ist doch klar. die pflegekraft ist selber schuld so wenig zu verdienen. wäre die mal lieber studieren gegangen
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Wir haben dann denke ich eine fundamental andere Sicht auf Gerechtigkeit. Wer im Rahmen der Gesetze täglich 100.000€ und mehr "erwirtschaftet" tut dies im Rahmen der Gesetze, aber oft nicht gerecht.Zitat von BerguinGerecht superreich wird man, wenn man im Rahmen des Gesetzes ein hohes Vermögen anhäuft.Zitat von noobhansDen letzten Satz möchte ich mit einer Gegenfrage beantworten - wie wird man gerecht Superreich? Meiner Meinung nach wird man das nicht, daher sehe ich auch keine "Strafsteuer", sondern einen notwendigen Beitrag zur Gesellschaft, die diesen Reichtum ja auch in verschiedenen Formen beschert hat. Wie gesagt, wir reden hier nicht über 100k im Jahr Leute, ich Glaube, das vergessen viele.
Sollten sich nun dieser Rahmen z.B. durch Lohnerhöhungen von mittelständischen und unterständischen Angestellten ändern, verändert sich auch der gesetzliche Rahmen. Ich bin wirklich nicht dagegen, dass die Gutverdiener in Deutschland mehr zur Kasse gebeten werden aber durch eine neue Steuer, die ihr angehäuftes, bereits versteuertes Vermögen angreift, ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
Ich kann es auch nochmal gerne betonen: Die Reichen tragen unsere Gesellschaft. Nicht nur dadurch, dass sie einen Großteil der Steuern zahlen, mit dem unsere Politiker gerade ihre ganzen Wahlversprechen machen, sondern auch dadurch, dass Sie vielen Menschen in Deutschland überhaupt zu mehr Reichtum verhelfen, indem sie sichere Arbeitsplätze anbieten.
Es wird immer nach höherem Mindestlohn, besseren Tarifen und allgemein nach höheren Vergütungen verlangt. Diese soll man nun durchsetzen UND DAZU noch eine Vermögenssteuer in einer Legislaturperiode einführen? Ich gehöre ja selber tendenziell eher zu den Geringverdienern aber ich kann den Unmut der Reichen durchaus verstehen, bei der Mehrbelastung die durch die Wahlversprechen einiger Parteien auf sie zukommen sollen.
Was sich im Rahmen der Gesetze bewegt, ist nicht immer gerecht. Steuertricks in Steueroasen mögen legal sein, gerecht sind sie nicht. Ausbeutung von Mensch und Natur mögen ihm Rahmen der (lokalen) Gesetze legal sein, gerecht finde ich es sicher nicht.
Die Quandts kassieren durch Erben a.k.a. keine Eigenleistung 1 Milliarde Euro im Jahr nur an Dividenden und irgendwelche Fließbandarbeiter müssen sich in teilweise prekären verhältnissen fürs gleiche Unternehmen kaputt machen. Sorry, aber da hab ich wenig Mitleid wenn solche Menschen zur Kasse gebeten werden, zum Wohle aller.
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Habe schon Steuern gezahlt (mehrere Praktika und Aushilfsjobs neben dem Studium), verstehe den unnötigen Kommentar nicht hubschrauber oO.
Habe mir auch nicht das Recht rausgenommen, dass das mein Beitrag zu den Steuern einwandfrei war. Deswegen Danke an Berguin für die Aufklärung.
Zudem hat man als Student nunmal noch kein geregeltes Einkommen.
Ziemlich giftig hier.
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Ich glaube unsere Ansicht zum Thema Gerechtigkeit ist nicht so verschieden. Nur sollte sich der Staat doch viel lieber darauf konzentrieren diese ungerechten Gesetzeslücken zu schließen, anstatt die Reichen zu bestrafen, die sich ihr Geld ehrlich erwirtschaften und gut geführte Betriebe haben. Das ist eigentlich der einzige Dissens, den ich da zwischen uns sehe.Zitat von noobhansWir haben dann denke ich eine fundamental andere Sicht auf Gerechtigkeit. Wer im Rahmen der Gesetze täglich 100.000€ und mehr "erwirtschaftet" tut dies im Rahmen der Gesetze, aber oft nicht gerecht.Zitat von BerguinGerecht superreich wird man, wenn man im Rahmen des Gesetzes ein hohes Vermögen anhäuft.Zitat von noobhansDen letzten Satz möchte ich mit einer Gegenfrage beantworten - wie wird man gerecht Superreich? Meiner Meinung nach wird man das nicht, daher sehe ich auch keine "Strafsteuer", sondern einen notwendigen Beitrag zur Gesellschaft, die diesen Reichtum ja auch in verschiedenen Formen beschert hat. Wie gesagt, wir reden hier nicht über 100k im Jahr Leute, ich Glaube, das vergessen viele.
