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    Zitat von TFS|Fear
    @Rasta:

    Das finde ich zu einfach gedacht. Es gibt Bereiche in denen man kein Studium benötigt und diese fördern muss, damit diese wieder ein Garant dafür werden, dass du dir ein Häuschen und eine Familie gönnen kannst

    Schau dir die Bereiche Lebensmittelverkauf, Gaststätten und Hotelberufen, für Kraftfahrer oder Bäcker und Fleischer oder Pflege an. Diese werden wohl kaum von Maschinen abgelöst.

    Dort sind mehrere 100.000 Ausbildungsplätze nicht besetzt, welche aber für die Zukunft benötigt werden.
    Sicher? Wir reden seit einigen Jahren von autonomen Fahrzeugen und haben erste Prototypen. Kraftfahrer ist ja wohl einer der ersten Berufe die von der aktuellen Entwicklung betroffen sind.
    Lebensmittelverkauf wäre ich mir auch nicht so sicher. Klar die Kühlschränke die Lebensmittel automatisch bestellen sind rar, aber wer weiß wie die Situation in 20 Jahren wird. Vielleicht es es dann schon Standard.
    Alle Berufe die direkt am Menschen Arbeiten (Ärzte, Kranken/Altenpflege, Gastro, Hotels) werden wohl nicht so schnell ersetzt werden, weil viele Kunden hier gerne auch mit Menschen zu tun haben wollen.

    Zu sagen wir haben zu viele Studierende ist einfach Leugnung der Entwicklung die noch kommen wird. Man darf ja auch nicht vergessen, wenn du heute deine Ausbildung abschließt musst du da noch gut und gerne 40 Jahre arbeiten. Ich würde sicher nicht bei einigen Ausbildungsberufen die Hand ins Feuer legen, dass der Bedarf an Fachkräften in 40 Jahren der Gleiche ist, repsektive ob der Beruf überhaupt noch existiert.

    Deswegen wäre es so unglaublich wichtig nicht nur in Unis, sondern auch in weiterführende Schulen, Grundschulen und Kitas zu investieren. Erster Schritt wäre mal eine Kitaplatzgarantie, danach eine Kitapflicht ab ~4/5 Jahren. Bildung ist der einzige Weg um aus sozialen Strukturen auszubrechen. Da muss man eben auch mal investieren und ggf Konzepte überdenken. Wenn man hier als Staat spart, zahlt man am Ende mit Sozialleistungen doppelt und dreifach wieder drauf.

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      auch klasse, wie von hubi und lib geosch zum Abbild aller "linken" gemacht wird, obwohl er cdu wählt.

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        Zitat von TFS|Fear
        @Rasta:

        Das finde ich zu einfach gedacht. Es gibt Bereiche in denen man kein Studium benötigt und diese fördern muss, damit diese wieder ein Garant dafür werden, dass du dir ein Häuschen und eine Familie gönnen kannst

        Schau dir die Bereiche Lebensmittelverkauf, Gaststätten und Hotelberufen, für Kraftfahrer oder Bäcker und Fleischer oder Pflege an. Diese werden wohl kaum von Maschinen abgelöst.

        Dort sind mehrere 100.000 Ausbildungsplätze nicht besetzt, welche aber für die Zukunft benötigt werden.
        Du hast Recht, diese Bereiche muss man fördern. Was aber nicht dagegen spricht, das Studium zugänglicher zu machen.
        Es ist doch absurd die Leute in Ausbildungsberufe zu treiben nur weil sie sich kein Studium leisten können.

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          Spoiler: 
          Zitat von Torro
          Zitat von VARMENDRION
          Zitat von insideman_
          Es ist nichtmal so, dass ich "konservative" Positionen gut finde, ganz im Gegenteil, ich hab durchaus Sympathien für viele linke Positionen, aber diese übertrieben herablassende Art mit der "Linke" ihre Positionen ausführen und Argumente der Gegenseite behandeln ist doch recht abstoßend. Und dann wird sich im linken Lager darüber gewundert, warum man so unpopulär ist.
          Wollte ich gerade nochmal zitieren. Fasst für mich die Diskussion hier ziemlich gut zusammen.
          Es ist halt frustrierend, wenn die Mehrheit eine Politik wählt, die ihren eigenen Interessen nicht gerecht wird. "Hmm. Okay. Ich könnte jetzt eine Politik wählen, welche mir die Löhne erhöht, für eine gute Rente sorgt und die mir Häuser mit bezahlbaren Mieten baut. Oder ich wähle Mutti. Ich glaub ich wähl Mutti. Hab ich immer schon so gemacht!"
          Das ist einfach saublöd. Ist mir auch wurscht, wenn das arrogant klingt. Für mich ist die Sachlage so eindeutig, da kann ich kein Verständnis für die andere Seite heucheln. Und die herablassende Art der linken Parteiführung möchte ich noch mal belegt haben. Dafür stand meines Wissens nach nämlich immer die CSU mit ihrem wunderschönen Bayern.

