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    Schlimmer finde ich eigentlich das romantische Verklären einer Minderheitsregierung. Als würde da im Bundestag öffentlich jedes mal mit Herzblut debattiert und dann wird geschaut, wen man für welches Argument überzeugen konnte. Das endet in unzähligen Hinterzimmerdeals, wer mal mit wem stimmt, um welches Gesetz durchzubringen. Korruptionsanfälliger ist dieses System auch noch.
    Andere Möglichkeit: Neuwahlen. Aber die ändern meiner Meinung nach nichts großartig an der jetzt verfahrenen Situation. Außer wenn CDU und SPD beide ihr Spitzenpersonal austauschen, wovon ich aber mal nicht ausgehe.

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      Ich finde dieses 10er gegen die GroKo vom Ansatz her verkehrt und völlig an dem vorbei was so eine Parteiabstimmung eig sein sollte.

      Auf der anderen Seite kann ich gut nachvollziehen dass grade die Jusos alles gegen die GroKo unternehmen wollen. Wenn es jetzt wieder eine GroKo gibt ist die SPD in vier Jahren schlicht und ergreifend überflüssig. Eine eigene positive Handschrift werden sie der Koalition wie die letzten Jahre gezeigt haben niemals verpassen können. Stattdessen wird weiterhin der Mist auf ihr abgeladen und dazu kommt noch diese Selbstverarsche mit dem "Niemals GroKo mehr".

      Dann gibt es in vier Jahren mit Glück Schwarz-Gelb (dann ist Lindners Strategie voll aufgegangen) oder Schwarz-Blau. Die nächsten vier Jahre sind dabei auch nicht der Zeitraum um den ich mir Sorgen mache. Ja, starkes Deutschland in der EU, alles schön und gut, hätte es mit Schwarz-Gelb-Grün auch gegeben, da kann es ja nicht alleine die SPD Schuld sein.
      Wenn es dann in vier Jahren Schwarz-Gelb gibt geht es ja noch, dann ist die SPD halt nur noch viertgrößte Partei. Für wahrscheinlicher halte ich jedoch, dass die FDP bis dahin wieder deutlich abflacht, es Schwarz-Blau gibt. Die ganzen Altvorderen die jetzt nochmal Bock auf vier Jahre Regierung haben werden in den Sack hauen und in die Rente oder die Wirtschaft gehen. Und dann stehen die Jusos bzw der jüngere Teil der SPD mit den Resten eier Partei da die sich selbst überflüssig gemacht hat und das bei Regierungsverhältnissen wie in Österreich.

      Dann haben wir ein starkes Deutschland in der EU, aber nicht so wie man das jetzt wohl denken würde...

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        Ich bin pro Minderheitsregierung und das hat nichts mit romantisches verklaertheit zu tun. Die Befürchtungen zu hinterzimmerdeals kann ich aber nicht so richtig teilen, diese sehe ich bei einer GroKo viel eher - wenn nämlich jede Entscheidung von vornherein über den Koalitionsvertrag festgezurrt wird und keiner Debatte mehr benötigt.

        Und stabile Regierung, ich bitte dich. Wir hatten jetzt vier Monate nur eine geschäftsführende Regierung und hat man da irgendwas von gemerkt?

        Eine Minderheitsregierung könnte Mal wieder frischen Wind in die Politik bringen und der politkverdrossenheit entgegen wirken. Und das wäre Mal bitter nötig.

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          Schulz Außenminister und die Hexe Nahles Parteivorsitzende. Diese Partei ist endgültig unwählbar.

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            Musste bei Heimatminister Seehofer gut lachen. Was hat die SPD nur getan.

