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    Zitat von Raybeez
    Zitat von Judass
    Der Interviewer hingegen unterstellt Dinge, die sehr viele in der Politik nutzen, und tut so als würde die AFD es als einzige machen.
    Was denn zum Beispiel?
    Populistische und polemische Äußerungen um medienwirksam zu sein.

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      Zitat von cena_
      Ich stimme droelf zu. Generell sind die "Medien" zurzeit auf dem falschen Dampfer wenn es darum geht die AfD zu kritisieren, schießen sich damit bis dato nur ein Eigentor. Dabei bietet die Partei eine große Angriffsfläche.

      Der Zweck - die AfD los zu werden - heiligt nicht die Mittel.
      https://www.youtube.com/watch?v=w7VUZ_SiuvE#t=3m45s bis 4:20min. Sehe das übrigend ähnlich, habe ich im Polizeigewaltthread letztens ja schon etwas ausführlicher erklärt.

      Viele finden das toll, bis ihre eigene Meinung nicht mehr unterstützt wird. Dann wünschen sie sich wieder seriöse sachliche und objektive Befragungen. Aber solang die eigene Meinung damit bestätigt wird findet man das natürlich gut, das gibt ja nachweislich auch ein gutes Gefühl. Am Ende ist es eine Form der Meinungsmache --> potenziell gefährlich.

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        Zitat von dr0elf
        Die vom Interviewer bei 5:22 aus der geleakten Mail zitierte Passage "pointed and sometimes provocative statements are imperative to get us a hearing in the media." Wie Petry korrekterweise klarstellt, ist das in der Politik eine ganz normale und gängige Form, um im Gespräch zu bleiben oder den Fokus auf gewisse Aspekte zu legen. Der Interviewer stellt es hingegen so dar, als wäre es eine absurde und völlig untypische Maßnahme, derer sich lediglich die AfD bediene.
        Nein so stellt er es nicht da. Das Zitat bringt er, weil Frauke Petry bestreitet, dass ihre Schießbefehl-Aussage provozieren sollte um Schlagzeilen zu produzieren.

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          Zitat von reanimation
          Mag mir jemand erklären, warum die Aussage, dass man zur Not zur Grenzsicherung auf Waffengewalt zurückgreifen müsste so schlimm ist? Bevor Frau Petry das gesagt hat, hab ich das ehrlich gesagt sogar für (im äußersten Fall) "normal" gehalten. War die Aussage so schlimm, weil sie das damals speziell auf Flüchtlinge bezogen hat? Mir ist das wirklich nicht ganz klar, weil eine Grenze doch wirklich irgendwie geschützt werden muss und wenn es ein Gesetz gibt, das sagt, dass ein Grenzschützer das im äußersten Fall machen darf, hat sie sich doch wirklich nur auf dieses Gesetz bezogen oder was sehe ich da nicht? Nehmen wir an eine große Masse an Menschen oder Menschen die zuvor als gefährlich eingestuft wurden, möchten die Grenze überschreiten, obwohl man denen das untersagt hat, dann muss ein Grenzschützer doch im aller aller aller aller letzten Fall eine Waffe benutzen, um nicht nur die Grenze zu schützen, sondern vielleicht auch sich selbst? Natürlich könnte er auch in den Himmel schießen/Tränengas benutzen/Schlagstock benutzen etc. aber was ist denn nun, wenn ihm wirklich nichts Anderes übrig bleibt, weil die vorherigen Mittel nicht ausreichend funktioniert haben?
          Die Frage wurde hier schon, mit Verweis auf das BGH Urteil, erklärt. Dies nun immer und immer wieder zu tun ist einfach nicht zielführend.

