Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Afd Wahlprogramm

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von Judass
    Es ist vollkommen egal wen man aktuell wählt, die gleichen Parteien schieben sich die Macht zu. Daher kann das gar kein Kriterium für eine Wahl sein.
    Oder nimmst du auch immer nur einen Punkt und je welche Partei diesen umsetzen will, die wählst du?
    Es gibt aktuell nur eine Möglichkeit eine Wahl zu treffen: "Was will ich nicht wählen"
    Nö, aber ich mache solche Diskussionen auch nicht in AfD-Threads auf. Die AfD sagt dazu nämlich auch nichts.

    Kommentar


      Polarisieren können die aber auch nur aufgrund der massiven Unfähigkeit der GroKo. Würden die nicht so handeln wie sie es gerade tun, wäre die AfD bedeutungslos. Ich will nicht mal sagen das die Menschen die die AfD anspricht rechtsradikal sind. Wenn aber ihre Sorgen als "irrational" dargestellt oder gar nicht erst beachtet werden, was sollen diese Menschen dann tun? Ist mMn normal das sie dann zur AfD gehen, da sie den Widerpart der GroKo spielen.

      Kommentar


        Zitat von Arno Nüm
        Was ich mich immer frage: Geht es uns wirklich so schlecht, dass wir unbedingt radikal etwas ändern müssen?!
        Das wollen uns die Rechts- und Linkspopulisten ja immer einreden.
        Wenn wir die Frage beantworten wollen, müssen wir vorher Kriterien festlegen. Deutschland ist ein weit entwickeltes Land, dahingehend geht es uns sehr gut. Dennoch hat Deutschland massive Probleme, die durchaus Reformen erfordern:
        - durch die saudämliche Rentenreform mit Riesterrente und all dem Müll werden sehr viele Menschen unter Altersarmut leiden. Die Ungleichheit wird zunehmen.
        - das Bildungssystem muss reformiert werden. Es gibt zu wenige Lehrer im Land und diese werden auch nicht sonderlich gut bezahlt. Ähnliches gilt für den Zustand der Schulen.
        - jedes Jahr kommt ein Armutsbericht heraus, aus dem hervorgeht, dass die Armut konstant zunimmt, die Schere zwischen arm und reich größer wird
        - Fernsehsender und Zeitungen gehören großen Mediengruppen. Die gehören wiederum reichen Familien (Bertelsmann, Springer). Anstatt über wichtige Dinge zu berichten, die wirklich einen Großteil der Bevölkerung beeinflussen, wird über unwichtigen Mist wie das Zikavirus oder sowas geredet und Angst geschürt. Jedes Jahr sterben mehrere hundert Menschen an ner stinknormalen Grippe oder an Krankenhauskeimen, aber so ein neuer Virus ist halt eher sexy zu verkaufen.
        - der Lobbyismus hat die Politik käuflich gemacht. Das sieht man schon alleine darin, dass CDU und SPD nicht preisgeben wollen, welchen Gruppen sie Zugang zum Bundestag gewähren. Das hat erhebliche Konsequenzen. Bankenrettung in Milliardenhöhe? Schwups, mal eben gemacht. Mindestlohn einführen? Nur mit Hängen und Würgen.

        Ja, Deutschland hat massive Probleme und viele Menschen sind unzufrieden. Das ist leider der Nährboden für radikale Wichser, die mit Stammtischparolen vermeintlichen Klartext reden und dadurch interessant werden. Hatten wir alles schon eher. Nannte sich damals NSDAP. Weltwirtschaftskrise -> Millionen Menschen verarmen -> Unzufriedenheit -> rechte Gruppen gewinnen.



