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    Am Ende läuft deine Argumentation also wieder auf, wie arcana sagt, "Selber Schuld wenn du schwanger wirst", hinaus.

    Der öffentliche Dienst mit seinen Planstellen ist natürlich ein mehr als schlechtes Beispiel. Ich gebe dir recht, auch ich arbeite in einem solchen Laden, dort bemerkt man es höchstens bei den Aufstiegschancen. Aber schau mal in Firmen der freien Wirtschaft, da sieht es schon ganz anders aus.

    Der Vergleich ob du nun diskriminiert wirst ist natürlich vollkommener Käse. Das ein Berufseinsteiger weniger verdient hat nichts mit Diskriminierung zu tun. Überraschung! Es trifft Frauen wie Männer gleichermaßen. Frauen sind hingegen biologisch benachteiligt. Weil eben nur sie schwanger werden können. Kinderbetreuung hin oder her während der Schwangerschaft fällt sie irgendwann aus oder ist weniger Leistungsfähig. Selbst bei so einem Sesselfurzer Job wie wir ihn machen.

    Kommentar


      Zitat von Harry Haller
      Am Ende läuft deine Argumentation also wieder auf, wie arcana sagt, "Selber Schuld wenn du schwanger wirst", hinaus.

      Der öffentliche Dienst mit seinen Planstellen ist natürlich ein mehr als schlechtes Beispiel. Ich gebe dir recht, auch ich arbeite in einem solchen Laden, dort bemerkt man es höchstens bei den Aufstiegschancen. Aber schau mal in Firmen der freien Wirtschaft, da sieht es schon ganz anders aus.

      Der Vergleich ob du nun diskriminiert wirst ist natürlich vollkommener Käse. Das ein Berufseinsteiger weniger verdient hat nichts mit Diskriminierung zu tun. Überraschung! Es trifft Frauen wie Männer gleichermaßen. Frauen sind hingegen biologisch benachteiligt. Weil eben nur sie schwanger werden können. Kinderbetreuung hin oder her während der Schwangerschaft fällt sie irgendwann aus oder ist weniger Leistungsfähig. Selbst bei so einem Sesselfurzer Job wie wir ihn machen.
      Nö, läuft sie nicht. Berufswahl hat ja nun null mit Schwangerschaft zu tun. Alles andere sind wie gesagt Probleme wo man drüber diskutieren muss wen es warum trifft. Bilde mir zwar ein, dass mein Post das massiv ausdifferenziert, aber k, wenn es alles auf "schwanger oder nicht" reduziert wird, dann ist die Diskussion auch tot.

      Und Überrschung! Es trifft nicht nur den Berufsanfänger. Es setzt sich fort bis zur Endstufe in 15-20 Jahren! Ist also genauso als wenn jemand zwischendrin zwei Jahre wegen Schwangerschaft fehlt und daher keine Erfahrung in der Zeit hat (was im Übrigen im öffentlichen Dienst explizit ausgeglichen wird). Aber ist ja klar, wenn man es sich auf das einfachste reduziert, kann man die Debatte auch vergessen.

      Gerade der öffentliche Dienst ist aus der pay gap rausgerechnet. Und in der freien Wirtschaft verhandelt man sein Gehalt. Auch da gibt es Studien, das Frauen weniger ansetzen als Männer bei Verhandlungen. Aber klar, ist alles Schwangerschaft und das wars. Auch wenn selbst die Befürworter das anders sehen (man lese die destatis und Zeit.de-Links oben).

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        Zitat von Harry Haller
        Am Ende läuft deine Argumentation also wieder auf, wie arcana sagt, "Selber Schuld wenn du schwanger wirst", hinaus.

        Der öffentliche Dienst mit seinen Planstellen ist natürlich ein mehr als schlechtes Beispiel. Ich gebe dir recht, auch ich arbeite in einem solchen Laden, dort bemerkt man es höchstens bei den Aufstiegschancen. Aber schau mal in Firmen der freien Wirtschaft, da sieht es schon ganz anders aus.