          edit: Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott :D Christian Lindner im Jahre 1997:



          Dieses Video bestätigt meine Meinung zu Lindner einfach zu 100%.

          Der Typ ist einfach nur getrieben von Status und Dienstlimo. Er kann von Glück reden, dass er rhetorisch einer der Besseren unter den Politikern ist. Ansonsten juckt der sich doch nur um seine Posten. Allein schon das er in NRW Wahlkampf macht und dann aber nicht in NRW bleibt sondern in den Bundestag/Minister werden will, sagt doch schon alles aus.

          Dem gehts um die tolle shiny Welt in Berlin, um mehr nicht. Nach ner gewissen Zeit Minister dann in die Wirtschaft und das ganz große Geld abkassieren. Siehe alle FDP Minister in den letzten Jahren :D

          So durchschaubar der Typ... Gründerkultur 1.0 = Bullshitkultur 1.0

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            http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/bundestag-parteien-plaedieren-fuer-verlaengerung-der-wahlperiode



            keine volksentscheide, vllt bald nur noch alle 5 jahre die große koalition wieder wählen. richtige richtung :)

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              Zitat von TFS|Fear
              @Rasta:

              Das finde ich zu einfach gedacht. Es gibt Bereiche in denen man kein Studium benötigt und diese fördern muss, damit diese wieder ein Garant dafür werden, dass du dir ein Häuschen und eine Familie gönnen kannst

              Schau dir die Bereiche Lebensmittelverkauf, Gaststätten und Hotelberufen, für Kraftfahrer oder Bäcker und Fleischer oder Pflege an. Diese werden wohl kaum von Maschinen abgelöst.

              Dort sind mehrere 100.000 Ausbildungsplätze nicht besetzt, welche aber für die Zukunft benötigt werden.
              Und genau da liegst du falsch...
              Lebensmittelverkauf ist ein aussterbender Beruf. Im Moment geht der Trend in die Richtung RFI chips in Massenproduktion günstiger zu machen. Das heißt du brauchst keine Warenschubse mehr (vergleiche, vor 30 Jahren wurden Preise eingetippt, heute ziehst du Waren monoton über ein Band. Das kann jeder Angelernte Hilfsarbeiter), sondern fährst mit deinem Wagen durch einen Scanner, ziehst deine EC Karte durch und gehst zum Parkplatz. Kleine Läden sind dank Internethandel, Lieferung frei Haus und damit verbundenen Preisvorteilen mittelfristig weg. Selbst der normale Supermarkt wird durch Hypermarkets wie Real/Kaufland/Walmart/Sainsbury abgelöst. Bäcker, Fleischer etc, das ganze Nahrungsmittelverarbeitungsgewerbe wird konglomeratisiert und industrialisiert, sofern es das nicht schon ist. Aus der Breitenversorgung sind diese Handwerker bereits eliminiert (integrierte Backshop vs. Handwerksbäcker) und der Trend setzt sich fort, sodass sowas als Niesche noch bleibt. Heißt was kurzfristig fehlt, ist langfristig nicht mehr nötig und endet in Prekärstellen oder Nieschen.
              Kraftfahrer... Logisch, Automatisierte Kfz gibts ja noch nicht. Kleindienstleistung wie Hotel, Gaststätten etc, ja da wird es Jobs geben. Aber eben keine Breitenversorgung und vor allem nicht zu dem Preis, der nötig wäre um einen gewissen Wohlstand zu haben.
              Was viele Konservative nicht verstehen oder einfach auch nur nicht wahr haben wollen, ist dass wir an einer Zeitenwende stehen, die ähnlich umfassend wird, wie die Industrialisierung. Und Maschinensturm hilft nicht. Die Welt ändert sich und entweder sorgt man vor oder man muss sich mit den entsprehcenden Opfern anpassen, wenn es soweit ist.