Sollten sich nun dieser Rahmen z.B. durch Lohnerhöhungen von mittelständischen und unterständischen Angestellten ändern, verändert sich auch der gesetzliche Rahmen. Ich bin wirklich nicht dagegen, dass die Gutverdiener in Deutschland mehr zur Kasse gebeten werden aber durch eine neue Steuer, die ihr angehäuftes, bereits versteuertes Vermögen angreift, ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
Ich kann es auch nochmal gerne betonen: Die Reichen tragen unsere Gesellschaft. Nicht nur dadurch, dass sie einen Großteil der Steuern zahlen, mit dem unsere Politiker gerade ihre ganzen Wahlversprechen machen, sondern auch dadurch, dass Sie vielen Menschen in Deutschland überhaupt zu mehr Reichtum verhelfen, indem sie sichere Arbeitsplätze anbieten.
Es wird immer nach höherem Mindestlohn, besseren Tarifen und allgemein nach höheren Vergütungen verlangt. Diese soll man nun durchsetzen UND DAZU noch eine Vermögenssteuer in einer Legislaturperiode einführen? Ich gehöre ja selber tendenziell eher zu den Geringverdienern aber ich kann den Unmut der Reichen durchaus verstehen, bei der Mehrbelastung die durch die Wahlversprechen einiger Parteien auf sie zukommen sollen.
Was sich im Rahmen der Gesetze bewegt, ist nicht immer gerecht. Steuertricks in Steueroasen mögen legal sein, gerecht sind sie nicht. Ausbeutung von Mensch und Natur mögen ihm Rahmen der (lokalen) Gesetze legal sein, gerecht finde ich es sicher nicht.
Die Quandts kassieren durch Erben a.k.a. keine Eigenleistung 1 Milliarde Euro im Jahr nur an Dividenden und irgendwelche Fließbandarbeiter müssen sich in teilweise prekären verhältnissen fürs gleiche Unternehmen kaputt machen. Sorry, aber da hab ich wenig Mitleid wenn solche Menschen zur Kasse gebeten werden, zum Wohle aller.
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Das was du beschreibst, ist der Weg rechtmäßig reich zu werden. Ob das nun auch gerecht ist, sei mal dahin gestellt. Ich würde das auf jeden Fall bestreiten. Gerade Superreiche werden immer auf irgendeine Form von Ausbeutung zurückgreifen. Daran ändert auch die Erkenntnis nichts, dass es durchaus eigene Arbeit sein kann, die für den Großteil des Werts der endgültigen Produkte verantwortlich ist. Ich möchte mich da auch gar nicht zum moralischen Richter aufschwingen. So funktioniert unsere Welt im Moment leider. Trotzdem sollte man diese Menschen dann doch auch verstärkt zur Kasse bitten, um aus ihrem Handeln folgende Ungerechtigkeiten wieder ausgleichen zu können.Zitat von BerguinGerecht superreich wird man, wenn man im Rahmen des Gesetzes ein hohes Vermögen anhäuft.Zitat von noobhansDen letzten Satz möchte ich mit einer Gegenfrage beantworten - wie wird man gerecht Superreich? Meiner Meinung nach wird man das nicht, daher sehe ich auch keine "Strafsteuer", sondern einen notwendigen Beitrag zur Gesellschaft, die diesen Reichtum ja auch in verschiedenen Formen beschert hat. Wie gesagt, wir reden hier nicht über 100k im Jahr Leute, ich Glaube, das vergessen viele.
