Musste aber schon bei EU IV ewig Videos gucken, ums halbwegs zu checken. Und son Kram wie Handel verstehe ich dort bis heute nicht, teils ist es mir dann aber auch einfach too much. HoI sieht da nochmal komplizierter aus, auch wenn es augenscheinlich eher ums militärische statt innenpolitische etc. geht.
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Nunja, wie schwer der Einstieg ist, hängt gerade bei HoI auch immer von der gewählten Nation ab. Wobei es leichter ist, von Nationen abzuraten, als zu sagen, welche man wirklich nehmen soll.
Ich denke, viele Spieler scheitern daran, dass sie bei ihrem ersten Spiel die falsche Nation nehmen für ihren Spielertyp, und dann frustriert aufgeben. In den anderen Paradoxtiteln sind die Nationen sich da viel ähnlicher.
Eine Frage, die man sich auf jeden Fall stellen sollte, ist ob man Schiffchen und den Seekrieg haben will oder nicht. Da hat man schnell schon die Hälfte der Nationen aussortiert.
Ich persönlich mag den Seekrieg, sogar in HoI4. Auch wenn ich mir sicher bin, dass der neuste Anlauf der Seekriegsimplementierung viel "Feedback" erzeugen wird. Und ich das auch nachvollziehen kann, wenn da Leute motzen werden.
Ansonsten rate ich jedem zu historischem Spiel in den ersten Anläufen. Da kann man das Spiel imho besser genießen, weil da weiß man selber was erwartet wird, die KI reagiert halbwegs vernünftig und das Balancing passt (im historischen Sinne) einigermaßen.
Meine persönliche (!) Meinung zu den Nationen:
Komplett ungeeignet für Einsteiger:
Großbritannien:
Pros: Auf der Insel sitzen gibt einem etwas Sicherheit.
Cons: Weit verstreut über den Globus, wirtschaftlich (für die Größe) schwach, man braucht LW, Marine und Armee. Ach und nebenbei soll man noch fast im Alleingang die Welt retten und die Allierten zusammenhalten.
Fazit: da gibts wirklich nix an der Nation was Einsteigerfreundlich ist... Man wird gnadenlos überladen mit Aufgaben und braucht einiges an Erfahrung für dieses Monster. Finger weg!
Problematisch für Einsteiger:
Japan:
Pros: Überschaubarer als GB, für den Marineaspekt des Spiels wohl die beste Nation. Auch die Ziele sind recht klar, nämlich China muss weg, und dann gehts gegen GB/Indien und US/Australien, wobei man sich selber wählen kann, worauf man mehr Fokus legen will. Je nachdem ob man Land oder See lustiger findet.
Cons: Der Marineaspekt des Spiels ist auch recht tricky, auch in HoI4, und wenn man einmal auf dem falschen Fuss erwischt wird, (und wer wen wie erwischt ist in HoI4 etwas random imho, Sieg durch Stärke ist das zuverlässigste Rezept...) isses schnell vorbei. Außerdem ist Inselkrieg recht nervig. Es gibt immer 10 mal so viele Inseln wie Truppen. Gerade für Anfänger wirds hier leicht frustrierend. (Außer man mag das :D)
Fazit: Wer auf Marine besteht und mit Inselhopping klar kommt, kann sich hier versuchen. Japan spielt sich aber anders als die meisten anderen Nationen und ist imho weniger das klassische HoI.
USA:
Pros: man gewinnt. Egal was man tut. Oh, und man kann sogar wählen, wie man gewinnen will. Schlachtschiffe, Träger, Strategische Bomber, A-Bomben, Taktische Luftwaffe, Panzer, Massig truppen(mechanisiert?). Alle Optionen sind da. Und man kann auch die ganze Welt erobern. Alles easy.
Cons: Dafür muss man eine halbe Ewigkeit warten, bis man mal mitspielen darf. Spielt sich in der Zeit eher wie ClickerHeroes und ähnliche... Oh, und hoffentlich ist der Krieg nicht schon vorbei, bevor man eingreifen kann, weil die AI wieder mal durchdreht und sich 50 dt. Divisionen zwischen Paris und der Maginotlinie einkesseln lassen.
Fazit: Wer auch beim Einstieg mit ner Niederlage nicht klar kommt... Spielt USA. Wer HoI aktiv spielen will... sucht euch ne andere Nation. Später sind die USA ne nettere Nation, wenn man dumme Sachen ausprobieren will...
Frankreich:
Pros: Man hat ein klar definiertes Ziel. 1942 erleben! Oh, und dafür brauchts nur Armee und irgendwas, was einem etwas die dt. Luftwaffe vom Hals hält. Die ganz waghalsigen bauen sogar ein paar Bomber...
Cons: Als Neuling erlebt man 1942 nicht. Und man fragt sich wieso. Probierts nochmal. Das gleiche!
Fazit: Frankreich spielt sich in gewisser Weise gut für Neulinge, weil man genau weiß was passiert, was man braucht, und was man tun muss. Die Spiele dauern nicht ganz so lange, dann versucht mans erneut mit dem gelernten, machts besser.... Joa, nur das Problem ist halt, dass man entweder die KI massiv exploiten muss (wems Spaß macht...) oder genau wissen muss, was man tut, um hier ne Chance zu haben. Wer allerdings nicht erwartet zu gewinnen, und auch aus Niederlagen lernen kann, um beim nächsten mal weniger hoch zu verlieren... Der hat hier ne gute Wahl
Polen:
s. Frankreich, -1942+1941. Wirklich das selbe, nur noch viel viel schwerer. Dafür noch übersichtlicher. Allerdings wird man ohne Exploits definitiv nicht gewinnen.
