Zitat von mehL
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Bundestagswahl 2017
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Na ja, ich bin kein Fan davon so lange Neuzuwählen bis das Ergebnis den Damen und Herren gefällt, aber gleichzeitig will ich auch, dass die Parteien dafür einstehen was sie im Wahlkampf vertreten haben. Kompromisse gehören sicher zur Demokratie dazu, aber wenn am Ende die eigenen Überzeugungen nur zur Verhandlungsmasse in Sondierungs- und Koalitionsgesprächen verkommen braucht man sich über Politikerverdrossenheit nicht wundern.Zitat von mehLZitat von saaD
Was passiert denn, wenn die Neuwahlen auf ähnliche Ergebnisse kommen, bzw. wieder nur eine Groko oder Jamaika Koalition in Frage kommt? Was wurde dann erreicht?
Dieses. Nehmt das Wahlergebnis und arbeitet damit, verdammt nochmal.
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Die FDP hat sich doch in sehr vielen punkten bewegt. Wo es schon harrsche Kritik der Wähler gab.
Finde die Entscheidung vernünftig. Es wurde schon während der Wahl so kommuniziert und wenn die FDP nicht den gewünschten Einfluss haben kann wofür sie immerhin jeder 10te gewählt hat, verzichtet man lieber auf die macht.
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naja die CDU wurde mindestens genauso "abgewählt" wie die SPD, sieht aber trotzdem ihren Regierungsauftrag. Mit 20% haben sie auch noch mehr Wähler als die FDP mit ihren 11%. Diese Doppelmoral wird der SPD jedenfalls keine Sympathien einbringen.Zitat von as-salamu alaikumweil die groko nunmal abgewählt worden ist? sollen sie die wähler nun ernst nehmen oder nicht?Zitat von shedxEs besteht aber kein Zwang eine Koalition xy auf Biegen und Brechen einzugehen. Sondierungsgespräche sind ja gerade dafür da, sie u.U. abzubrechen. Wenn die CDU jeden Grünen-Wunsch erfüllt und dabei auf die FDP nicht zugeht, haben sie sich halt verpokert.Zitat von saaDSie haben an ihrer Politik festgehalten !!!! Mir ist es egal, ob wir eine funktionierende Regierung haben, ich bin nur froh, dass alle Parteien an ihrer Politik festhalten. Ich will nicht das neue Gesetzte verabschiedet werden, weil sich die Parteien sonst verbiegen würden.
Am besten kriegt jede Partei eine Stadt und mehrere Dörfer in Deutschland zugeschrieben und regiert dort alleine, damit sie auch gar nicht erst in die Gefahr kommen ihr Gesicht zu verlieren.
4 Jahre lang keine funktionierende Regierung? Scheißegal, hauptsache meine Partei hat sich nicht verbiegen lassen.
Kompromiss = Schwäche ist demnach der Konsens. Goodbye Deutschland.
Lustig auch wie einige SPD-Mitglieder jetzt von "staatspolitischer Verantwortung" faseln, sich selbst aber an Tag 1 in die Opposition gesetzt haben.
Realistisch mit dem aktuellen Ergebnis sind jetzt m.M. nur 2 Szenarien: Schwarz-Grüne Minderheitenregierung oder eine GroKo, wobei Merkel als Kanzlerin abtreten muss. Evtl. fällt die SPD noch um und geht doch noch in die GroKo mit Merkel.
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Gibt es denn eine schriftliche Zusammenfassung zu den Ergebnissen/Zwischenergebnissen etc. der Sondierungsrunden?
Also zu jedem Thema: Welche Position hatte die Partei vorher, welche hatte sie nachher/während der Runden? -> also welche Kompromisse wäre sie eingegangen
Ich meine, wenn man schon behauptet die FDP oder eine der anderen Parteien hätten keine Zugeständnisse gemacht, etc. dann wird man das ja auch nachlesen können. Würde mich mal interessieren
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Nein. Brexit und Co habe gezeigt, dass das eine schlechte idee istZitat von definitiv nicht keiraund eine regierungsbildung mit volksentscheiden zu den strittigen punkten keine alternative?
ja, erstmal volksentscheid einführen wäre was schönes
Komplexe Themen lassen sich nicht auf dafür/dagegen reduzieren.