        Kommentar


          Eine Große Koalition auf Dauer ist immer schlecht, weil so den Randparteien (auch den extremeren) die Wähler zuströmen. Die Politik, die sie dabei betreiben, spielt natürlich auch eine Rolle, aber so schlecht war sie mMn nicht - insbesondere von "massiver Unfähigkeit" zu sprechen, ist ziemlich absurd. Es wurde in der Zeit vergleichsweise konstruktiv gearbeitet, wenn man bedenkt, dass in Großen Koalitionen häufig Stillstand herrscht.

          In Zeiten, in denen eine Koalition aus einer der beiden großen Parteien und einer kleinen besteht, wird bei Unzufriedenheit im Volk bei der nächsten Wahl die andere große Partei und eine andere kleine gewählt und die Macht wechselt zwischen den beiden in der Mitte stehenden Parteien ab. In einer großen Koalition ist dieses Wechselspiel nicht möglich und treibt die Leute automatisch in die Hände von Parteien an den politischen Rändern, weil sie das Gefühl haben, auf andere Art und Weise keine Veränderung hervorrufen zu können.

          Zitat von Fortuna
          Polarisieren können die aber auch nur aufgrund der massiven Unfähigkeit der GroKo. Würden die nicht so handeln wie sie es gerade tun, wäre die AfD bedeutungslos.
          Nein, in so einer Situation, in der wir uns befinden, mit weltweit sehr vielen Flüchtlingen gelingt es Rattenfängern wie der AfD vergleichsweise einfach, Wähler zu generieren. Das ist in allen Zeiten so, in denen es große Veränderungen gibt. Die Menschen lehnen Veränderungen grundlegend ersteinmal ab mit Argumenten wie du sie bringst: "passen nicht in unsere Kultur", "ist anstrengend und kostspielig sie zu integrieren"

          Ich will nicht mal sagen das die Menschen die die AfD anspricht rechtsradikal sind.
          Es sind sicher nicht alle rechtsradikal, aber rechts orientiert sind viele davon und es ist bei ihnen aus meiner Erfahrung oft ein schmaler Grat zwischen "Sorge" und "Menschenhass".

          Wenn aber ihre Sorgen als "irrational" dargestellt werden oder gar nicht erst beachtet werden, was sollen diese Menschen dann tun hm?
          Du redest davon, dass "Angst" keine Rolle spielt, aber "Sorgen" sehr wohl. Im Endeffekt bedeuten die beiden Worte im Zusammenhang mit Veränderung einer Gesellschaft dasselbe. Ersetze einfach das Wort "Angst" mit "Sorge" und dann trifft das, was Arno geschrieben hat, zu.

          Kommentar


            Generell ist die Angst vor Flüchtlingen sehr absurd und abstrakt. Sie sind nicht krimineller als Deutsche oder hassen uns. Wenn im Osten die Ressentiments gegen Flüchtlinge am größten sind, ist das das beste Beispiel für abstrakte Ängste. Es ist traurig und beschämend, dass die Wir-schaffen-das-Merkel einen Deal mit Erdogan macht und sich damit diesen Ängsten beugt. Und warum? Wegen Wählerstimmen. Es ist armselig.

            Kommentar


              Zitat von hwki
              Eine Große Koalition auf Dauer ist immer schlecht, weil so den Randparteien (auch den extremeren) die Wähler zuströmen. Die Politik, die sie dabei betreiben, spielt natürlich auch eine Rolle, aber so schlecht war sie mMn nicht - insbesondere von "massiver Unfähigkeit" zu sprechen, ist ziemlich absurd. Es wurde in der Zeit vergleichsweise konstruktiv gearbeitet, wenn man bedenkt, dass in Großen Koalitionen häufig Stillstand herrscht.

              In Zeiten, in denen eine Koalition aus einer der beiden großen Parteien und einer kleinen besteht, wird bei Unzufriedenheit im Volk bei der nächsten Wahl die andere große Partei und eine andere kleine gewählt und die Macht wechselt zwischen den beiden in der Mitte stehenden Parteien ab. In einer großen Koalition ist dieses Wechselspiel nicht möglich und treibt die Leute automatisch in die Hände von Parteien an den politischen Rändern, weil sie das Gefühl haben, auf andere Art und Weise keine Veränderung hervorrufen zu können.

