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    #91
    Zitat von f00ky0
    genau so sieht es aus @1974
    Sehe da kein Problem, sofern die demographische Verteilung vergleichbar ist. Ob ich jetzt beispielsweise 900.000 Rentner unter 9 Millionen Bürger habe oder 8,2Mio. Renter unter 82 Millionen Bürgern, am Ende müssen beide Staaten sich um 10% Rentner kümmern. Das mag verwaltungstechnisch für Deutschland mehr Aufwand bedeuten, aber die Belastung für den Einzelnen sollte doch identisch sein, oder?

    Stephen Hawking hat zur Verteilungsfrage auch was geschrieben: http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/gefaehrlichster-zeitpunkt-der-menschheitsgeschichte-1779/

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      #92
      Wie gesagt, ich bin kein Volkswirtschaftler, aber ich habe das Gefühl, dass du das zu einfach denkst. Nur eine Meinung, ich weiß es wie gesagt nicht besser.

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        #93
        Man darf sicherlich nicht nur die schere betrachten sondern auch die gesamte Entwicklung des Staates ein durchschnittlich unterentwickelter Staat mit einer geringen schere munss nicht besser sein als ein hochentwickelter mit schere.

        In jedem Fall ist die Schere natürlich ein Problem da es die Gesamtwohlfahrt verringert. Fragen gibt es hier auf vielen Ebenen insbesondere im europäischen Zusammenspiel, da es immer eine balance ist zwischen Verbesserung der Situation hier und der Gefahr durch Abwanderung in andere Länder

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          #94
          Zitat von EntertheVoid
          Man darf sicherlich nicht nur die schere betrachten sondern auch die gesamte Entwicklung des Staates ein durchschnittlich unterentwickelter Staat mit einer geringen schere munss nicht besser sein als ein hochentwickelter mit schere.

          In jedem Fall ist die Schere natürlich ein Problem da es die Gesamtwohlfahrt verringert. Fragen gibt es hier auf vielen Ebenen insbesondere im europäischen Zusammenspiel, da es immer eine balance ist zwischen Verbesserung der Situation hier und der Gefahr durch Abwanderung in andere Länder
          Nochmal das Vorbild der USA:
          http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-07/steuerpflicht

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            #95
            Zitat von tak`
            Wie wäre es mit einem Readmore-Vote als Stimmungsbild für die Gesellschaft (h3h3)?

            Also wöchentliche / monatliche Umfrage um Veränderungen zu sehen?
            Wäre eine interessante Sache. sollte dann aber einen Thread im OT o.ä. haben. Da vermutlich nur 10% der User regelmäßig im Weltgeschehen unterwegs sind ansonsten wäre es nicht sonderlich repräsentativ. Wöchentlich halte ich für etwas viel. alle 2-4 Wochen eher realistisch.

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              #96
              Zitat von Torro
              Zitat von EntertheVoid
              Man darf sicherlich nicht nur die schere betrachten sondern auch die gesamte Entwicklung des Staates ein durchschnittlich unterentwickelter Staat mit einer geringen schere munss nicht besser sein als ein hochentwickelter mit schere.

              In jedem Fall ist die Schere natürlich ein Problem da es die Gesamtwohlfahrt verringert. Fragen gibt es hier auf vielen Ebenen insbesondere im europäischen Zusammenspiel, da es immer eine balance ist zwischen Verbesserung der Situation hier und der Gefahr durch Abwanderung in andere Länder
              Nochmal das Vorbild der USA:
              http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-07/steuerpflicht
              Staatsbürgerschaft von Malta kaufen. Deutsche Staatsbürgerschaft ablegen.

              gG?

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                #97
                Zitat von LaMa
                Zitat von paparatzi
                Zitat von elPresidente-
                .Tempolimit von 120 km/h und 30 km/h innerorts..also je weiter ich runterscrolle, desto fürchterlicher wird es
                ... and here comes my vote. :P
                Besonders lächerlich auch an einem generellen Tempolimit (hat eigentlich jedes zivilisierte Land) seine Wahlentscheidung festmachen.
                Daran mache ich nicht meine Wahlentscheidung fest, es war nur ein weiterer Punkt den ich ausführen wollte.