        Der Vergleich ob du nun diskriminiert wirst ist natürlich vollkommener Käse. Das ein Berufseinsteiger weniger verdient hat nichts mit Diskriminierung zu tun. Überraschung! Es trifft Frauen wie Männer gleichermaßen. Frauen sind hingegen biologisch benachteiligt. Weil eben nur sie schwanger werden können. Kinderbetreuung hin oder her während der Schwangerschaft fällt sie irgendwann aus oder ist weniger Leistungsfähig. Selbst bei so einem Sesselfurzer Job wie wir ihn machen.
        wie alle hier die karriere als das nonplusultra darstellen und kinder bzw deren erziehung als zweitklassig... fakt ist, dass frauen kinder bekommen. fakt ist, dass das nicht fair ist im sinne der karriereleiter. fakt ist, man könnte dem abhilfe verschaffen durch die betreuung von kindern ab dem 1. monat (meinetwegen dem 3. oder so). dann frage ich mich aber schon, wieso jemand überhaupt noch kinder bekommt, wenn er keinerlei interesse daran hat, sie auch großzuziehen. nur ins bett bringen hat damit wenig zu tun. insbesondere im (klein-) kindalter hat man die chance, den kindern enorm viel beizubringen: werte, benimmregeln etc. pp. wenn man das dem staat und seinen oftmals völlig überforderten/unfähigen/ungebildeten/unerzogenen erziehern überlässt, dann sollte man evtl. einfach keine kinder zeugen.

        die biologie ist eine realität, die man akzeptieren sollte. das ganze ideologische gelaber führt zu absolut nichts sinnvollem.

        edit: mal ganz davon abgesehen, dass das mit dem gender pay gap nichts zu tun hat, weil der einfach nicht derart existiert, wie ihn populisten wie schulz darstellen. eigentlich eine klare fakenews, aber ok. das juckt nur bei den bösen rechtspopulisten.

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          Wir wissen, dass Frauen schwanger werden können. Das Frauen genau deshalb aber z.b. meistens befristet eingestellt werden, hat nichts mit Biologie zu tun. Das thema pay gap ist wissenschaftlich untersucht. Es handelt sich nicht um fake news. Das Thema pay gap kann nicht isoliert betrachtet werden, sondern ist immer verbunden mit weiterer Diskriminierung, die Frauen relativ flächendecken in der freien Wirtschaft (weiterführend auch in der Gesellschaft) erfahren. Ob es nun 6% oder 21% sind, ist in der Sache egal. Karriere ist nicht das nonplusultra, Frauen-an-den-Herd-Fantasien wie von dir geschildert aber auch nicht.

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            Es bleiben Erwerbsbiografien, von den von mir genannten, und da würde ich mich auch auf den Standpunkt stellen, dass es keines Eingriffes bedarf. Wenn jemand wegen Kindern mehrere Jahre aus dem Beruf ausscheidet, ist es verständlich, dass ein Arbeitgeber erst mal weniger zahlt. Im öffentlichen Dienst wird das weitläufig anders gehandhabt, aber das private Unternehmen erscheint mir dazu berechtigt. Das ist nämlich ein evident sachlicher Grund. Dazu wird sich in der Privatwirtschaft kaum ermitteln lassen inwieweit die pay gap auf Verhandljng und inwieweit auf die genannten Gründe zurückzuführen ist.
            Das is doch gerade die indirekte Diskriminierung, die da durch entsteht, dass a) ein Unternehmen einstellen kann, wen es will und b) die Frau es sich nicht aussuchen kann, ob sie die Kinder kriegt oder der Mann.

            Die Ironie ist, dass um etwas zu glauben, man erstmal alle Gruende wissenschaftlich ausarbeiten muesste. Ob es auf Verhandlungen oder anderes zurueckzufuehren ist, ist doch eigentlich egal, weil wir ja nicht innerhalb von Frauen differenzieren wollen, sondern Geschlechtern. Siehe da, hier kann man feststellen, dass Frauen im gleichen Beruf weniger verdienen als Maenner, eben weil sie Kinder kriegen. Da brauch ich nicht zu wissen ob Frau A besser dran ist als Frau B, weil sie besser verhandelt. Wenn ich beide Gruppen als Ganzes vergleiche, dann habe ich ja in beiden Gruppen gute Haendler und schlechte.


            Ach, stylezandmore, das war aber heute nichts von dir hier. Redet ja keiner davon, dass Frauen verboten werden soll zuhause zu bleiben. Es geht hier vielmehr um reale Beschwerden von Frauen im Beruf und Ausbildung.

