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    #31
    Zitat von seggl
    Im 20. Jahrhundert stieg die globale Mitteltemperatur um etwa 0,8 Grad. Seit über 18 Jahren gibt es jedoch im Widerspruch zu den IPCC-Prognosen keinen Anstieg, obwohl in diesem Zeitraum die CO2-Emission stärker denn je gestiegen ist.

    Jo.

    http://www.slate.com/blogs/bad_astronomy/2016/03/15/the_global_warming_pause_never_happened.html

    ausführlicher: https://tamino.wordpress.com/2016/03/12/record-breaking-heat-again/
    ein thema, das ausschließlich auf dem korrekten umgang mit daten, komplexen mathematischen funktionen und daraus resultierenden modellen basiert, schließt doch von vornherein die meisten diskussionsteilnehmer aus. die folge ist zwangsweise ein unqualifizierter umgang mit der thematik auf beiden(!) seiten.

    meiner meinung nach ist die globale erwärung sowieso nur eine scheindebatte, die dazu missbraucht wird, relevantere themen zu überschatten. sie ist so kompliziert, dass sich in der konsequenz der debatte niemand dazu verpflichten muss, für eine bessere welt ernsthaft auf etwas zu verzichten. also genau im sinne des kapitalismus.

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      #32
      Zitat von muhQ
      Die Möglichkeiten des Strafbefehlsverfahrens sind ebenso wie die des beschleunigten Strafverfahrens zu verbessern. Das Rechtsmittelsystem ist so zu gestalten, dass zügige Entscheidungen möglich werden, indem insbesondere Urteilsaufhebungen und Zurückweisungen zur Neuverhandlung abgeschafft werden.
      bedeutet das, dass es keine möglichkeit mehr auf berufung gibt oder verstehe ich das falsch?
      bin kein jurist
      Ist etwas unklar formuliert. Ich nehme an es soll nur verhindert werden, dass es "Zurückverweisungen zur Neuverhandlung" gibt, das passiert im Regelfall wenn das Rechtsmittelgericht (das je nach Instanz keine Tatsachen ermittelt), meint, dass das Ursprungsgericht zur neuen Entscheidung noch weitere Tatsachen ermitteln muss, die es evtl. für unerheblich erachtet hat.

      Um es einfach zu sagen: Nein, es würde immernoch Berufung und Revision (=Rechtsmittel) geben, aber die Sache macht trotzdem keinen Sinn^^

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        #33
        Warum für das Afd-"Programm" einen eigenen Thread? Das ist doch so kurz, da hätte es der "KFKA-Thread" auch getan.

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          #34
          da ergeben eine menge aussagen keinen sinn.
          das hier zum beispiel
          Bauvorhaben und der Ausbau der Infrastruktur gehen oft zu Lasten landwirtschaftlich produktiver Flächen. Äcker, Wiesen und Wälder erachten wir für besonders wertvoll. Naturschutzfachliche Ausgleichsmaßnahmen sind zu reduzieren und in aller Regel so zu gestalten, dass sie nicht zu Lasten land- und forstwirtschaftlicher Flächen gehen.

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            #35
            Zitat von muhQ
            da ergeben eine menge aussagen keinen sinn.
            das hier zum beispiel
            Bauvorhaben und der Ausbau der Infrastruktur gehen oft zu Lasten landwirtschaftlich produktiver Flächen. Äcker, Wiesen und Wälder erachten wir für besonders wertvoll. Naturschutzfachliche Ausgleichsmaßnahmen sind zu reduzieren und in aller Regel so zu gestalten, dass sie nicht zu Lasten land- und forstwirtschaftlicher Flächen gehen.
            Landwirtschaft und Forstwirtschaft > Infrastrukturausbau/Naturschutz (die letzten beiden schließen sich ja quasi aus, geht darum, dass Bauern oder Förstern nicht das Land genommen werden soll, um da entweder eine Straße hinzubauen oder das Gebiet zu einem Naturschutzgebiet zu erklären.

            So verstehe ich es zumindest.

