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Die Entwertung der Ehe und Verendung der Kinder, falls Homosexuelle gleichberechtigt sind.

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    #16
    Zitat von s1lv
    Für mich ist die Ehe ein Konstrukt, was, wie viele andere Dinge auch, dem gesellschaftlichen Wandel unterliegt. Früher wurde viel früher geheiratet, sich weniger geschieden und sobald verheiratet war die Frau definitiv zuhause gebunden. Mann war Versorger, Frau Hausfrau und Kindererzieherin.
    #

    Früher war es üblich, seine Frauen zu schlagen (der Mann hatte keine Konsequenzen zu fürchten). Durch den Wandel der Gesellschaft (nicht Ehe!) haben Frauen Gleichberechtigung etc. bekommen.

    Dadurch hat sich die Ehe mitgewandelt (mitwandeln müssen) - genauso ist/sollte es bei Homosexueller Ehe auch sein. Die Gesellschaft entwickelt sich in eine bestimmte Richtung (Anerkennung von Homosexualität), demnach sollte sich die Ehe auch in diese Richtung entwickeln.

    Und das Argument der Tradition etc. greift da meiner Meinung nach eben nicht, siehe oben genanntes Beispiel.

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      #17
      Gleichstellung z.B. in Bezug auf Steuern? Klar. Kirchliche Ehe? Nein.
      Habe mit Kirche wenig/nichts zu tun, sollte allerdings einleuchten, dass man schlecht etwas fordern kann wenn der Hauptgrund (Liebe zu einem gleichgeschlechtlichen Partner) nicht von "dem Glauben", akzeptiert wird. Wenn man gläubig ist, dann glaubt man entweder an das ganze drumrum (und hat dann auch die Konsequenzen zu tragen) oder nur an Teile. Bei dieser Rosinenpickerei braucht es dann aber sicherlich kein offizielles Absegnen durch Stellen die man sonst ablehnt.

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        #18
        hat dir noch keiner zu deinem comming out gratuliert? gratz du *bitte, ich will grün bleiben*

        ich bin ja eher dafür, dass homosexuelle kinder bekommen sollen dürfen, anstatt welche zu adoptieren, die können se dann auch ihr eigen nennen. oder geht das nicht?

        ich für meinen part finde es nur unschön, wenn soetwas von der natur aus "unnormales" (weil homosexuelle paare können nunmal keine kinder bekommen und sich weiterpflanzen) als das normalste der welt angesehen wird und noch jeder dafür beglückwünscht wird schwul/lesbisch zu sein und sich geout hat. Homoehe von mir aus gerne mit den steuerlichen vorteil, bei der adption bin ich ehe dagegen. Und was ich wirklich schlimm finde ist die verherrlichung von homusexualität. ich alter homophob!

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          #19
          Zitat von QTPie
          Die Ehe hat aber einen Religiösen Ursprung. Und in dieser oder diesen Religion/en ist Homosexualität eben nicht gerne gesehen. Kann also nachvollziehen, warum viele gegen die Homo-Ehe sind.

          Zitat von Greed
          Gleichstellung z.B. in Bezug auf Steuern? Klar. Kirchliche Ehe? Nein.
          Habe mit Kirche wenig/nichts zu tun, sollte allerdings einleuchten, dass man schlecht etwas fordern kann wenn der Hauptgrund (Liebe zu einem gleichgeschlechtlichen Partner) nicht von "dem Glauben", akzeptiert wird. Wenn man gläubig ist, dann glaubt man entweder an das ganze drumrum (und hat dann auch die Konsequenzen zu tragen) oder nur an Teile. Bei dieser Rosinenpickerei braucht es dann aber sicherlich kein offizielles Absegnen durch Stellen die man sonst ablehnt.
          #Dieses
          Einbinden klappt nicht :S

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            #20
            Gehe prinzipiell mit S1lv konform. Zwei Gesichtspunkte dazu:

            Zum einen gibts die kirchliche Heirat. Es ist meiner Meinung nach ok, wenn eine Glaubensgemeinschaft die Homoehe ablehnt. Fällt unter sowas wie Hausrecht oder wie auch immer. Der religiöse Konflikt in dem sich gläubige Homos dann befinden ist Privatsache. Wie die religiöse Ehe auszusehen hat ist Definitionssache der Glaubensgemeinschaft und hat gesamtgesellschaftlich wie auch rechtlich keine Verbindlichkeit. Soll halt jeder halten wie er es will, Zeitgeist hin, Zeitgeist her.