Sowjets:
Pros: s. Frankreich, aber mit der Option am Ende in Berlin (oder Paris...) zu stehen.
Cons: s. USA
Fazit: Die SU ist wirklich nur ne Kreuzung aus den genannten Optionen. Recht lineares Spiel, man weiß was man zu tun hat, aber dafür ne lange Wartezeit. Anders als bei den USA ist der Krieg dann aber kein Autowin. Und wenn man den wirtschaftlichen Aufbau verkackt hat, und die dt. AI keine Dummheiten gemacht hat, dann wird man überrollt. Mit ner kleineren Wirtschaft mit etwas direkterem Feedback zu üben ist wohl besser. Die russische Wirtschaft kann man gegenüber dem '36er Stand um einige Größenordnungen hochtunen... Macht man das sehr gut, fällt Dtl. einfach auseinander, macht mans mittelmäßig wirds spannend, macht mans wie ein Anfänger wird man überfahren und fragt sich wieso. Die Nation ist imho im MP deutlich spannender als im SP. Im SP endet es oft als 5 Jahre wirtschaften, und dann ist nach einem Jahr der Krieg vorbei, je nachdem wie man gewirtschaftet hat.
Okay für Einsteiger:
Deutschland:
Pros: Man hat mal ne Phase, wo man erlebt wie es ist zu gewinnen, das motiviert. Und das anschließende Verlieren ist ja historisch, das verkraftet man auch. Außerdem hat Dtl. die Mittel, um rumzuexperimentieren. Außerdem ist der historische Kurs recht eindeutig, und das Spiel ist am Ende auch auf Dtl. getunt. Alles dreht sich um Dtl. Insbesondere in der Basisversion des Spiels. (später mit Addons, DLC etc kriegen die anderen Nationen vllt auch etwas Liebe...) Außerdem kann man sich die Marine schenken, das machts etwas übersichtlicher.
Cons: Man ist der Dreh- und Angelpunkt des Spiels. Man kann nie zuschauen.
Fazit: Manche bevorzugen Nationen, die etwas passiver in der Gestaltung des Gesamtspiels sind, wollen eher ein bissl am Rand rumdaddeln... Für die ist Dtl. ganz offensichtlich die falsche Wahl. Aber ansonsten... Wer damit klar kommt, mit seinem eigenen Versage die Welt (bzw eigentlich nur die virtuellen Nazis) etwas früher in den Abgrund zu stoßen als erwartet... der macht hier nicht so viel falsch. Auch der Focustree der Dt. ist sehr zielstrebig. Da weiß man, was man zu tun hat. Und die Balance zwischen Aufbauphase und Krieg ist sehr angenehm, ohne dass das eine zu kurz kommt.
Axisminors: (Rumänien, Ungarn oder Bulgarien)
Pros: Das spiel spielt für einen das Weltgeschehen, und man kann am Rand rumpopeln. Überschaubarer als die Majors.
Cons: Man hat auch viel weniger zum spielen. Und alleine wirds nix gegen die Russen, da ist man der dt. AI recht ausgeliefert.
Fazit: Für die passiveren Spieltypen die es ganz überschaubar brauchen und mit kleinen Zielen anfangen wollen sind die Minors ne Option.
Italien:
Pros: Gute Größe, weder so bestimmend und (tlw) überwältigend wie Dtl, aber mit genug Optionen um alles zu machen. Wer Marine mag, kann die außerdem kennen lernen hier.
Cons: Dafür muss man den ganzen Teich da unten bekriegen. Krieg in Afrika kann schnell frustrieren (Tipp: weniger Divisionen nehmen... macht den krieg da einfacher, und man hat noch mehr für andere Abenteuer übrig...) Oh... und man muss halt sich mit Schiffchen beschäftigen, und wenn man Pech hat sind sie alle weg, wenn plötzlich die komplette Royal Navy auftaucht und man nicht die perfekte Überflotte hatte.
Fazit: Wenn man sich nicht in Afrika verheddert und die Flotte sehr defensiv nutzt ist Italien imho die optimale Wahl. Alles möglich, ohne dass man das Spiel allein gewinnen muss... perfekt!
Minors:
Gibt es noch einige Nationen, mit denen man spielen kann, wenn man wieder etwas das passive Spiel mag und das Spiel erstmal eher aus ner Beobachterperspektive mag. Optionen sind hier für Kriegsteilnehmer Australien und Kanada. Man hat hier nur sehr beschränkte Möglichkeiten, wenn man sich aber gut kleine eigene Ziele setzen kann, und Spaß daran hat diese zu erfüllen... Go for it.
Neutrale Minors wären z.B. Brasilien oder Argentinien, da kann man dann so ein bissl rumspielen, entweder den jeweils anderen bekriegen oder irgendwelche anderen privatziele verfolgen, mit nem Eintritt in die großen Blöcke. Man darf nur nicht die Amis zu sehr verärgern. Allerdings invadieren die nur sehr sehr selten da unten.
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