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                Zitat von buffy
                auch klasse, wie von hubi und lib geosch zum Abbild aller "linken" gemacht wird, obwohl er cdu wählt.
                kannst du mir zeigen wo ich das gemacht habe?^^

                @keira: habs nicht gelesen, aber volksentscheide ist mmn. das schlimmste was man machen kann^^

                @crs etc: Ausbildung heißt nicht zwingend "niedere" / handwerkliche berufe. es gibt in jeder branche ausbildungsberufe, bei denen mittlerweile auszubildende fehlen.

                @rasta: auch mit einer ausbildung und einem anschließenden beruf kann man sich ein häusschen und eine familie leisten. nach dem studium verdient man nicht zwingern mehr wie nach einer ausbildung, zumal man bei der ausbildung noch den vorteil der praxiserfahrung hat und früher in die berufswelt einsteigend kann, also meistens nochmal mehr berufserfahrung hat.

                dass es mit einem studium einfacher ist einen job zu finden als mit einer ausbildung ist einfach quatsch. oder dass wegen der automatisierung die jobs für menschen mit ausbildung wegfallen.

                ich glaube das problem ist, dass viele eine ausbildung mit einem job auf dem bau oder am fließband gleichsetzen.

                @rasta: dein letzer post bestätigt meine letzte aussage. so etwas wie "kraftfahrer" ist doch kein ausbildungsberuf ...

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                  So, gerade meinen Wahlzettel bei der Post eingeworfen.

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                    Zitat von lib
                    @rasta: dein letzer post bestätigt meine letzte aussage. so etwas wie "kraftfahrer" ist doch kein ausbildungsberuf ...
                    Wenn "Kraftfahrer" kein Ausbildungsberuf ist, warum gibt es dann eine anerkannte dreijährige Ausbildung zum Berufskraftfahrer?

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                      Zitat von lib
                      Zitat von buffy
                      auch klasse, wie von hubi und lib geosch zum Abbild aller "linken" gemacht wird, obwohl er cdu wählt.
                      kannst du mir zeigen wo ich das gemacht habe?^^

                      @keira: habs nicht gelesen, aber volksentscheide ist mmn. das schlimmste was man machen kann^^

                      @crs etc: Ausbildung heißt nicht zwingend "niedere" / handwerkliche berufe. es gibt in jeder branche ausbildungsberufe, bei denen mittlerweile auszubildende fehlen.

                      @rasta: auch mit einer ausbildung und einem anschließenden beruf kann man sich ein häusschen und eine familie leisten. nach dem studium verdient man nicht zwingern mehr wie nach einer ausbildung, zumal man bei der ausbildung noch den vorteil der praxiserfahrung hat und früher in die berufswelt einsteigend kann, also meistens nochmal mehr berufserfahrung hat.

                      dass es mit einem studium einfacher ist einen job zu finden als mit einer ausbildung ist einfach quatsch. oder dass wegen der automatisierung die jobs für menschen mit ausbildung wegfallen.

                      ich glaube das problem ist, dass viele eine ausbildung mit einem job auf dem bau oder am fließband gleichsetzen.

                      @rasta: dein letzer post bestätigt meine letzte aussage. so etwas wie "kraftfahrer" ist doch kein ausbildungsberuf ...
                      Lib, leugnen hilft dir auch nicht. Logisch, dass zuerst die Jobs wegfallen, die sich einfach automatisieren lassen. Aber auch höherwertige Berufe fallen.
                      Splitten wir für die Argumentation mal in die zwei grundlegenden Bereiche: Produzierendes Gewerbe und Dienstleistung.

                      Was Produktion betrifft, siehst du schon seit den 70ern wohin die Reise führt. Großindustrie setzt menschliche Arbeit ein aber reduziert das Ganze wo es geht. Menschliche Arbeit ist ein Kostenfaktor zum einen (Urlaub, Krankheit, Elternzeit, Feierabend) und ein Risikofaktor (Fehlproduktion und Ausschuss). Beide Sachen eliminiert die technische Entwicklung nach Kräften, gezwungen durhc Kostendruck und Konkurrenz.
                      Wo das (noch) nicht möglich ist, wird ausgelagert.Es gibt in Deutschland z.b. keine Textilindustrie mehr, keine Schuhindustrie etc. Kleinindustrie ist diesem Kostendruck nur mit Nieschenprodukten gewachsen (z.B. Craftbrewery, Edelschuhe oder ähnliche Bereiche).