                @Torro: Hauptsache noch schnell den neoliberalen Kampfbegriff benutzt. Ich bin auch für einen Rechtsstaat, der regulierend eingreift. Einen bestimmten Rahmen vorgibt, sich still (!) im Hintergrund hält und bei Regelbruch aber auch hart durchgreift.

                Da ich nach Skandinavien gucken soll, welches allein schon geopolitisch irrelevant ist und deutlich weniger Verantwortung hat als z.B. die G7/20 Nationen, könntest du auch nach Frankreich gucken. Wo die gelungene sozialistische Politik zu einem Wahlkampf zwischen rechts und super rechts geführt hat.

                Einen von der Leine gelassenen Manchester-Kapitalismus wird es bei uns niemals geben und ich hoffe auch schwer, niemals einen demokratischen Sozialismus.

                @Hubschrauber: https://www.die-linke.de/die-linke/wahlen/wahlprogramm-2017/

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                  #98
                  Zitat von elPresidente-
                  Einen von der Leine gelassenen Manchester-Kapitalismus wird es bei uns niemals geben und ich hoffe auch schwer, niemals einen demokratischen Sozialismus.
                  Der Kapitalismus ist a) von der Leine gelassen und b) gescheitert, spätestens seit der letzten Finanzkrise.

                  Demokratischer Sozialismus ist doch sogar erklärtes Ziel der SPD. Ist jetzt keine abgefahrene Utopie, vor der man Angst haben muss :]

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                    #99
                    Zitat von elPresidente-
                    Da ich nach Skandinavien gucken soll, welches allein schon geopolitisch irrelevant ist und deutlich weniger Verantwortung hat als z.B. die G7/20 Nationen, könntest du auch nach Frankreich gucken. Wo die gelungene sozialistische Politik zu einem Wahlkampf zwischen rechts und super rechts geführt hat.
                    Abwarten, das liegt zum größten Teil an der zersplitterten Linken. Mittlerweile ist es schon fast ein Dreikampf zwischen Macron, Le Pen und Fillon. Und Fillon kriegt gerade ziemlich schlechte Presse.

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                      Norwegen hier als Beispiel anführen, trololol.
                      Natürlich kann ein Land mit 9 Mio. Einwohnern, in dem das Geld quasi aus dem Boden sprudelt, leichter soziale Leistungen verteilen und Leute besteuern, aber das ist nicht im Ansatz auf Deutschland übertragbar, ohne jetzt hier für die eine oder die andere Seite Partei ergreifen zu wollen.

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                        Zitat von inside_virenprktschz
                        Norwegen hier als Beispiel anführen, trololol.
                        Natürlich kann ein Land mit 9 Mio. Einwohnern, in dem das Geld quasi aus dem Boden sprudelt, leichter soziale Leistungen verteilen und Leute besteuern, aber das ist nicht im Ansatz auf Deutschland übertragbar, ohne jetzt hier für die eine oder die andere Seite Partei ergreifen zu wollen.
                        in deutschland gäbe es deiner ansicht also nicht genug reichtum, den man gerechter in soziale leistungen umwandeln könnte? gewagte aussage für eine der größten volkswirtschaften der erde.

                        norwegen ist meines wissens schon länger kein nettoexporteur mehr, hat den einstigen reichtum aber einfach irre gut verwaltet. statt private investoren den reibach mit dem ölgeschäft machen zu lassen, wie es in anderen ländern sicher der fall gewesen wäre, hat der staat stets 2/3 von statoil gehalten und das geld in infrastruktur, bildung und gesundheit angelegt.

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                          Zitat von Kaer
                          Zitat von inside_virenprktschz
                          Norwegen hier als Beispiel anführen, trololol.
                          Natürlich kann ein Land mit 9 Mio. Einwohnern, in dem das Geld quasi aus dem Boden sprudelt, leichter soziale Leistungen verteilen und Leute besteuern, aber das ist nicht im Ansatz auf Deutschland übertragbar, ohne jetzt hier für die eine oder die andere Seite Partei ergreifen zu wollen.
                          in deutschland gäbe es deiner ansicht also nicht genug reichtum, den man gerechter in soziale leistungen umwandeln könnte? gewagte aussage für eine der größten volkswirtschaften der erde.

