Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

HATRED

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von SteffenX
    ich würds mir auch holen für nen zwani, hab auch lust auf das setting :)
    Lust Amokläufer zu sein?

    Kommentar


      Zitat von ra-hoch3
      Ehrlich gesagt klingt deine Erklärung beängstigend, du blendest den ekelhaften Kontext in dem in Hatred gemordet werden soll nicht aus, sondern du begrüßt ihn auch noch.
      Ja, ich kann es verstehen in einer Sandbox-Welt, wie die von GTA, Amok zu laufen und sehen was passiert, aber dort wird einem kein pseudophilosophische Scheiß über den Unwert von Leben ins Ohr geblasen.
      Übrigens muss ich als Mann sagen, dass bei mir nicht ab und zu irgendwelche Gewaltfantasien hochkommen, die ich dann über Spiel ein kanalisieren kann/muss.
      Sehr guter Post. Will ja jetzt nicht den Moralapostel spielen aber ich finde das ganze Setting einfach ekelhaft. Versteh auch nicht wie man ansowas Spaß haben kann wenn man irgendwelche wehrlosen Passanten die dann sogar noch um Gnade flehen möglichst brutal umzubringen soll. Einfach krank sowas

      Kommentar


        Schließe mich da Seke an. Ich kann und will mir keine Liveleaks anschauen, vertrage ich gar nicht, was ja hier ganz im Gegenteil anscheinend "gern gesehen und gefordert wird". Oder die ganze Sensationsgeilheit, bei Katastrophen, das finde ich deutlich alarmierender.

        Und nun kommt RM und stellt andere Leute an "Psychos" hin, weil sie ein gewaltreiches Spiel zocken wollen, was übrigens gar nicht raus ist. Aber schön mal die Spieltiefe anzweifeln. haha

        Kommentar


          Zitat von walt
          Sehe kein Problem darin das Spiel rauszubringen, kommt für mich auf den Brutalitäts-Level von der Serie Walking Dead und es läuft im FreeTV, nur dass man hier selber am rumlaufen ist.
          was für ein unfassbar dämlicher vergleich

          Kommentar


            Zitat von Sekedow
            Zitat von nichtverletzt
            Was Spiele dagegen können: An Schmerz und Leid anderer gewöhnen. Virtuelle Schreie und schmerzverzerrte Gesichter gehen genauso in meine Sinne ein wie echte. Dafür braucht man kein körperliches Feedback wie im Falle von Aggressionsausübung, weil's das in der Realwelt auch nicht gibt.
            Totaler Quatsch, dein Gehirn kann da sicher differenzieren.
            Das habe ich ausdrücklich eingeräumt. Trotzdem ist der Unterschied zu "echten" Schmerzenschreien geringer als der Unterschied bei virtueller zu echter Aggression.
            Oh, und "harte Mucke" hat damit jetzt nicht soviel zu tun, oder?

            Kommentar


              Zitat von ra-hoch3
              Ehrlich gesagt klingt deine Erklärung beängstigend, du blendest den ekelhaften Kontext in dem in Hatred gemordet werden soll nicht aus, sondern du begrüßt ihn auch noch.
              Ich bin ein wenig überrascht, dass gerade du solch eine Meinung hast. Du bist CM in einem Forum, wo man sich offen Shooter aus der Zeit des zweiten Weltkrieges wünscht, wo Vergewaltigung als Scherz angesehen wird und wo teilweise die brutalsten Filme gehyped werden. Beleidigungen, Diffamierungen und das (bewusste) Zufügen von seelischen Leid als Tugend begrüsst werden, wenn sie in scherzhafter Form dargestellt sind und sich selber dafür feiern und von anderen Nutzern gefeiert werden.

              Verstehe mich nicht falsch, ich möchte dich damit nicht angreifen, aber was auf readmore.de passiert, das ist Realität, wenn auch nur auf virtueller Basis. Das Spiel HATRED nimmt jedoch eine philosophische Ansicht auf, die wahrscheinlich von über 80% der Menschheit NICHT nachvollzogen, noch verstanden werden kann und stellt Gewalt in einer Form dar, die sich zweifelsohne vom Realismus differenziert.