              Zitat von Fortuna
              Polarisieren können die aber auch nur aufgrund der massiven Unfähigkeit der GroKo. Würden die nicht so handeln wie sie es gerade tun, wäre die AfD bedeutungslos.
              Nein, in so einer Situation, in der wir uns befinden, mit weltweit sehr vielen Flüchtlingen gelingt es Rattenfängern wie der AfD vergleichsweise einfach, Wähler zu generieren. Das ist in allen Zeiten so, in denen es große Veränderungen gibt. Die Menschen lehnen Veränderungen grundlegend ersteinmal ab mit Argumenten wie du sie bringst: "passen nicht in unsere Kultur", "ist anstrengend und kostspielig sie zu integrieren"

              Ich will nicht mal sagen das die Menschen die die AfD anspricht rechtsradikal sind.
              Es sind sicher nicht alle rechtsradikal, aber rechts orientiert sind viele davon und es ist bei ihnen aus meiner Erfahrung oft ein schmaler Grat zwischen "Sorge" und "Menschenhass".

              Wenn aber ihre Sorgen als "irrational" dargestellt werden oder gar nicht erst beachtet werden, was sollen diese Menschen dann tun hm?
              Du redest davon, dass "Angst" keine Rolle spielt, aber "Sorgen" sehr wohl. Im Endeffekt bedeuten die beiden Worte im Zusammenhang mit Veränderung einer Gesellschaft dasselbe. Ersetze einfach das Wort "Angst" mit "Sorge" und dann trifft das, was Arno geschrieben hat, zu.
              Sind diese Sorgen unberechtigt? Ich habe in den Nachrichten zu den ganzen schlimmen Straftaten die in Köln passiert sind, in Darmstadt, in den Freibädern und sonst auf den Straßen bisher nicht lesen können das die von deutschen Bundesbürgern verübt worden sind. Es sind nahezu immer außereuropäische Ausländer: Nordafrikaner oder Menschen aus dem nahen Osten. Und wenn die Rede von "deutschen" ist, dann sind es häufig "deutsche" mit Migrationshintergrund.

              Ich werde mir doch jetzt nicht einreden, dass dies Einzelfälle sind und das wir hier kein grundsätzliches Problem mit diesen Menschen haben. Es sind ja auch nicht einmal europäische Ausländer dabei (Schweden, Holländern, Franzosen usw.). Nein es sind immer die gleichen.

              Es kann einfach nicht sein das die Debatte endet, sobald man den Täterkreis auf ihrer Herkunft eingrenzt, als wäre man direkt ein Rassist. Es ist schon traurig genug das man nicht über genaue Zahlen sprechen kann, weil in der Kriminalstatistik nicht zwischen "deutschen" und "deutschen mit Migrationshintergrund" unterschieden wird.

              Und wenn ich dann immer wieder lesen muss, auch in den Regionalzeitungen mit welchen absurden kulturbedingten Differenzen wir hier zu kämpfen haben, dann bestätigt sich mein Bild nur.

              Allein der Bericht wo sich muslimische Studenten darüber beschweren, dass ihr Gebetsraum in einer Universität geschlossen wurde und sie einfach nicht verstehen wollen das Staat und Kirche getrennt wird, wie wird dann die Reaktion und Integration von den Flüchtlingen sein die wesentlich ungebildeter sind?

              Hinzu kommt die Unfähigkeit des Staates für Recht und Ordnung zu sorgen. Es kann nicht sein, dass Intensivstraftäter ([email protected]) frei herumlaufen dürfen. Es kann nicht sein, dass über 100k Haftbefehle ausstehen die nicht umgesetzt wurde, Täter immer wieder auf freien Fuß gesetzt und milde Strafen ausgesprochen werden.

