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    Zitat von lass uns fliegen
    Der Lohn orientiert sich heute doch großteils nach der Ersetzbarkeit des Mitarbeiters. Die Pflegekraft kannst du rauskloppen und findest relativ flott ne neue. Weil auch die Anforderung für das Qualifikationspapier nicht so hoch sind. Der Preis wird wohl für die Verbraucher steigen. Ist doch das gleiche mit dem Outsourcing. Die Nachfrage nach einem Gut ist hoch, es steigt der Preis. Die Löhne für die Leute die das Zusammenschrauben werden sich trotzdem kaum verändern. Eben weil die Leute so einfach zu ersetzen sind.
    Warum haben wir dann einen großen Mangel an Pflegemitarbeitern? Wenn die Patientenquote kommt, was fast alle Parteien planen, dann wird das tendenziell noch gravierender. Wo bitte gibt es denn Pflegekräfte wie Sand am Meer? Die Krankenhäuser bieten doch sogar schon Geld, nur damit man überhaupt dort anfängt.

    Generell ist Pflege in Deutschland ein schwieriges Thema. Nicht mal als studierte Pflegekraft kommst du über 2k Netto, wenn du es über die Ausbildung machst, dann landest du erstmal unter 1.5k. Ich frag mich, wie man davon in Städten wie Hamburg, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Heidelberg, München etc leben soll.

    Der Pflegesektor ist massivst unterbezahlt. Selbst in Ö, wo der Durchschnittslohn in den verschiedenen Branchen niedriger ist, verdient man im Schnitt 300€ mehr Netto und hat dazu noch ein mitarbeitersparenderes Schichtsystem. Ich frage mich, wieso man hier nicht auf die 12h Schicht umstellt? Das würde mehrere positive Effekte geben, AN- und AG-seitig.

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      Zitat von Torro
      Verstehe nicht, wieso die Frage nach der Prüfung relevant sein soll. Man hat als Pfleger logischerweise mit Menschen zu tun, natürlich sind soziale Skills wichtig.
      Es geht um die Einstellungsvoraussetzungen. Es wurde zu Recht argumentiert, dass Löhne sich unter anderem danach bemessen wie leicht eine Stelle zu besetzen ist. Und die sicherlich wünschenswerten sozialen und charakterlichen Eigenschaften von Pflegern oder auch "Erfahrung" spielen für eine Einstellung erstmal keine Rolle. Allerdings spielen eben auch andere Faktoren in den Lohn hinein. Der Pflegekraftmangel spricht ja gerade dagegen, dass die Positionen ez zu besetzen sind.

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        Zitat von HARAMSTUFE ROT
        Zitat von lass uns fliegen
        Der Lohn orientiert sich heute doch großteils nach der Ersetzbarkeit des Mitarbeiters. Die Pflegekraft kannst du rauskloppen und findest relativ flott ne neue. Weil auch die Anforderung für das Qualifikationspapier nicht so hoch sind. Der Preis wird wohl für die Verbraucher steigen. Ist doch das gleiche mit dem Outsourcing. Die Nachfrage nach einem Gut ist hoch, es steigt der Preis. Die Löhne für die Leute die das Zusammenschrauben werden sich trotzdem kaum verändern. Eben weil die Leute so einfach zu ersetzen sind.
        Warum haben wir dann einen großen Mangel an Pflegemitarbeitern? Wenn die Patientenquote kommt, was fast alle Parteien planen, dann wird das tendenziell noch gravierender. Wo bitte gibt es denn Pflegekräfte wie Sand am Meer? Die Krankenhäuser bieten doch sogar schon Geld, nur damit man überhaupt dort anfängt.

        Generell ist Pflege in Deutschland ein schwieriges Thema. Nicht mal als studierte Pflegekraft kommst du über 2k Netto, wenn du es über die Ausbildung machst, dann landest du erstmal unter 1.5k. Ich frag mich, wie man davon in Städten wie Hamburg, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Heidelberg, München etc leben soll.

