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    Zitat von BoLo
    Zitat von DonaldFD
    Zitat von Torro
    Zitat von DonaldFD
    Habt ihr Jung & Naiv mit Kubicki und seine Kommentare zum Thema Vermögenssteuer gesehen?
    Wenn ja, was haltet ihr davon?
    Seine Argumente sind mir gerade nicht geläufig. Was sagte er denn?" Vermögen nicht besteuern, dann ist mehr Geld für Investitionen von Seiten der Reichen da"?
    Einkommen besteuern, nicht Vermögen - wegen teilweise schwieriger Verhältnisse.

    Beispiel Fischerhäuser in MeckPomm: Grundstück/Haus viel wert - wenn besteuert, kann oma das nicht leisten bzw bei Quandt: BMW Anteile wegnehmen?
    Ist halt eines der Standardargumente, die immer kommen.
    Wir tun einfach so, als würden dann alle Vermögen zwischen 1 Million und 20+ Milliarden in den gleichen Topf geworfen.
    Dann gibt es bei allen mit einem größeren Einfamilienhaus einen riesen Aufschrei, nichts passiert und an der Spitze geht die Party weiter.
    Vermögenssteuer sollte einfach wie die Einkommenssteuer progressiv sein.

    Ist doch Sache der Quandts, wie sie das ganze bezahlen. Bekommen doch 1 Milliarde in Dividenden pro Jahr. Oder müssen halt einen 400€ Job annehmen......
    Im Zweifel hat man auch als Milliardär plötzlich mal weniger Kohle als im Vorjahr
    (ich weiß, unvorstellbar. aber werden denke ich mal nicht verhungern).
    Und inwiefern wäre das jetzt "gerecht"?
    Außerdem bist du bei ~60T€ schon beim Spitzensteuersatz, also was denkst du, warum da jetzt zwischen ner Millionen und X Milliarden einen Unterschied gemacht wird? Und warum muss jemand mit X Milliarden prozentual noch mehr zahlen obwohl er das absolut sowieso schon tut?

    Kommentar


      Zitat von Cooki
      Muss doch mal fragen warum jeder die Welt so sehen sollte? Ist doch auch vollkommen in Ordnung wenn diejenigen der hohen Mittelklasse und die Reichen natürlich wir so zufrieden wie es läuft. Warum muss man denn zwangsläufig jeden Bekehren und sagen es schlecht ist, wenn das Vermögen nicht hoch besteuert wird.
      Ging es denn darum?! Eigentlich war es eine Reaktion auf "verfassungswidrig!!!!" und die arme Oma aus McPom die deswegen ihr Haus verkaufen muss. Das stellt dies alles als sehr starr da.

      Ich habe kein Problem damit zu erkennen und zu akzeptieren, dass jene welche von der Steuer evtl. getroffen werden kein Interesse daran haben. Diese dann aber als verfassungswidrig zu bezeichnen oder so zu tun als würde man Omas in die Altersarmut besteuern geht dann doch deutlich weiter.

      @Donald: Warum sollte eine Vermögenssteuer an die Einkommenssteuer geknüpft werden? Einfach nur weil es so "praktisch" ist?!

      Kommentar


        Ich spreche doch nicht von einer Verknüpfung - ich frage warum er glaubt, es gäb einen Unterschied wenn es den bei Einkommen auch nicht gibt.

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          Zitat von Cooki
          Zitat von BoLo
          Zitat von DonaldFD
          Zitat von Torro
          Zitat von DonaldFD
          Habt ihr Jung & Naiv mit Kubicki und seine Kommentare zum Thema Vermögenssteuer gesehen?
          Wenn ja, was haltet ihr davon?
          Seine Argumente sind mir gerade nicht geläufig. Was sagte er denn?" Vermögen nicht besteuern, dann ist mehr Geld für Investitionen von Seiten der Reichen da"?
          Einkommen besteuern, nicht Vermögen - wegen teilweise schwieriger Verhältnisse.