              Was passiert mit den ganzen Flüchtlingen, wenn die sich erst einmal hier eingelebt haben? Entstehen dann weitere Clans? Tragen die hier ihre Glaubenskriege aus? Werden die Gleichberechtigung und die Trennung von Glauben und Gesetz verstehen?

              Wenn ich mir so die Nachrichten anschauen und dann noch die lächerliche Umsetzung von Gesetz, dann wundere ich mich nicht das so viele Menschen in Deutschland die Schnauze voll haben.

              Du glaubst doch nicht ernsthaft das die sich das nur einreden und "gegen Veränderungen" sind. Wenn ich mir die ganzen Kommentare die unter den Zeit.de und welt.de Artikeln geschrieben werden, die ja fast nur von pro AfD'lern verfasst werden, dann sehe ich dort keine grundsätzliche Haltung gegen Veränderungen oder gegen Ausländer, sondern gegen DIE o.g. Ausländer.

              Edit:
              Allein die Tatsache das in den Freibädern teilweise Schilder aufgehangen werden müssen, die den Flüchtlingen erklären wie man mit Frauen umgeht, bestätigt noch einmal die Problematik.

              Kommentar


                Würde mich inhaltlich eher Torro anschließen. Die aktuelle Regierung verwaltet relativ gut, aber für langfristigen Wohlstand der Gesellschaft (und damit meine ich nicht Grundsicherung) wurde wenig getan. Ich finde es ist einfach ein Unding, dass Menschen 40 Jahre lang einen Vollzeitjob haben können und
                1. noch ggf. aufstocken müssen, damit sie überhaupt über die Runden kommen (bei 40h+ Wochenstunden) und
                2. am Ende eine sehr kleine Rente ihr eigen nennen
                Auch innerhalb der Groko hat, wie Torro bereits sagte, sich der Unterschied zwischen Armen und Reichen vergrößert. Mal etwas überspitzt: ist das nicht das ultimative Zeichen dafür, dass die Politik in die falsche Richtung gearbeitet hat? Welches Indiz für eine funktionierende und faire Gesellschaft ist entscheidender als die Schere zwischen Arm und Reich? Als die Chancengleichheit?

                Wenn ich lese, dass es der Mitte der Gesellschaft besser ginge als vor 10 Jahren, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Das ist nachweislich falsch. Das bedeutet nicht, dass Menschen in Massen am Hungertuch nagen, aber es ist sicher kein Zufall, dass in den letzten Jahrzehnten der Durchschnittslohn im Verhältnis zum Medianlohn stieg.

                Das Problem an dieser ganzen Entwicklung ist aber vor allem, dass sie kaum etwas mit der AfD zu tun hat. AfD Wähler sind nicht Krieger der sozialen und ökonomischen Gerechtigkeit, sie sind in vielen Fällen Gegner. Sie identifizieren teilweise die Probleme (Altersarmut, Niedriglöhne, ...) aber ordnen diesen Problemen abstruse Ursachen zu (Flüchtlinge, EU, Euro).

                Kommentar


                  Zitat von Torro
                  Generell ist die Angst vor Flüchtlingen sehr absurd und abstrakt. Sie sind nicht krimineller als Deutsche oder hassen uns. Wenn im Osten die Ressentiments gegen Flüchtlinge am größten sind, ist das das beste Beispiel für abstrakte Ängste. Es ist traurig und beschämend, dass die Wir-schaffen-das-Merkel einen Deal mit Erdogan macht und sich damit diesen Ängsten beugt. Und warum? Wegen Wählerstimmen. Es ist armselig.
                  Ich halte von dem Türkei Deal auch nichts, absolut gar nichts. Die Wählerstimmen neutralisieren sich da vielleicht einfach.
                  Wenn ein Teil derMittelschicht nicht von 8.50 leben müsste hätten viele Menschen auch weniger Probleme mit den Flüchtlingen.
                  Neben Fremdenhass, Angst vor Fremden Kulturen, Angst wegen höhere Kriminalitätsrate.
                  Dann sieht man noch das Milliarden in diese Fremden gesteckt werden und der andere 60 Stunden/woche arbeitet um am Ende des Monats eine 0 auf seinem Konto zu haben.