        Der Pflegesektor ist massivst unterbezahlt. Selbst in Ö, wo der Durchschnittslohn in den verschiedenen Branchen niedriger ist, verdient man im Schnitt 300€ mehr Netto und hat dazu noch ein mitarbeitersparenderes Schichtsystem. Ich frage mich, wieso man hier nicht auf die 12h Schicht umstellt? Das würde mehrere positive Effekte geben, AN- und AG-seitig.
        Kann man komplett so unterschreiben, dazu kommen die übertrieben schlechten Arbeitsbedingungen für den geringen Lohn. Zwei Freundinnen von mir haben nen duales Studium der Gesundheits- und Krankenpflege gemacht und arbeiten nun in Kliniken. Was die an Überstunden abreißen, die Schichtdienste usw. ist schon pervers. Zum Teil eben auch von Spät- auf Frühdienst, was eigentlich gar nicht zulässig ist, aber eben gängige Praxis.

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          Zitat von Hubschrauber
          Zitat von HARAMSTUFE ROT
          Zitat von lass uns fliegen
          Der Lohn orientiert sich heute doch großteils nach der Ersetzbarkeit des Mitarbeiters. Die Pflegekraft kannst du rauskloppen und findest relativ flott ne neue. Weil auch die Anforderung für das Qualifikationspapier nicht so hoch sind. Der Preis wird wohl für die Verbraucher steigen. Ist doch das gleiche mit dem Outsourcing. Die Nachfrage nach einem Gut ist hoch, es steigt der Preis. Die Löhne für die Leute die das Zusammenschrauben werden sich trotzdem kaum verändern. Eben weil die Leute so einfach zu ersetzen sind.
          Warum haben wir dann einen großen Mangel an Pflegemitarbeitern? Wenn die Patientenquote kommt, was fast alle Parteien planen, dann wird das tendenziell noch gravierender. Wo bitte gibt es denn Pflegekräfte wie Sand am Meer? Die Krankenhäuser bieten doch sogar schon Geld, nur damit man überhaupt dort anfängt.

          Generell ist Pflege in Deutschland ein schwieriges Thema. Nicht mal als studierte Pflegekraft kommst du über 2k Netto, wenn du es über die Ausbildung machst, dann landest du erstmal unter 1.5k. Ich frag mich, wie man davon in Städten wie Hamburg, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Heidelberg, München etc leben soll.

          Der Pflegesektor ist massivst unterbezahlt. Selbst in Ö, wo der Durchschnittslohn in den verschiedenen Branchen niedriger ist, verdient man im Schnitt 300€ mehr Netto und hat dazu noch ein mitarbeitersparenderes Schichtsystem. Ich frage mich, wieso man hier nicht auf die 12h Schicht umstellt? Das würde mehrere positive Effekte geben, AN- und AG-seitig.
          Also 1,5 netto reicht doch, wenn die das verdienen,verstehe ich das Problem nicht. Es reicht auch in Hamburg. Kam anfangs auch mit 900€ netto alleine zu recht.

          Woher kommt hier die madness einiger oder ist es nur typisch deutscher Neid?
          Kapitalismus als etwas negatives anzusehen.
          lol

          Ich bezahle 1.100€ für eine 1-Zimmer Bude. Wo bitte reicht das, wenn die Preise von Wohnraum sich meiner Wohnung immer weiter annähern, besonders weil die Vermieter es machen können, da Nachfrage das Angebot übersteigt?

          Troll woanders.

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            bei 1.100 euro für 1 zimmer wohnst du aber auch direkt am oxord circus in london. kein plan, wo das in münchen wäre.

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              Zitat von HARAMSTUFE ROT
              Ich bezahle 1.100€ für eine 1-Zimmer Bude.
              selber schuld? oO
              wieso sollte man so etwas bezahlen?

              Kommentar


                Zitat von lib
                Zitat von HARAMSTUFE ROT
                Ich bezahle 1.100€ für eine 1-Zimmer Bude.
                selber schuld? oO
                Könntest ja auch in Neuruppin wohnen!!!11111elf

                Kommentar


                  Zitat von definitiv nicht keira
                  bei 1.100 euro für 1 zimmer wohnst du aber auch direkt am oxord circus in london. kein plan, wo das in münchen wäre.
                  Haha, schön wäre es. Hab 1400 für zwei Zimmer gezahlt mit 1h pendelstrecke Nach London. Innerhalb der Stadtgrenzen kannst du das verdoppeln aufwärts. An der Stadt sieht man, was passiert, wenn die ganze Stadt von Spekulanten aufgekauft wird, die auf Renditejagd sind - die Mittelschicht pendelt jeden Tag 3h zur Arbeit.