                      Und was Dienstleistung betrifft, ja, der Sektor wird wichtiger, aber auch dort wird automatisiert, wo es geht. z.B. Krankenschwester als Musterbeispiel: Die Arbeit am Menschen bleibt gleich, aber der Papierkram, die Verwaltung, das Ganze drumherum wird automatisiert. Ich suche nicht mehr nach Rezepten vom Doc um Medikamente zu verteilen, sondern zieh die Infos aus dem Tablet, wenn ich im Raum bin. Ich suche keine Patientenakte mehr, sondern hab sie sobald ihc den Raum betrete am Mann. Dadurch sinkt zum einen die Last auf der Krankenschwester, zum anderen sind aber auch weniger davon nötig. Auch hier zählt der Kostenfaktor.
                      Noch ein Beispiel aus dem Dienstleistungsbereich: vor 30 Jahren war der Beruf "technischer Zeichner" ein hochbezahlter und angesehener Ausbildungsberuf. Man musste was können und auf Zack sein. Die Ausbildung war anspruchsvoll. Heute gibt es diesen Beruf nicht mehr. Ich habe eine Softwarelösung dafür. Ich modelliere mir ein Bauteil, lass den Computer rattern und habe eine Zeichnung. Un die Entwicklung geht weiter. Der nächste Schritt ist, den Modellierer zu eliminieren (was heute noch eine Ingenieurstelle ist). Ich gebe einen Entwurf an den Rechner, der modelliert mir mein Bauteil. Und ich brauche auch keinen Dreher, Schweißer oder Mechaniker mehr, weil ich mein Bauteil direkt aus dem Lasersinterer bekomme. Ich brauche auch keinen Mechatroniker mehr (auch hochbezahlter Ausbildungsberuf), weil ein Roboterarm die Teile zusammensetzt. Zukunftsmusik? Nope, ich sitze mittendrin und weiss wovon ich rede.
                      Bankkaufmann -> Direktbank (wer macht heute noch Überweiser IN einer Bank)
                      Versicherungskaufmann -> Direktversicherung
                      viele Reparaturhandwerker -> Preise fallen, Reparatur lohnt nicht mehr, eher Neukauf z.B. Geschirrspüler

                      Brauchst du mehr?

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                        Zitat von lib

                        @rasta: auch mit einer ausbildung und einem anschließenden beruf kann man sich ein häusschen und eine familie leisten. nach dem studium verdient man nicht zwingern mehr wie nach einer ausbildung, zumal man bei der ausbildung noch den vorteil der praxiserfahrung hat und früher in die berufswelt einsteigend kann, also meistens nochmal mehr berufserfahrung hat.

                        dass es mit einem studium einfacher ist einen job zu finden als mit einer ausbildung ist einfach quatsch. oder dass wegen der automatisierung die jobs für menschen mit ausbildung wegfallen.

                        ich glaube das problem ist, dass viele eine ausbildung mit einem job auf dem bau oder am fließband gleichsetzen.
                        Es geht doch nicht immer um den aktuellen Status, was rasta anspricht bezieht sich ja nicht auf heute oder morgen, sondern was ist in 20-30 Jahren? Das musst du heute im Auge haben. Ich seh doch wie in meinem Wohnort massiv fürs Handwerk geworben wird. Ich würde ja nicht die Verantwortung dafür tragen wollen, wenn ich jetzt massiv junge Erwachsene ins Handwerk stecke, die aber vielleicht in 30 Jahren keinen Job mehr haben weil die Automatisierung zugenommen hat.
                        Man darf bei solchen Themen nicht immer so kurzfristig denken und es ist nunmal so, dass Ausbildungsberufe als ganzes betrachtet deutlich stärker unter dem Fortschreiten der Automatisierung leiden werden als Hochschulabsolventen. Es heißt ja nicht, dass in absehbarer Zeit alle Ausbildungsberufe ausgerottet sind.

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                          Man kann die Digitalisierung aber auch als Chance sehen. Nur weil irgendwo was wegbricht, heißt nicht, dass nichts neues entsteht. Und die neuen Chancen / Verbesserungen müssen und werden unternehmen erkennen und sich entsprechend um strukturieren. Dann ist der Mitarbeiter selbst gefragt, ob er bereit ist auch weiter zu lernen.