Das seh' ich auch ganz anders. Eine wohlhabende Gesellschaft sollte kein Konstrukt sein, dass nur aufgrund der Generosität einiger sehr Wohlhabender existiert und funktioniert. Superreiche sind doch vermeintlich die größten Gewinner unseres aktuellen Systems. Sie sind also diejenigen, die am Meisten getragen werden und es besteht wirklich keine Grund, immer wieder den Unmut dieser armen Reichen zu verteidigen.Sollten sich nun dieser Rahmen z.B. durch Lohnerhöhungen von mittelständischen und unterständischen Angestellten ändern, verändert sich auch der gesetzliche Rahmen. Ich bin wirklich nicht dagegen, dass die Gutverdiener in Deutschland mehr zur Kasse gebeten werden aber durch eine neue Steuer, die ihr angehäuftes, bereits versteuertes Vermögen angreift, ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
Ich kann es auch nochmal gerne betonen: Die Reichen tragen unsere Gesellschaft. Nicht nur dadurch, dass sie einen Großteil der Steuern zahlen, mit dem unsere Politiker gerade ihre ganzen Wahlversprechen machen, sondern auch dadurch, dass Sie vielen Menschen in Deutschland überhaupt zu mehr Reichtum verhelfen, indem sie sichere Arbeitsplätze anbieten.
Es wird immer nach höherem Mindestlohn, besseren Tarifen und allgemein nach höheren Vergütungen verlangt. Diese soll man nun durchsetzen UND DAZU noch eine Vermögenssteuer in einer Legislaturperiode einführen? Ich gehöre ja selber tendenziell eher zu den Geringverdienern aber ich kann den Unmut der Reichen durchaus verstehen, bei der Mehrbelastung die durch die Wahlversprechen einiger Parteien auf sie zukommen sollen.
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Fast 50% Gesamtbesteuerung von Dividenden (es sind irgendwie 48,xx% oder so) sind noch nicht "gerecht" genug?Zitat von noobhans
Die Quandts kassieren durch Erben a.k.a. keine Eigenleistung 1 Milliarde Euro im Jahr nur an Dividenden und irgendwelche Fließbandarbeiter müssen sich in teilweise prekären verhältnissen fürs gleiche Unternehmen kaputt machen. Sorry, aber da hab ich wenig Mitleid wenn solche Menschen zur Kasse gebeten werden, zum Wohle aller.
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Ich glaube ich werde hier missverstanden. Ich bin nicht dagegen, dass die Reichen mehr Geld aus ihrem Portemonnaie leiern sollen, sondern ich bin prangere die Art und Weise an, die hier gerade diskutiert wird: Die Vermögenssteuer.
Ich finde es auch scheiße, dass die größten Konzerne Steuersparmodelle ausnutzen, Betriebszweige outsourcen und Menschen zu Hungerlöhnen arbeiten lassen, aber man sollte doch genau daran arbeiten und das verhindern anstatt ALLE Reichen über einen Kamm zu scheren und kollektiv zu bestrafen. Das ist das einzige was ich hier loswerden wollte.
Ja das sehen wir grund verschieden :D. Die Superreichen funktionieren auch ohne die BRD, andersrum sieht es doch eher ziemlich eng aus. Es ist natürlich erstrebenswert, die Kluft zwischen Arm und Reich zu schließen, allerdings finde ich auch, dass es Ausreißer nach oben und leider somit verbunden auch einige Ausreißer nach unten geben sollte, ansonsten geht die Motivation verloren etwas zu erreichen und das führt wiederum zu ganz anderen Problemen, aber das ist ein anderes Thema.Das seh' ich auch ganz anders. Eine wohlhabende Gesellschaft sollte kein Konstrukt sein, dass nur aufgrund der Generosität einiger sehr Wohlhabender existiert und funktioniert. Superreiche sind doch vermeintlich die größten Gewinner unseres aktuellen Systems. Sie sind also diejenigen, die am Meisten getragen werden und es besteht wirklich keine Grund, immer wieder den Unmut dieser armen Reichen zu verteidigen.
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Wieso verbreitest du eigentlich solche Unwahrheiten?Zitat von BerguinGerecht superreich wird man, wenn man im Rahmen des Gesetzes ein hohes Vermögen anhäuft.Zitat von noobhansDen letzten Satz möchte ich mit einer Gegenfrage beantworten - wie wird man gerecht Superreich? Meiner Meinung nach wird man das nicht, daher sehe ich auch keine "Strafsteuer", sondern einen notwendigen Beitrag zur Gesellschaft, die diesen Reichtum ja auch in verschiedenen Formen beschert hat. Wie gesagt, wir reden hier nicht über 100k im Jahr Leute, ich Glaube, das vergessen viele.