            Zum andern geht es aber um ein Zivilrechtliches Konstrukt. Danach ist eine Ehe eine Verantwortungsgemeinschaft. Es geht um Erbrecht, Umgangsrechte, Vormundschafts- und Unterhaltsrechte, Steuerrechte etc. Und hier die Rechte einzuschränken nach Geschlecht ist Käse, rechtlich gesehen eigentlich nicht haltbar (siehe rechtliche Gleichbehandlung).

            Dass diese beiden Arten der Ehe voneinander zu trennen sind, sollte auch klar sein. Religiöse Grundsätze haben in unserer Gesellschaft keine Relevanz, mal davon abgesehen, dass wir einige ethische Grundsätze daraus hergeleitet haben.
            Ich glaube, dass sich wie S1lv sagt, das Problem früher oder später selbst löst, indem die konservative Generation einfach nach und nach ausstirbt.

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              #21
              Zitat von Greed
              Gleichstellung z.B. in Bezug auf Steuern? Klar. Kirchliche Ehe? Nein.
              Habe mit Kirche wenig/nichts zu tun, sollte allerdings einleuchten, dass man schlecht etwas fordern kann wenn der Hauptgrund (Liebe zu einem gleichgeschlechtlichen Partner) nicht von "dem Glauben", akzeptiert wird. Wenn man gläubig ist, dann glaubt man entweder an das ganze drumrum (und hat dann auch die Konsequenzen zu tragen) oder nur an Teile. Bei dieser Rosinenpickerei braucht es dann aber sicherlich kein offizielles Absegnen durch Stellen die man sonst ablehnt.


              Wobei die Frage ist, ob wie die Position der Kirche denn überhaupt ist. Franziskus scheint da doch recht fortschrittlich.

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                #22
                Zitat von deso
                hat dir noch keiner zu deinem comming out gratuliert? gratz du *bitte, ich will grün bleiben*

                ich bin ja eher dafür, dass homosexuelle kinder bekommen sollen dürfen, anstatt welche zu adoptieren, die können se dann auch ihr eigen nennen. oder geht das nicht?

                ich für meinen part finde es nur unschön, wenn soetwas von der natur aus "unnormales" (weil homosexuelle paare können nunmal keine kinder bekommen und sich weiterpflanzen) als das normalste der welt angesehen wird und noch jeder dafür beglückwünscht wird schwul/lesbisch zu sein und sich geout hat. Homoehe von mir aus gerne mit den steuerlichen vorteil, bei der adption bin ich ehe dagegen. Und was ich wirklich schlimm finde ist die verherrlichung von homusexualität. ich alter homophob!
                Mich würde bei diesen Themen interessieren was "Verherrlichung" bedeuten soll.
                Und ist es nicht normal, dass Leute beglückwünscht werden wenn sie etwas tun, dass Mut erfordert?

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                  #23
                  Zitat von deso
                  ich für meinen part finde es nur unschön, wenn soetwas von der natur aus "unnormales" (weil homosexuelle paare können nunmal keine kinder bekommen und sich weiterpflanzen) als das normalste der welt angesehen wird und noch jeder dafür beglückwünscht wird schwul/lesbisch zu sein und sich geout hat. Homoehe von mir aus gerne mit den steuerlichen vorteil, bei der adption bin ich ehe dagegen. Und was ich wirklich schlimm finde ist die verherrlichung von homusexualität. ich alter homophob!
                  Bei sowas muss ich immer lachen :D
                  Definiere bitte "von Natur aus unnormal". Wenn du es wissenschafltich betrachtest, ist die Natur nur ein Haufen von random Mutationen, die keine moralische Grundlage hat. In der Natur ist Genozid, Vergewaltigung und Babys aller Konkurrenten killen "normal". Dies hat nichts mit unseren menschlichen Werten zu tun.