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                            Zitat von Rasta
                            Zitat von lib
                            Zitat von buffy
                            auch klasse, wie von hubi und lib geosch zum Abbild aller "linken" gemacht wird, obwohl er cdu wählt.
                            kannst du mir zeigen wo ich das gemacht habe?^^

                            @keira: habs nicht gelesen, aber volksentscheide ist mmn. das schlimmste was man machen kann^^

                            @crs etc: Ausbildung heißt nicht zwingend "niedere" / handwerkliche berufe. es gibt in jeder branche ausbildungsberufe, bei denen mittlerweile auszubildende fehlen.

                            @rasta: auch mit einer ausbildung und einem anschließenden beruf kann man sich ein häusschen und eine familie leisten. nach dem studium verdient man nicht zwingern mehr wie nach einer ausbildung, zumal man bei der ausbildung noch den vorteil der praxiserfahrung hat und früher in die berufswelt einsteigend kann, also meistens nochmal mehr berufserfahrung hat.

                            dass es mit einem studium einfacher ist einen job zu finden als mit einer ausbildung ist einfach quatsch. oder dass wegen der automatisierung die jobs für menschen mit ausbildung wegfallen.

                            ich glaube das problem ist, dass viele eine ausbildung mit einem job auf dem bau oder am fließband gleichsetzen.

                            @rasta: dein letzer post bestätigt meine letzte aussage. so etwas wie "kraftfahrer" ist doch kein ausbildungsberuf ...
                            Lib, leugnen hilft dir auch nicht. Logisch, dass zuerst die Jobs wegfallen, die sich einfach automatisieren lassen. Aber auch höherwertige Berufe fallen.
                            Splitten wir für die Argumentation mal in die zwei grundlegenden Bereiche: Produzierendes Gewerbe und Dienstleistung.

                            Was Produktion betrifft, siehst du schon seit den 70ern wohin die Reise führt. Großindustrie setzt menschliche Arbeit ein aber reduziert das Ganze wo es geht. Menschliche Arbeit ist ein Kostenfaktor zum einen (Urlaub, Krankheit, Elternzeit, Feierabend) und ein Risikofaktor (Fehlproduktion und Ausschuss). Beide Sachen eliminiert die technische Entwicklung nach Kräften, gezwungen durhc Kostendruck und Konkurrenz.
                            Wo das (noch) nicht möglich ist, wird ausgelagert.

                            Und was Dienstleistung betrifft, ja, der Sektor wird wichtiger, aber auch dort wird automatisiert, wo es geht. z.B. Krankenschwester als Musterbeispiel: Die Arbeit am Menschen bleibt gleich, aber der Papierkram, die Verwaltung, das Ganze drumherum wird automatisiert. Ich suche nicht mehr nach Rezepten vom Doc um Medikamente zu verteilen, sondern zieh die Infos aus dem Tablet, wenn ich im Raum bin. Ich suche keine Patientenakte mehr, sondern hab sie sobald ihc den Raum betrete am Mann. Dadurch sinkt zum einen die Last auf der Krankenschwester, zum anderen sind aber auch weniger davon nötig. Auch hier zählt der Kostenfaktor.
                            Noch ein Beispiel aus dem Dienstleistungsbereich: vor 30 Jahren war der Beruf "technischer Zeichner" ein hochbezahlter und angesehener Ausbildungsberuf. Man musste was können und auf Zack sein. Die Ausbildung war anspruchsvoll. Heute gibt es diesen Beruf nicht mehr. Ich habe eine Softwarelösung dafür. Ich modelliere mir ein Bauteil, lass den Computer rattern und habe eine Zeichnung. Un die Entwicklung geht weiter. Der nächste Schritt ist, den Modellierer zu eliminieren (was heute noch eine Ingenieurstelle ist). Ich gebe einen Entwurf an den Rechner, der modelliert mir mein Bauteil. Und ich brauche auch keinen Dreher, Schweißer oder Mechaniker mehr, weil ich mein Bauteil direkt aus dem Lasersinterer bekomme. Ich brauche auch keinen Mechatroniker mehr (auch hochbezahlter Ausbildungsberuf), weil ein Roboterarm die Teile zusammensetzt. Zukunftsmusik? Nope, ich sitze mittendrin und weiss wovon ich rede.

                            Brauchst du mehr?
                            Dann wird wieder das passieren:
                            https://www.derwesten.de/wirtschaft/konzerne-holen-rentner-zurueck-an-den-arbeitsplatz-id6940211.html

                            Studieren ist schön und gut, selbst wenn du viel Automatisierst brauchst du immer KnowHow die Gewisse Sachen/Situationen kennen, wenn aber mal was in die Hose geht, steht der Studierende da, kann x Sachen berechnen aber die Lösung findet er dennoch nicht.

