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    Hat er offenbar wirklich nur noch die Richterwahl in Wisconsin abgewartet, das ehrt ihn.

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      na hoffentlich frieren sie joe jetzt bis november ein.

      wenn er am 02.11. kurz auftaut und sagt: "ich bin nicht trump, wählt mich" hat er vielleicht eine chance.
      Zuletzt geändert von BoLo; 08.04.2020, 16:42.

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        Schade, der wohl einzige Politiker der mich emotional jemals erreicht hat. Amerika bleibt halt dumm bzw. wird weiter dumm gehalten, kann man nichts machen. War ja schon seit geraumer Zeit abzusehen, dass das nichts mehr wird. Lieber den alten leicht-kontrollierbaren Alzheimerdude aufstellen, der sowieso nichts im Sinne der Bevölkerung ändern wird. Hauptsache der Status Quo bleibt halbwegs bestehen.

        Trump wird den armen Kerl so wegsnacken wie seine KFC-Eimer.

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          Zitat von reanimation-_- Beitrag anzeigen
          Trump wird den armen Kerl so wegsnacken wie seine KFC-Eimer.
          lolierte durch die decke.

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            Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
            ja, wäre wohl am besten, von vornherein aufzugeben. macht der rest der partei ja seit jahrzehnten...
            Das habe ich nirgends gesagt. Aber finde man sollte halt realistisch bleiben und das fehlt mir hier im Thread. Einige tun hier so, dass wenn Sanders an der Macht ist sich alles ändert. Und das sehe ich halt als sehr unrealisitisch und würde mit 4 Jahren Stillstand wie bei der Obamazeit rechnen.

            natürlich.
            und die abweichler müssten eben bei der nächsten wahl ihren wählern erklären, warum sie z.b. der meinung sind, sie (die wähler) hätten keine krankenversicherung verdient.

            wie gesagt - ein alptraum für die partei.
            Auch hier würde ich dich zu optimistisch einschätzen. Die Leute sind seit Jahren Enttäuschungen gewohnt. Das würde eher die Resignation stärken und die Leute dazu motivieren nicht wählen zu gehen.


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              Zitat von Cooki Beitrag anzeigen
              Das habe ich nirgends gesagt. Aber finde man sollte halt realistisch bleiben und das fehlt mir hier im Thread. Einige tun hier so, dass wenn Sanders an der Macht ist sich alles ändert. Und das sehe ich halt als sehr unrealisitisch und würde mit 4 Jahren Stillstand wie bei der Obamazeit rechnen.
              mit sanders könnte es also 4 jahre obama-stillstand geben, mit biden sind sie garantiert - "nothing will fundamentally change".

              das ganze ist doch ein no-brainer.
              Zitat von Cooki Beitrag anzeigen
              Auch hier würde ich dich zu optimistisch einschätzen. Die Leute sind seit Jahren Enttäuschungen gewohnt. Das würde eher die Resignation stärken und die Leute dazu motivieren nicht wählen zu gehen.
              sanders sagt doch ziemlich klar, dass er sich nur als teil einer bewegung sieht, die die leute eben dazu motivieren soll, sich politisch einzubringen.

              inwieweit das dann funktioniert sei mal dahingestellt, aber wieder gilt: kleine chance ist doch besser als gar keine.

              man kann doch jetzt schon sicher sagen, dass ein präsident biden nichts erreichen wird, da er die politischen verhältnisse nicht begreift.
              er wird die macht des präsidenten nicht nutzen um die "demokratischen gepflogenheiten", auf die die republikaner seit jahrzehnten spucken, nicht zu verletzen - zum beispiel was den umfang von executive orders angeht.

              wird laufen wie bei obama:

              - er marschiert mit seiner heerschar neoliberaler politikberater ins büro von mitch mcconnell um über das absolute minimum an reformen zu verhandeln

              - mcconnell sagt: verpisst euch

              - die nächsten 4-8 jahre passiert nichts - eben wie bei obama
              Zuletzt geändert von BoLo; 08.04.2020, 17:23.