          Beispiel Fischerhäuser in MeckPomm: Grundstück/Haus viel wert - wenn besteuert, kann oma das nicht leisten bzw bei Quandt: BMW Anteile wegnehmen?
          Ist halt eines der Standardargumente, die immer kommen.
          Wir tun einfach so, als würden dann alle Vermögen zwischen 1 Million und 20+ Milliarden in den gleichen Topf geworfen.
          Dann gibt es bei allen mit einem größeren Einfamilienhaus einen riesen Aufschrei, nichts passiert und an der Spitze geht die Party weiter.
          Vermögenssteuer sollte einfach wie die Einkommenssteuer progressiv sein.

          Ist doch Sache der Quandts, wie sie das ganze bezahlen. Bekommen doch 1 Milliarde in Dividenden pro Jahr. Oder müssen halt einen 400€ Job annehmen......
          Im Zweifel hat man auch als Milliardär plötzlich mal weniger Kohle als im Vorjahr
          (ich weiß, unvorstellbar. aber werden denke ich mal nicht verhungern).
          Muss doch mal fragen warum jeder die Welt so sehen sollte? Ist doch auch vollkommen in Ordnung wenn diejenigen der hohen Mittelklasse und die Reichen natürlich wir so zufrieden wie es läuft. Warum muss man denn zwangsläufig jeden Bekehren und sagen es schlecht ist, wenn das Vermögen nicht hoch besteuert wird.
          Man muss dabei verstehen, dass "wie es läuft" kein eingefrorener Zustand, sondern eine Bewegung ist.
          Wenn die jetzige Gesetzgebung dazu führen würde, dass alles so bleibt, wie es momentan ist, wäre alles nur halb so schlimm.

          Aber so, wie Vermögen und sehr große Einkommen (die nahezu nur über Vermögenserträge erzielt werden), derzeit bevorteilt werden, haben wir in der ganzen westlichen Welt eine Entwicklung, die immer mehr Vermögen (und damit auch Einkommen) bei sehr wenigen konzentriert.
          Für die meisten Menschen hier im Land fangen die Lohn- und Gehaltserhöhungen die Inflation nicht oder gerade so auf (Reallohnindex). Am zunehmenden Wachstum und Reichtum nehmen diese Leute nicht teil.
          Auf der anderen Seite geht es sehr vielen Leuten eben immer schlechter. Das mag hier die meisten noch nicht treffen. Die meisten sind ja zwischen 20 und 30, haben studiert und es ist eben eine schleichende Entwicklung. Aber wenn man nicht irgendwann etwas dagegen unternimmt, wird es irgendwann nahezu jeder merken.

          Das größte Problem dabei sind wohl gesellschaftliche und politische Unzufriedenheit. Die unzufriedene Arbeiterklasse ist zurzeit überall in der westlichen Welt der perfekte Nährboden für populistische und nationalistische Bewegungen.

          Zitat von DonaldFD
          Und inwiefern wäre das jetzt "gerecht"?
          Außerdem bist du bei ~60T€ schon beim Spitzensteuersatz, also was denkst du, warum da jetzt zwischen ner Millionen und X Milliarden einen Unterschied gemacht wird? Und warum muss jemand mit X Milliarden prozentual noch mehr zahlen obwohl er das absolut sowieso schon tut?
          Weil die Definition von (Steuer-)Gerechtigkeit nicht gottgegeben ist (auch wenn das manche gerne so aussehen lassen würden).
          Sondern wir als Gesellschaft politisch entscheiden, was gerecht ist.
          Und wenn die Gesellschaft irgendwann entscheiden sollte, dass es gerechter ist, dass jeder genug zu essen und ein menschenwürdiges Leben hat, als dass sich irgendjemand sein 12. Auto kauft, dann ist das eben so.

          Und ja, persönlich finde ich es gerecht, dass jemand mit 1 Milliarde etwas mehr gibt, als er es heute tut, damit es sehr armen Menschen hier im Land vielleicht etwas besser geht.
          Den sehr reichen Leuten geht es heute nämlich unvergleichlich viel besser als vor 30 Jahren.

