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    Zitat von VARMENDRION
    Verstehe nicht, wieso du nicht einfach ein Jahr warten kannst (oder ein halbes), um alle Parteien dann an ihrer neuen Performance zu bewerten, anstatt in der Vergangenheit zu leben. Aktuell ist das doch von Seiten der Befürworter und Gegner reines Gerate. Irgendwer hat am Ende Recht und wird dann sagen "Ich bin so schlau, ich habe es immer gewusst". Und doch war es nur geraten. Einfach mal chillen und gucken.
    Halte ich für den falschen Weg.
    Im Moment kann man die Parteien an ihrem Personal, ihrer Vergangenheit und ihrem Programm bewerten.
    Personal der FDP ist weitgehend ausgetauscht, Vergangenheit brauchen wir nicht drüber reden.
    Bleibt also das Programm zur Bewertung. Ein Jahr warten für Experimente? Wir sehen deutlich wie Trump in den USA diplomatisches Porzellan zerschlägt und die Gesellschaft spaltet.

    Kommentar


      Zitat von BoLo
      ist das so? die zwei großen themen der spd im wahlkampf 2013 waren der mindestlohn und die rente mit 63. daran gemessen war man die letzten 4 jahre ganz erfolgreich.
      häh? unabhängigvon der "ganz tollen" Rente mit 63 und Wahlversprechen, die nicht eingehalten wurden - warum sprichst du den Wahlkampf 2013 an? War nicht dein Argument "alle Themen auf den FDP Plakaten mit Lindner sind gelogen/der FDP egal, sonst hätten sie die Themen doch auch 2009-2013 anbringen können?"
      Das kann man doch 1-1 auf alle anderen Wahlversprechen ummünzen - insbesondere auf die Parteien, die an der Regierung waren. Zum Beispiel: "wenn der SPD die gleiche Bezahlung von Frauen wichtig wäre, hätten sie es in den letzten 4 Jahren durchsetzen können".
      Ist doch eher ein dummes Argument?

      Kommentar


        Zitat von Rasta
        Zitat von VARMENDRION
        Verstehe nicht, wieso du nicht einfach ein Jahr warten kannst (oder ein halbes), um alle Parteien dann an ihrer neuen Performance zu bewerten, anstatt in der Vergangenheit zu leben. Aktuell ist das doch von Seiten der Befürworter und Gegner reines Gerate. Irgendwer hat am Ende Recht und wird dann sagen "Ich bin so schlau, ich habe es immer gewusst". Und doch war es nur geraten. Einfach mal chillen und gucken.
        Halte ich für den falschen Weg.
        Im Moment kann man die Parteien an ihrem Personal, ihrer Vergangenheit und ihrem Programm bewerten.
        Personal der FDP ist weitgehend ausgetauscht, Vergangenheit brauchen wir nicht drüber reden.
        Bleibt also das Programm zur Bewertung. Ein Jahr warten für Experimente? Wir sehen deutlich wie Trump in den USA diplomatisches Porzellan zerschlägt und die Gesellschaft spaltet.
        Was schlägst du vor? Schnell noch den Spitzenkandidaten erschießen, bevor es soweit kommt?

        Die Wahl ist vorbei. Tatsächlich bleibt gar nichts außer abwarten, da an diesem Bundestag nichts mehr zu Rütteln ist. Und das Programm der FDP ist jetzt ja nicht nur scheiße, selbst wenn man die FDP nicht leiden kann. Die Vergangenheit hängt mit dem Personal zusammen und das Personal ist weitgehend ausgetauscht laut dir. Dann kann man doch nur hoffen, dass sie die richtigen Punkte des Programms umsetzen. Das mit Trump zu vergleichen ist absoluter Unsinn. Hat halt nichts miteinander gemein.

        @SPD: Rente mit 63, Mietpreisbremse und Mindestlohn würde ich übrigens nicht als "Erfolg" bezeichnen. Selbst als pöser FDP-Wähler denke ich, dass ein Mindestlohn von 12€ schon drin sein sollte. Die Mietpreisbremse hat absolut nicht funktioniert und mit 63 geht keiner von uns in Rente. Gemessen an den "Erfolgen" bei den Wahlversprechen hätte die SPD noch weniger Prozente verdient.