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              #36
              gutes programm, bin zufrieden.
              hoffe sie setzen es um

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                #37
                Zitat von s1lv
                Zitat von muhQ
                da ergeben eine menge aussagen keinen sinn.
                das hier zum beispiel
                Bauvorhaben und der Ausbau der Infrastruktur gehen oft zu Lasten landwirtschaftlich produktiver Flächen. Äcker, Wiesen und Wälder erachten wir für besonders wertvoll. Naturschutzfachliche Ausgleichsmaßnahmen sind zu reduzieren und in aller Regel so zu gestalten, dass sie nicht zu Lasten land- und forstwirtschaftlicher Flächen gehen.
                Landwirtschaft und Forstwirtschaft > Infrastrukturausbau/Naturschutz (die letzten beiden schließen sich ja quasi aus, geht darum, dass Bauern oder Förstern nicht das Land genommen werden soll, um da entweder eine Straße hinzubauen oder das Gebiet zu einem Naturschutzgebiet zu erklären.

                So verstehe ich es zumindest.
                unterm strich heißt das für mich: keine infrastruktur mehr bauen

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                  #38
                  Ich hab bisher nur ein paar Teile gelesen, die mich interessiert haben. Finde nach diesem unvollständigen Blick, dass es eine seltsame Mischung aus neoliberalen Vorschlägen, Verbeugungen vor Verschwörungstheoretikern und regressiven/(erz)konservativen Positionen ist. Dazu gibt mir die Präambel so ein "leicht" völkisches Gefühl. kA erst mal weiterschauen die Tage.

                  Wir glauben nicht an die Verheißungen politischer Ideologien oder an die Heraufkunft eines besseren, eines ‚Neuen Menschen‘. Eine Geschichtsphilosophie, die von einer Höherentwicklung der individuellen
                  menschlichen Moral ausgeht, halten wir für anmaßend und gefährlich.

                  Die geschichtliche Entwicklung bleibt unabgeschlossen und offen für überraschende Entwicklungen und Aufbrüche, aber auch für Krisen und Katastrophen. Insofern wird es auch niemals ein ‘Ende der Geschichte‘ geben, also eine Situation, in der Politik gänzlich aufhört, und das Ringen um den
                  richtigen politischen Weg überflüssig wird. Freiheit, Stabilität und wirtschaftliches Wohlergehen müssen in jeder Generation aufs Neue errungen und gesichert werden.
                  Versteht jemand bspw. an wen sich das richten soll? Hab ich in den letzten Monaten Diskussionen über den "Neuen Menschen" verpasst?

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                    #39
                    Besonders lustig finde ich übrigens, dass 30% der AfD Wähler Arbeitslos sind und wenn ich mir so deren Sozialpolitik anschaue, frage ich mich, wie kommt man darauf als Arbeitsloser solch eine Partei zu wählen? :D

                    Habe dafür leider gerade die Quelle nicht, kann sie aber nächste Woche nachreichen.

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                      #40
                      Dieses Programm zu zerreißen ist wie ein totes Pferd zu reiten.

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                        #41
                        der facebook-horst der afd, der auf diese degenerierten "und wat is mit den schemmmtrails?"-kommentare auch noch ernsthaft antworten muss, tut mir schon fast etwas leid.

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                          #42
                          Zitat von Dray
                          Ich hab bisher nur ein paar Teile gelesen, die mich interessiert haben. Finde nach diesem unvollständigen Blick, dass es eine seltsame Mischung aus neoliberalen Vorschlägen, Verbeugungen vor Verschwörungstheoretikern und regressiven/(erz)konservativen Positionen ist. Dazu gibt mir die Präambel so ein "leicht" völkisches Gefühl. kA erst mal weiterschauen die Tage.

                          Wir glauben nicht an die Verheißungen politischer Ideologien oder an die Heraufkunft eines besseren, eines ‚Neuen Menschen‘. Eine Geschichtsphilosophie, die von einer Höherentwicklung der individuellen
                          menschlichen Moral ausgeht, halten wir für anmaßend und gefährlich.