                  Es gibt immer wieder sozial Experimente und dort stellt man schon bei kleinen Kindern fest:
                  Lieber verzichte ich selber auf etwas, eher jemand anderes mehr bekommt. Manche würden auf 2 Tafeln Schokolade verzichten solange der andere nicht mehr bekommt als du selbst. Das ist nicht rational, hat aber auch nicht nur was mit Ängsten zutun. Darauf wird das Thema ja meistens reduziert. Finde dazu gehört auch eben das Gefühl der Gerechtigkeit zu.
                  Das hat mit Sicherheit nicht jeder Mensch ist aber stark verankert im Gerechtigkeitssinn der Menschen

                  /ee und das mehr ist hier =! mehr sondern eher auf "eine stufe gestellt" ob das faktisch der Fall ist darf man bezweifeln, aber das interessiert Gefühle ja bekanntlich nicht.

                  Denke da packt die AFD die Menschen eben.

                  Kommentar


                    Zitat von Judass
                    Zitat von Torro
                    Generell ist die Angst vor Flüchtlingen sehr absurd und abstrakt. Sie sind nicht krimineller als Deutsche oder hassen uns. Wenn im Osten die Ressentiments gegen Flüchtlinge am größten sind, ist das das beste Beispiel für abstrakte Ängste. Es ist traurig und beschämend, dass die Wir-schaffen-das-Merkel einen Deal mit Erdogan macht und sich damit diesen Ängsten beugt. Und warum? Wegen Wählerstimmen. Es ist armselig.
                    Ich halte von dem Türkei Deal auch nichts, absolut gar nichts. Die Wählerstimmen neutralisieren sich da vielleicht einfach.
                    Wenn ein Teil derMittelschicht nicht von 8.50 leben müsste hätten viele Menschen auch weniger Probleme mit den Flüchtlingen.
                    Neben Fremdenhass, Angst vor Fremden Kulturen, Angst wegen höhere Kriminalitätsrate.
                    Dann sieht man noch das Milliarden in diese Fremden gesteckt werden und der andere 60 Stunden/woche arbeitet um am Ende des Monats eine 0 auf seinem Konto zu haben.

                    Es gibt immer wieder sozial Experimente und dort stellt man schon bei kleinen Kindern fest:
                    Lieber verzichte ich selber auf etwas, eher jemand anderes mehr bekommt. Manche würden auf 2 Tafeln Schokolade verzichten solange der andere nicht mehr bekommt als du selbst. Das ist nicht rational, hat aber auch nicht nur was mit Ängsten zutun. Darauf wird das Thema ja meistens reduziert. Finde dazu gehört auch eben das Gefühl der Gerechtigkeit zu.
                    Das hat mit Sicherheit nicht jeder Mensch ist aber stark verankert im Gerechtigkeitssinn der Menschen

                    /ee und das mehr ist hier =! mehr sondern eher auf "eine stufe gestellt" ob das faktisch der Fall ist darf man bezweifeln, aber das interessiert Gefühle ja bekanntlich nicht.

                    Denke da packt die AFD die Menschen eben.
                    #### Bin ganz bei dir. Die Gier von einigen wenigen Menschen in diesem Land und dieser Welt ist das Krebsgeschwür und Wurzel der meisten Fehlentwicklungen in diesem Land.

                    Kommentar


                      Zitat von schN
                      Hier im Thread sieht man gut, wie die Leute auf jede Form von Populismus reinfallen. Die Menschen werden verhungern, weil die Renten so niedrig sind; Mittelschichtler leben von Mindestlohn, die Massen an armen Aufstockern. Bei genauer Betrachtung sind diese Aussagen einfach nur Wahlkampftaktik, um Ängste zu schüren, genauso wie an anderer Stelle vor Flüchtlingen gewarnt wird.
                      Aha. Der Armutsbericht jedes Jahr sagt was anderes. Zeig mir deine Quellen, die "bei genauer Betrachtung" deine Aussagen untermauern. Ansonsten bist du hier der Populist.