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            Zitat von BoLo
            Spoiler: 
            Zitat von Cooki
            Zitat von BoLo
            Zitat von DonaldFD
            Zitat von Torro
            Zitat von DonaldFD
            Habt ihr Jung & Naiv mit Kubicki und seine Kommentare zum Thema Vermögenssteuer gesehen?
            Wenn ja, was haltet ihr davon?
            Seine Argumente sind mir gerade nicht geläufig. Was sagte er denn?" Vermögen nicht besteuern, dann ist mehr Geld für Investitionen von Seiten der Reichen da"?
            Einkommen besteuern, nicht Vermögen - wegen teilweise schwieriger Verhältnisse.

            Beispiel Fischerhäuser in MeckPomm: Grundstück/Haus viel wert - wenn besteuert, kann oma das nicht leisten bzw bei Quandt: BMW Anteile wegnehmen?
            Ist halt eines der Standardargumente, die immer kommen.
            Wir tun einfach so, als würden dann alle Vermögen zwischen 1 Million und 20+ Milliarden in den gleichen Topf geworfen.
            Dann gibt es bei allen mit einem größeren Einfamilienhaus einen riesen Aufschrei, nichts passiert und an der Spitze geht die Party weiter.
            Vermögenssteuer sollte einfach wie die Einkommenssteuer progressiv sein.

            Ist doch Sache der Quandts, wie sie das ganze bezahlen. Bekommen doch 1 Milliarde in Dividenden pro Jahr. Oder müssen halt einen 400€ Job annehmen......
            Im Zweifel hat man auch als Milliardär plötzlich mal weniger Kohle als im Vorjahr
            (ich weiß, unvorstellbar. aber werden denke ich mal nicht verhungern).
            Muss doch mal fragen warum jeder die Welt so sehen sollte? Ist doch auch vollkommen in Ordnung wenn diejenigen der hohen Mittelklasse und die Reichen natürlich wir so zufrieden wie es läuft. Warum muss man denn zwangsläufig jeden Bekehren und sagen es schlecht ist, wenn das Vermögen nicht hoch besteuert wird.
            Man muss dabei verstehen, dass "wie es läuft" kein eingefrorener Zustand, sondern eine Bewegung ist.
            Wenn die jetzige Gesetzgebung dazu führen würde, dass alles so bleibt, wie es momentan ist, wäre alles nur halb so schlimm.

            Aber so, wie Vermögen und sehr große Einkommen (die nahezu nur über Vermögenserträge erzielt werden), derzeit bevorteilt werden, haben wir in der ganzen westlichen Welt eine Entwicklung, die immer mehr Vermögen (und damit auch Einkommen) bei sehr wenigen konzentriert.
            Für die meisten Menschen hier Land fangen die Lohn- und Gehaltserhöhungen die Inflation nicht oder gerade so auf (Reallohnindex). Am zunehmenden Wachstum und Reichtum nehmen diese Leute nicht teil.
            Auf der anderen Seite geht es sehr vielen Leuten eben immer schlechter. Das mag hier die meisten noch nicht treffen. Die meisten sind ja zwischen 20 und 30, haben studiert und es ist eben eine schleichende Entwicklung. Aber wenn man nicht irgendwann etwas dagegen unternimmt, wird es irgendwann nahezu jeder merken.

            Das größte Problem dabei sind wohl gesellschaftliche und politische Unzufriedenheit. Die unzufriedene Arbeiterklasse ist zurzeit überall in der westlichen Welt der perfekte Nährboden für populistische und nationalistische Bewegungen.
            Sehe ich absolut genauso. Allerdings, ab wann besteuerst du dann wie? Du sagst, es trifft nicht die mit einer Millionen oder zwei? Würde mich mal interessieren. Will hier keinen Gesetzesentwurf, sondern einfach nur eine grobe Outline, wie sowas ablaufen sollte.

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              Schließe mich da mal Varmendrion bei seiner Frage an.