Sollten sich nun dieser Rahmen z.B. durch Lohnerhöhungen von mittelständischen und unterständischen Angestellten ändern, verändert sich auch der gesetzliche Rahmen. Ich bin wirklich nicht dagegen, dass die Gutverdiener in Deutschland mehr zur Kasse gebeten werden aber durch eine neue Steuer, die ihr angehäuftes, bereits versteuertes Vermögen angreift, ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
Ich kann es auch nochmal gerne betonen: Die Reichen tragen unsere Gesellschaft. Nicht nur dadurch, dass sie einen Großteil der Steuern zahlen, mit dem unsere Politiker gerade ihre ganzen Wahlversprechen machen, sondern auch dadurch, dass Sie vielen Menschen in Deutschland überhaupt zu mehr Reichtum verhelfen, indem sie sichere Arbeitsplätze anbieten.
Es wird immer nach höherem Mindestlohn, besseren Tarifen und allgemein nach höheren Vergütungen verlangt. Diese soll man nun durchsetzen UND DAZU noch eine Vermögenssteuer in einer Legislaturperiode einführen? Ich gehöre ja selber tendenziell eher zu den Geringverdienern aber ich kann den Unmut der Reichen durchaus verstehen, bei der Mehrbelastung die durch die Wahlversprechen einiger Parteien auf sie zukommen sollen.
Die Reichen tragen nicht unsere Gesellschaft. Woher hast du den Blödsinn? Ich würde behaupten, dass BMW genau so erfolgreich und vielleicht erfolgreicher ohne Frau Klatten wäre. Sowei ich weiß steht sie nicht beim Mittelschichts-Ingenieur in der F&E Abteilung und hilft denen beim Motorbau. Was kein Plädoyer für Staatsbetriebe sein soll.
Eher die Mittelschicht und die gelackmeierten dieser Mittelschicht, die ungerechterweise sofort in den Höchststeuersatz rutschen, tragen unsere Gesellschaft. Der zu früh eintretende Spitzensteuersatz und die kalte Progression sind nämlich das eigentliche Problem.
Außerdem, wie kommst du darauf, dass durch die Arbeitsplätze die die "Reichen" stellen, die Arbeitnehmer Reichtum anhäufen können? So ein Schwachsinn. In Deutschland wird es immer schwieriger mit normalem bis gutem Einkommen Vermögen aufzubauen. Das liegt beispielsweise daran, dass es schon für eine gute Mittelschicht Familie immer schwieriger wird, sich ein Haus in einer westdeutschen Stadt zu leisten. Wo willst du da bitte Reichtum anhäufen? Nicht umsonst ist in Deutschland die Wohneigentumsquote sehr niedrig.
Für die Diskussion, sollten wir auch einmal "Reich" definieren. Reich bedeutet für mich nicht, wenn ich 100.000€ im Jahr als 4 köpfige Familie in einer Großstadt zur Verfügung habe. Diese Familie sollte eher noch entlastet werden, da diese Familie ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft ist.
Stell ich mir aber nun Frau Klatten (Extrembeispiel und ich kanns selbst nicht mehr hören) vor, die ohne Eigenleistung ein Unternehmen erbt und dafür seit Jahren MILLIARDEN an Dividenden einsackt, habe ich null Probleme ihr ein paar Prozent mehr für das Gemeinwohl abzuzwacken. Ich denke sie wird ihren Lebensstil mit ein paar Millionen im Jahr nicht erheblich einschränken müssen.
Wenn dann noch die zusätzliche Gelder mit Hilfe einer "Vermögenssteuer", "Reichensteuer" in vernünftige Investitionen (Schulsystem, Infrastruktur) gesteckt werden, hat glaube ich keiner was dagegen. Selbst Frau Klatten nicht, denn sie ergo BMW profitiert davon in erheblichem Maße.
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Kannst mich gerne wiederlegen aber ich habe noch im Kopf, dass die obersten 5% der Gesellschaft ca 40-50% der gesamten Einkommensteuereinnahmen tragen.
Du feuert auch wirklich vergebens. Ich habe in keinem Wort meiner ganzen Absätze behauptet, dass die Mittelschicht mehr belastet und die Reichen entlastet werden sollen. Ich stelle mich die ganze Zeit AUSSCHLIEßLICH gegen das Modell der Vermögensteuer, und betone mehrmals, dass man lieber an anderen Kanten feilen sollte, z.B. Mindestlohn, Tarife, etc.