                          norwegen ist meines wissens schon länger kein nettoexporteur mehr, hat den einstigen reichtum aber einfach irre gut verwaltet. statt private investoren den reibach mit dem ölgeschäft machen zu lassen, wie es in anderen ländern sicher der fall gewesen wäre, hat der staat stets 2/3 von statoil gehalten und das geld in infrastruktur, bildung und gesundheit angelegt.
                          "Nicht im Ansatz" war vielleicht etwas zu spitz formuliert, aber mir ging es um Torros Verweis auf Norwegen, denen es ja mit hohen Steuern auch gut ginge und da ist insbesondere Norwegen meines Erachtens nach kein passender Vergleich. Abgesehen davon ist das Steuerniveau in Deutschland wohl kaum zu niedrig.
                          Das die Verteilung von Wohlstand irgendwie aus dem Ruder läuft, ist wohl offensichtlich, immer nur nach Regulierung und Verteilen zu schreien scheint mir jedoch falsch, bin da wohl irgendwo zwischen elPresidente und Torro. Hab jetzt grad keine Zeit das im Detail auszuführen, mache ich demnächst.

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                            Schade dass hier derjenige mehr kritisiert wird der versucht eine unbegründete Behauptung zu widerlegen als derjenige der die unbegründete Behauptung traf.
                            Wenn unabhängige Think-Tanks wie z.B. der amerik. CRS feststellen dass Steuererhöhungen für Reiche (in den USA) über die letzten 70 Jahre keinerlei Korrelation mit dem Wirtschaftswachstum aufweisen - im Gegenteil aber dafür nachweislich die ökonomische Ungleichheit senken - ist eine gegenteilige Pauschalaussage doch zumindestens begründungsdürftig.

                            Einwände dass man Volkswirtschaften nicht blind vergleichen können sind zwar richtig, aber in diesem Zusammenhang auch recht irrelevant, da es Torro wohl primär erstmal darum ging eine Pauschalaussage per Gegenbeispiel zu widerlegen. Ob und inwiefern die wirtschaftspolitischen Vorschläge der Linken in Deutschland funktionieren können ist sicher diskussionswürdig, für eine pauschale Ablehnung gibt es aber keine wissenschaftliche Fundierung. Im Gegenteil, gibt es doch deutliche Hinweise darauf dass eine Politik die gerade auf die Verbesserung von niedrigen und mittleren Einkommen abzielt zu höherem Wachstum führt während trickle-down Politik zu niedrigerem Wachstum führt.
                            Spoiler: 
                            First, we show why policymakers need to focus on the poor and the middle class. Earlier IMF work has shown that income inequality matters for growth and its sustainability. Our analysis suggests that the income distribution itself matters for growth as well. Specifically, if the income share of the top 20 percent (the rich) increases, then GDP growth actually declines over the medium term, suggesting that the benefits do not trickle down. In contrast, an increase in the income share of the bottom 20 percent (the poor) is associated with higher GDP growth. The poor and the middle class matter the most for growth via a number of interrelated economic, social, and political channels.



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                              Gehen wir die Sache mal anders an, mal angenommen die Steuern generell steigen. Primär für AN, die 100k+ verdienen. Denke sollte in etwa realistisch sein. Inwiefern profitieren davon die die 20-50k verdienen? Das sollte ja die Unter/Mittelschicht sein. Wodurch haben diese AN mehr? Produkte werden ja nicht günstiger und deren Steuern sind gleichbleibend ggf. acuh höher.

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                                Weiß gerade nicht, wofür AN steht, aber wenn der Staat mehr Geld von Besserverdienern bekommt, hat er logischerweise mehr Geld für die Dinge, die ein Staat nun mal so macht: Infrastruktur, Finanzierung der Kommunen, Gesundheitssystem, Bildung, Sozialleistungen. Davon profitiert auch die Mittelschicht. Steuern haben ja auch einen Zweck.

                                Wenn wir noch vernünftige Steuern für Großkonzerne mit ins Boot holen und die nicht mehr ins Ausland Gewinne versteuern lassen, haben wir auch eine andere Konkurrenzsituation für mittelständische Unternehmen, was letztlich auch der Mittelschicht zu Gute kommt.

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