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                Zitat von VARMENDRION
                Zitat von BoLo
                Spoiler: 
                Zitat von Cooki
                Zitat von BoLo
                Zitat von DonaldFD
                Zitat von Torro
                Zitat von DonaldFD
                Habt ihr Jung & Naiv mit Kubicki und seine Kommentare zum Thema Vermögenssteuer gesehen?
                Wenn ja, was haltet ihr davon?
                Seine Argumente sind mir gerade nicht geläufig. Was sagte er denn?" Vermögen nicht besteuern, dann ist mehr Geld für Investitionen von Seiten der Reichen da"?
                Einkommen besteuern, nicht Vermögen - wegen teilweise schwieriger Verhältnisse.

                Beispiel Fischerhäuser in MeckPomm: Grundstück/Haus viel wert - wenn besteuert, kann oma das nicht leisten bzw bei Quandt: BMW Anteile wegnehmen?
                Ist halt eines der Standardargumente, die immer kommen.
                Wir tun einfach so, als würden dann alle Vermögen zwischen 1 Million und 20+ Milliarden in den gleichen Topf geworfen.
                Dann gibt es bei allen mit einem größeren Einfamilienhaus einen riesen Aufschrei, nichts passiert und an der Spitze geht die Party weiter.
                Vermögenssteuer sollte einfach wie die Einkommenssteuer progressiv sein.

                Ist doch Sache der Quandts, wie sie das ganze bezahlen. Bekommen doch 1 Milliarde in Dividenden pro Jahr. Oder müssen halt einen 400€ Job annehmen......
                Im Zweifel hat man auch als Milliardär plötzlich mal weniger Kohle als im Vorjahr
                (ich weiß, unvorstellbar. aber werden denke ich mal nicht verhungern).
                Muss doch mal fragen warum jeder die Welt so sehen sollte? Ist doch auch vollkommen in Ordnung wenn diejenigen der hohen Mittelklasse und die Reichen natürlich wir so zufrieden wie es läuft. Warum muss man denn zwangsläufig jeden Bekehren und sagen es schlecht ist, wenn das Vermögen nicht hoch besteuert wird.
                Man muss dabei verstehen, dass "wie es läuft" kein eingefrorener Zustand, sondern eine Bewegung ist.
                Wenn die jetzige Gesetzgebung dazu führen würde, dass alles so bleibt, wie es momentan ist, wäre alles nur halb so schlimm.

                Aber so, wie Vermögen und sehr große Einkommen (die nahezu nur über Vermögenserträge erzielt werden), derzeit bevorteilt werden, haben wir in der ganzen westlichen Welt eine Entwicklung, die immer mehr Vermögen (und damit auch Einkommen) bei sehr wenigen konzentriert.
                Für die meisten Menschen hier Land fangen die Lohn- und Gehaltserhöhungen die Inflation nicht oder gerade so auf (Reallohnindex). Am zunehmenden Wachstum und Reichtum nehmen diese Leute nicht teil.
                Auf der anderen Seite geht es sehr vielen Leuten eben immer schlechter. Das mag hier die meisten noch nicht treffen. Die meisten sind ja zwischen 20 und 30, haben studiert und es ist eben eine schleichende Entwicklung. Aber wenn man nicht irgendwann etwas dagegen unternimmt, wird es irgendwann nahezu jeder merken.

                Das größte Problem dabei sind wohl gesellschaftliche und politische Unzufriedenheit. Die unzufriedene Arbeiterklasse ist zurzeit überall in der westlichen Welt der perfekte Nährboden für populistische und nationalistische Bewegungen.
                Sehe ich absolut genauso. Allerdings, ab wann besteuerst du dann wie? Du sagst, es trifft nicht die mit einer Millionen oder zwei? Würde mich mal interessieren. Will hier keinen Gesetzesentwurf, sondern einfach nur eine grobe Outline, wie sowas ablaufen sollte.
                Erstmal hat man ja dafür gutbezahlte Leute im Finanzministerium, die verschiedene Steuermodelle ziemlich gut modelieren können.
                Und es gibt soviele Anreize die man damit schaffen könnte.