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das volk will, was es will. bevormundung ist nicht so geilZitat von noobhansNein. Brexit und Co habe gezeigt, dass das eine schlechte idee istZitat von definitiv nicht keiraund eine regierungsbildung mit volksentscheiden zu den strittigen punkten keine alternative?
ja, erstmal volksentscheid einführen wäre was schönes
soll ja nicht dafür/dagegen sein. man kann ja mehrere vorschläge unterbreiten. den bürger vielleicht mal politisch mitnehmen und nicht auf 4-jahres-frist entmündigen. dann können wir auch linke themen aufgreifen, die niemals eine mehrheit sonst fänden
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Zu politischer Entscheidung gehört politische Bildung und im folgenden politische Verantwortung. Halte ich in Deutschland im Moment leider nicht gegeben. Zu wenig Wissen, zu viel Glauben, zu viel Eiferer.Zitat von definitiv nicht keiraund eine regierungsbildung mit volksentscheiden zu den strittigen punkten keine alternative?
ja, erstmal volksentscheid einführen wäre was schönes
Siehe Brexit: Die Gegenden, die am meisten vom Export abhängig sind und deren Arbeitgeber nur davon leben, dass sie nach Europa exportieren können, haben am stärksten für den Brexit gestimmt und heulen grad am lautesten, dass diese Firmen Investitionen gestoppt haben und zum Teil schon dabei sind Produktionen auszulagern.
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Gibt es sicherlich, aber eben nicht für die Öffentlichkeit.Zitat von TermiGibt es denn eine schriftliche Zusammenfassung zu den Ergebnissen/Zwischenergebnissen etc. der Sondierungsrunden?
Also zu jedem Thema: Welche Position hatte die Partei vorher, welche hatte sie nachher/während der Runden? -> also welche Kompromisse wäre sie eingegangen
Ich meine, wenn man schon behauptet die FDP oder eine der anderen Parteien hätten keine Zugeständnisse gemacht, etc. dann wird man das ja auch nachlesen können. Würde mich mal interessieren
Daher ist alles, was von den Damen und Herren öffentlich gesagt wird mit einer Gewissen Vorsicht zu genießen. Inwiefern sich die FDP oder eine der anderen 3 "verbogen" hätte oder eben nicht, kann nicht klar gesagt werden.
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Spiegel, Welt usw. hatten vor dem Wochenende eine 61 Zusammenfassung zugespielt bekommen: http://www.tagesspiegel.de/downloads/20595568/5/skp1817440817111612110.pdfZitat von slayerGibt es sicherlich, aber eben nicht für die Öffentlichkeit.Zitat von TermiGibt es denn eine schriftliche Zusammenfassung zu den Ergebnissen/Zwischenergebnissen etc. der Sondierungsrunden?
Also zu jedem Thema: Welche Position hatte die Partei vorher, welche hatte sie nachher/während der Runden? -> also welche Kompromisse wäre sie eingegangen
Ich meine, wenn man schon behauptet die FDP oder eine der anderen Parteien hätten keine Zugeständnisse gemacht, etc. dann wird man das ja auch nachlesen können. Würde mich mal interessieren
Daher ist alles, was von den Damen und Herren öffentlich gesagt wird mit einer Gewissen Vorsicht zu genießen. Inwiefern sich die FDP oder eine der anderen 3 "verbogen" hätte oder eben nicht, kann nicht klar gesagt werden.
Edit Lieblingstelle:Sagt alles zur thematischen Lage der CDU. Merkel Kanzlerin, Rest egal, keine Direktdemokratie. Danke.Zitat von Ergebnispapier[CSU, Grüne, FDP, Dissens CDU: Wir wollen die parlamentarischrepräsentative Demokratie durch weitere Elemente der Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie ergänzen. Die Rechte von Minderheiten und Grundrechte stehen dabei nicht zur Disposition.]