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                Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                ja, wäre wohl am besten, von vornherein aufzugeben. macht der rest der partei ja seit jahrzehnten...
                Wie wäre es, mal von unten anzufangen? Staatslegislaturen gewinnen, linke Kandidaten für wichtige Congress-Sitze aufstellen, Mehrheiten im Repräsentantenhaus gewinnen, einen Senator in einem wichtigen Swing-State stellen? Einfach generell: Koalitionen aufbauen.
                Stattdessen wird sich alle 4 Jahre mal in die US-Politik eingeklinkt und dann wundert man sich, warum sein Kandidat nicht plötzlich zum Kopf der Partei gewählt wird.
                Zuletzt geändert von Stone; 08.04.2020, 17:18.

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                  Zitat von Cooki Beitrag anzeigen

                  Das verstehe ich halt immer noch nicht ganz. Wie soll denn Sanders die ganzen Reformen durchkriegen? Sind wir doch mal realistisch, es gibt sicherlich dann bei den Demoktraten abweichler und auch so würde Sanders seine Reformen meines Erachtens nur mit vielen Abänderungen durch die Häuser kriegen.

                  Bin aber auch mal auf die Antwort von Torro nach der Nachfrage von stone gespannt.
                  Du bist da was ganz großem auf der Spur. Es könnte sich herausstellen, dass es bei Politik darum geht Menschen zu überzeugen, Mehrheiten zu finden, Druck auszuüben und Kompromisse zu schließen. Möglicherweise hilft es bei diesem Prozess nicht gleich mit Plänen der Gegenseite anzufangen.

                  Der Neoliberalismus hat unsere Gehirne zerkocht. Politik ist eben nicht nur ein ringen darüber welche Geschmacksrichtung ein Land verwalten darf, sondern der Streit um Ideologie und Ausrichtung einer Gesellschaft.

                  Das Sanders Idee von Wandel funktionieren hätte können hat die Tea Party Bewegung bewiesen. Es war ein kleiner Haufen Irrer, finanziert von Superreichen, die erst ihre Partei und dann die ganze politische Diskussion nach rechts verschoben haben.
                  Was passiert wenn ein Präsident gezielt Druck auf unliebsame Abgeordnete ausübt kann man in der aktuellen Trump-Regierung bestaunen, wenn es darauf ankommt fallen sie um.

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                    Zitat von Stone Beitrag anzeigen
                    Wie wäre es, mal von unten anzufangen? Staatslegislaturen gewinnen, linke Kandidaten für wichtige Congress-Sitze aufstellen, Mehrheiten im Repräsentantenhaus gewinnen, einen Senator in einem wichtigen Swing-State stellen? Einfach generell: Koalitionen aufbauen.
                    Stattdessen wird sich alle 4 Jahre mal in die US-Politik eingeklinkt und dann wundert man sich, warum sein Kandidat nicht plötzlich zum Kopf der Partei gewählt wird.
                    ich würde mal behaupten, man ist da auf einem guten weg. dauert aber seine zeit.

                    mit einem präsidenten sanders hätte man sicher einige legislaturperioden übersprungen.

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                      Zitat von ra-hoch3 Beitrag anzeigen
                      Was passiert wenn ein Präsident gezielt Druck auf unliebsame Abgeordnete ausübt kann man in der aktuellen Trump-Regierung bestaunen, wenn es darauf ankommt fallen sie um.
                      Und wofür fallen sie um? Wenn es darum geht, über Trumps Korruption hinwegzugucken. Was Politik angeht, hat Trump einfach das republikanische Dogma übernommen. An legislativen Ergebnissen haben sie Paul Ryans Steuersenkungen durchgedrückt und das war es. Jetzt ist die republikanische Senatsmehrheit nur noch dazu da, stramm rechten Richtern frisch von der Uni einen lebenslangen Sitz im Justizsystem zu verschaffen.


