Zitat von raptrr
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HATRED
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hoffe es wird ein guter mix aus manhunt und postal mit dicker grafik, aber wenns nur stumpfsinniges abschlachten ohne story wird, dann langweilt es wahrscheinlich nach paar stunden.
der trailer hat es mir jedenfalls auch angetan, bin gespannt ob sich steam traut zu releasen, momentan wird es ja von diversen zeitungen und gameportale als skandal spiel abgestempelt :D
ps.: die offiziele homepage --> http://www.destructivecreations.pl/
//e:
:D
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Dann wäre es unter Umständen sogar tolerierbar. So kann man einfach nur hoffen, dass die USK da nicht auf irgendwelchen blöden Ideen kommt und dem Titel einfach nur "keine Jugendfreigabe" erteilt. Mal davon abgesehen, dass der Titel offensichtlich schwer jugendgefährdend ist, sollte auch §131 StGB greifen.Zitat von Meister EDEHabe noch nie ein "Top-Down Shooter" gespielt, bis auf irgendeins mit Aliens. Glaube viele hier dachten sich zu beginn des Trailers "Wow, krass düstere Atmosphäre und dann was zum"...als man Ingame Szenen gesehen hat. So ging es mir halt, sowas macht eben neugierig und einige (z.B. ich) bekommen bock es selbst mal zu spielen. Wobei es mir, wie schon erwähnt, egal ist was das Ziel vom Spiel ist oder was man dort macht. Von mir aus können es halt auch irgendwelche Objekte oder Monster sein, welche das Zeitliche segnen.Zitat von FatzkeUm Leroyal nochmal aufzugreifen:
Ich glaube seine Frage ist, was dich speziell an diesem Spiel interessiert/neugierig macht. Generische Top-Down Shooter gibt es wie Sand am Meer und ich bezweifle, dass du wirklich alle nur des Genres wegen attraktiv findest geschweige denn gespielt hast.
Im Trailer wird viel weniger das Spiel beworben als einfach nur provoziert. Grundlegende Spielmechaniken liegen genauso im Unklaren wie sogar das Ziel des Spiels (!!).
Ich will hier nicht gegen das Spiel haten, sondern interessiere mich ernsthaft für die Motivation.
Spoiler:
(1) Wer Schriften (§ 11 Abs. 3), die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt,
1.
verbreitet,
2.
öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,
3.
einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder
4.
herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 bis 3 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Darbietung des in Absatz 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht, wenn die Handlung der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte dient.
(4) Absatz 1 Nr. 3 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das Anbieten, Überlassen oder Zugänglichmachen seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.
Spätestens damit sollte es keine USK-Einstufung mehr geben und die BPjM kann sich dem Mist annehmen. Eigentlich müsste man dann auch noch auf eine Beschlagnahmung hoffen, damit sich das wirklich nicht mehr verbreitet, aber das bringt in Zeiten des Internets ja nicht viel :/
Der Titel ist jedenfalls ein gefundenes Fressen für jeden "Killerspiel"-Kritiker. Und wenn ich mir hier so die Reaktion einiger Leute angucke, kann ich das auch voll und ganz nachvollziehen. Ich sehe das sonst echt nicht so eng, aber das Spiel ist einfach nur pervers und abstoßend.
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Also wenn man sich mal seine Rede anhört, geht es in dem Spiel doch ernsthaft nur darum, einen möglichst hohen Bodycount zu erreichen.... wie da noch viel Platz für Story sein soll, versteh ich auch nicht. Kann natürlich auch das Ende des Games gewesen sein, und davor erlebt man Missionen, die quasi auf den Amoklauf aufbauen. Allerdings kP wie das funktionieren soll.
Das Spiel erinnert mich an irgendwas... an irgendeinen anderen Top-Don Shooter. Aber ich komme beim besten Willen nicht drauf :/
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ARSCH
wieso fragst du überhaupt wenn du schon weißt wie "alle" hier ticken?Zitat von badboystylehaha aber so filme wie god bless america habt ihr alle gefeiert, oder?
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Was ist das denn für eine Schwachsinnsargumentation? Weil ein Spiel eine Story hat, die letztendlich trotzdem auf's Töten hinausläuft, ist jegliche Form von menschenverachtender Gewalt plötzlich in Ordnung. Das heißt man darf ruhig Menschen abschlachten, so lange die Gewalt in der richtigen Blümchenhülle verpackt ist :D. Genauso falsch ist es, dass man in GTA nicht für Gewalt belohnt wird. Das Gegenteil ist der Fall, für Gewalt gibt's in GTA Kohle. Ob es jetzt durch aufsammeln von den Leichen ist oder durch das Missionsziel. GTA ist einfach gesellschaftlich akzeptiert, weil es so gut wie jeder schonmal gespielt hat, da macht sich auch kaum wer Gedanken über die Gewalt, sondern feiert es ab. Ich werde Hatred höchstwahrscheinlich auch nicht spielen oder wenn doch, dann mit Sicherheit nicht wirklich lange, wenn es nicht mehr Inhalte bietet als Amoklaufen. Das hat aber nichts mit der Gewalt zu tun, sondern einfach, weil mir so repetitives Gameplay zu öde werden würde. Trotzdem finde ich diese Top-Down-Ansicht und die anscheinend zerstörbare Umgebung ziemlich ansprechend. Deshalb würde ich mit Äußerungen wie z. B. gegenüber Meister EDE vorsichtig sein und lieber mal über das wieso nachdenken und ihm nicht direkt soziopathische Züge o. ä. vorwerfen.Zitat von LeroyalDer grundlegende Unterschied zu GTA ist wohl, dass man dort tatsächlich einer Storyline folgt. Natürlich kann man auch random mordend durch die Stadt ziehen, das Spiel belohnt dich dafür aber nicht, sondern bestraft solch ein Verhalten noch ( Polizei aufkommen usw ). Ich spiele btw auch kein GTA und das Spiel ist definitiv grenzwertig ( wird btw auch als exakt das eingestuft, grenzwertig ). Aber es hat einfach ein anderes Spielziel als wahllos Zivilisten abzuschlachten.Zitat von reanimationIhr fappt regelmäßig auf Spiele die in den verschiedensten Formen ethisch verwerflich sind, aber HIER ist jetzt die Grenze? GTA 5 zum Beispiel ist doch auch nichts Anderes als rumballern, Verbrechen begehen, Autos klauen, Leute töten usw. aber da ist das alles in Ordnung? Warum? Weil's da 'ne Story gibt? Das macht's für euch besser? Aber jo, die Herren Moralapostel fahren in GTA natürlich nur Autos oder fliegen Flugzeuge, die Story ist komplett irrelevant und wenn ihr da in der Story Menschen töten müsst, macht ihr das Game sofort aus.