                          Die geschichtliche Entwicklung bleibt unabgeschlossen und offen für überraschende Entwicklungen und Aufbrüche, aber auch für Krisen und Katastrophen. Insofern wird es auch niemals ein ‘Ende der Geschichte‘ geben, also eine Situation, in der Politik gänzlich aufhört, und das Ringen um den
                          richtigen politischen Weg überflüssig wird. Freiheit, Stabilität und wirtschaftliches Wohlergehen müssen in jeder Generation aufs Neue errungen und gesichert werden.
                          Versteht jemand bspw. an wen sich das richten soll? Hab ich in den letzten Monaten Diskussionen über den "Neuen Menschen" verpasst?
                          Also was den ersten Absatz angeht wage ich mal eine Interpretation, ohne zu wissen, wo sich der Absatz inhaltlich im Programm wiederfindet: Im Entwurf zum Programm stand ja, dass man die Geschichte Deutschlands quasi "anders" erzählen will und man sich nicht für 33-45 untern Scheffel stellen möchte, sondern die (großartige) deutsche Geschichte immer mit ihren Pros und Contras erzählen sollte (also auch die Pros der NS-Zeit). Vielleicht ist das hier nur andersrum ausgedrückt. Der "Neue Mensch" wäre der, der nach '45 versucht hat seine eigene Geschichte detailgetreu und allem Greuel zu erzählen, was (das interpretiere ich jetzt in den zweiten Satz im ersten Absatz) eine "Höherentwicklung der individuellen menschlichen Moral" wäre. Dass man sich über das, was das eigene Volk vor Jahrzehnten getan hat moralisch erhebt, wäre hier also "anmaßend" und "gefährlich". Vielleicht gehen sie davon aus, dass wir immer noch genau der gleiche Mensch sind, wie '33 und deswegen sollen wir nicht so tun, als wären wir bessere, "neue" Menschen als die 2.-3. Generation vor uns.

                          Der zweite Teil kann dann ähnlich interpretiert werden. Dass das Kapitel eines starken deutschen Reiches nicht abgeschlossen ist und man dafür kämpfen sollte, "Freiheit, Stabilität und wirtschaftliches Wohlergehen" (was wir ja obv. gerade nicht haben) für das eigene Volk zu erkämpfen.

                          Ich hoffe aber inständig, dass meine Interpretation zu weit hergeholt ist :D

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                            #43
                            Zitat von cena_
                            Zitat von s1lv
                            sondern die (großartige) deutsche Geschichte immer mit ihren Pros und Contras erzählen sollte (also auch die Pros der NS-Zeit)
                            Ja, das haben die bestimmt gemeint...
                            meinte den Punkt ausm Entwurf "keine “verengte” “Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus". Da der Punkt sehr abstrakt ausgedrückt ist, habe ich mich der häufigsten Interpretation zu dem Punkt zugewandt und ihn (zugegeben, heute, wie so häufig ist nicht mein rhetorisch einwandfreister Tag) in eigenen Worten wiedergegeben. Du bist aber eingeladen deine Kritik auch in ganzen Sätzen und mit Begründung zu begleiten. Schließlich habe ich gesagt, es handelt sich um eine Interpretation und wenn du besser weißt, was sie gemeint haben, dann nutze deinen gesteigerten Intellekt doch bitte, um dich uns mitzuteilen.

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                              #44
                              und n24 zeigt das, um bei durch die "erinnerungskultur" gehirngewaschenen abiturienten zu landen? um öffentliche filmfördergelder einzustreifen? um seinem bildungsauftrag als privater fernsehsender gerecht zu werden?

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                                #45
                                Zitat von cena_
                                Ich bin zwar der Meinung, dass man das Dritte Reich niemals vergessen darf und es darf auch keinen "Abschluss" geben (wie ihn heutzutage einige fordern), aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man oft das Gefühl hat mit Hitler-Dokus auf N24 überflutet zu werden.
                                Ein wirklich vortreffliches Beispiel. So wird N24 seinem Bildungsauftrag gerecht und sendet Dokus die eigentlich niemand mehr sehen möchte aber von der Politik oktroyiert werden. Und nicht etwa weil sich Hitler, Panzer, Kriegstechnik und co einfach unglaublich gut verkaufen/senden lassen. Danke du hast mir die Augen geöffnet.

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