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              Zitat von Dray
              Spoiler: 
              Zitat von Harry Haller
              Am Ende läuft deine Argumentation also wieder auf, wie arcana sagt, "Selber Schuld wenn du schwanger wirst", hinaus.

              Der öffentliche Dienst mit seinen Planstellen ist natürlich ein mehr als schlechtes Beispiel. Ich gebe dir recht, auch ich arbeite in einem solchen Laden, dort bemerkt man es höchstens bei den Aufstiegschancen. Aber schau mal in Firmen der freien Wirtschaft, da sieht es schon ganz anders aus.

              Der Vergleich ob du nun diskriminiert wirst ist natürlich vollkommener Käse. Das ein Berufseinsteiger weniger verdient hat nichts mit Diskriminierung zu tun. Überraschung! Es trifft Frauen wie Männer gleichermaßen. Frauen sind hingegen biologisch benachteiligt. Weil eben nur sie schwanger werden können. Kinderbetreuung hin oder her während der Schwangerschaft fällt sie irgendwann aus oder ist weniger Leistungsfähig. Selbst bei so einem Sesselfurzer Job wie wir ihn machen.
              Nö, läuft sie nicht. Berufswahl hat ja nun null mit Schwangerschaft zu tun. Alles andere sind wie gesagt Probleme wo man drüber diskutieren muss wen es warum trifft. Bilde mir zwar ein, dass mein Post das massiv ausdifferenziert, aber k, wenn es alles auf "schwanger oder nicht" reduziert wird, dann ist die Diskussion auch tot.

              Und Überrschung! Es trifft nicht nur den Berufsanfänger. Es setzt sich fort bis zur Endstufe in 15-20 Jahren! Ist also genauso als wenn jemand zwischendrin zwei Jahre wegen Schwangerschaft fehlt und daher keine Erfahrung in der Zeit hat (was im Übrigen im öffentlichen Dienst explizit ausgeglichen wird). Aber ist ja klar, wenn man es sich auf das einfachste reduziert, kann man die Debatte auch vergessen.

              Gerade der öffentliche Dienst ist aus der pay gap rausgerechnet. Und in der freien Wirtschaft verhandelt man sein Gehalt. Auch da gibt es Studien, das Frauen weniger ansetzen als Männer bei Verhandlungen. Aber klar, ist alles Schwangerschaft und das wars. Auch wenn selbst die Befürworter das anders sehen (man lese die destatis und Zeit.de-Links oben).
              Ging mir natürlich um die Erwerbsbiografien, das jm. der Teilzeit arbeitet nicht den Vollzeitlohn bekommt ist klar. Sich bei der Diskriminierung von Frauen nun nur auf die reinen Zahlen zu berufen und dann Mythos oder Fakenews zu schreien ist ein Witz. Die "Gefahr" eines Ausfalls durch Schwangerschaft spielt auch bei Einstellung und Aufstieg im Unternehmen eine Rolle. Wodurch dann auch wieder ein pay gap entsteht der nicht auf "gleiche Arbeit" beruht, obwohl die Frau dazu genau so befähigt wäre. Fällt mein Abteilungsleiter, Vorarbeiter, etc. für Zeitraum X aus ist dies deutlich weniger verkraftbar als der normale Sachbearbeiter. Ich dachte ich habe es schon klar gemacht aber arcana hat es auch noch mal geschrieben "die Frau es sich nicht aussuchen kann, ob sie die Kinder kriegt oder der Mann". Zudem ist jede zweite Frau mit 41 Jahren unfruchtbar (Eizellen sind nicht unendlich vorhanden) also bleibt einer gut ausgebildeten Frau ein relativ kleines Zeitfenster um sich zu entscheiden ein Kind zu bekommen oder gerade in den Anfängen ihrere Karriere sich eben auf diese zu konzentrieren.

              stylezandmore, wie kommst du bitte darauf ich würde "die karriere als das nonplusultra darstellen und kinder bzw deren erziehung als zweitklassig"?! Wenn wir über den realen Pay Gap sprechen, und dazu gehören nun mal auch Einstellungs- und Aufstiegschancen, dann sprechen wir natürlich über Berufe und Karrieren.