              Das wortlose Akzeptieren eines jeglichen gesellschaftlichen und menschlichen Verfalls anzunehmen und zeitgleich eine überspitzte Gewaltdarstellung, welche nur ein pubertierender Versuch zum austesten von Grenzen ist, zu verteufeln, empfinde ich nicht als logisch.



              Zitat von GeoSCH
              Glaub 99 % der Spieler von CSGO geht keiner ab, weil er jemand einen Headshot gibt und es blutet, die brauchen nur ein Feedback ob sie getroffen haben, das Erfolgserblnis ein Punkt bekommen zu haben ist mehr wert als zu sagen er ist tot...
              Mal nicht auf CS:GO bezogen, aber stöber mal durch die rm.de Foren und lese dir durch, wie manche herumnörgeln, weil sie die unzensierte Version eines Spieles wollen. Bei Saints Row wurde gemeckert, weil man bei der zensierten Version nicht wahllos unbeteiligte/unschuldige Personen töten kann. In der Spielwelt werden Animationen extra mit Details versehen, wie Menschenkörper möglichst realitätsnah gesprengt werden, wenn neben ihnen eine Granate hoch geht. In Zombie-Spielen zerstückelt man die Kadaver von Zombies, also von Wesen, die aussehen wie eine verweste Version eines Menschenkörpers. Bei multiplen Kills mit Sprengwaffen lachen die Spieler, weil es so lustig aussieht, wie Menschenkörper zerfetzt werden.

              Nur um das mal festzuhalten: Es fing mit einfachen Kriegsspielen a la Schach an und entwickelte sich immer weiter, um Grenzen auszutesten. Wie weit darf man gehen? Ab wann wird es zuviel? Das passiert in Spielen, wie auch in Filmen, so auch im realen Leben (Pubertät). Dabei ist die Grenze das Geschmacks (mittlerweile) nur noch vom subjektiven Standpunkt des Menschens abhängig. Einen Menschen aufgrund seines Geschmacks direkt als "Psycho" oder "Amokläufer" (Hi @ meiji) abzustempeln finde ich daher unangebracht.


              PS: Nein, ich kaufe mir das Spiel auch nicht, da es mich nicht anspricht.

              Kommentar


                also ich werde mich opfern und das spiel für euch testen xD

                Kommentar


                  Zitat von meiji
                  Zitat von SteffenX
                  ich würds mir auch holen für nen zwani, hab auch lust auf das setting :)
                  Lust Amokläufer zu sein?
                  kluge frage!!! denn wenn ich cs spiele hab ich auch lust terrorist zu sein, wenn ich gta spiele will ich gangster sein, wenn ich rollenspiele spiele will ich dieb sein, wenn ich das wehrwolf spiel mit meinen freunden spiele will ich alle unschuldigen bürger umbringen und wenn ich ins rm forum schreibe dann will ich troll sein, der moralische verfall ist offensichtlich

                  ihr solltet mal runter kommen, spiel ist spiel und wenn ihr die transferleistung nicht schafft bzw. sie nicht haben wollt dann spielt es nicht, mir geht es so wie sekedow, ich bin ein sehr friedlich mensch und kann problemlos zwischen spiel und realität unterscheiden, ich finde eher diese möchtegern zensur problematisch die mir sachen vorenthalten will um mich vor mir selber zu schützen, diese entscheidung möchte ich aber selber treffen

                  klar ist diese spiel crazy shit in einem noch nicht bekannten ausmaß, aber es ist ein verdammtes spiel

                  Kommentar


                    Die größte Erkenntnis der Diskussion ist mal wieder, dass die Leute die am lautesten Toleranz propagieren die ersten und lautesten sind, die sich gegen etwas auflehnen was nicht in ihr Weltbild passt.

                    Sehe keinen Grund dieses Spiel zu verbieten. Es wird indiziert und das ist auch gut so. Menschen wollen einfach ihre Grenzen austesten, sollen sies mit dem Spiel machen. Gibt ja auch einen Grund warum man sich das Manifest von diesem Amokläufer durchgelesen hat (Sohn von dem Hollywood-Papa).

                    Kommentar


                      Hab kein Problem mit dem Spiel aber wenn hier Aussagen getroffen werden wie "Wer wollte denn nicht schonmal in die Fußstapfen von Breivik treten um zu gucken wie das ist", da pack ich mir dann schon an den Kopf und zweifel an dem gesunden Menschenverstand...