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          Zitat von Monk
          Zitat von BoLo
          ist das so? die zwei großen themen der spd im wahlkampf 2013 waren der mindestlohn und die rente mit 63. daran gemessen war man die letzten 4 jahre ganz erfolgreich.
          häh? unabhängigvon der "ganz tollen" Rente mit 63 und Wahlversprechen, die nicht eingehalten wurden - warum sprichst du den Wahlkampf 2013 an? War nicht dein Argument "alle Themen auf den FDP Plakaten mit Lindner sind gelogen/der FDP egal, sonst hätten sie die Themen doch auch 2009-2013 anbringen können?"
          Das kann man doch 1-1 auf alle anderen Wahlversprechen ummünzen - insbesondere auf die Parteien, die an der Regierung waren. Zum Beispiel: "wenn der SPD die gleiche Bezahlung von Frauen wichtig wäre, hätten sie es in den letzten 4 Jahren durchsetzen können".
          Ist doch eher ein dummes Argument?
          mein argument ist die geschichte der fdp. dazu kann man eben 2009 oder, wenn man sie mit der spd vergleichen will, 2013 zurate ziehen. 2009 hatte das wahlprogramm der fdp die überschrift "Die Mitte stärken."

          die große innenpolitische errungenschaften der koalition 2009 war dann das famose mövenpick-gesetz ("wachstumsbeschleunigungsgesetz"). im großen und ganzen steuererleichterungen für besserverdiener, unternehmen und erben (und hotels!11).

          das (und andere dinge) fand die mitte so toll, dass man zum ersten mal in der nachkriegszeit aus dem bundestag geflogen ist. die fdp hat damals 2/3 ihrer wähler verloren, die spd jetzt "gerade mal" 20%.

          Kommentar


            Zitat von Rasta
            Zitat von VARMENDRION
            Verstehe nicht, wieso du nicht einfach ein Jahr warten kannst (oder ein halbes), um alle Parteien dann an ihrer neuen Performance zu bewerten, anstatt in der Vergangenheit zu leben. Aktuell ist das doch von Seiten der Befürworter und Gegner reines Gerate. Irgendwer hat am Ende Recht und wird dann sagen "Ich bin so schlau, ich habe es immer gewusst". Und doch war es nur geraten. Einfach mal chillen und gucken.
            Halte ich für den falschen Weg.
            Im Moment kann man die Parteien an ihrem Personal, ihrer Vergangenheit und ihrem Programm bewerten.
            Personal der FDP ist weitgehend ausgetauscht, Vergangenheit brauchen wir nicht drüber reden.
            Bleibt also das Programm zur Bewertung. Ein Jahr warten für Experimente? Wir sehen deutlich wie Trump in den USA diplomatisches Porzellan zerschlägt und die Gesellschaft spaltet.
            Stimmt eine FDP mit 10% wird das Land in den Ruin treiben.


            Spoiler: 
            Zitat von BoLo
            Zitat von VARMENDRION
            Verstehe nicht, wieso du nicht einfach ein Jahr warten kannst (oder ein halbes), um alle Parteien dann an ihrer neuen Performance zu bewerten, anstatt in der Vergangenheit zu leben. Aktuell ist das doch von Seiten der Befürworter und Gegner reines Gerate. Irgendwer hat am Ende Recht und wird dann sagen "Ich bin so schlau, ich habe es immer gewusst". Und doch war es nur geraten. Einfach mal chillen und gucken.
            lasse mich gern eines besseren belehren und bin dann der erste, der die "neue" fdp im bundestagswahl 2021 thread dahingehend verteidigt. darfst mich dann gerne quoten.

            Zitat von Monk
            Zitat von BoLo
            das ist doch das, was ich die ganze zeit sage, aber danke, dass du es nochmal bekräftigst.
            bildung, digitalisierung und was auch immer man auf die coolen schwarz-weiß poster von CL noch geschrieben hat, sind der FDP doch ziemlich egal. sonst hätte man sich ja auch vor vier jahren darum kümmern können, als man selbst regiert hat. hat man aber nicht.
            das ist schon ein sehr dummes Totschlag-Argument. das würde ja noch viel mehr auf alle Themen der SPD/CDU Plakate zutreffen (ok, nur SPD, CDU hatte ja nix).
            ist das so? die zwei großen themen der spd im wahlkampf 2013 waren der mindestlohn und die rente mit 63. daran gemessen war man die letzten 4 jahre ganz erfolgreich.


            Die FDP wird Fehler machen wie jede andere Partei auch für die man sie dann auch kritisieren darf. Wichtig ist, dass die FDP Teile ihres Wahlkampfes umsetzen kann / in die Wege leiten kann und man natürlich auch Kompromissbereit ist. Hängt natürlich auch davon ab wie Stur die jeweiligen Parteien auf ihre Standpunkte beharren.

            Habe die Befürchtung, dass wir nicht wirklich vom Fleck kommen. Merkel steht ja nicht gerade für Innovationen und Trendwenden. Dann mit der CSU eine Partei mit der sich die CDU nicht mal einigen kann.

            Naja mal schauen in vier Jahren wissen wir mehr und können zurück blicken was gut und schlecht war.

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              So, sie Hubschrauber die Welt erklärt, scheint auf einmal alles so leicht und verständlich. Thank you Mr. Hubschrauber.