                            Ein Handwerker/Dreher what ever, arbeitet seit x Jahren damit und hat das Problem in x Minuten gelöst.
                            Das Problem am Studium ist, es lehrt dich viel, aber die Praxis lehrt dich Dinge, die das Studium nie wirklich vermitteln kann.

                            Gestern erst wieder schwer geschmunzelt:
                            Verfassungsschutz sucht Leute für Cyber IT etc. stellen bevorzugt Leute ein, die Studium in den Mint Fächern haben oder es bald abschließen werden... da fällt einem sehr wenig zu ein.

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                              Zitat von Slave
                              Zitat von Rasta
                              Zitat von lib
                              Zitat von buffy
                              auch klasse, wie von hubi und lib geosch zum Abbild aller "linken" gemacht wird, obwohl er cdu wählt.
                              kannst du mir zeigen wo ich das gemacht habe?^^

                              @keira: habs nicht gelesen, aber volksentscheide ist mmn. das schlimmste was man machen kann^^

                              @crs etc: Ausbildung heißt nicht zwingend "niedere" / handwerkliche berufe. es gibt in jeder branche ausbildungsberufe, bei denen mittlerweile auszubildende fehlen.

                              @rasta: auch mit einer ausbildung und einem anschließenden beruf kann man sich ein häusschen und eine familie leisten. nach dem studium verdient man nicht zwingern mehr wie nach einer ausbildung, zumal man bei der ausbildung noch den vorteil der praxiserfahrung hat und früher in die berufswelt einsteigend kann, also meistens nochmal mehr berufserfahrung hat.

                              dass es mit einem studium einfacher ist einen job zu finden als mit einer ausbildung ist einfach quatsch. oder dass wegen der automatisierung die jobs für menschen mit ausbildung wegfallen.

                              ich glaube das problem ist, dass viele eine ausbildung mit einem job auf dem bau oder am fließband gleichsetzen.

                              @rasta: dein letzer post bestätigt meine letzte aussage. so etwas wie "kraftfahrer" ist doch kein ausbildungsberuf ...
                              Lib, leugnen hilft dir auch nicht. Logisch, dass zuerst die Jobs wegfallen, die sich einfach automatisieren lassen. Aber auch höherwertige Berufe fallen.
                              Splitten wir für die Argumentation mal in die zwei grundlegenden Bereiche: Produzierendes Gewerbe und Dienstleistung.

                              Was Produktion betrifft, siehst du schon seit den 70ern wohin die Reise führt. Großindustrie setzt menschliche Arbeit ein aber reduziert das Ganze wo es geht. Menschliche Arbeit ist ein Kostenfaktor zum einen (Urlaub, Krankheit, Elternzeit, Feierabend) und ein Risikofaktor (Fehlproduktion und Ausschuss). Beide Sachen eliminiert die technische Entwicklung nach Kräften, gezwungen durhc Kostendruck und Konkurrenz.
                              Wo das (noch) nicht möglich ist, wird ausgelagert.

                              Und was Dienstleistung betrifft, ja, der Sektor wird wichtiger, aber auch dort wird automatisiert, wo es geht. z.B. Krankenschwester als Musterbeispiel: Die Arbeit am Menschen bleibt gleich, aber der Papierkram, die Verwaltung, das Ganze drumherum wird automatisiert. Ich suche nicht mehr nach Rezepten vom Doc um Medikamente zu verteilen, sondern zieh die Infos aus dem Tablet, wenn ich im Raum bin. Ich suche keine Patientenakte mehr, sondern hab sie sobald ihc den Raum betrete am Mann. Dadurch sinkt zum einen die Last auf der Krankenschwester, zum anderen sind aber auch weniger davon nötig. Auch hier zählt der Kostenfaktor.
                              Noch ein Beispiel aus dem Dienstleistungsbereich: vor 30 Jahren war der Beruf "technischer Zeichner" ein hochbezahlter und angesehener Ausbildungsberuf. Man musste was können und auf Zack sein. Die Ausbildung war anspruchsvoll. Heute gibt es diesen Beruf nicht mehr. Ich habe eine Softwarelösung dafür. Ich modelliere mir ein Bauteil, lass den Computer rattern und habe eine Zeichnung. Un die Entwicklung geht weiter. Der nächste Schritt ist, den Modellierer zu eliminieren (was heute noch eine Ingenieurstelle ist). Ich gebe einen Entwurf an den Rechner, der modelliert mir mein Bauteil. Und ich brauche auch keinen Dreher, Schweißer oder Mechaniker mehr, weil ich mein Bauteil direkt aus dem Lasersinterer bekomme. Ich brauche auch keinen Mechatroniker mehr (auch hochbezahlter Ausbildungsberuf), weil ein Roboterarm die Teile zusammensetzt. Zukunftsmusik? Nope, ich sitze mittendrin und weiss wovon ich rede.