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              Zitat von elPresidente-
              Schlimmer finde ich eigentlich das romantische Verklären einer Minderheitsregierung. Als würde da im Bundestag öffentlich jedes mal mit Herzblut debattiert und dann wird geschaut, wen man für welches Argument überzeugen konnte. Das endet in unzähligen Hinterzimmerdeals, wer mal mit wem stimmt, um welches Gesetz durchzubringen. Korruptionsanfälliger ist dieses System auch noch.
              Andere Möglichkeit: Neuwahlen. Aber die ändern meiner Meinung nach nichts großartig an der jetzt verfahrenen Situation. Außer wenn CDU und SPD beide ihr Spitzenpersonal austauschen, wovon ich aber mal nicht ausgehe.
              Sollte die Groko scheitern, kannst du davon ausgehen, dass die SPD ihr Führungspersonal tauschen muss. Am besten gleich der gesamte Vorstand um Gabriel, Nahles und Co. in Rente. Und dann Neuanfang. Klar kriegt man dann eventuell anfangs "auf die Fresse", aber langfristig und mit einer deutlich arbeitnehmerfreundlicheren Politik (für die dann auch mal gekämpft wird) ist ein Aufschwung möglich, den man schon vergleichbarerweise unter Corbyn gesehen hat.


              Spoiler: 
              Zitat von king dingleding
              Diese generelle Ablehnungsverhalten ist in meinen Augen einfach unverständlich. Ja, wahrscheinlich bekommt man dadurch 4 Jahre lang keine bzw nur sehr schwer ganz ganz großen Reformen durchgesetzt, aber Deutschland bleibt durch eine stabile Regierung einfach stark. Und gerade in der zur Zeit sehr instabilen Lage in Europa/der Welt ist dies von enormer Bedeutung (!!!!). In ganz ganz ganz vielen Belangen. Und das ist wesentlich wichtiger als dieses "ich bin bockig und hab große eier. Ich mache das nicht. Ich will aber lieber (insert belanglosen scheiß)".
              Das ist an Weitsichtigkeit einfach eine Farce der SPD Basis. Da geht's ganz vielen Leuten nur darum gut dazustehen. Unbeachtet der nationalen und globalen Konsequenzen.

              Diese Antihaltung, Kurzsichtigkeit und egoistische Ansichtweise der Jusos und der Basis usw erwarte ich normalerweise bei Kindergartenkindern. Aber das ist glaube ich eher ein generelles Problem, dass es zur Zeit fast keine ordentlichen Politiker gibt.
              Es geht nur noch um das eigene Ansehen und nicht um das Land an sich. Die SPD kann man komplett vergessen. Die hat sich mit der Ernennung von Martin Schulz schon blamiert. Ein Armutszeugnis für die Partei. Wie viele sich durch den Populismus von Schulz am Anfang noch blenden gelassen haben, ist der Wahnsinn.
              Angela Merkel könnte eine gute Politikerin sein, ihr merkt man aber die lange Regierungszeit an und ihr fehlen einfach die klaren Entscheidungen. Aber immerhin hat sie noch das Gesamtbild vor Augen und ist sich jeder Entscheidung und deren Folgen bewusst.
              Innerparteilich zerstört sich die CDU an so vielen Stellen selbst. Gefühlt ist da mehr Kompetenz vorhanden als in der SPD, aber die machen lieber ringelpupen mit anfassen.


              Wenn sich jeder Spdler sich mit den Ergebnissen der Verhandlungen befasst und dann entscheidet: "Ey, da ist zu wenig SPD drin, bzw. das entspricht nicht einer guten, stabilen Regierung und bringt dem Land nichts. Ich stimme dagegen" dann ist das völlig in Ordnung und zu 100 Prozent richtig. Aber diese Trotzhaltung bei vielen hat nichts mit Politik zu tun und einfach nur schlecht. Ich frage mich ernthaft wie diese undurchsichtigen Leute was besser machen sollen.