                  Kommentar


                    Zitat von mehL
                    Zitat von lib
                    Zitat von HARAMSTUFE ROT
                    Ich bezahle 1.100€ für eine 1-Zimmer Bude.
                    selber schuld? oO
                    Könntest ja auch in Neuruppin wohnen!!!11111elf
                    wo?
                    für 1,1k im monat kannst auch nen haus bauen ...

                    Kommentar


                      Zitat von definitiv nicht keira
                      bei 1.100 euro für 1 zimmer wohnst du aber auch direkt am oxord circus in london. kein plan, wo das in münchen wäre.
                      Das ist sogar noch unter den €/m² Preisen für aktuell entstehende Wohnungen und durch meinen Vertrag von vor 5 Jahren (jedes 2. Jahr ein Anstieg um 25€/Monat) noch "ok" für einen Neubau mit 41m². Klar wohne ich noch halbwegs zentral, aber nun übersteigen halt Neubauten am Stadtrand schon meine Miete.

                      Die Altverträge werden höchstens mit Glück noch weitergegeben, "wenn man jmd kennt". Ansonsten hast du Preise von 800€ ohne Stellplatz für 60er Jahre "Neubauten", die zuletzt in den späten 80ern renoviert wurden.

                      Ihr habt alle Traumvorstellungen.


                      Zitat von lib
                      Zitat von mehL
                      Zitat von lib
                      Zitat von HARAMSTUFE ROT
                      Ich bezahle 1.100€ für eine 1-Zimmer Bude.
                      selber schuld? oO
                      Könntest ja auch in Neuruppin wohnen!!!11111elf
                      wo?
                      für 1,1k im monat kannst auch nen haus bauen ...
                      topkek. Damit könnte ich nicht mal 30km von der Stadt entfernt ein Grundstück finanzieren. Du hast keine Ahnung, schweig lieber.

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                        Die Bezahlung für Pflegekräfte ist bei dem Anforderungsprofil (psychisch wie fysisch anstregend, Schichtarbeit, Verantwortung, etc.) einfach ein schlechter Scherz. Das ist indiskutabel. Also blubber hier nicht rum, Hubi.
                        Andere Berufsgruppen können streiken, um für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Bei Pflegern wären die Kranken Opfer. Darum können sie es nicht tun. Heißt nicht, dass dann keine bessere Bezahlung verdienen.

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                          Zitat von noobhans
                          Zitat von definitiv nicht keira
                          bei 1.100 euro für 1 zimmer wohnst du aber auch direkt am oxord circus in london. kein plan, wo das in münchen wäre.
                          Haha, schön wäre es. Hab 1400 für zwei Zimmer gezahlt mit 1h pendelstrecke Nach London. Innerhalb der Stadtgrenzen kannst du das verdoppeln aufwärts. An der Stadt sieht man, was passiert, wenn die ganze Stadt von Spekulanten aufgekauft wird, die auf Renditejagd sind - die Mittelschicht pendelt jeden Tag 3h zur Arbeit.
                          ah was. hatte letztens mal auf dem immomarkt london gesehen. 20m2 für 1,1k nahe oxford circus. die sind dann entweder shady gewesen oder im entsprechenden zustand :D

                          noch schlimmer als gedacht also, hut ab

                          zurück zum thema: man kann nicht die mobilität derer schwächen, die schon kaum eine haben. selbst eine 300€ nettoerhöhung bedient nicht mehr die mietpreise in münchen/berlin/hamburg.

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                            Zitat von lib
                            Zitat von HARAMSTUFE ROT
                            Zitat von definitiv nicht keira
                            bei 1.100 euro für 1 zimmer wohnst du aber auch direkt am oxord circus in london. kein plan, wo das in münchen wäre.
                            Das ist sogar noch unter den €/m² Preisen für aktuell entstehende Wohnungen und durch meinen Vertrag von vor 5 Jahren (jedes 2. Jahr ein Anstieg um 25€/Monat) noch "ok" für einen Neubau mit 41m². Klar wohne ich noch halbwegs zentral, aber nun übersteigen halt Neubauten am Stadtrand schon meine Miete.

                            Die Altverträge werden höchstens mit Glück noch weitergegeben, "wenn man jmd kennt". Ansonsten hast du Preise von 800€ ohne Stellplatz für 60er Jahre "Neubauten", die zuletzt in den späten 80ern renoviert wurden.

                            Ihr habt alle Traumvorstellungen.