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An sich fände ich das Scheitern nicht mal so dramatisch, aber das Problem ist halt, dass die Tendenz in Zukunft einfach immer Richtung 3er Bündnisse gehen wird und dann ist das schon ein schlechtes Zeichen, wenn die Probleme zwischen einzelnen Parteien so groß sind, wenn man zum letzten Mittel greifen muss.
Spricht aktuell zumindest nichts dafür, dass sich die Prozentanteile wieder Richtung traditionellerer Bündnisse wandern werden. Und dann steht nach der Neuwahl, sollte es sie geben, wieder genau so blöd da. Und dann werden die Differenzen zwischen den Parteien eher größer als kleiner, vor allem wenn dann noch Anschuldigungen aus den gescheiterten Verhandlungen den Wahlkampf mit beeinflussen werden.
Weiß auch nicht, wem ich da die Schuld geben will, bei der FDP hat man zwar schon das Gefühl, dass das ganze mindestens seit 2 Wochen so geplant war und man nur noch überlegt, wie man sich am besten selbst darstellen kann. Andererseits kann ich mir schon vorstellen, dass das mit der CSU und Teilen der Grünen nicht so einfach ist.
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Mein Kommentar vom 24.09.
Hier ein paar ReaktionenZitat von DukeGroßartig, dass FDP und AfD so deutlich zweistellig sind. Großartig, wenn die SPD dabei bleibt und nicht für eine Regierung zur Verfügung steht. Die Begründung war für mich jedenfalls sinnvoll, sich einfach mal wieder deutlicher von der CDU abgrenzen.
CDU/FDP/Grüne, besser als CDU/SPD, ABER, man müsste versuchen CDU/AfD/FDP als Regierung hinzubekommen. Es ist einfach demokratisch zwigend die 3. stäkste Partei zu fragen, ob sie sich zutrauen mitzuregieren. Unabhängig ob die AfD das möchte/sich zutraut oder nicht. Dazu kommt, dass die AfD inhaltlich einfach näher bei CDU/FDP ist, als es die Grünen wären. Einfach mal erwachsen damit umgehen, Inhalte in die Vordergrung stellen, Meinungsmache außenvor lassen und keine Gedanken über Image machen. Um Imagepflege kann man sich die nächsten 4 Jaher kümmern.
Dass darüber immer noch kaum gesprochen wird ist einfach Spott und Hohn der Demokratie gegenüber. Dass man nicht mal CDU/AfD/FDP als Regierungschance in den Raum wirft und über Inhalt spricht, nein, man spricht lieber über Neuwahlen. Ekelhaft!Zitat von DukeBleib du doch einfach weg wenn du nicht vernünftig diskutieren kannst?! Sonst wirst du nachher von Mods gezwungen.Zitat von kidBleib doch einfach weg?Zitat von DukeInhalt, nicht vorhanden.Zitat von zende-_Spoiler:Zitat von DukeGroßartig, dass FDP und AfD so deutlich zweistellig sind. Großartig, wenn die SPD dabei bleibt und nicht für eine Regierung zur Verfügung steht. Die Begründung war für mich jedenfalls sinnvoll, sich einfach mal wieder deutlicher von der CDU abgrenzen.
CDU/FDP/Grüne, besser als CDU/SPD, ABER, man müsste versuchen CDU/AfD/FDP als Regierung hinzubekommen. Es ist einfach demokratisch zwigend die 3. stäkste Partei zu fragen, ob sie sich zutrauen mitzuregieren. Unabhängig ob die AfD das möchte/sich zutraut oder nicht. Dazu kommt, dass die AfD inhaltlich einfach näher bei CDU/FDP ist, als es die Grünen wären. Einfach mal erwachsen damit umgehen, Inhalte in die Vordergrung stellen, Meinungsmache außenvor lassen und keine Gedanken über Image machen. Um Imagepflege kann man sich die nächsten 4 Jaher kümmern.
wahrscheinlich das beste triggertpotential, das man je lesen konnte
Inhalt, nicht vorhanden.Zitat von flavSpoiler:Zitat von DukeGroßartig, dass FDP und AfD so deutlich zweistellig sind. Großartig, wenn die SPD dabei bleibt und nicht für eine Regierung zur Verfügung steht. Die Begründung war für mich jedenfalls sinnvoll, sich einfach mal wieder deutlicher von der CDU abgrenzen.
