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    Zitat von BoLo
    Zitat von Mundharmonika
    Zitat von Vegetto
    Zitat von definitiv nicht keira
    wie lebt schulz eigentlich nach solchen aussagen mit seinem gewissen?
    Gleiche könntest du Merkel(Atom,Klima,Maut,Diesel, diesdas) fragen, oder Kauder oder oder oder
    es ist ein Unterschied, ob man Wahlversprechen nicht einlöst, weil Koalitionen immer auch eine Konsensfähigkeit brauchen
    aber persönliche Positionen sind unabhängig von Wahlversprechen, die kann man auch einhalten, wenn es doch anders kommt als gedacht. Einfach eine Frage der Haltung.
    Das sind nicht nur Wahlversprechen, die da nicht eingehalten wurden. Der grandiose Ausstieg aus dem Ausstieg des Atomausstieges war z.B. eine 180° Kehrtwende mitten in der Legislaturperiode, die den Steuerzahler Milliarden an Entschädigung für die Energiekonzerne kostet. Das ist dann doch vielleicht ein bisschen mehr, als eine falsche Rede von Herrn Schulz...

    Während der Wahl hatten wir "die sichersten Atomkraftwerke der Welt", dann passiert Fukushima und "es wurde nochmal drüber nachgedacht."
    Alles sehr beruhigend...

    Zitat von king dingleding
    Diese generelle Ablehnungsverhalten ist in meinen Augen einfach unverständlich. Ja, wahrscheinlich bekommt man dadurch 4 Jahre lang keine bzw nur sehr schwer ganz ganz großen Reformen durchgesetzt, aber Deutschland bleibt durch eine stabile Regierung einfach stark. Und gerade in der zur Zeit sehr instabilen Lage in Europa/der Welt ist dies von enormer Bedeutung (!!!!). In ganz ganz ganz vielen Belangen. Und das ist wesentlich wichtiger als dieses "ich bin bockig und hab große eier. Ich mache das nicht. Ich will aber lieber (insert belanglosen scheiß)".
    Das ist an Weitsichtigkeit einfach eine Farce der SPD Basis. Da geht's ganz vielen Leuten nur darum gut dazustehen. Unbeachtet der nationalen und globalen Konsequenzen.
    Schonmal daran gedacht, dass man bei der instabilen Lage im Land (immerhin haben wir jetzt seit Jahrzehnten wieder Rechtsradikale im Bundestag und brauchen Monate eine Regierung zu bilden)/Europa/der Welt vielleicht mal etwas ändern sollte, anstatt "stabil" und "stark" den gleichen Kurs der letzten 12 Jahre zu fahren?

    Das ist doch eine viel weitsichtigere Postion, die sich auch die Frage stellt, was und wer in 3,5 Jahren gewählt werden könnte. Und was passiert, wenn die SPD und CDU noch weiter fallen.
    Die andere Position ist "jetzt bitte schnell Merkel bestätigen, damit Ruhe ist, nach ihr die Sintflut."
    und das wäre? Minderheitenregierung/ Neuwahlen? Was wäre die Folge? Was würde sich durch die Neuwahl verbessern? ändert sich dann was an der Situation?
    Schön gesagt, aber mich interessiert wie deine "Veränderungen" aussehen, sodass sich alles bessert und man in 3,5 Jahren eine andere Situation hat.

    Der Status qou ist, dass Europa zur Zeit instabil wie sonstwas ist. Ohne starke Leute die sich dafür einsetzten, kann sich alles schnell "auflösen". Da muss nur ein Stein ins Rollen kommen.
    Merkel ist so eine starke Persönlichkeit für Europa. Wenn Sie jetzt abdankt gibt es ein Beben an den Finanzmärkten. Ausgang ungewiss. Und für einige "Regionen" nicht verkraftbar.

    Wenn die Konsequenzen nur innerdeutsch wären, würde ich sofort sagen: Lasst es drauf ankommen.
    Da bin ich ganz bei dir. Aber das ist es nicht, da steht wesentlich mehr aufm Spiel und da trägt D auch einfach zu viel Verantwortung zu.


    Und nicht falsch verstehen. Ich bin ganz sicher keiner der glücklich über die Groko ist, aber ich finde es halt verantwortungslos, wenn man diese von vornerein ohne Verhandlungen ablehnt.

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      Zitat von king dingleding
      und das wäre? Minderheitenregierung/ Neuwahlen? Was wäre die Folge? Was würde sich durch die Neuwahl verbessern? ändert sich dann was an der Situation?
      Schön gesagt, aber mich interessiert wie deine "Veränderungen" aussehen, sodass sich alles bessert und man in 3,5 Jahren eine andere Situation hat.
      Ja, warum keine Minderheitsregierung? Oder von mir aus auch Neuwahlen.
      Die Probleme treten in Europa spätestens seit der Finanzkrise offen zutage. Die war in Merkels erster Amtszeit, 10 Jahre später ist nichts besser, ganz im Gegenteil, wir haben den ersten Austritt aus der EU.
      Bei der GroKo wissen wir, dass sich nichts verändert.