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                    #24
                    Zitat von Greed
                    Gleichstellung z.B. in Bezug auf Steuern? Klar. Kirchliche Ehe? Nein.
                    Habe mit Kirche wenig/nichts zu tun, sollte allerdings einleuchten, dass man schlecht etwas fordern kann wenn der Hauptgrund (Liebe zu einem gleichgeschlechtlichen Partner) nicht von "dem Glauben", akzeptiert wird. Wenn man gläubig ist, dann glaubt man entweder an das ganze drumrum (und hat dann auch die Konsequenzen zu tragen) oder nur an Teile. Bei dieser Rosinenpickerei braucht es dann aber sicherlich kein offizielles Absegnen durch Stellen die man sonst ablehnt.
                    Habe nicht wenige Menschen in meinem Umfeld die gläubig sind (evangelisch und katholisch), die zum Punkt Homosexualität einfach nicht mit den veralteten Vorstellungen der Kirche d'accord gehen. Gläubig sein heißt nicht, zu allem Ja und Amen zu sagen. Gläubige Menschen nutzen auch ihren Sach- und Menschenverstand und meiner persönlichen Meinung nach, tut das nicht eine große Minderheit, sondern schon eine signifikant große Menge der Gläubigen.
                    Scheidung ist ja ein vergleichbares Thema und trotzdem gibt es unzählige geschiedene gläubige Menschen. Das Leben lässt sich eben nicht nahtlos auf einen Glauben einschränken oder andersrum, der Glauben lässt sich nicht nahtlos auf das Leben anwenden, wenn man in einer Gesellschaft mit (mit Ausnahme des Gesetzbuches grenzenlos) freier Persönlichkeitsentwicklung lebt.

                    Um das klar zu stellen: Ich finde, es sollte dem Pfarrer/Priester/whatever überlassen sein, ob er ein homosexuelles Paar kirchlich trauen möchte oder nicht. Ich glaube, es gibt manche, die sind willens das zu tun und andere nicht. Gerade Vertreter der Kirche gestehe ich es voll zu, zu sagen: So wie ich meinen Glauben ausführe, kann ich diese Trauung nicht durchführen. Ist völlig legitim.

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                      #25
                      Am Ende läuft es auf das Thema Trennung von Staat und Kirche hinaus, das mMn in den nächsten Jahrzehnten anstehen muss und wird. Wenn diese Trennung stattgefunden hat, wird Vieles offensichtlich. Das Szenario, das Rasta schon angedeutet hat, wird unumgänglich. Was eine Person in ihrer Religion macht, welchen Regeln sie sich unterwerfen will, ist ihr überlassen, solange sie sich im gesetzlich abgesteckten Rahmen bewegt. Vor dem Gesetz gibt es dann jedoch keinen Grund mehr, Partnerschaften unterschiedlich zu bewerten.

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                        #26
                        Zitat von Sekedow
                        Zitat von deso
                        ich für meinen part finde es nur unschön, wenn soetwas von der natur aus "unnormales" (weil homosexuelle paare können nunmal keine kinder bekommen und sich weiterpflanzen) als das normalste der welt angesehen wird und noch jeder dafür beglückwünscht wird schwul/lesbisch zu sein und sich geout hat. Homoehe von mir aus gerne mit den steuerlichen vorteil, bei der adption bin ich ehe dagegen. Und was ich wirklich schlimm finde ist die verherrlichung von homusexualität. ich alter homophob!
                        Bei sowas muss ich immer lachen :D
                        Definiere bitte "von Natur aus unnormal". Wenn du es wissenschafltich betrachtest, ist die Natur nur ein Haufen von random Mutationen, die keine moralische Grundlage hat. In der Natur ist Genozid, Vergewaltigung und Babys aller Konkurrenten killen "normal". Dies hat nichts mit unseren menschlichen Werten zu tun.
                        Lustig ist, dass es auch im Tierreich Homosexualität gibt. Schönes Beispiel sind Störche, Schwäne, Pinguine...
                        Widernatürlich ist es also nachgewiesen nicht.

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                          #27
                          quotet nen wort von mir ohne in der lage zu sein die aussage in den klammern mitzulesen. Kannst mir ja gerne schwule störche/pinguine/schwäne whatever zeigen, welche die population ihrer rasse erhöhen. Und wenn ich vorher schreibe, dass "ich für meinen part" das so empfinde, dann muss das selbstverständlich nicht mit eurer meinung d'ac­cord gehen. das ist wieder so typisch rm, einer schreibt seine meinung und alle mit ner anderen meinung flamen jemanden dann dafür.