                      Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                      ich würde mal behaupten, man ist da auf einem guten weg. dauert aber seine zeit.
                      mit einem präsidenten sanders hätte man sicher einige legislaturperioden übersprungen.
                      Genauso gut hätte man hätte man Jahrzehnte verlieren können, weil Pressesprecherin Briahna Joy Gray die ganze Zeit damit beschäftigt war, über Kyrsten Sinema und Joe Manchin herzuziehen, was zu einer katastrophalen Wahl 22 und 24 geführt hat.
                      Siehe hierzu 1976-1980 als letztes Beispiel, wo sich demokratischer Präsident und Congress nicht ausstehen konnten.
                      Zuletzt geändert von Stone; 08.04.2020, 17:36.

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                        Zitat von Stone Beitrag anzeigen
                        Wie wäre es, mal von unten anzufangen? Staatslegislaturen gewinnen, linke Kandidaten für wichtige Congress-Sitze aufstellen, Mehrheiten im Repräsentantenhaus gewinnen, einen Senator in einem wichtigen Swing-State stellen? Einfach generell: Koalitionen aufbauen.
                        Stattdessen wird sich alle 4 Jahre mal in die US-Politik eingeklinkt und dann wundert man sich, warum sein Kandidat nicht plötzlich zum Kopf der Partei gewählt wird.
                        Warum nicht beides? Und genau das versuchen doch die verschiedenen linken bzw progressiven* Gruppen von Our Revolution, Justice Democrats über DSA bis hin zu PCCC.
                        Vor 2016 gab es in den USA quasi keine ernstzunehmende Linke. Dank Sanders und der daraus gewachsenen Bewegungen waren Wahlerfolge wie der von AOC überhaupt erst möglich.

                        * ich hasse das Wort progressiv, es ist am Ende nichts als eine der nichtssagenden Geschmacksrichtungen und keine Ideologie

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                          Zitat von Stone Beitrag anzeigen
                          Und wofür fallen sie um? Wenn es darum geht, über Trumps Korruption hinwegzugucken. Was Politik angeht, hat Trump einfach das republikanische Dogma übernommen. An legislativen Ergebnissen haben sie Paul Ryans Steuersenkungen durchgedrückt und das war es. Jetzt ist die republikanische Senatsmehrheit nur noch dazu da, stramm rechten Richtern frisch von der Uni einen lebenslangen Sitz im Justizsystem zu verschaffen.
                          was sollen sie denn sonst noch machen?

                          "God made Republicans to cut taxes."

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                            Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                            was sollen sie denn sonst noch machen?

                            "God made Republicans to cut taxes."
                            Eben. Deswegen kannst du demokratische Politik und republikanische Politik auch nicht vergleichen. Demokratische Politik wird immer chaotischer sein.
                            Von Trumps versprochenem Infrastrukturprogramm und Gesundheitsreform hält McConnell aber gar nix und seine Mauer wird auch nur bruchstückweise über Notverordnungen gebaut.
                            Zuletzt geändert von Stone; 08.04.2020, 17:42.

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                              weil die demokratische partei einen unüberwindbaren interessenskonlikt zwischen geldgebern und wählerbasis hat.

                              stillstand ist das ziel.

                              Zitat von Stone Beitrag anzeigen
                              Von Trumps versprochenem Infrastrukturprogramm und Gesundheitsreform hält McConnell aber gar nix und seine Mauer wird auch nur bruchstückweise über Notverordnungen gebaut.
                              für die "gesundheitsreform" hat man doch ziemlich hart gekämpft und nur knapp verloren - und wäre doch im kern nur eine weitere steuersenkung gewesen.

                              sowohl infrastrukturprogramm als auch mauer sind doch nichts weiter als leere wahlversprechen für die basis.

                              trump hat doch keine eigene politische agenda.
                              er erzählt den wählern einfach was sie hören wollen.
                              Zuletzt geändert von BoLo; 08.04.2020, 17:49.

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                                4 weitere jahre trump save.... gg USA, hf ohne alles was den normalen leuten helfen würde

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