Zitat von Hubschrauber
Das Argument ist, dass du in der Lage sein musst, deinen Lebensunterhalt auf Höhe der Grundsicherung von einer 40 Stundenwoche zu bestreiten. Alle andere wäre Lohnsklaverei.
Und von wegen höhere Arbeitslosenzahlen. Die Subvention die Dumpinglöhne erfordern würden, würden einfach nur dafür sorgen, dass die Arbeitslosenstatistik anders aussieht. Geld kostet es genauso. Preise müssen sich in unserem momentanen Wirtschaftssystem daran orientieren, dass sie selbst die Kosten tragen und Profit erwirtschaften und das ohne Subvention.
Und das Argument was dann noch kommt "so lernen Hartzer wieder arbeiten", halte ich für grundlegend menschenverachtend.
@Alex,
was deine Quellen betrifft, so war mein Punkt, dass die Statistiken dort relativ tendenziös gewertet werden. Gerade mit Blick auf den Sozialwohnungsbau. Wenn du dir die Beispiele SaoPaulo, Mexico City oder Prätoria mal gibst, wo es solche Programme nicht gibt, dann siehst du wohin es führt.. Thema Ghettobildung, Thema Immobilienblasenbildung etc. Sowas taucht in den Analysen grade vom Manhatten und vom Harvard Institute eben nicht auf. In anderern Worten, es gibt zwei Seiten der Münze.
Versteh mich nicht falsch, ich bin generell gegen Subvention mit der Gießkanne. Aber ein Gegensteuern ist nötig. Eine Selbstkontrolle oder Selbstbereinigung des Marktes funktioniert an der Stelle nur noch bedingt.
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