CDU/FDP/Grüne, besser als CDU/SPD, ABER, man müsste versuchen CDU/AfD/FDP als Regierung hinzubekommen. Es ist einfach demokratisch zwigend die 3. stäkste Partei zu fragen, ob sie sich zutrauen mitzuregieren. Unabhängig ob die AfD das möchte/sich zutraut oder nicht. Dazu kommt, dass die AfD inhaltlich einfach näher bei CDU/FDP ist, als es die Grünen wären. Einfach mal erwachsen damit umgehen, Inhalte in die Vordergrung stellen, Meinungsmache außenvor lassen und keine Gedanken über Image machen. Um Imagepflege kann man sich die nächsten 4 Jaher kümmern.
Und da wundert man sich, was mit AfD Wählern los ist. Kompletter Realitätsverlust :D
Inhalt nicht vorhanden.Zitat von GorkinhoSpoiler:Zitat von DukeGroßartig, dass FDP und AfD so deutlich zweistellig sind. Großartig, wenn die SPD dabei bleibt und nicht für eine Regierung zur Verfügung steht. Die Begründung war für mich jedenfalls sinnvoll, sich einfach mal wieder deutlicher von der CDU abgrenzen.
CDU/FDP/Grüne, besser als CDU/SPD, ABER, man müsste versuchen CDU/AfD/FDP als Regierung hinzubekommen. Es ist einfach demokratisch zwigend die 3. stäkste Partei zu fragen, ob sie sich zutrauen mitzuregieren. Unabhängig ob die AfD das möchte/sich zutraut oder nicht. Dazu kommt, dass die AfD inhaltlich einfach näher bei CDU/FDP ist, als es die Grünen wären. Einfach mal erwachsen damit umgehen, Inhalte in die Vordergrung stellen, Meinungsmache außenvor lassen und keine Gedanken über Image machen. Um Imagepflege kann man sich die nächsten 4 Jaher kümmern.
Wow xD
okay, jetzt haben wir das Bild-Niveau
Doppelt Inhalt nicht vorhanden.Zitat von Kamuine, rechts.Zitat von chrisS0rSpoiler:Zitat von DukeGroßartig, dass FDP und AfD so deutlich zweistellig sind. Großartig, wenn die SPD dabei bleibt und nicht für eine Regierung zur Verfügung steht. Die Begründung war für mich jedenfalls sinnvoll, sich einfach mal wieder deutlicher von der CDU abgrenzen.
CDU/FDP/Grüne, besser als CDU/SPD, ABER, man müsste versuchen CDU/AfD/FDP als Regierung hinzubekommen. Es ist einfach demokratisch zwigend die 3. stäkste Partei zu fragen, ob sie sich zutrauen mitzuregieren. Unabhängig ob die AfD das möchte/sich zutraut oder nicht. Dazu kommt, dass die AfD inhaltlich einfach näher bei CDU/FDP ist, als es die Grünen wären. Einfach mal erwachsen damit umgehen, Inhalte in die Vordergrung stellen, Meinungsmache außenvor lassen und keine Gedanken über Image machen. Um Imagepflege kann man sich die nächsten 4 Jaher kümmern.
bist du besoffen?
Wobei ich es lustig finde, dass er tatsächlich will, dass die AFD mit Inhalten konfrontiert werden soll :D
Danke für die Lacher. Ich bin, wie die letzten Wochen wieder weg hier...
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