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    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
    weil die demokratische partei einen unüberwindbaren interessenskonlikt zwischen geldgebern und wählerbasis hat.

    stillstand ist das ziel.
    Schön, wenn die Welt so einfach ist.

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      es ist tatsächlich eine erstaunlich einfache aber hinreichende erklärung für das versagen der demokratischen partei, ja.
      Zuletzt geändert von BoLo; 08.04.2020, 18:05.

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        bin ausgesprochen mettig.

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          Ich war lange nicht mehr so salty. Aber naja, wenns eine Bewegung ist, dann hoffe ich jetzt, dass sie schnell Kandidaten fuer die anderen wahlen finden und aufstellen. Das koennte im Endeffekt sogar eine groessere Wirkung haben. Wenn Sanders gewaehlt worden waere, dann haette er wie Obama eh wahrscheinlich nur 1,5 Jahre eine Mehrheit im Congress gehabt.

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            Bin mir ja noch nicht ganz sicher ob sie am Ende nicht doch jemand anders nominieren.. Aber gut gibt momentan andere Sorgen und er wird sich so rar wie möglich machen. Vielleicht heißt es da dann auch einfach Augen zu und durch.

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              Die Umstände könnten für Biden nicht besser sein. Je weniger er in die öffentlichkeit muss, desto besser für ihn. Er hat ja auch schon signalisiert, er will auf keinen Fall, dass die Wahlen verschoben werden. Generell ist sein Motto: so schnell wie möglich. Wenn erst die Krise überwunden ist und die Wirtschaft wieder erstärkt, hat er deutlich geringere Chancen.

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                Zitat von buffy Beitrag anzeigen
                Er hat ja auch schon signalisiert, er will auf keinen Fall, dass die Wahlen verschoben werden.
                Wo kommt denn diese Idee her? Es bedarf einer Gesetzesänderung um den Wahltermin zu verschieben und ohne eine Verfassungsänderung endet Trumps Präsidentschaft am 20.01.2021 12:00, auch wenn keine Wahl stattfand.

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                  Zitat von buffy Beitrag anzeigen
                  Die Umstände könnten für Biden nicht besser sein. Je weniger er in die öffentlichkeit muss, desto besser für ihn. Er hat ja auch schon signalisiert, er will auf keinen Fall, dass die Wahlen verschoben werden. Generell ist sein Motto: so schnell wie möglich. Wenn erst die Krise überwunden ist und die Wirtschaft wieder erstärkt, hat er deutlich geringere Chancen.
                  Daher wundert mich, dass DT so auf die November-Wahl pocht. Aber gut, dessen Meinung kann sich ja schnell ändern.

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                    Zitat von Stone Beitrag anzeigen
                    Wo kommt denn diese Idee her? Es bedarf einer Gesetzesänderung um den Wahltermin zu verschieben und ohne eine Verfassungsänderung endet Trumps Präsidentschaft am 20.01.2021 12:00, auch wenn keine Wahl stattfand.
                    Den Wahltermin zu verschieben wäre - wenn wirklich notwendig - sicher rein rechtlich gesehen und auch politisch kein Problem, denke da stimmst du mir zu? Wären die Wahlen jetzt oder in einer Woche, würde man diese 100prozentig verschieben, allein weil du die Legitimität der Ergebnisse in Frage stellen kannst. Ob im November noch solche Zustände herrschen oder nicht, ist unklar, allerdings wird die Durchseuchung in Metropolregionen der USA schneller voranschreiten als z.B. in Deutschland. Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass im November wirklich schon wieder halbwegs Normalität dort eingekehrt ist (abgesehen von den zigtausend Toten). Aber sicher wäre es einen Monat später noch wahrscheinlicher.
                    Und meine These ist nunmal: mehr Normalität ist positiv für Trump. Wenn es keine legitimen Gründe gibt, Debatten abzusagen, Interviews zu verkürzen etc. dann ist das imo ein Vorteil für Trump.

                    Aus den gleichen Gründen hat Biden auch dafür plädiert, die Vorwahlen (und die Convention) wie geplant zu halten und nicht zu verschieben -> weniger Exposition für ihn.