                      Kommentar


                        Zitat von nichtverletzt
                        Zitat von Sekedow
                        Zitat von nichtverletzt
                        Was Spiele dagegen können: An Schmerz und Leid anderer gewöhnen. Virtuelle Schreie und schmerzverzerrte Gesichter gehen genauso in meine Sinne ein wie echte. Dafür braucht man kein körperliches Feedback wie im Falle von Aggressionsausübung, weil's das in der Realwelt auch nicht gibt.
                        Totaler Quatsch, dein Gehirn kann da sicher differenzieren.
                        Das habe ich ausdrücklich eingeräumt. Trotzdem ist der Unterschied zu "echten" Schmerzenschreien geringer als der Unterschied bei virtueller zu echter Aggression.
                        Oh, und "harte Mucke" hat damit jetzt nicht soviel zu tun, oder?
                        Ich gehe mal davon aus, dass du das seichte und angenehme Leben lebst wie wahrscheinlich alle hier und nicht irgendwo im Dschungel um dein Leben kämpfst...Ich garantiere dir jetzt einfach mal, dass du bei einer echten schreienden Person im wahren Leben genau so geschockt wärst wie wir alle. Harte Mukke, weil Mukke mit viel Gewalt => führt nicht zu Gewalt von Menschen. Siehe zB die Debatte um Manson in den USA noch vor einigen Jahren. Nach Columbine wurde der da heftigst angegangen.


                        Kommentar


                          ihr belügt euch aber selbst ganz schön. ihr könnt ja wenigstens zugeben dass ihr hatred nicht wegen des gameplays zocken wollt, denn twinstick shooter gibts fürn pc wie sand am meer, das kauf ich euch nicht ab.

                          Kommentar


                            Zitat von Mönchsgrasmücke
                            ihr belügt euch aber selbst ganz schön. ihr könnt ja wenigstens zugeben dass ihr hatred nicht wegen des gameplays zocken wollt, denn twinstick shooter gibts fürn pc wie sand am meer, das kauf ich euch nicht ab.
                            sagt ja auch keiner. Das Spiel wird sich zu 99% aufgrund der Gewaltdarstellung und dem Hintergrund der Hauptfigur verkaufen.

                            Kommentar


                              Es scheint für einige tatsächlich schwer zu begreifen zu sein, dass das Problem nicht die virtuelle Gewalt ist oder die (künstlicherische) Umsetzung ist, sondern der Kontext in dem die Gewalt passiert.

                              Das Problem bei Hatred ist nicht die Gewalt, der Gore-Faktor oder das man den bösen spielt. Das Problem ist das was uns das Spiel vermitteln soll, das was uns der Protagonist in den Trailern erzählt und die Spielmechanik, die zum Bespiel das Töten von unbewaffneten um Gnade flehenden Zivilisten mit einem Finishing-Move belohnt.
                              Die Handlungen werden weder eingeordnet, in Frage gestellt oder tiefer gehend erklärt. Im Gegenteil, um mediale Aufmerksamkeit zu bekommen und eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen (von der ich nicht weiß ob sie wirklich existiert oder nicht eher ein Klischee ist), bedienen sich die Entwickler einer Menschenleben verachtende Ideologie.

                              Es hätte viele verschiedene Möglichkeiten gegeben ein ähnliches Spiel zu machen und sich gleichzeitig nicht diese Ideologie zu eigen zu machen. Es wäre einfach gewesen dem Protagonisten beispielsweise Flashbacks von Unterhaltungen mit seinem Psychiater zu zeigen. Man hätte auch die Welt verfremden können um zu veranschaulichen, dass der Protagonist verrückt ist. Ich könnte mir auch ein Spiel vorstellen, dass sich an etwas wie Falling Down orientiert und uns zeigt wie ein Max Mustermann verzweifelt und durchdreht. Die Spielwelt hätte auch eine ironische Persiflage auf Pop-Kultur sein können.