                      Kommentar


                        Zitat von schN
                        Die Menschen werden verhungern, weil die Renten so niedrig sind
                        hat keiner gesagt.

                        ; Mittelschichtler leben von Mindestlohn, die Massen an armen Aufstockern.
                        hat ebenfalls keiner gesagt.

                        Bei genauer Betrachtung sind diese Aussagen einfach nur gequirlte ....
                        fyp

                        Troll doch bitte woanders rein.

                        Oh es sind nur ein paar hunderttausend, die einen Vollzeitjob haben und aufstocken. Na dann ist das ja kein Problem.

                        Dass das Medianeinkommen seit Jahrzehnten sinkt (inflationsbereinigt) im Verhältnis zu Lebensunterhaltskosten, ist ein Fakt und die Pseudoaussagen, die du anderen hier andichten willst, hat niemand getätigt.

                        Aber Gratulation, deine Gabe zur Differenzierung ist sehr ausgeprägt.

                        Kommentar


                          Zitat von schN

                          Ich habe nicht gesagt, dass es kein Problem ist, sondern dass es populistisch ist, den Leuten Existenzängste einzureden mit Problemen, die die weit überwiegende Mehrheit nicht betrifft.
                          Du hast doch grad selbst ne Quelle mit 1,3 Millionen gepostet. Und jetzt sag bitte nicht einfach dass das ein Witz ist bei 80 Millionenen Einwohnern. Denk doch an der Stelle mal über den ganzen Rattenschwanz nach, mit Leuten die dadurch indirekt auch betroffen sind.

                          Kommentar


                            Zitat von schN
                            http://www.taz.de/!5015976/ - Mindestlohnempfänger in De 4,4%, 3,7mio (extra Taz als Quelle, weil die sicher akzeptiert wird.)

                            http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/arbeitsmarkt-zahl-der-hartz-iv-aufstocker-weiter-gesunken-/9415204.html - (von 2014) 1,3mio Aufstocker, davon ~600.000 Harz4-Bezieher mit Minijob.

                            Das betrifft wirklich das Gros der Menschen in De.
                            Gibt es auch eine Statistik wie viel Rentner es gibt? Die auf H4 angewiesen sind?
                            Gibt es auch eine Statistik wie viel Jahre manche eingezahlt haben und trotzdem auf H4 angewiesen sind?
                            Zu den reinen Zahlen an Arbeitern fehlt auch immer der Hinweis, wie viele Menschen nicht in die Statistik passen und trotzdem Arm sind.
                            Gibt es eine Statistik wie viel Lohn gespart wird bei den Leihareitern und wie gut es ihnen gingen wenn das Prinzip gelte, gleiche Arbeit für gleichen Lohn?
                            Gibt es eine Statistik zu den Ü50 arbeitern die immer gearbeitet haben, aber wegen ihres Alters keinen Job mehr bekommen und innerhalb weniger Jahre verarmen?
                            Gibt es eine Statistik über Beamte wann sie im Durchschnitt in Rente gehen und trotzdem die volle Pension bekommen?

                            Du kannst das gerne für populistisch halten, aber nur weil Zahlen mitgeteilt werden, macht es für die betroffenen nicht leichter.
                            Zu mal zu den Zahlen ja noch viele andere gehören. Kinder z.B

                            In einem 5 Mann Haushalt geht theoretisch nur der Vater arbeiten, dann ist er einer der 1.3 Millionen und die anderen 4 sind nicht dabei.
                            Und hinzu kommt noch das der Lohn evtl für einen reicht, aber für 3-4 Personen schon nicht mehr reicht, weiß ja nicht wie das in solchen Statistiken mit berücksichtig wird.
                            Wenn das ausgeblendet wird ist die Dunkelziffer wahrscheinlich viel viel höher.