      Zitat von king dingleding
      Der Status qou ist, dass Europa zur Zeit instabil wie sonstwas ist. Ohne starke Leute die sich dafür einsetzten, kann sich alles schnell "auflösen". Da muss nur ein Stein ins Rollen kommen.
      Merkel ist so eine starke Persönlichkeit für Europa. Wenn Sie jetzt abdankt gibt es ein Beben an den Finanzmärkten. Ausgang ungewiss. Und für einige "Regionen" nicht verkraftbar.
      "Starke Leute" blabla, "starke Leute" haben wir auch seit 10 Jahren, trotzdem sind Nationalismus und EU-Kritik immer weiter auf dem Vormarsch.
      Wir brauchen starke Politik.
      Politik für genau die Leute, die sich mit ihren Problemen von Europa alleingelasen fühlen (lies: die Verlierer, Arbeitslose, Geringverdiener), die Europa für ihre Situation mitverantwortlich machen.
      Genau diese Menschen treibt man doch in die Arme von Nationalisten und Rechtsradikalen.
      Die zumindest so tun, als würden sie sich den Problemen der Menschen annehmen, siehe z.B. der UKIP-NHS-Bus (was dann wirklich dahintersteckt mal außen vorgelassen).
      Merkel ist ein weiten Teilen Europas extrem verhasst. Ein neuer Kanzler z.B. hätte da wohl mehr Symbolwert als ein "starke" Person Merkel.

      Die Finanzmärkte haben doch mit der Lebensrealität der meisten Leute überhaupt nichts zutun. Die Aktionärsquote (mit Fonds etc.) hier im Land liegt irgendwo

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        Ist doch ein großartiger Plan der CDU/CSU. Merkel weiter Kanzlerschaft gesichert, man darf weiter verwalten (gestalten macht ja keiner) und die SPD wird auch diese Wahlperiode wieder kaputtregiert. Stört natürlich Leute wie Schulz nicht die nur ihre Pöstchen haben wollen.
        Aufschwung wird nicht ewig halten. Die SPD wird aber die Köpfe hinhalten müssen in Bereichen wie Finanzen, Arbeit oder Umwelt. Wenn also das Volk wieder in Aufruhr ist nach irgendeiner Bankenrettung, steigenden Arbeitslosigkeitszahlen und verfehlten Klimazielen kann die CDU im nächsten Wahlkampf schön mit den Fingern auf die anderen zeigen. Der Koalitionsvertrag zeigt doch schon wieder das man in Bereichen die absolut dringend Lösungen bedürfen total das Thema verfehlt. Baukindergeld lul.

        Operation SPD 15% ist gestartet, AFD jubiliert jetzt schon.

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          Zitat von TraitorJudas
          Scholz Finanzminister und Vize-Kanzler :D:D:D
          lieber o als u

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            Zitat von Leroyal
            Zitat von Bueffel
            Schulz als Außenminister, die Ausstrahlung eines Tostbrotes.
            Schulz is ein extrem zäher Verhandler und ein "Man of the People" - ist meiner Meinung nach eine hervorragende Besetzung für die Position. Auch wenn ich den persönlich nich so mag. Außerdem ist der Außenminister ja Traditionell die Position, die der kleinere Koalitionspartner zugesprochen bekommt.
            Extrem zäher Verhandler und ein "man of the people"? Woran machst du das fest?

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              Zitat von Greed
              Ist doch ein großartiger Plan der CDU/CSU. Merkel weiter Kanzlerschaft gesichert, man darf weiter verwalten (gestalten macht ja keiner) und die SPD wird auch diese Wahlperiode wieder kaputtregiert. Stört natürlich Leute wie Schulz nicht die nur ihre Pöstchen haben wollen.
              Aufschwung wird nicht ewig halten. Die SPD wird aber die Köpfe hinhalten müssen in Bereichen wie Finanzen, Arbeit oder Umwelt. Wenn also das Volk wieder in Aufruhr ist nach irgendeiner Bankenrettung, steigenden Arbeitslosigkeitszahlen und verfehlten Klimazielen kann die CDU im nächsten Wahlkampf schön mit den Fingern auf die anderen zeigen. Der Koalitionsvertrag zeigt doch schon wieder das man in Bereichen die absolut dringend Lösungen bedürfen total das Thema verfehlt. Baukindergeld lul.

              Operation SPD 15% ist gestartet, AFD jubiliert jetzt schon.
              15% ist aber optimistisch von dir, das wird tiefer fallen

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                Gröhe Bildung????

                dear god no

                e: computerspieleförderung steht im koalitionsvertrag

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                  Wir sehen an dieser stelle nicht mehr und nicht weniger als die vollumfängliche Demontage der SPD und den parallelen Aufstieg der afd zur Volkspartei.
                  Das Kabinett können die Sozialdemokraten nicht ernsthaft so meinen.
                  Ich hoffe nur dass Wagenknechts Idee mit dem linken Sammelbecken genug Einfluss entwickelt um da ein Gegengewicht zu bilden, sofern die linken Strömungen in Deutschland sich einigen.