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            Zitat von Fallon
            Zitat von reanimation
            Mag mir jemand erklären, warum die Aussage, dass man zur Not zur Grenzsicherung auf Waffengewalt zurückgreifen müsste so schlimm ist? Bevor Frau Petry das gesagt hat, hab ich das ehrlich gesagt sogar für (im äußersten Fall) "normal" gehalten. War die Aussage so schlimm, weil sie das damals speziell auf Flüchtlinge bezogen hat? Mir ist das wirklich nicht ganz klar, weil eine Grenze doch wirklich irgendwie geschützt werden muss und wenn es ein Gesetz gibt, das sagt, dass ein Grenzschützer das im äußersten Fall machen darf, hat sie sich doch wirklich nur auf dieses Gesetz bezogen oder was sehe ich da nicht? Nehmen wir an eine große Masse an Menschen oder Menschen die zuvor als gefährlich eingestuft wurden, möchten die Grenze überschreiten, obwohl man denen das untersagt hat, dann muss ein Grenzschützer doch im aller aller aller aller letzten Fall eine Waffe benutzen, um nicht nur die Grenze zu schützen, sondern vielleicht auch sich selbst? Natürlich könnte er auch in den Himmel schießen/Tränengas benutzen/Schlagstock benutzen etc. aber was ist denn nun, wenn ihm wirklich nichts Anderes übrig bleibt, weil die vorherigen Mittel nicht ausreichend funktioniert haben?
            Die Frage wurde hier schon, mit Verweis auf das BGH Urteil, erklärt. Dies nun immer und immer wieder zu tun ist einfach nicht zielführend.
            Meinst du mit "hier" in diesem Thread? Dann such ich mich mal durch.

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              Zitat von Judass
              Zitat von Raybeez
              Zitat von Judass
              Der Interviewer hingegen unterstellt Dinge, die sehr viele in der Politik nutzen, und tut so als würde die AFD es als einzige machen.
              Was denn zum Beispiel?
              Populistische und polemische Äußerungen um medienwirksam zu sein.
              Aber es gibt einen gewissen Grad an Polemik/Polarisierung, den nur die AfD und vielleicht die CSU zu überschreiten bereit ist, um Stimmen am rechten Rand zu fischen. Klar machen es alle, aber nicht in diesem Ausmaß.

              AfDler tätigen Aussage A.
              A beinhaltet etwas, was viele (z.B.) als fremdenfeindlich bezeichnen würden.
              AfD wird vorgeworfen fremdenfeindlich zu sein.
              AfD behauptet ihr A vorzuwerfen wäre einseitig und gelenkt blabla und sie werden ja so unfair behandelt.

              Der Interviewer gibt ihr nämlich die Möglichkeit eben genau auf all die Dinge zu reagieren, die der AfD ja angeblich so einseitig und aus der Luft gegriffen vorgeworfen werden. Und natürlich macht er das mit völliger Absicht in so einer provokativen Art und Weise, denn er hat all die Zitate auf seiner Seite und will jetzt wissen und bewiesen bekommen von IHR , wo genau die AfD missverstanden wird, oder wo ihr falsche Dinge unterstellt werden.
              Erklärt es perfekt. Sie oder ihre Kollegen, zu denen sie sich offen bekennt, geben ein kontroverses Statement, das Stammtischniveau bedient und erwarten dann, dass dies objektiv behandelt wird. Wenn die Medien in Interviews diese Statements nicht prüfen und immer wieder auf den Tisch bringen, tun diesen Medien ihren Job mMn nicht.
              Was in einer solchen Situation passiert, sehen wir zur Zeit in einem nie da gewesenen Ausmaß in den USA. Dort ist es nämlich mittlerweile scheinbar OK zu sagen, dass alle Muslime aus dem Land geworfen werden sollen oder dass man ja gerne Zivilisten zerbomben kann. Diese Positionen werden gar nicht mehr als extrem wahrgenommen, weil die Medien es versäumt haben gleich am Anfang einen Riegel vorzuschieben und Leute wie Trump eben richtig damit zu konfrontieren. Ist nicht passiert und das Resultat sehen wir jetzt im republikanischen Wahlkampf, in dem sich die Kandidaten mit Extremen nur noch so übertrumpfen.

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                Zitat von Raybeez
                Zitat von dr0elf
                Die vom Interviewer bei 5:22 aus der geleakten Mail zitierte Passage "pointed and sometimes provocative statements are imperative to get us a hearing in the media." Wie Petry korrekterweise klarstellt, ist das in der Politik eine ganz normale und gängige Form, um im Gespräch zu bleiben oder den Fokus auf gewisse Aspekte zu legen. Der Interviewer stellt es hingegen so dar, als wäre es eine absurde und völlig untypische Maßnahme, derer sich lediglich die AfD bediene.
                Nein so stellt er es nicht da. Das Zitat bringt er, weil Frauke Petry bestreitet, dass ihre Schießbefehl-Aussage provozieren sollte um Schlagzeilen zu produzieren.
                Was war daran populistisch? Was war daran provokant? Sie zitiert ein deutsches Gesetz, meine Güte. Lies Dir mal das Interview durch, dann erübrigt sich diese Aussage:

                http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/sie-konnen-es-nicht-lassen-1.2620328

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                  Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.
                  Nein, tut sie nicht. Illegaler Grenzübertritt ist kein Grund von der Waffe gebrauch zu machen.