                Als Beispiel könnte man einen Freibetrag von 1Mio schaffen und dann einen progressiven Steuersatz, den man zum Beispiel an die wirtschaftliche Entwicklung des Landes (sprich das Wachstum koppeln) könnte. Als grobe Richtung könnte man den Steuersatz der ausgesetzten Vermögenssteuer von 1% nehmen.
                Nimmst das größte Vermögen im Land (30Milliarden?) schreibst 2% dran, dann nimmst du 1Million, schreibst 0,1% dran. Dann ziehste da irgendeine parabel durch, je nachdem worauf man sich politisch einigen kann...
                Dann koppelt man das noch irgendwie an das Wirtschaftswachstum (bei 2% Wachstum werden 100% der Steuer fällig, bei 1% Wachstum 50% der Steuer, bei 0 oder weniger eben nichts, etc.)
                Selbst in unseren Ministerien sollte es mittlerweile die Rechner geben, um sowas schnell zu berechnen...
                Gibt es in Deutschland ein schlechtes Jahr und kein Wachstum, fallen keine Steuern an. Haben wir ein gutes Jahr, fallen entsprechend auch mehr Steuern an. Geht jemand gut mit seinem Vermögen um und erreicht ein höheres Wachstum, dann bleibt etwas über. Schafft er das nicht, hat er eben etwas weniger.

                Aber, wie gesagt, auch in unseren Ministerien sitzen schlaue Köpfe, die sowas ganz gut durchrechnen können und viel bessere Ideen haben. Der viel wichtigere Schritt ist der politische Wille dazu...

                Kommentar


                  Gut, damit könnte ich leben. Bisschen verpeilt, dass du das ja auch schon angeschnitten hattest.

                  Wie sieht es bei Erbschaftssteuer aus?

                  E:

                  Stop, falsch gedacht. Wir reden hier von Vermögen, also Wert von Autos, Immobilien, Cash etc, alles zusammen. Ab einer Mio. Vermögenssteuer? Du kannst doch schon ein Haus in dem Wert besitzen, ohne groß zu verdienen (E2: Natürlich nur durch Erbe oder weil deine Einnahmen wegfallen). Wäre dann doch nicht dacord. Für Geld, das sich nicht im Umlauf befindet, wäre das für mich ein nachvollziehbarer Wert, nicht jedoch für Vermögen.

                  Erbschaftssteuer ist leider im Programm der Linken undeutlicher. Wie würdest du / ihr das handhaben?

                  Kommentar


                    Erbschaften alles an den Staat bis auf persoenliche Gegenstaende und Souvenirs. Wir sind ja schliesslich eine Meritokratie :fdpface:

                    Kommentar


                      Zitat von VARMENDRION
                      Gut, damit könnte ich leben. Bisschen verpeilt, dass du das ja auch schon angeschnitten hattest.

                      Wie sieht es bei Erbschaftssteuer aus?

                      E:

                      Stop, falsch gedacht. Wir reden hier von Vermögen, also Wert von Autos, Immobilien, Cash etc, alles zusammen. Ab einer Mio. Vermögenssteuer? Du kannst doch schon ein Haus in dem Wert besitzen, ohne groß zu verdienen (E2: Natürlich nur durch Erbe oder weil deine Einnahmen wegfallen). Wäre dann doch nicht dacord. Für Geld, das sich nicht im Umlauf befindet, wäre das für mich ein nachvollziehbarer Wert, nicht jedoch für Vermögen.

