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Die Entwertung der Ehe und Verendung der Kinder, falls Homosexuelle gleichberechtigt sind.

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    Zitat von Rasta
    Stand nicht in der Bibel, die ich jetzt mal als Grundlage für das Christentum annehm, dass Homosexualität "...ein Gräuel..." ist.
    Das Liberalste, was ich bis jetzt so seh, ist, dass es stillschweigend toleriert/ignoriert wird. Soweit so ok, damit könnte man leben. Bei Evanglikalen geht das dann in Abstufungen auch bis zum Extrem "Bootcamp zum Umerziehen und Heilen".
    Wobei es ja wirklich so ist, dass es für die katholen "ein Gräuel" ist und wie du sagtest bei den Evangelen es in vielen Abstufungen gibt. Wobei es mittlerweile sogar evangelische Pfarrer gibt, die schwule Partner verheiraten.

    Deswegen muss man bei der Diskussion wirklich auch zwischen Katholen, Evangelen und freien Kirchen unterscheiden.

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      Zitat von Cooki
      Zitat von Rasta
      Stand nicht in der Bibel, die ich jetzt mal als Grundlage für das Christentum annehm, dass Homosexualität "...ein Gräuel..." ist.
      Das Liberalste, was ich bis jetzt so seh, ist, dass es stillschweigend toleriert/ignoriert wird. Soweit so ok, damit könnte man leben. Bei Evanglikalen geht das dann in Abstufungen auch bis zum Extrem "Bootcamp zum Umerziehen und Heilen".
      Wobei es ja wirklich so ist, dass es für die katholen "ein Gräuel" ist und wie du sagtest bei den Evangelen es in vielen Abstufungen gibt. Wobei es mittlerweile sogar evangelische Pfarrer gibt, die schwule Partner verheiraten.

      Deswegen muss man bei der Diskussion wirklich auch zwischen Katholen, Evangelen und freien Kirchen unterscheiden.
      Kann man sich drauf einigen. Bleibt aber festzuhalten, dass Religösität in einem Teil der Fälle also doch einen Ausschlag gibt. Auch erzkonservative Erziehung, etc ist ein Faktor.
      Allerdings leben wir in einer relativ liberal bis libertären Gesellschaft, in der sich Erzkonservatismus eigentlich zurückbildet (Daher auch der Gedanke, dass Homophobie langfristig ausstirbt). Die Gesellschaft definiert sich in erster Linie als Menschen und Sammlung von Individuen, weniger als in Schubladen zu kategorisieren (Österreicher, Arbeiter, Schützenvereinsmitglied, hetero... was auch immer).
      Was mir dabei Sorgen macht, dass es in ganz Europa dazu eine Gegenströmung gibt, die dann Blüten wie in Polen, Holland, der Slovakei und der AfD in Deutschland bildet.

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        Zitat von Rasta
        Stand nicht in der Bibel, die ich jetzt mal als Grundlage für das Christentum annehm, dass Homosexualität "...ein Gräuel..." ist.
        Das Liberalste, was ich bis jetzt so seh, ist, dass es stillschweigend toleriert/ignoriert wird. Soweit so ok, damit könnte man leben. Bei Evanglikalen geht das dann in Abstufungen auch bis zum Extrem "Bootcamp zum Umerziehen und Heilen".
        https://de.wikipedia.org/wiki/Bibeltexte_zur_Homosexualit%C3%A4t

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          Es gibt in der Bibel auch Stellen die einem empfehlen, seine Frau zu zerstückeln, wenn sie vergewaltigt wird und die Einzelteile via Post durchs Land zu schicken... (Ri 19)

          Doch egal ob man nun Theologie studiert oder einfach nur ein "Gläubiger" ist, das spricht einem nicht die Fähigkeit ab, sein Vernunft zu benutzen und die Erkenntnisse der Aufklärung in seinen Lebensentwurf zu integrieren.
          In der Diskussion werden erzkonservative Bibelfundamentalisten mit liberalen, aufgeklärten Christen in einen Topf geschmissen und das ist frustrierend, weil gerade letztere Tag für Tag aus christlicher Überzeugung für die Gleichheit aller Menschen kämpfen. Und dann zu hören zu bekommen, die "Gläubigen" verhindern die Homo-Ehe ist einfach demotivierend.

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            Doch egal ob man nun Theologie studiert oder einfach nur ein "Gläubiger" ist, das spricht einem nicht die Fähigkeit ab, sein Vernunft zu benutzen und die Erkenntnisse der Aufklärung in seinen Lebensentwurf zu integrieren.
            Die Aufklärung bietet keine spirituellen Erkenntnisse. Deswegen gibt es und gab es so viele Menschen, die nicht Kant zur neuen Religion gemacht haben. Man muss sich ja deswegen nicht von seinem Glauben abwenden. Letztendlich weiß man auch wissenschaftlich zu wenig über Homosexualität um mit der Aufklärung zu argumentieren, die hat man erst, wenn man etwas ziemlich vollständig erfasst hat. Keiner weiß wo es genau herkommt.


            In der Diskussion werden erzkonservative Bibelfundamentalisten mit liberalen, aufgeklärten Christen in einen Topf geschmissen und das ist frustrierend, weil gerade letztere Tag für Tag aus christlicher Überzeugung für die Gleichheit aller Menschen kämpfen. Und dann zu hören zu bekommen, die "Gläubigen" verhindern die Homo-Ehe ist einfach demotivierend.
            Über was für eine Aufklärung reden wir hier? die theologische? die gesellschaftliche? die wissenschaftliche?

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