                    @ramses: vielleicht ist meine Einschätzung ja auch völlig falsch :D Vielleicht schätzt das Trumpteam den Krisen-Manager-Effekt als wichtiger ein. Also die bisherige Erfahrung, dass in einer Krise die Menschen eher den gewählten Vertretern beistehen bzw. nicht das Führungspersonal austauschen wollen. G.W. Bush hat davon sicherlich profitiert - ist auch eine absolut denkbare Entwicklung.

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                      Zitat von buffy Beitrag anzeigen

                      Den Wahltermin zu verschieben wäre - wenn wirklich notwendig - sicher rein rechtlich gesehen und auch politisch kein Problem, denke da stimmst du mir zu?
                      Doch, genau das ist ein Riesenproblem. Es gibt keinen Mechanismus dafür in den USA. Dies würde zu einer Verfassungskrise führen.

                      Aus den gleichen Gründen hat Biden auch dafür plädiert, die Vorwahlen [...] wie geplant zu halten und nicht zu verschieben
                      Hat er das? Kann eine solche Aussage nicht finden. Er hat darauf auch gar keinen Einfluss.

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                        In Interviews hat er genau das gesagt, es solle nach CDC Richtlinien gehalten werden (obwohl alle wussten, dass das nicht klappt). Ich suchs jetzt aber nicht heraus. Er hat auch vor der Wisconsin Wahl gesagt: man sollte sie halten und direkt danach -> hätte man nicht machen sollen.

                        Nochmal zur "Verfassungskrise". Ja, man müsste ein Amendment hinzufügen und man bräuchte 2/3 Mehrheiten und Zustimmen der Bundesstaaten. Angenommen zum eigentlichen Zeitpunkt der Wahlen sterben jeden Tag mehrere Tausend Menschen, dann halte ich das für einen Selbstläufer. Corona könnte in den USA unter Umständen mehr Menschen umbringen, als der zweite Weltkrieg - das kann man nicht mit einer normalen Wahl vergleichen, wenn sich bis dahin die Zustände nicht massiv gebessert haben.

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                          Zitat von buffy Beitrag anzeigen
                          In Interviews hat er genau das gesagt, es solle nach CDC Richtlinien gehalten werden
                          Na gut, jetzt werden deine Begründungen und Bezüge zu deiner ursprünglichen Aussage immer schwammiger, schließen wir das Thema also ab.
                          Und noch mal, da es ja auch Torro nicht akzeptieren kann: Biden und "das DNC" haben nichts mit den Wahlterminen zu tun (abgesehen davon, dass sie Anreize setzen, dass IA, NH, NV und SC als erste ins Feld gehen)

                          Selbstläufer
                          Klar, das demokratische Repräsentantenhaus und 75% der Bundesstaaten stimmen mal eben innerhalb von ein paar Wochen dafür, die Verfassung zu ändern um Trumps Amtszeit zu verlängern. Während der sich der offensichtlichen Lösung - einer universellen Briefwahl - verweigert. Nachdem die republikanische Führung in Wisconsin hauptverantwortlich für das Abhalten der dortigen Wahl war, weil sie sich davon einen Vorteil erhoffte. Schon klar. Ein echter Selbstläufer.
                          Zuletzt geändert von Stone; 09.04.2020, 19:32.

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                            Keine Ahnung was du da redest oO Hat jedenfalls ziemlich wenig mit dem zu tun, was ich geschrieben hab, aber ... do whatever you like.

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                              Eine Verfassungsaenderung dieses Jahr noch halte ich auch fuer unmoeglich. Zumal dann da etwaige Probleme mit unconstitutional constitutional amendments aufkommen koennten - die Wahl und somit die Laenge des Mandates sind immerhin fester Bestandsteil der Checks and Balances in der US Verfassung.

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                                Wie gesagt: aufgrund der hohen und schnellen Durchseuchung der USA halte ich es auch für Unwahrscheinlich, weil ich glaube, dass dort schneller ein Normalzustand oder zumindest etwas ähnliches eintreten wird. Insofern ist das eine rein hypothetische Diskussion. Wäre die Wahl aber zur Spitze der Pandemie, könnte ich mir das sehr gut vorstellen.

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