                            Kommentar


                              Zitat von Judass
                              Zitat von schN
                              http://www.taz.de/!5015976/ - Mindestlohnempfänger in De 4,4%, 3,7mio (extra Taz als Quelle, weil die sicher akzeptiert wird.)

                              http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/arbeitsmarkt-zahl-der-hartz-iv-aufstocker-weiter-gesunken-/9415204.html - (von 2014) 1,3mio Aufstocker, davon ~600.000 Harz4-Bezieher mit Minijob.

                              Das betrifft wirklich das Gros der Menschen in De.
                              Gibt es auch eine Statistik wie viel Rentner es gibt? Die auf H4 angewiesen sind?
                              Gibt es auch eine Statistik wie viel Jahre manche eingezahlt haben und trotzdem auf H4 angewiesen sind?
                              Zu den reinen Zahlen an Arbeitern fehlt auch immer der Hinweis, wie viele Menschen nicht in die Statistik passen und trotzdem Arm sind.
                              Gibt es eine Statistik wie viel Lohn gespart wird bei den Leihareitern und wie gut es ihnen gingen wenn das Prinzip gelte, gleiche Arbeit für gleichen Lohn?
                              Gibt es eine Statistik zu den Ü50 arbeitern die immer gearbeitet haben, aber wegen ihres Alters keinen Job mehr bekommen und innerhalb weniger Jahre verarmen?
                              Gibt es eine Statistik über Beamte wann sie im Durchschnitt in Rente gehen und trotzdem die volle Pension bekommen?

                              Du kannst das gerne für populistisch halten, aber nur weil Zahlen mitgeteilt werden, macht es für die betroffenen nicht leichter.
                              Zu mal zu den Zahlen ja noch viele andere gehören. Kinder z.B
                              In einem 5 Mann Haushalt geht theoretish nur der Vater arbeiten, dann ist er einer der 1.3 Millionen und die anderen 4 sind nicht dabei.
                              Es wird mit Sicherheit zu einer Reihe dieser Frage Statistiken geben.

                              Rentner mit Grundsicherung 512.000

                              Auf Grundsicherung sind im Rentenalter insbesondere Frauen im früheren Bundesgebiet angewiesen: Im März 2015 bezogen im früheren Bundesgebiet 34 von 1 000 Frauen und 28 von 1 000 Männern dieses Alters (AN:gemeint ist Leute die älter als 65 Jahre und 3 Monate sind) Leistungen der Grundsicherung.
                              Hier liegt die Vermutung z.B. nahe, dass dies gerade nicht auf 40 Jahren Arbeit, sondern auf der Einverdienerehe basiert.

                              Beamte gehen im Schnitt mit 61,6 Jahren in Pension, Angestellte mit 61,2 Jahren in Rente

                              Im Übrigen sind solche statistischen Argumente sachpolitisch von demjenigen nachzuweisen, der sie behauptet. Machtpolitisch sind sie sowieso völlig egal, weil es gar nicht auf die tatsächliche Situation ankommt, sondern allein auf die gefühlte Wirklichkeit. Keiner dieser Wähler kennt auch nur eine dieser Statistiken. Ähnlich ist es bei der PKS.

                              Kommentar


                                Würde gerne dieses Video zur Diskussion im Bezug auf die Inhalte der AFD stellen:

                                https://www.youtube.com/watch?v=STUZrZ4gl7A

                                Hier hält Gauland eine Rede in der er sich meiner Meinung nach ziemlich weit rechts positioniert. Das was er sagt, klingt nach reinem völkischem Nationalismus... sehe da keine andere Interpretation und finde es traurig das wir in Deutschland wieder solche Reden in der Öffentlichkeit ertragen müssen. :(

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X