                            Zitat von lib
                            Zitat von mehL
                            Zitat von lib
                            Zitat von HARAMSTUFE ROT
                            Ich bezahle 1.100€ für eine 1-Zimmer Bude.
                            selber schuld? oO
                            Könntest ja auch in Neuruppin wohnen!!!11111elf
                            wo?
                            für 1,1k im monat kannst auch nen haus bauen ...
                            topkek. Damit könnte ich nicht mal 30km von der Stadt entfernt ein Grundstück finanzieren. Du hast keine Ahnung, schweig lieber.
                            du hast keine ahnung
                            Ich kenne mich mit den Bedingungen für Pfleger und den Miet-/Kaufpreisen in und um München sicher (ja ich bin mir sicher) besser aus als du.

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                              Zitat von lib
                              Spoiler: 
                              Zitat von HARAMSTUFE ROT
                              Zitat von definitiv nicht keira
                              bei 1.100 euro für 1 zimmer wohnst du aber auch direkt am oxord circus in london. kein plan, wo das in münchen wäre.
                              Das ist sogar noch unter den €/m² Preisen für aktuell entstehende Wohnungen und durch meinen Vertrag von vor 5 Jahren (jedes 2. Jahr ein Anstieg um 25€/Monat) noch "ok" für einen Neubau mit 41m². Klar wohne ich noch halbwegs zentral, aber nun übersteigen halt Neubauten am Stadtrand schon meine Miete.

                              Die Altverträge werden höchstens mit Glück noch weitergegeben, "wenn man jmd kennt". Ansonsten hast du Preise von 800€ ohne Stellplatz für 60er Jahre "Neubauten", die zuletzt in den späten 80ern renoviert wurden.

                              Ihr habt alle Traumvorstellungen.


                              Zitat von lib
                              Zitat von mehL
                              Zitat von lib
                              Zitat von HARAMSTUFE ROT
                              Ich bezahle 1.100€ für eine 1-Zimmer Bude.
                              selber schuld? oO
                              Könntest ja auch in Neuruppin wohnen!!!11111elf
                              wo?
                              für 1,1k im monat kannst auch nen haus bauen ...
                              topkek. Damit könnte ich nicht mal 30km von der Stadt entfernt ein Grundstück finanzieren. Du hast keine Ahnung, schweig lieber.


                              du hast keine ahnung
                              Dann führ es doch mal aus. Zeig doch mal, wie du mit 1500€ Netto in München alleine gut leben kannst. Machen wirs dir einfacher: Mir reicht Großraum München.

                              Ich wüsste nicht wie das funktionieren soll. Vom Bauem mal ganz zu schweigen. Einfamilienhaus mit Grundsstück wirst du im Großraum München nicht unter 800k+ bauen können. Eher signifikant mehr. Ansonsten das was shxr sagt.

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                                Zitat von highkickharald
                                Ich finde es amüsant zu lesen wenn Leute meinen, dass xxxx Euro für die und die Branche, in der sie nie gearbeitet haben, genug seien xD
                                Wenn Hubschrauber sagt, das reicht doch dann reicht es! Er kam in seiner Ausbildung ja schließlich auch mit 900€ zurecht. Was sollen die Schwachen bitte auch noch ne Familie gründen oder so, wären sie mal studieren gegangen dann müssten sie auch nicht fordern sich von den Starken der Gesellschaft tragen zu lassen.

                                In der Pflege sehe ich die Situation doppelt problematisch. Zum einen natürlich das Pflegepersonal welches bei harten Bedingungen nicht viel verdient und auf der anderen Seite die zu pflegenden Menschen. Wir sind so weit das die Menschen immer älter werden, nun muss aber gesichert werden dass diese auch in Würde altern können. Überarbeitetes Pflegepersonal welches kaum genug Zeit für den einzelnen Patienten hat trägt nicht dazu bei. Obwohl händeringend gesucht wird kommen nur wenige nach und die nachkommen überlegen es sich nach kurzer Zeit häufig anders und studieren lieber nochmal, etc. (nicht nur einmal mitbekommen) Aber bestimmt weil der die Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen, Belastung und Lohn so attraktiv sind. Aber dann vom "Leistungsprinzip" sprechen.
                                Wie können hier gerade Marktversagen beobachten und die Argumente einiger beschränken sich weiter auf "ich bin gegen staatliche Eingriffe (das soll der Markt schon machen)"

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