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wie kommste auf die zahl?Zitat von MaxGoodFast 50% Gesamtbesteuerung von Dividenden (es sind irgendwie 48,xx% oder so) sind noch nicht "gerecht" genug?Zitat von noobhans
Die Quandts kassieren durch Erben a.k.a. keine Eigenleistung 1 Milliarde Euro im Jahr nur an Dividenden und irgendwelche Fließbandarbeiter müssen sich in teilweise prekären verhältnissen fürs gleiche Unternehmen kaputt machen. Sorry, aber da hab ich wenig Mitleid wenn solche Menschen zur Kasse gebeten werden, zum Wohle aller.
Spoiler:?_?
Spoiler:geh mal ~20% runter...
Spoiler:das ist ja einer der wege, wie die "starken schultern" in den letzten jahrzehnten entlastet wurden.
sobald du soviel geld "verdienst", was durch eigene arbeit ja quasi unmöglich ist, sondern nur durch dividenden geht, sinkt der persönliche steuersatz ziemlich schnell wieder richtung ~28%.
jedenfalls in der theorie. in der praxis liegen solche beteiligungen ja gerne bei stiftungen oder auf irgendwelchen inseln. wer weiß, was der deutsche staat am ende davon sieht.
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Hab ich behauptet, dass du das gesagt hast? Vielleicht mal auf mehreren Ebenen denken. Wenn du aber behauptest, das die Reichen (Reich nicht im Sinne von Steuereinkommensreich weil ich 65k verdiene), die Gesellschaft tragen, ist das schlicht weg falsch. Deshalb habe ich deutlich gemacht, dass die Mittelschicht die Gesellschaft trägt.Zitat von BerguinKannst mich gerne wiederlegen aber ich habe noch im Kopf, dass die obersten 5% der Gesellschaft ca 40-50% der gesamten Einkommensteuereinnahmen tragen.
Du feuert auch wirklich vergebens. Ich habe in keinem Wort meiner ganzen Absätze behauptet, dass die Mittelschicht mehr belastet und die Reichen entlastet werden sollen. Ich stelle mich die ganze Zeit AUSSCHLIEßLICH gegen das Modell der Vermögensteuer, und betone mehrmals, dass man lieber an anderen Kanten feilen sollte, z.B. Mindestlohn, Tarife, etc.
Zitat: "Ich kann es auch nochmal gerne betonen: Die Reichen tragen unsere Gesellschaft."
Laut IW Köln (https://www.iwkoeln.de/studien/iw-trends/beitrag/martin-beznoska-tobias-hentze-die-verteilung-der-steuerlast-in-deutschland-333303):
"Die oberen 30 Prozent der Einkommensverteilung bestreiten etwa 80 Prozent der Einkommensteuereinnahmen und 42 Prozent der Mehrwertsteuereinnahmen. Dies macht etwa zwei Drittel der gezahlten Steuern aus. Dabei erwirtschaftet diese Gruppe etwa 55 Prozent der gesamten Haushaltseinkommen."
Problem ist dabei nur, dass man in Deutschland mit einem Bruttojahreseinkommen von 65.000€ als Single ohne Kind schon zum Spitzenverdiener und Spitzensteuersatzbezahler gehört, d.h. das viele der 30 Prozent in meinem Sinne nicht Reich sind, sondern vom aktuellen Steuergesetz "verarscht" werden. Und hier sind nicht einmal die indirekten Steuern drin.
IW Köln (gleiches PDF): "Der sogenannte Spitzensteuersatz wird bei einem Single ohne Kinder im Regelfall bei einem Jahresbruttogehalt von etwa 65.000 Euro fällig. Eine Familie mit zwei Kindern im Alleinverdienermodell zahlt den Spitzensteuersatz bei einem Jahresgehalt von rund 135.000 Euro, sofern die Kinderfreibeträge in Anspruch genommen werden."
Außerdem hast du behauptet, dass man als Arbeitnehmer aufgrund der Bereitstellung von Arbeitsplätzen durch Reiche, Vermögen anhäufen kann. Das ist auch falsch. Kenne jetzt keinen Durchschnittsverdiener der sich das Penthouse in der Münchner Innenstadt gönnt ([email protected] Christian Lindner bei Hart aber Fair vor paar Wochen).
Zitat: "[...] sondern auch dadurch, dass Sie vielen Menschen in Deutschland überhaupt zu mehr Reichtum verhelfen, indem sie sichere Arbeitsplätze anbieten."