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                Zitat von noobhans
                Wir wissen, dass Frauen schwanger werden können. Das Frauen genau deshalb aber z.b. meistens befristet eingestellt werden, hat nichts mit Biologie zu tun. Das thema pay gap ist wissenschaftlich untersucht. Es handelt sich nicht um fake news. Das Thema pay gap kann nicht isoliert betrachtet werden, sondern ist immer verbunden mit weiterer Diskriminierung, die Frauen relativ flächendecken in der freien Wirtschaft (weiterführend auch in der Gesellschaft) erfahren. Ob es nun 6% oder 21% sind, ist in der Sache egal. Karriere ist nicht das nonplusultra, Frauen-an-den-Herd-Fantasien wie von dir geschildert aber auch nicht.
                wenn ich als politiker 21 oder 22% gehaltsunterschied als gender pay gap verbreite, obwohl bewiesen ist, dass der bislang nicht zu erklärende unterschied zw 2 und 6% beträgt, dann ist das sehr wohl fake news. würde er von 2-6% sprechen, würde das niemanden interessieren, weil es nahezu irrelevant ist.

                "Frauen-an-den-Herd-Fantasien" habe ich hier weder vertreten, noch verbreitet, weshalb ich mir diese unterstellung verbitte. ich habe lediglich die höhere einstufung der karriere gegenüber der erziehung hinterfragt, weil das - logischerweise - nicht objektiv qualitativ bewertet werden kann und es medial und politisch immer so dargestellt wird, als wäre die kindererziehung ein notwendiges übel, das jede frau gerne ablegen würde. was, ganz nebenbei bemerkt, diskriminierung ist.


                Zitat von Harry Haller

                stylezandmore, wie kommst du bitte darauf ich würde "die karriere als das nonplusultra darstellen und kinder bzw deren erziehung als zweitklassig"?! Wenn wir über den realen Pay Gap sprechen, und dazu gehören nun mal auch Einstellungs- und Aufstiegschancen, dann sprechen wir natürlich über Berufe und Karrieren.
                sorry, wollte dir das nicht unterstellen und es war nicht explizit auf dich bezogen. mir fällt bei derartigen debatten immer auf, wie sehr die karriere eben als das non-plus-ultra dargestellt wird, während die erziehung immer als völlig sekundär und lästig aufgefasst wird. mit dieser ansicht stehe ich definitiv nicht alleine da. in vielen, vielen gesprächen mit müttern oder auch jungen frauen (noch ohne kinder) habe ich genau diese klage oft vernommen. als ich vor zig jahren in einem callcenter gejobbt habe und die klassische statistische zuordnung am ende eines interviews durchgeführt habe und die frage nach dem job aufkam (arbeitslos, hausfrau, teilzeit, fulltime etc.), meinte die dame "ich bin nur hausfrau". als ich dann meinte "was heißt hier nur? sie erziehen kinder etc., tun damit etwas zum wohle der gesellschaft (btw im "erfolgsfall" wohl deutlich mehr als irgendeine frau, die karriere macht)" meinte sie "vielen dank, es tut sehr gut das mal zu hören" und hat fast geheult.
                frauen mit kindern werden hierzulande ständig diskriminiert, alleine durch dieses "wie, sie sind NUR hausfrau?". wo bleibt die öffentliche aufregung? das pisst mich ziemlich an.

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                  Keine Ahnung was du für Medien konsumierst, aber mir ist noch nie aufgefallen, dass medial oder politisch die Karriere (von Frauen) über Kindererziehung gestellt wird.

                  Dein Fehler liegt schon im Gegenüberstellen von Hausfrau und Karriere. Mal davon abgesehen, dass nicht alle Frauen Kinder haben möchten oder haben können, ist Elternsein und sich um Kinder und Haushalt zu kümmern nicht automatisch weiblich. Wenn sich eine Frau dafür entscheidet, dann ist das super, aber es darf kein Automatismus auf Grund des Geschlechts sein. In den letzten 20 Jahren hat sich hier schon vieles geändert, Väter nehmen häufiger ihre Elternzeit und treten kürzer um sich um ihre Kinder zu kümmern. Es gibt aber immer noch einen gesellschaftlichen Druck auf Mütter, die als Rabenmütter (z. B. Mütter die ihre Kinder nur zu Bett bringen) wahrgenommen werden, wenn sie weiterhin ihre Karriere pflegen.