                              Sie haben sich absichtlich für keinen dieser Wege entschieden. Warum? Weil man so maximale Aufmerksamkeit bekommt. Ob das Spiel verboten werden sollte habe ich keine Antwort.
                              Es ist für mich eine moralische Frage ob ich dieses Spiel verkaufen würde und hier denke ich begeht Valve einen Fehler. Hier spielt aber auch ein Kultureller Unterschied eine Rolle in den USA ist die Meinungsfreiheit ein höheres Gut als Beispielsweise in Deutschland oder anderen Europäischen Staaten.

                              Und um hier noch mal einen Punkt von vor ein paar Monaten aufzugreifen: ja Hatred ist "nur ein Spiel", aber das war der "KZ Manager" auch. Es gibt auch für fiktionale Werke Grenzen.

                              Kommentar


                                Zitat von ra-hoch3
                                Menschenleben verachtende Ideologie
                                Bitte näher ausführen.


                                Zitat von ra-hoch3
                                Es wäre einfach gewesen dem Protagonisten beispielsweise Flashbacks von Unterhaltungen mit seinem Psychiater zu zeigen.
                                Es gibt Leute, die mehr Action und weniger Story haben wollen. Die Geschichte von Dark Souls geht auch gegen Null, da das Gameplay im Vordergrund steht. Ich habe alle 3 Teile von Mass Effect, doch nicht mal einen länger als 3 Stunden gespielt, weil es mir zuviel Gelaber ist. Es gibt Leute, die nicht auf soviel RPG-Zeug stehen.


                                Zitat von ra-hoch3
                                Es hätte viele verschiedene Möglichkeiten gegeben ein ähnliches Spiel zu machen und sich gleichzeitig nicht diese Ideologie zu eigen zu machen. [...] Ich könnte mir auch ein Spiel vorstellen, dass sich an etwas wie Falling Down orientiert und uns zeigt wie ein Max Mustermann verzweifelt und durchdreht.
                                Ich habe mir die 4 bisherigen Videos angeschaut zu HATRED und sehe dabei keinen Widerspruch zu Filmen, wie "God bless America" oder "Falling Down". In beiden Filmen dreht die Hauptperson durch, bei "God bless America" ist das sogar sehr nahe an HATRED dran, denn die Hauptperson fühlt sich gelangweilt, frustriert und genervt, weswegen er anfängt Menschen zu töten. Nur die Vorgeschichte, warum dem so ist, die fehlt bei HATRED und Stand jetzt wissen wir nicht, ob es diese geben wird oder nicht.

                                Man kann das, was man von HATRED sieht, auch als Satire bezeichnen. Es ist ein muskulöser Mann, mit einer langen schwarzen Kutte, langen schwarzen Haaren, einem stylischen Kinnbart, der von schwerer und lauter Musik umgeben ist. Der klassische, böse Metal-Gruftie, der als Misanthrop genervt ist von der Welt und aufräumen will. Warum Satire? Weil sowohl die Metal-Mucke, das Auftreten der Gothics, das Outfit von Metalheads und das Weltbild des Misanthrops als bedrohlich und erschreckend wahrgenommen wird / werden kann. Und hey, das alles wird bei Amokläufen immer wieder als Grund für eine psychotisch-gestörte Person genannt. Das alles in einem Killer-Spiel vereint - Hallo Ironie!

                                Das Spiel ist, soweit ich das von den Videos beurteilen kann, eine reine Provokation an die Gesellschaft und den Leuten, die Spiele in Alterskategorien einreihen und hinterher aus dem Hut zaubern, wenn jemand etwas Schlechtes getan hat. Es ist in seiner Art extrem überspitzt, so dass es den Käufern nahezu ins Gesicht springen muss.


                                Zitat von ra-hoch3
                                Und um hier noch mal einen Punkt von vor ein paar Monaten aufzugreifen: ja Hatred ist "nur ein Spiel", aber das war der "KZ Manager" auch. Es gibt auch für fiktionale Werke Grenzen.
                                Wer zieht diese Grenzen? Ich finde Spiele und Komödien über die Zeit des ersten und zweiten Weltkriegs abscheulich und widerlich. Reicht das aus, um alle WKII-Shooter zu verbieten? Ich wäre klar dafür. Genauso wäre ich dafür, Helge Schneider ins Exil zu schicken für seine Rolle in "Mein Führer". Es gibt auch für fiktionale Werke Grenzen - allerdings sind diese rein subjektiv und werden von uns selber gezogen.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X