Kannst du vielleicht auch mal definieren, was für dich Reich heißt? Sonst macht die Diskussion wenig Sinn.
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Normalerweise belegt man seine Aussagen, nicht umgekehrt.Zitat von BerguinKannst mich gerne wiederlegen aber ich habe noch im Kopf, dass die obersten 5% der Gesellschaft ca 40-50% der gesamten Einkommensteuereinnahmen tragen.
Es ging ja ursprünglich um eine Vermögenssteuer. Reich in dem Sinne wäre also 2 mio oder mehr Vermögen bzw. in Sinne der Grünen "Superreiche", was für mich noch deutlich mehr ist als 2 mio. Da kommt keiner mit 65k im Jahr hin.
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Mit mehr Reichtum meinte ich, dass Sie überhaupt dazu beitragen, dass die Leute Geld verdienen. Das war vielleicht ein bisschen unglücklich formuliert.Zitat von hopplaHab ich behauptet, dass du das gesagt hast? Vielleicht mal auf mehreren Ebenen denken. Wenn du aber behauptest, das die Reichen (Reich nicht im Sinne von Steuereinkommensreich weil ich 65k verdiene), die Gesellschaft tragen, ist das schlicht weg falsch. Deshalb habe ich deutlich gemacht, dass die Mittelschicht die Gesellschaft trägt.Zitat von BerguinKannst mich gerne wiederlegen aber ich habe noch im Kopf, dass die obersten 5% der Gesellschaft ca 40-50% der gesamten Einkommensteuereinnahmen tragen.
Du feuert auch wirklich vergebens. Ich habe in keinem Wort meiner ganzen Absätze behauptet, dass die Mittelschicht mehr belastet und die Reichen entlastet werden sollen. Ich stelle mich die ganze Zeit AUSSCHLIEßLICH gegen das Modell der Vermögensteuer, und betone mehrmals, dass man lieber an anderen Kanten feilen sollte, z.B. Mindestlohn, Tarife, etc.
Zitat: "Ich kann es auch nochmal gerne betonen: Die Reichen tragen unsere Gesellschaft."
Laut IW Köln (https://www.iwkoeln.de/studien/iw-trends/beitrag/martin-beznoska-tobias-hentze-die-verteilung-der-steuerlast-in-deutschland-333303):
"Die oberen 30 Prozent der Einkommensverteilung bestreiten etwa 80 Prozent der Einkommensteuereinnahmen und 42 Prozent der Mehrwertsteuereinnahmen. Dies macht etwa zwei Drittel der gezahlten Steuern aus. Dabei erwirtschaftet diese Gruppe etwa 55 Prozent der gesamten Haushaltseinkommen."
Problem ist dabei nur, dass man in Deutschland mit einem Bruttojahreseinkommen von 65.000€ als Single ohne Kind schon zum Spitzenverdiener und Spitzensteuersatzbezahler gehört, d.h. das viele der 30 Prozent in meinem Sinne nicht Reich sind, sondern vom aktuellen Steuergesetz "verarscht" werden. Und hier sind nicht einmal die indirekten Steuern drin.
Außerdem hast du behauptet, dass man als Arbeitnehmer aufgrund der Bereitstellung von Arbeitsplätzen durch Reiche, Vermögen anhäufen kann. Das ist auch falsch. Kenne jetzt keinen Durchschnittsverdiener der sich das Penthouse in der Münchner Innenstadt gönnt ([email protected] Christian Lindner bei Hart aber Fair vor paar Wochen).
Zitat: "[...] sondern auch dadurch, dass Sie vielen Menschen in Deutschland überhaupt zu mehr Reichtum verhelfen, indem sie sichere Arbeitsplätze anbieten."