                  Ich glaube hier wirst du Opfer deiner eigenen Überzeugung. Keiner sagt, dass die Karriere das Non-Plus-Ultra sein soll. Es geht hier um Chancengleichheit im Arbeitsmarkt. Frauen werden diskriminiert, weil sie schwanger werden können. Von Müttern wird erwartet, dass sie es sind die sich um Notfälle wie Krankheit der Kinder kümmern und damit Ausfallzeiten in ihrem Job produzieren. Frauen sind viel seltener in Führungspositionen. Schafft es eine Frau in eine Führungsposition, blockiert sie ohne ihr eigenes zutun Aufstiegschancen von anderen Frauen, da ja schon eine Frau aufgestiegen ist (aka "die Quotenfrau"). Viel häufiger müssen Frauen ihr Fachwissen / Kenntnisse beweisen, da ihnen besonders in technischen Zusammenhängen nicht so viel Kompetenz zugetraut wird wie männlichen Kollegen. Was seit Jahrhunderten eher als männliches Auftreten wahrgenommen wird gilt in der Arbeitswelt als Norm, Frauen werden deswegen häufig als besonders emotional (lies gefühlsduselig oder gar instabil) betrachtet. Es ist auch so, dass typisch männliche Berufe oft besser bezahlt werden, als soziale Berufe die traditionell als weiblich betrachtet werden.

                  Die erschwerten Aufstiegschancen, Vorurteile gegenüber Frauen und unser Gesellschaftliches Rollenbild von Frauen resultiert in schlechteren Chancen und damit in einem geringeren Gehalt. Wenn sich dann eine junge Familie dafür entscheidet, dass ein Elternteil länger zu Hause bleibt, dann ist es eben nicht nur aus biologischen Gründen die Mutter, sondern eben aufgrund unseres Rollenverständnisses und häufig besonders aus Monetären-Gründen (Gender Pay Gap & geringere Aufstiegschancen).

                  Feminismus ist ja heute fast schon ein Meme und bevor wir jetzt total abdriften und über Anita Sarkeesian diskutieren schlage ich mal einen Kreis zurück zu deinem Post. Unser Dissens ist nicht das Gender Pay Gap, es ist Chancengleichheit / Gleichberechtigung. Du findest es entlarvend, dass Schulz über das Gender Pay Gap auf Facebook schreibt. Ich versichere dir, dass er damit bei den meisten Sozialdemokraten, aber auch Grünen und Linken offene Türen einläuft. Wir linksgrün versifften glauben, dass wir in Sachen Gleichberechtigung noch einiges machen müssen.

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                    Nun mal ein paar mehr Studien gelesen und ich muss zum Ergebnis kommen, dass die Kriterien zur "Bereinigung" (Verschleierung) mir leicht schwachsinnig erscheinen. Sie lassen offensichtlich andere Faktoren der Diskriminierung aussen vor, in dem sie nur Dax Manager mit Dax Manager vergleichen (ueberspitzt). Oh wunder, es gibt auch Diskriminierung beim Zugang zum Beruf etc, die dann natuerlich nicht mehr gemessen werden.

                    Ich kann aber verstehen, dass, wenn es an die eigenen Privilegien geht, man Defensiv wird und es gerne als Schwachsinn abtut.

                    Kommentar


                      Zitat von ra-hoch3

                      Feminismus ist ja heute fast schon ein Meme und bevor wir jetzt total abdriften und über Anita Sarkeesian diskutieren schlage ich mal einen Kreis zurück zu deinem Post. Unser Dissens ist nicht das Gender Pay Gap, es ist Chancengleichheit / Gleichberechtigung. Du findest es entlarvend, dass Schulz über das Gender Pay Gap auf Facebook schreibt. Ich versichere dir, dass er damit bei den meisten Sozialdemokraten, aber auch Grünen und Linken offene Türen einläuft. Wir linksgrün versifften glauben, dass wir in Sachen Gleichberechtigung noch einiges machen müssen.
                      und ihr denkt, dass die verbreitung von fake-news die richtige umgehensweise damit ist?

                      Edit: im übrigen werden frauen in vielen bereichen (stichwort quoten etc.) schon massiv bevorzugt. was genau soll man noch unternehmen, um diese "gleichberechtigung" zu erzeugen?