              Bin jetzt mal auf die Entwicklung der Grünen gespannt. Ich befürchte, dass sie ein SPD-eskes Schicksal erleiden müssen, in welchem sie bei der nächsten Wahl von ihrer Wählerschaft für den ganzen konservativen Mist von Union und FDP gegrillt werden, den sie mittragen müssen. Wäre schade. Für rot-rot-grün braucht es schon auch starke Ökos.

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                Wieso haben eig alle das Gefühl, die FDP unterstütze nur die Reichen?

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                  Vermutlich, weil sie Politik im Sinne der Reichen betreiben.

                  Klingt verrückt, ich weiß.

                  Kommentar


                    Die FDP hat sich stark verjüngt und ihre Vergangenheit aufgearbeitet - alles was man von der Linken nicht behaupten kann. Lindner und Co. haben einen sehr guten Wahlkampf geführt und große Zugewinne erzielt. Statt dass sich die vielen Wähler der Linken hier im Forum fragen, warum die eigene Partei bei der Wahl, die von Protest und sozialer Unzufriedenheit geprägt war, quasi nicht dazugewinnen konnte, beschwert man sich lieber darüber, was die FDP in der Vergangenheit für Fehler gemacht hat. Die Regierungsparteien haben knapp 14 Prozent verloren, wovon die Linke klägliche 0,6% mitgenommen haben. Es ist meiner Meinung nach Zeit, dass die Linke von ihren in Teilen realitätsfernen Vorstellungen Abstand nimmt und den extremen Flügel bekämpft. Dann wird es vielleicht auch in der Zukunft was bei den Wahlen.

                    Sollte die FDP so dumm sein und die gleichen oder andere grobe Fehler wie in der Vergangenheit begehen, sind sie bei der nächsten Wahl eh wieder bei 4-5% zu finden. Eine Chance haben die jungen Politiker aber meiner Meinung nach verdient. Ich habe die Hoffnung, dass man sich da bei Digitalisierung und zukunftsträchtigen Technologien besser auskennt und sich stärker einbringt als die alte Garde in den anderen Parteien.

                    Man muss aber eh erstmal abwarten, ob es zu einer Jamaika-Koalition kommt. Mich würde es freuen.

                    Was denkt ihr, warum die Linke nicht der große Gewinner der Wahl geworden ist?

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                      - Für Protestwähler im System angekommen / nicht anti genug
                      - Keine Möglichkeit zur Regierungsbildung
                      - Leute haben Angst, dass ihnen etwas genommen wird / dass sie so reich werden, dass ihnen was genommen würde
                      - Teilweise absurde Vorstellungen
                      - ...

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                        Zitat von me_unknown
                        Wieso haben eig alle das Gefühl, die FDP unterstütze nur die Reichen?
                        sind doch nur die linken, die ihre ewig gestrigen Parolen aus dem Klassenkampf wiederholen, um damit zu signalisieren, dass sie im Kampf gegen Faschismus (alles was rechts vom linken Flügel der SPD ist) und Bonzentum ganz vorne dabei sind.

                        Okay ernsthaft die FDP macht halt eine wirtschaftsfreundliche Politik. Grob gesagt ist der konservative Standpunkt eben, dass wirtschaftsfreundliche Politik gut ist, weil sie Arbeitsplätze, Wohlstand und gute Lebensbedingungen schafft und der linke Standpunkt ist eben, dass es sich dabei um Ausbeutung, "Politik für die Reichen" und bösen Kapitalismus handelt.

                        Dementsprechend wirst du das aus der linken Ecke häufiger hören und da in gamerforen wie readmore die Foristen eher

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                          Für mich gesprochen kann ich ihre Linken wegen ihrer außenpolitschen Haltung, insbesondere zu Russland und den humanitären Krisen dieser Welt, sowie dem fehlenden ökologischen Profil nicht wählen. Keine Ahnung, ob das anderen auch so ging. Aber in die Arme der FDP hat's mich jetzt nicht gerade getrieben.

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                            Zitat von hwki
                            Was denkt ihr, warum die Linke nicht der große Gewinner der Wahl geworden ist?
                            weil sie vorher in der opposition war und diese beim flüchtlingsthema merkel zugearbeitet hat. die linke ist nicht frau wagenknecht.

                            Kommentar


                              Zitat von michi
                              Zitat von hwki
                              Was denkt ihr, warum die Linke nicht der große Gewinner der Wahl geworden ist?
                              weil sie vorher in der opposition war und diese beim flüchtlingsthema merkel zugearbeitet hat. die linke ist nicht frau wagenknecht.
                              Was hätte die Linke denn tun sollen? Dafür plädieren die Grenzen zu schließen? :D

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                                Gibt ja auch Positionen zwischen "Grenzen zu" und "no borders, no nations, refugees welcome"

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