              Ohje, wo soll ich da anfangen? Wo ist der Zusammenhang zwischen einer "stabilen Regierung" und einem "starken Deutschland"? Wie Mehl schon richtig gesagt hat, ist Deutschland während der letzten 4 Monater nicht instabiler geworden, nur weil es eine geschäftsführende Regierung gab.
              Dann zeichnest du irgendein Horrorszenario mit nationalen und globalen Konsequenzen (ohne diese zu benennen), falls eine Groko nicht zustande kommt (lol). Minderheitsregierung, Neuwahlen...es gibt durchaus Optionen, wie man weitermachen kann. Das Land stirbt nicht, wenn die Basis sich gegen eine Groko entscheidet.
              Und dann noch ein Haufen anderer Punkte, aber da sind Mehl und Co. schon ausreichend drauf eingegangen. Ziemlich viel blabla in deinem Post ohne allzu viel Inhalt.


              edit: Schulz Außenminister, hahahahahaha

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                Schulz als Außenminister, die Ausstrahlung eines Tostbrotes.

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                  Zitat von Bueffel
                  Schulz als Außenminister, die Ausstrahlung eines Tostbrotes.
                  Schulz is ein extrem zäher Verhandler und ein "Man of the People" - ist meiner Meinung nach eine hervorragende Besetzung für die Position. Auch wenn ich den persönlich nich so mag. Außerdem ist der Außenminister ja Traditionell die Position, die der kleinere Koalitionspartner zugesprochen bekommt.

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                    Gabriel wurde mal eben ordentlich von der SPD abserviert, autsch.

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                      Zitat von Leroyal
                      Zitat von Bueffel
                      Schulz als Außenminister, die Ausstrahlung eines Tostbrotes.
                      Schulz is ein extrem zäher Verhandler und ein "Man of the People" - ist meiner Meinung nach eine hervorragende Besetzung für die Position. Auch wenn ich den persönlich nich so mag. Außerdem ist der Außenminister ja Traditionell die Position, die der kleinere Koalitionspartner zugesprochen bekommt.

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                        Zitat von Torro
                        Zitat von Leroyal
                        Zitat von Bueffel
                        Schulz als Außenminister, die Ausstrahlung eines Tostbrotes.
                        Schulz is ein extrem zäher Verhandler und ein "Man of the People" - ist meiner Meinung nach eine hervorragende Besetzung für die Position. Auch wenn ich den persönlich nich so mag. Außerdem ist der Außenminister ja Traditionell die Position, die der kleinere Koalitionspartner zugesprochen bekommt.
                        :D herrlich. Traurig, was aus der SPD geworden ist.

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                          Zitat von Torro
                          Zitat von Leroyal
                          Zitat von Bueffel
                          Schulz als Außenminister, die Ausstrahlung eines Tostbrotes.
                          Schulz is ein extrem zäher Verhandler und ein "Man of the People" - ist meiner Meinung nach eine hervorragende Besetzung für die Position. Auch wenn ich den persönlich nich so mag. Außerdem ist der Außenminister ja Traditionell die Position, die der kleinere Koalitionspartner zugesprochen bekommt.
                          Bin gespannt, ob da noch was kommt :-)

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                            wie lebt schulz eigentlich nach solchen aussagen mit seinem gewissen?

                            Arbeit und Soziales: Eva Högl (SPD)

                            gott bewahre.

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                              Zitat von definitiv nicht keira
                              wie lebt schulz eigentlich nach solchen aussagen mit seinem gewissen?
                              Gleiche könntest du Merkel(Atom,Klima,Maut,Diesel, diesdas) fragen, oder Kauder oder oder oder

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                                Zitat von Vegetto
                                Zitat von definitiv nicht keira
                                wie lebt schulz eigentlich nach solchen aussagen mit seinem gewissen?
                                Gleiche könntest du Merkel(Atom,Klima,Maut,Diesel, diesdas) fragen, oder Kauder oder oder oder
                                Man könnte fast meinen, dass die Politiker in der großen Koalition allesamt Flachpfeifen sind. Verrückt.

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