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                        Zitat von stylezandmore
                        Zitat von ra-hoch3

                        Feminismus ist ja heute fast schon ein Meme und bevor wir jetzt total abdriften und über Anita Sarkeesian diskutieren schlage ich mal einen Kreis zurück zu deinem Post. Unser Dissens ist nicht das Gender Pay Gap, es ist Chancengleichheit / Gleichberechtigung. Du findest es entlarvend, dass Schulz über das Gender Pay Gap auf Facebook schreibt. Ich versichere dir, dass er damit bei den meisten Sozialdemokraten, aber auch Grünen und Linken offene Türen einläuft. Wir linksgrün versifften glauben, dass wir in Sachen Gleichberechtigung noch einiges machen müssen.
                        und ihr denkt, dass die verbreitung von fake-news die richtige umgehensweise damit ist?

                        Edit: im übrigen werden frauen in vielen bereichen (stichwort quoten etc.) schon massiv bevorzugt. was genau soll man noch unternehmen, um diese "gleichberechtigung" zu erzeugen?
                        Genau davon spricht doch arcana. Es ist soweit Normalität, dass Männer besonders bei Leitungs- und Führungsaufgaben bevorzugt werden, dass es schwer fällt das eigene Privileg überhaupt als ein Privileg zu erkennen. Wir Männer spüren die Diskriminierung nicht am eigenen Leib, da fällt es leicht sie zu übersehen oder sie als Einzelfälle auszublenden.
                        Durch eine Quote wird versucht die unfaire Verteilung ein bisschen auszugleichen. Mehr Frauen in Führungspositionen helfen hoffentlich dabei ein Klima zu schaffen bei dem wir solche Quoten schlussendlich nicht mehr brauchen, da wir als Gesellschaft die ungerechte Norm überwinden und in Zukunft nur noch die besten Bewerber für den jeweiligen Job einstellen.

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                          Den Fehler den du die ganze Zeit machst ist den Pay Gap auf eine Zahl X festzunageln und zu sagen das ist so oder eben nicht. Wir sind hier auf dem Feld der Sozialwissenschaften in dem man vieles nur sehr schwer mit einzelnen Zahlen ausreichend beschreiben kann. So lange man nicht genau weiß was methodisch hinter der Zahl steht, ist die Zahl als solche wertlos.

                          Bei dir kippt der ganze Anhang: Aufstiegs- und Einstiegschancen, etc. vollkommen hinten rüber und versteifst dich auf "gleiche arbeit nicht 21% sondern bereinigt 6%". Das ist viel zu kurz gedacht und zeigt das du nicht im Ansatz im Thema oder in sozialwissenschaftlicher Forschung drin bist. Also hör bitte auf von Fakenews zu sprechen.

                          Das Frauen durch Quoten massiv "bevorzugt" werden ist ja wohl nicht dein ernst.

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                            "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" wird doch immer propagiert, oder?

                            Dabei wird aber scheinbar vergessen, dass Frauen eben nicht die gleiche Arbeit leisten - zumindest nicht im Bereich Arbeitszeit. Frauen sind deutlich häufiger krank (14% höherer Krankenstand, siehe DAK Gesundheitsreport 2016) und fallen durchschnittlich 1,50 mal für (in der Regel mind. 14-18 Monate) längere Zeit wegen Nachwuchs aus. Ohne eine wissenschaftliche Arbeit darüber verfasst zu haben, sollten damit die 2% - 6% noch einmal deutlich reduziert oder sogar kompensiert werden. Nun kann man noch darüber philisophieren, dass Frauen ja wegen der höheren Lebenserwartung rund vier Jahre lang länger Rente kassieren - Witwenrente inklusive.

                            tl;dr

                            Auch wenn die Abschaffung der Biologie im Trend zu sein scheint, gibt es nun wahrlich wichtigere Dinge.

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                              Bevor wir jetzt hier wirklich Feminist Frequency und Super Mario diskutieren, bitte ich euch (und mich selbst) beim Thema der Bundestagswahl zu bleiben. Wir können gerne das Thema Gender Pay Gap oder gar Feminismus an sich in einem anderen Thread diskutieren, hier führt es aber in einen Kaninchenbau aus dem wir nicht mehr raus finden.