                              Brauchst du mehr?
                              Dann wird wieder das passieren:
                              https://www.derwesten.de/wirtschaft/konzerne-holen-rentner-zurueck-an-den-arbeitsplatz-id6940211.html

                              Studieren ist schön und gut, selbst wenn du viel Automatisierst brauchst du immer KnowHow die Gewisse Sachen/Situationen kennen, wenn aber mal was in die Hose geht, steht der Studierende da, kann x Sachen berechnen aber die Lösung findet er dennoch nicht.

                              Ein Handwerker/Dreher what ever, arbeitet seit x Jahren damit und hat das Problem in x Minuten gelöst.
                              Das Problem am Studium ist, es lehrt dich viel, aber die Praxis lehrt dich Dinge, die das Studium nie wirklich vermitteln kann.

                              Gestern erst wieder schwer geschmunzelt:
                              Verfassungsschutz sucht Leute für Cyber IT etc. stellen bevorzugt Leute ein, die Studium in den Mint Fächern haben oder es bald abschließen werden... da fällt einem sehr wenig zu ein.
                              Du verstehst die Problematik überhaupt nicht, natürlich wird ein Arbeiter der mit Maschine X seit 10 Jahren arbeitet besser umgehen können als ein Student der grad frisch von der Uni kommt. Das ist doch gar nicht der Punkt den rasta macht. Der Punkt ist, dass es den Dreher/Handwerker irgendwann so nicht mehr gibt, weil man zum fixen der Maschine dann schon einen Ingenieur braucht der seinen Laptop anschließt. Siehe Autoindustrie.

                              Sehe ich auch in der Firma meines Vaters. Der hat ne alte Maschine aus den 70ern. Da funktioniert der Großteil noch mechanisch und die kennt er in und auswendig. Da macht ihm keiner was vor. Jetzt hat er sich ne neuere Maschine gekauft. Wenn da was im elektronischen Teil hakt muss er schon beim Hersteller anrufen. Je nach Problemlage kommt dann auch nicht einer der ausgebildet wurde die Maschine zu warten/reparieren, sondern nen studierten Ingenieur.

                              Warum du bei CyberIT schmunzeln musst, versteh ich nicht. Das zeugt einfach nur davon, dass du keine Ahnung hast und überhaupt nicht verstehst was für Konsequenzen entstehen könnten.

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                                rasta, deine posts sind wirklich anstrengend zu lesen was die formatierung angeht^^

                                ich habe nie bezweifelt, dass vieles automatisiert wird und dass bestimmte berufe weniger werden / wegfallen. aber dafür entstehen halt andere berufe, die es früher noch nicht gab. (gerade im technischen / it bereich)

                                das könnte man als generelles problem sehen wenn man annimmt, dass mehr arbeitsplätze wegfallen als neu geschaffen werden.

                                aber ich finde nicht dass man daraus schlussfolgern kann oder sollte, dass jetzt noch mehr leute studieren sollten, anstatt eine ausbildung zu machen. ein abgeschlossenes studium ist keine garantie für einen gut bezahlten (oder überhaupt einen) job.

                                Zitat von fanatical
                                Zitat von lib
                                @rasta: dein letzer post bestätigt meine letzte aussage. so etwas wie "kraftfahrer" ist doch kein ausbildungsberuf ...
                                Wenn "Kraftfahrer" kein Ausbildungsberuf ist, warum gibt es dann eine anerkannte dreijährige Ausbildung zum Berufskraftfahrer?
                                wow wusste nicht dass es so was gibt :D

                                arbeite selbst im bereich logistik mit vielen speditionen zusammen, aber habe noch nie von einem der fahrer gehört dass er ne ausbildung dazu gemacht hat :D

                                ka ob es das wirklich in der realität so gibt^^

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