Irgendwie ist deine ganze Argumentation verworren.
Spiele brauchen keine Story, sie brauchen vor allem Spielmechanik. Wenn das Handeln in dem Spiel durch eine Story in einen Kontext gesetzt wird, dann muss man diesen Story und der daraus resultierende Kontext auch bewerten.
Die fehlende Vorgeschichte vom Protagonisten macht den entschiedenen unterschied zu Falling Down aus. Es wird dort gezeigt wie es zu der Situation gekommen ist und was im Leben der Hauptfigur schief gelaufen ist. God bless America habe ich nicht gesehen, aber Wikipedia beschreibt ihn als eine schwarze Komödie. Solche Bilder machen aber klar wie sehr sich der Film ernst nimmt.
Nur weil du eine gewisse Ironie in Hatred erkennst ist es noch lange keine Satire. Die Präsentation des Spiels deutet zu keinem Zeitpunkt auch nur an, dass sich diese Spielwelt über diese Ironie bewusst ist.
Hätte man eine Gesellschaftskritik (z. B. an der Altersfreigabe) machen wollen, dann hätte tatsächlich zu den Stilmitteln einer Satire greifen müssen.
Der Vergleich zwischen dem in Deutschland zu recht verbotenen KZ Manager und einer Komödie mit Helge Schneider ist völlig am Thema vorbei. Ich rede eben nicht über eine persönliche Grenze des (guten) Geschmacks, sondern von strafrechtlich relevantem. Diese Grenze haben der Gesetzgeber und daraus folgend Gerichte gezogen.
Ob Hatred darunter fällt kann ich nicht beurteilen. Es ging gegen das Argument "es ist doch nur ein Spiel".
Spiele brauchen keine Story, sie brauchen vor allem Spielmechanik. Wenn das Handeln in dem Spiel durch eine Story in einen Kontext gesetzt wird, dann muss man diesen Story und der daraus resultierende Kontext auch bewerten.
Die fehlende Vorgeschichte vom Protagonisten macht den entschiedenen unterschied zu Falling Down aus. Es wird dort gezeigt wie es zu der Situation gekommen ist und was im Leben der Hauptfigur schief gelaufen ist. God bless America habe ich nicht gesehen, aber Wikipedia beschreibt ihn als eine schwarze Komödie. Solche Bilder machen aber klar wie sehr sich der Film ernst nimmt.
Nur weil du eine gewisse Ironie in Hatred erkennst ist es noch lange keine Satire. Die Präsentation des Spiels deutet zu keinem Zeitpunkt auch nur an, dass sich diese Spielwelt über diese Ironie bewusst ist.
Hätte man eine Gesellschaftskritik (z. B. an der Altersfreigabe) machen wollen, dann hätte tatsächlich zu den Stilmitteln einer Satire greifen müssen.
Der Vergleich zwischen dem in Deutschland zu recht verbotenen KZ Manager und einer Komödie mit Helge Schneider ist völlig am Thema vorbei. Ich rede eben nicht über eine persönliche Grenze des (guten) Geschmacks, sondern von strafrechtlich relevantem. Diese Grenze haben der Gesetzgeber und daraus folgend Gerichte gezogen.
Ob Hatred darunter fällt kann ich nicht beurteilen. Es ging gegen das Argument "es ist doch nur ein Spiel".
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