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                                Zitat von ra-hoch3
                                Zitat von stylezandmore
                                Zitat von ra-hoch3

                                Feminismus ist ja heute fast schon ein Meme und bevor wir jetzt total abdriften und über Anita Sarkeesian diskutieren schlage ich mal einen Kreis zurück zu deinem Post. Unser Dissens ist nicht das Gender Pay Gap, es ist Chancengleichheit / Gleichberechtigung. Du findest es entlarvend, dass Schulz über das Gender Pay Gap auf Facebook schreibt. Ich versichere dir, dass er damit bei den meisten Sozialdemokraten, aber auch Grünen und Linken offene Türen einläuft. Wir linksgrün versifften glauben, dass wir in Sachen Gleichberechtigung noch einiges machen müssen.
                                und ihr denkt, dass die verbreitung von fake-news die richtige umgehensweise damit ist?

                                Edit: im übrigen werden frauen in vielen bereichen (stichwort quoten etc.) schon massiv bevorzugt. was genau soll man noch unternehmen, um diese "gleichberechtigung" zu erzeugen?
                                Genau davon spricht doch arcana. Es ist soweit Normalität, dass Männer besonders bei Leitungs- und Führungsaufgaben bevorzugt werden, dass es schwer fällt das eigene Privileg überhaupt als ein Privileg zu erkennen. Wir Männer spüren die Diskriminierung nicht am eigenen Leib, da fällt es leicht sie zu übersehen oder sie als Einzelfälle auszublenden.
                                Durch eine Quote wird versucht die unfaire Verteilung ein bisschen auszugleichen. Mehr Frauen in Führungspositionen helfen hoffentlich dabei ein Klima zu schaffen bei dem wir solche Quoten schlussendlich nicht mehr brauchen, da wir als Gesellschaft die ungerechte Norm überwinden und in Zukunft nur noch die besten Bewerber für den jeweiligen Job einstellen.
                                da muss ich aber vehement widersprechen. ich habe mich vor einem jahr ca. für jobs beworben und musste bei vielen nicht nur den satz lesen, dass bewerbungen von frauen sehr gern gesehen werden, sondern oftmals auch jenen, dass bei gleicher qualifikation die frau bevorzugt wird. das ist pure diskriminierung.


                                Zitat von Harry Haller
                                Den Fehler den du die ganze Zeit machst ist den Pay Gap auf eine Zahl X festzunageln und zu sagen das ist so oder eben nicht. Wir sind hier auf dem Feld der Sozialwissenschaften in dem man vieles nur sehr schwer mit einzelnen Zahlen ausreichend beschreiben kann. So lange man nicht genau weiß was methodisch hinter der Zahl steht, ist die Zahl als solche wertlos.

                                Bei dir kippt der ganze Anhang: Aufstiegs- und Einstiegschancen, etc. vollkommen hinten rüber und versteifst dich auf "gleiche arbeit nicht 21% sondern bereinigt 6%". Das ist viel zu kurz gedacht und zeigt das du nicht im Ansatz im Thema oder in sozialwissenschaftlicher Forschung drin bist. Also hör bitte auf von Fakenews zu sprechen.

                                Das Frauen durch Quoten massiv "bevorzugt" werden ist ja wohl nicht dein ernst.
                                selbstverständlich. quoten sind sexismus in umgekehrter form. man sollte bei den ursachen ansetzen und nicht gleiche ergebnisse erzeugen wollen. ersteres wäre gleichberechtigung, letzteres ist diskriminierung von männern.

                                im übrigen versteife ich mich nicht auf die 21%. da das thema bundeswahlkampf ist wollte ich explizit darauf hinweisen, dass schulz ein populist oberster güte ist, der mit fake-news nur so um sich wirft. der folgende artikel fasst das sehr gut zusammen und zeigt sich ebenso wie ich sehr darüber verwundert, wie positiv schulz in den medien dargestellt wird, trotz populismus in reinform, keinerlei politischer inhalte und seiner vergangenheit:

                                https://www.bayernkurier.de/inland/23178-nichts-als-toenendes-erz/

                                dass er sich als mann des volkes gibt, ist auch ein absoluter witz, siehe: https://www.gmx.net/magazine/politik/wahlen/bundestagswahl/akte-martin-schulz-vorwuerfen-spd-star-32231900 (warum wird das nicht tagtäglich in den leitmedien thematisiert?)

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