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                            #28
                            Zitat von deso
                            quotet nen wort von mir ohne in der lage zu sein die aussage in den klammern mitzulesen. Kannst mir ja gerne schwule störche/pinguine/schwäne whatever zeigen, welche die population ihrer rasse erhöhen. Und wenn ich vorher schreibe, dass "ich für meinen part" das so empfinde, dann muss das selbstverständlich nicht mit eurer meinung d'ac­cord gehen. das ist wieder so typisch rm, einer schreibt seine meinung und alle mit ner anderen meinung flamen jemanden dann dafür.
                            Mal anders gefragt: Angenommen Homosexuelle unterliegen einer Mutation von Genen, die dazu führt, dass sie homosexuell sind. Homosexuell zu sein bedeutet automatisch, dass man nicht auf "natürliche" Art Kinder zeugen kann. Wenn jetzt eine heterosexuelle Frau oder ein heterosexueller Mann zeugungsunfähig sind, weil auch in ihren Genen eine Mutation vorliegt, die eben jene Zeugungsunfähigkeit zur Folge hat: Gilt für dieses Paar dann auch, dass sie keine Kinder adoptieren sollten?

                            Wenn das für das heterosexuelle Paar nicht gelten würde, würde ich gerne verstehen, ab wo für dich da der Unterschied beginnt.

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                              #29
                              also dass homosexuelle zusammenleben, hab ich nix dagegen. verpartnern auch klar. sollen doch aufs heiraten scheißen ? ! ?
                              oder ist das der schrei nach kompensation, weil es immer noch genügend homophobe gibt?

                              mit adoption tu ich mich auch etwas schwer. kann mich da selbst nicht 100% auf ja oder nein einigen. auf der einen seite gehört es zu unserer aufgeschlossenen welt dazu.
                              wenn homos nen kind adoptieren kann ich mir nicht vorstellen, dass sie es verbocken und das kind am ende darunter leidet.
                              eine adoption ist mit sicherheit angenehmer als die ganze kindheit in zig pflegefamilien zu verbringen.
                              kenne allerdings keine zahlen dazu ob es zu viele oder zu wenige adoptiveltern gibt.

                              eine diskussion was in der "natur" normal ist halte ich für stark unangebracht. natur... ist doch n witz.
                              genozid ist bei uns menschen zwar verachtet, kommt aber trotzdem regelmäßig (auch heute noch) vor.
                              und ob es homosexuelle störche gibt ? n**** plz ?


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                                #30
                                Zitat von s1lv
                                Zitat von deso
                                quotet nen wort von mir ohne in der lage zu sein die aussage in den klammern mitzulesen. Kannst mir ja gerne schwule störche/pinguine/schwäne whatever zeigen, welche die population ihrer rasse erhöhen. Und wenn ich vorher schreibe, dass "ich für meinen part" das so empfinde, dann muss das selbstverständlich nicht mit eurer meinung d'ac­cord gehen. das ist wieder so typisch rm, einer schreibt seine meinung und alle mit ner anderen meinung flamen jemanden dann dafür.
                                Mal anders gefragt: Angenommen Homosexuelle unterliegen einer Mutation von Genen, die dazu führt, dass sie homosexuell sind. Homosexuell zu sein bedeutet automatisch, dass man nicht auf "natürliche" Art Kinder zeugen kann. Wenn jetzt eine heterosexuelle Frau oder ein heterosexueller Mann zeugungsunfähig sind, weil auch in ihren Genen eine Mutation vorliegt, die eben jene Zeugungsunfähigkeit zur Folge hat: Gilt für dieses Paar dann auch, dass sie keine Kinder adoptieren sollten?

                                Wenn das für das heterosexuelle Paar nicht gelten würde, würde ich gerne verstehen, ab wo für dich da der Unterschied beginnt.
                                Sind doch Äpfel und Birnen. Bei dem einen geht es grundsätzlich nicht, bei dem anderen ausnahmsweise nicht. Natürlich können beide nichts dafür.

                                In der Natur würde sich keiner fortpflanzen.

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