Oh, bitteee :D...
In der Counter-Strike-Diskussion hieß es doch auch immer, das ist doch nur ein Spiel.
Meister EDE:
Du hast meine Frage nicht beantwortet. Ich habe gefragt, was einen motivieren könnte, so ein Spiel spielen zu wollen. Den Spielern, die so ein Spiel spielen wollen, habe ich Züge eines Soziopathen unterstellt. Die einzige Motivation die ich sehe, so ein Spiel spielen zu wollen, ist eine fundierte Abneigung gegen die Gesellschaft als solche, was die Paradedefinition eines Soziopathen ist.
So ganz verstehe ich übrigens auch nicht, wieso der Thread hier überhaupt offen ist. Es gibt keine klar ersichtliche Diskussionsgrundlage und hier passiert nichts Anderes, als dass der Zentralrat der readmorler empört ist. Immerhin hat's das Game in 3 Tagen durch den ganzen Hype schonmal auf fast 850.000 Views geschafft. Ein "handelsübliches" Let's Play von Gronkh hat da zumindest auf youtube deutlich weniger. Der Plan von den Entwicklern scheint da zumindest schonmal teilweise aufgegangen zu sein.
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Das ist aber keine Schwachsinnsargumentation. Das Geschehen muss immer im Kontext gesehen werden. Kannst dir gerne die Indizierungskriterien durchlesen:Zitat von reanimationWas ist das denn für eine Schwachsinnsargumentation? Weil ein Spiel eine Story hat, die letztendlich trotzdem auf's Töten hinausläuft, ist jegliche Form von menschenverachtender Gewalt plötzlich in Ordnung. Das heißt man darf ruhig Menschen abschlachten, so lange die Gewalt in der richtigen Blümchenhülle verpackt ist :D.
http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/Jugendgefaehrdungstatbestaende/Gesetzlich-geregelte-Fallgruppen/anreizen-zu-gewalttaetigkeit.html
Du hast natürlich Recht, dass eine Story in diesem Fall nichts an den Indizierungskriterien ändern würde :)wenn Gewalt- und Tötungshandlungen das mediale Geschehen insgesamt prägen. Dabei ist der Kontext zu berücksichtigen.
Gewalt- und Tötungshandlungen können für ein mediales Geschehen z.B. dann insgesamt prägend sein, wenn das Geschehen ausschließlich oder überwiegend auf dem Einsatz brutaler Gewalt bzw. auf Tötungshandlungen basiert und/oder wenn Gewalt in großem Stil und in epischer Breite geschildert wird.
Scheint so als wäre so gut wie jedes Indizierungskriterium der BPjM erfüllt - wollte das nur mal richtigstellen
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Ich kann mich noch ganz gut an den Beginn der Trevor-Storyhandlung in GTA erinnern, als Trevor irgendeinem Rocker mit seinem Schuh das Face zertrampelt hat. Und man dann wenig später die Gehirnmasse unter seinem Schuh begutachten durfte. Das ist dann also "den Kontext in der Story berücksichtigen". Wenn's nach unserer herausragenden Bundesprüfstelle geht, müsste nach den angegebenen Kriterien sehr viel mehr indiziert sein.Zitat von LairynDas ist aber keine Schwachsinnsargumentation. Das Geschehen muss immer im Kontext gesehen werden. Kannst dir gerne die Indizierungskriterien durchlesen:Zitat von reanimationWas ist das denn für eine Schwachsinnsargumentation? Weil ein Spiel eine Story hat, die letztendlich trotzdem auf's Töten hinausläuft, ist jegliche Form von menschenverachtender Gewalt plötzlich in Ordnung. Das heißt man darf ruhig Menschen abschlachten, so lange die Gewalt in der richtigen Blümchenhülle verpackt ist :D.
http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/Jugendgefaehrdungstatbestaende/Gesetzlich-geregelte-Fallgruppen/anreizen-zu-gewalttaetigkeit.html
Du hast natürlich Recht, dass eine Story in diesem Fall nichts an den Indizierungskriterien ändern würde :)
wenn Gewalt- und Tötungshandlungen das mediale Geschehen insgesamt prägen. Dabei ist der Kontext zu berücksichtigen.
Gewalt- und Tötungshandlungen können für ein mediales Geschehen z.B. dann insgesamt prägend sein, wenn das Geschehen ausschließlich oder überwiegend auf dem Einsatz brutaler Gewalt bzw. auf Tötungshandlungen basiert und/oder wenn Gewalt in großem Stil und in epischer Breite geschildert wird.
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