                      Erbschaftssteuer ist leider im Programm der Linken undeutlicher. Wie würdest du / ihr das handhaben?
                      wenn dich 2 Millionen freibetrag glücklicher machen, von mir aus auch 2 oder 5 oder 10 ¯\_(ツ)_/¯
                      wie gesagt, die experten dafür haben wir hier irgendwo sitzen. die können die realen folgen dieser freibeträge ausrechen und dann können politische parteien darüber eine entscheidung treffen.

                      erbschaftssteuer genau das gleiche prinzip. wichtig ist, dass es progressiv ist und darunter einen entsprechenden freibetrag hat. für die entsprechenden höhen gibt es gutbezahlte experten, die das berechnen können...

                      gesellschaftliche frage:
                      wenn wir als marktwirtschaft persönliche lebensleistung und arbeit durch anreize fördern und belohnen wollen, welche message senden wir aus, wenn die größten vermögen (und damit auch die einkommen) im land vererbt und nicht erarbeitet wurden?

                      Kommentar


                        Zitat von VARMENDRION
                        Gut, damit könnte ich leben. Bisschen verpeilt, dass du das ja auch schon angeschnitten hattest.

                        Wie sieht es bei Erbschaftssteuer aus?

                        E:

                        Stop, falsch gedacht. Wir reden hier von Vermögen, also Wert von Autos, Immobilien, Cash etc, alles zusammen. Ab einer Mio. Vermögenssteuer? Du kannst doch schon ein Haus in dem Wert besitzen, ohne groß zu verdienen (E2: Natürlich nur durch Erbe oder weil deine Einnahmen wegfallen). Wäre dann doch nicht dacord. Für Geld, das sich nicht im Umlauf befindet, wäre das für mich ein nachvollziehbarer Wert, nicht jedoch für Vermögen.

                        Erbschaftssteuer ist leider im Programm der Linken undeutlicher. Wie würdest du / ihr das handhaben?
                        Bei Immobilien sollte man dann auch unterscheiden ob diese privat genutzt werden oder als Kapitalanlage zur Renditeerwirtschaftung herhalten. Damit wäre die Sache mit dem geerbten Haus auch schnell raus.

                        Kommentar


                          Zitat von D.Way
                          Zitat von VARMENDRION
                          Gut, damit könnte ich leben. Bisschen verpeilt, dass du das ja auch schon angeschnitten hattest.

                          Wie sieht es bei Erbschaftssteuer aus?

                          E:

                          Stop, falsch gedacht. Wir reden hier von Vermögen, also Wert von Autos, Immobilien, Cash etc, alles zusammen. Ab einer Mio. Vermögenssteuer? Du kannst doch schon ein Haus in dem Wert besitzen, ohne groß zu verdienen (E2: Natürlich nur durch Erbe oder weil deine Einnahmen wegfallen). Wäre dann doch nicht dacord. Für Geld, das sich nicht im Umlauf befindet, wäre das für mich ein nachvollziehbarer Wert, nicht jedoch für Vermögen.

                          Erbschaftssteuer ist leider im Programm der Linken undeutlicher. Wie würdest du / ihr das handhaben?
                          Bei Immobilien sollte man dann auch unterscheiden ob diese privat genutzt werden oder als Kapitalanlage zur Renditeerwirtschaftung herhalten. Damit wäre die Sache mit dem geerbten Haus auch schnell raus.
                          Joa, sehe ich anders. Meinetwegen sagen wir, Spekulation mit Aktien und anderen Finanzprodukten leisten keinen Mehrwert. Dann lass uns das Kapital, das darin gebunden ist ab einer gewissen Größe extra besteuern, um von den Superreichen etwas abzunehmen.

                          Allerdings finde ich das bei Immobilien wieder kritischer. Hier wird doch ein Mehrwert geschaffen. Jemand baut ein Haus, um es zu vermieten. Jemand mietet es, der selbst nicht bauen kann oder will. Bauen immer mehr Leute, auch zur Geldanlage, steigt due Nachfrage und damit sinkt der Mietpreis. Ist natürlich sehr vereinfacht. Wieso sollte man das besteuern? Sowohl beim Erbe als such durch Vermögenssteuer. Würde due Steuer ganz flink an due Mieter weitergeben, ohne nur einmal zu zweifeln.

                          Ich finde, für alle sollten diese Steuern ein Anreiz zum Konsum sein. Das sehe ich, zumindest beim Bau von Immobilien, gegeben.