Ich finde auch gar nicht, dass wir so verschiedene Auffassungen über die Gesellschaftsstruktur in Deutschland haben aber da du ja offensichtlich sehr daran interessiert bist meine Aussagen zu diffamieren ohne überhaupt auf die Kernpunkte einzugehen nehme ich noch gerne einmal ausführlich zu deiner Antwort Stellung:
Das der Vorstand bei BMW nicht beim Motorbau hilft ist mir genauso klar, wie dir klar sein wird, dass AG's nur so lange funktionieren, wie die Gesellschafter ihr Geld in dem Laden halten. Das die großen Aktionäre am Ende wohl ein Stück zu viel vom Kuchen abbekommen bestreite ich mit keiner Faser meines Körpers. Trotzdem würde es ohne die großen Aktionäre die großen Aktiengesellschaften an sich auch nicht geben. Ich hatte in meiner Aussage aber auch ehrlich gesagt viel mehr die "einfachen" Millionäre mit 50-500 Mitarbeiter im Kopf, wovon es in Deutschland zu genüge gibt. Diese steuern durch ihre eigenen Abgaben und durch die Mitarbeiterplätze erheblich zum Wohlstand von Deutschland bei, da wirst du mir wohl nicht wiedersprechen.Die Reichen tragen nicht unsere Gesellschaft. Woher hast du den Blödsinn? Ich würde behaupten, dass BMW genau so erfolgreich und vielleicht erfolgreicher ohne Frau Klatten wäre. Sowei ich weiß steht sie nicht beim Mittelschichts-Ingenieur in der F&E Abteilung und hilft denen beim Motorbau. Was kein Plädoyer für Staatsbetriebe sein soll.
Gehe auf jeden Fall mit dir konform, dass die Mittelschicht zu stark belastet wird und auch einen großen Teil des Steueraufkommens trägt, keine Frage. Auch rein gesellschaftlich ist die Mittelschicht meiner Meinung nach am wichtigsten, da haben wir also gar kein Konfliktpotential.Eher die Mittelschicht und die gelackmeierten dieser Mittelschicht, die ungerechterweise sofort in den Höchststeuersatz rutschen, tragen unsere Gesellschaft. Der zu früh eintretende Spitzensteuersatz und die kalte Progression sind nämlich das eigentliche Problem.
Wie bereits gesagt, ein wenig unglücklich formuliert. Das im Moment Eigentum so teuer ist liegt aber auch zum großen Teil an der Zinspolitik und da hat Deutschland nur bedingt Einfluss drauf.Außerdem, wie kommst du darauf, dass durch die Arbeitsplätze die die "Reichen" stellen, die Arbeitnehmer Reichtum anhäufen können? So ein Schwachsinn. In Deutschland wird es immer schwieriger mit normalem bis gutem Einkommen Vermögen aufzubauen. Das liegt beispielsweise daran, dass es schon für eine gute Mittelschicht Familie immer schwieriger wird, sich ein Haus in einer westdeutschen Stadt zu leisten. Wo willst du da bitte Reichtum anhäufen? Nicht umsonst ist in Deutschland die Wohneigentumsquote sehr niedrig.
Da sollte man meiner Meinung nach eher an der Dividendenbesteuerung arbeiten. Ich bin da auch bei dir, dass die sich für zu wenig bis garkeine Arbeit zu viel Geld in die Tasche steckt. Einen Lösungsvorschlag hab ich da auf die schnelle jetzt auch nicht. Ich bin aber auch kein Politiker ;)Stell ich mir aber nun Frau Klatten (Extrembeispiel und ich kanns selbst nicht mehr hören) vor, die ohne Eigenleistung ein Unternehmen erbt und dafür seit Jahren MILLIARDEN an Dividenden einsackt, habe ich null Probleme ihr ein paar Prozent mehr für das Gemeinwohl abzuzwacken. Ich denke sie wird ihren Lebensstil mit ein paar Millionen im Jahr nicht erheblich einschränken müssen.
Da wird niemand was gegen haben. Aber warum macht man nicht zum Beispiel Spenden steuerlich attraktiver? Warum werden normale Spenden steuerlich schlechter behandelt als politische Spenden? Es gibt viele Lösungsansätze und ich spreche mich nur gegen die Vermögensteuer aus.Wenn dann noch die zusätzliche Gelder mit Hilfe einer "Vermögenssteuer", "Reichensteuer" in vernünftige Investitionen (Schulsystem, Infrastruktur) gesteckt werden, hat glaube ich keiner was dagegen. Selbst Frau Klatten nicht, denn sie ergo BMW profitiert davon in erheblichem Maße.
Habe jetzt eine alte Zahl die ich im Kopf hatte aus der Hüfte geschossen und die Quelle nicht mehr gefunden. Sue me.Zitat von D.WayNormalerweise belegt man seine Aussagen, nicht umgekehrt.Zitat von BerguinKannst mich gerne wiederlegen aber ich habe noch im Kopf, dass die obersten 5% der Gesellschaft ca 40-50% der gesamten Einkommensteuereinnahmen tragen.
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