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                      Zitat von Rasta
                      Wir sehen an dieser stelle nicht mehr und nicht weniger als die vollumfängliche Demontage der SPD und den parallelen Aufstieg der afd zur Volkspartei.
                      Das Kabinett können die Sozialdemokraten nicht ernsthaft so meinen.
                      Ich hoffe nur dass Wagenknechts Idee mit dem linken Sammelbecken genug Einfluss entwickelt um da ein Gegengewicht zu bilden, sofern die linken Strömungen in Deutschland sich einigen.
                      Nicht wenn es Wagenknechts Idee ist.

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                        Zweitens möchte die große Koalition geduldete abgelehnte Asylbewerber leichter in Ausbildung und Arbeit bringen. Dazu soll die „3+2-Regelung für Auszubildende“ bundesweit einheitlich angewendet werden. Diese im Integrationsgesetz 2016 geschaffene Regelung ermöglicht es Asylbewerbern, auch mit einem abgelehnten Antrag ihre Berufsausbildung zu beenden. Nach den drei Jahren der Berufsausbildung werden weitere zwei Jahre Abschiebestopp zur Berufsausübung gewährt.
                        Warum schiebt man abgelehnte nicht einfach ab? warum muss ich diese denn unbedingt in Ausbildung oder Arbeit bringen und die ganze Abschiebung damit Verzögern?

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                          So wie bolo schreibt, könnte man fest denken wir leben in Venezuela.

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                            [spoiler][quote=BoLo]
                            Zitat von king dingleding
                            und das wäre? Minderheitenregierung/ Neuwahlen? Was wäre die Folge? Was würde sich durch die Neuwahl verbessern? ändert sich dann was an der Situation?
                            Schön gesagt, aber mich interessiert wie deine "Veränderungen" aussehen, sodass sich alles bessert und man in 3,5 Jahren eine andere Situation hat.
                            Ja, warum keine Minderheitsregierung? Oder von mir aus auch Neuwahlen.
                            Die Probleme treten in Europa spätestens seit der Finanzkrise offen zutage. Die war in Merkels erster Amtszeit, 10 Jahre später ist nichts besser, ganz im Gegenteil, wir haben den ersten Austritt aus der EU.
                            Bei der GroKo wissen wir, dass sich nichts verändert.

                            Zitat von king dingleding
                            Der Status qou ist, dass Europa zur Zeit instabil wie sonstwas ist. Ohne starke Leute die sich dafür einsetzten, kann sich alles schnell "auflösen". Da muss nur ein Stein ins Rollen kommen.
                            Merkel ist so eine starke Persönlichkeit für Europa. Wenn Sie jetzt abdankt gibt es ein Beben an den Finanzmärkten. Ausgang ungewiss. Und für einige "Regionen" nicht verkraftbar.
                            "Starke Leute" blabla, "starke Leute" haben wir auch seit 10 Jahren, trotzdem sind Nationalismus und EU-Kritik immer weiter auf dem Vormarsch.
                            Wir brauchen starke Politik.
                            Politik für genau die Leute, die sich mit ihren Problemen von Europa alleingelasen fühlen (lies: die Verlierer, Arbeitslose, Geringverdiener), die Europa für ihre Situation mitverantwortlich machen.
                            Genau diese Menschen treibt man doch in die Arme von Nationalisten und Rechtsradikalen.
                            Die zumindest so tun, als würden sie sich den Problemen der Menschen annehmen, siehe z.B. der UKIP-NHS-Bus (was dann wirklich dahintersteckt mal außen vorgelassen).
                            Merkel ist ein weiten Teilen Europas extrem verhasst. Ein neuer Kanzler z.B. hätte da wohl mehr Symbolwert als ein "starke" Person Merkel.

                            Die Finanzmärkte haben doch mit der Lebensrealität der meisten Leute überhaupt nichts zutun. Die Aktionärsquote (mit Fonds etc.) hier im Land liegt irgendwo

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                              Leider Nein, AFD Wählern geht es null um die Abschiebung. Ihnen geht es um Murat in Dresden oder Ali aus dem Dorf... Das Flüchtlingsthema gab ihnen nur nur die Möglichkeit, wieder offen solche Dinge ansprechen zu können.

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                                Nach der Bundestagswahl ging die SPD eine große Koalition mit der Union ein, bei der Angela Merkel Kanzlerin blieb. Nachdem er bereits vor der Wahl eine Regierungsteilnahme als Minister ausgeschlossen hatte, kündigte Peer Steinbrück daraufhin seinen Rückzug aus der Spitze der SPD an

                                das war wenigstens konsequent

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