                          Aber gut. Ich finde das Konzept einfach nur bei denen, die an der Millionen kratzen oder leicht drüber liegen kritisch. Wenn Bolo Kanzler wird und die Grenze bei 5m setzt, von da an progressiv, dann bin ich dabei.

                          Kommentar


                            Zitat von VARMENDRION
                            Spoiler: 
                            Zitat von D.Way
                            Zitat von VARMENDRION
                            Gut, damit könnte ich leben. Bisschen verpeilt, dass du das ja auch schon angeschnitten hattest.

                            Wie sieht es bei Erbschaftssteuer aus?

                            E:

                            Stop, falsch gedacht. Wir reden hier von Vermögen, also Wert von Autos, Immobilien, Cash etc, alles zusammen. Ab einer Mio. Vermögenssteuer? Du kannst doch schon ein Haus in dem Wert besitzen, ohne groß zu verdienen (E2: Natürlich nur durch Erbe oder weil deine Einnahmen wegfallen). Wäre dann doch nicht dacord. Für Geld, das sich nicht im Umlauf befindet, wäre das für mich ein nachvollziehbarer Wert, nicht jedoch für Vermögen.

                            Erbschaftssteuer ist leider im Programm der Linken undeutlicher. Wie würdest du / ihr das handhaben?
                            Bei Immobilien sollte man dann auch unterscheiden ob diese privat genutzt werden oder als Kapitalanlage zur Renditeerwirtschaftung herhalten. Damit wäre die Sache mit dem geerbten Haus auch schnell raus.
                            Joa, sehe ich anders. Meinetwegen sagen wir, Spekulation mit Aktien und anderen Finanzprodukten leisten keinen Mehrwert. Dann lass uns das Kapital, das darin gebunden ist ab einer gewissen Größe extra besteuern, um von den Superreichen etwas abzunehmen.

                            Allerdings finde ich das bei Immobilien wieder kritischer. Hier wird doch ein Mehrwert geschaffen.
                            Jemand baut ein Haus, um es zu vermieten. Jemand mietet es, der selbst nicht bauen kann oder will. Bauen immer mehr Leute, auch zur Geldanlage, steigt due Nachfrage und damit sinkt der Mietpreis.
                            Spoiler: 
                            Ist natürlich sehr vereinfacht. Wieso sollte man das besteuern? Sowohl beim Erbe als such durch Vermögenssteuer. Würde due Steuer ganz flink an due Mieter weitergeben, ohne nur einmal zu zweifeln.

                            Ich finde, für alle sollten diese Steuern ein Anreiz zum Konsum sein. Das sehe ich, zumindest beim Bau von Immobilien, gegeben.

                            Aber gut. Ich finde das Konzept einfach nur bei denen, die an der Millionen kratzen oder leicht drüber liegen kritisch. Wenn Bolo Kanzler wird und die Grenze bei 5m setzt, von da an progressiv, dann bin ich dabei.
                            was bin ich lesend?

                            unabhängig ob du nachfrage und angebot verwechselst. der markt wird kaum jemals die sättigung erreichen, dass der mietpreis nach unten beeinträchtigt wird

                            Kommentar


                              Ich sage dazu, dass mir diese Horror-Szenarien noch aus der Einführung des Mindestlohns bekannt sind.
                              Erstaunlicherweise gibt es die Bundesrepublik Deutschland 2,5 Jahre nach Einführung des Mindestlohns immernoch.

                              /desweiteren sehe ich das ifo-Institut unter der Führung von Clemens Fuest sehr kritisch.

                              /2. ist es auch kaum verwunderlich, dass die SPD das ifo beauftragt. Irgendwie muss die SPD sich ja vor der Vermögenssteuer drücken. Am Ende macht man noch soziale Politik, nicht auszudenken.

                              ifo zum Mindestlohn 2007

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                                Zum Ifo-Institut kann man eigentlich nur eines sagen. Hans-Werner Sinn (2016).

                                Wie oft ist der Euro, laut ihm, inzwischen schon untergegangen?

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