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                    Zitat von LaMa
                    Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.
                    Nein, tut sie nicht. Illegaler Grenzübertritt ist kein Grund von der Waffe gebrauch zu machen.
                    Diese Aussage ist zu allen erdenklichen Konstellationen richtig?

                    @Reanimation http://blogs.deutschlandfunk.de/berlinbruessel/2016/01/30/schusswaffengebrauch-an-der-grenze/
                    Da steht was zu den Gesetzen und zu einem BGH Urteil.

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                      Kann es sein, dass es hier darum geht, dass “illegaler“ Grenzübertritt nicht automatisch gewaltsamer Grenzübertritt bedeutet? So wie ich das verstehe rechtfertigt ein illegaler Grenzübertritt keinen Waffengebrauch, ein gewaltsamer aber unter Abwägung der Gefahr und generellen Situation ggf. schon.

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                        Zitat von s1lv
                        Kann es sein, dass es hier darum geht, dass “illegaler“ Grenzübertritt nicht automatisch gewaltsamer Grenzübertritt bedeutet? So wie ich das verstehe rechtfertigt ein illegaler Grenzübertritt keinen Waffengebrauch, ein gewaltsamer aber unter Abwägung der Gefahr und generellen Situation ggf. schon.
                        Du hast den Kern der Sache verstanden. Das Problem ist nur, dass man Petry vorwirft definitiv ersteres zu meinen, obwohl die Aussage so ziemlich alles hergibt.

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                          Zitat von dr0elf
                          Zitat von s1lv
                          Kann es sein, dass es hier darum geht, dass “illegaler“ Grenzübertritt nicht automatisch gewaltsamer Grenzübertritt bedeutet? So wie ich das verstehe rechtfertigt ein illegaler Grenzübertritt keinen Waffengebrauch, ein gewaltsamer aber unter Abwägung der Gefahr und generellen Situation ggf. schon.
                          Du hast den Kern der Sache verstanden. Das Problem ist nur, dass man Petry vorwirft definitiv ersteres zu meinen, obwohl die Aussage so ziemlich alles hergibt.
                          Ja Deutschland hat ja auch zurzeit ein Problem mit Soldaten vor der Grenze oO und nicht von Menschen ohne Waffen..

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                            Was erforderlich sein muss ist eine reale rechtlich objektive Bedrohung.

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                              Es ist doch obv, dass es sich bei solchen Aussagen nur um reine Provokation passend zur Vorgabe "wir müssen in den Medien vorkommen" geht. Es geht gar nicht um den Inhalt, die Aussage ist absichtlich so formuliert, dass sich Gutmenschen aufregen können und dr0elfs sie verteidigen kann. Die Diskussion hier ist quasi das Ziel der Aussage. Es wird von Seiten der AfD einfach so weiter gehen, alle paar Wochen irgendein Dünnschiss über den man sich aufregen, gleichzeitig die Partei aber bestreiten kann, dass es auf eine bestimmte Art und Weise zu interpretieren sei.

                              http://www.welt.de/politik/deutschland/article153035698/Petry-haelt-provokante-Aussagen-fuer-unerlaesslich.html

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                                Zitat von Sekedow
                                Es ist doch obv, dass es sich bei solchen Aussagen nur um reine Provokation passend zur Vorgabe "wir müssen in den Medien vorkommen" geht. Es geht gar nicht um den Inhalt, die Aussage ist absichtlich so formuliert, dass sich Gutmenschen aufregen können und dr0elfs sie verteidigen kann. Die Diskussion hier ist quasi das Ziel der Aussage. Es wird von Seiten der AfD einfach so weiter gehen, alle paar Wochen irgendein Dünnschiss über den man sich aufregen, gleichzeitig die Partei aber bestreiten kann, dass es auf eine bestimmte Art und Weise zu interpretieren sei.

                                http://www.welt.de/politik/deutschland/article153035698/Petry-haelt-provokante-Aussagen-fuer-unerlaesslich.html
                                Deine Aussage macht null Sinn, wenn man sich das Interview mal durchliest.

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