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    Exit-Polls z.B. in Michigan zeigen, dass eine Mehrheit der Wähler ein anderes ökonomisches System und m4all wollen. Dennoch wählen Sie Biden, weil er angeblich "more electable" sei. Wahlbezirke mit hohem Studenten- und Minderheitenanteil haben es systematisch schwerer zu wählen, war auch schon in Texas so. Vor Super Tuesday scharrt sich das Establishment hinter Biden, obwohl er dement ist und die MSM berichten nicht mehr über seine 7-Minuten-Reden oder seine Ausfallerscheinungen.

    Ist mir egal, wenn dir das offensichtliche gegen den Strich geht. Die Fakten sprechen für sich, auch wenn sie sich mit meiner persönlichen Meinung decken. Kein Mensch, der sich Biden in Gänze anguckt, kann ihn für einen brauchbaren Kandidaten halten. Und wenn ich mir die Exit Polls angucke dann kann ich sehr wohl sagen, dass die Wähler naiv oder fehlinformiert sind. Wüssten sie über Bidens Zustand und seine politische Vergangenheit Bescheid, könnten sie ihn nicht wählen.

    Biden ist Hillary. Hillary ist Kerry. Kerry ist Al Gore. Das Establishment hat die nächsten 4 Jahre von Trump zementiert. Und selbst wenn ein Wunder geschieht und Biden gewinnen sollte, wird sich nichts ändern. Interventionismus, Umweltverschmutzung und Korruption werden weiter gehen. GG

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      ich habe keine anderen ergebnisse bei den demographischen voraussetzungen erwartet und bin dennoch enttäuscht. sanders muss am sonntag endlich auf angriff setzen.

      yangs endorsement ist übrigens schwach und enttäuschend. ich mochte ihn. mochte.

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        Zitat von dcv_ Beitrag anzeigen
        #
        Wenn die Bernie Anhänger in USA auch so penetrant und arrogant sind würde ich mich fragen ob Biden's Erfolg nicht sogar damit zusammenhängt. Teilweise unerträglich.

        Wird spannend sein wer nun Vize werden würde, Biden wird keine 8 Jahre durchhalten.
        Hab auch als stiller Mitleser dieses Thread schon öfter angefangen einen Post in die Richtung zu verfassen... Habs aber jeweils gelassen. Echt unerträglich

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          Zitat von Torro Beitrag anzeigen
          Exit-Polls z.B. in Michigan zeigen, dass eine Mehrheit der Wähler ein anderes ökonomisches System und m4all wollen. Dennoch wählen Sie Biden, weil er angeblich "more electable" sei. Wahlbezirke mit hohem Studenten- und Minderheitenanteil haben es systematisch schwerer zu wählen, war auch schon in Texas so. Vor Super Tuesday scharrt sich das Establishment hinter Biden, obwohl er dement ist und die MSM berichten nicht mehr über seine 7-Minuten-Reden oder seine Ausfallerscheinungen.
          Und wer bist du, dass du 'normative' werden darfst und diesen Leuten vorschreiben, sie sollen doch gefaelligst nicht auf electability (was auch immer das ist) achten? Politik ist nicht kausal, positivistisch, sondern 'interpretivist' von der Lebenswelt des Einzelnen abhaengig. Die werden ihre 'Gruende' haben und diese besser einschaetzen koennen als du 6000km entfernt. Der letzte Satz ist nichts anderes als die Wiederholung eines GOP talking points und moralisch fragwuerdig.

          Zitat von Torro Beitrag anzeigen
          Ist mir egal, wenn dir das offensichtliche gegen den Strich geht. Die Fakten sprechen für sich, auch wenn sie sich mit meiner persönlichen Meinung decken. Kein Mensch, der sich Biden in Gänze anguckt, kann ihn für einen brauchbaren Kandidaten halten. Und wenn ich mir die Exit Polls angucke dann kann ich sehr wohl sagen, dass die Wähler naiv oder fehlinformiert sind. Wüssten sie über Bidens Zustand und seine politische Vergangenheit Bescheid, könnten sie ihn nicht wählen.
          Welche Fakten? Deine Meinung, dass kein Mensch Biden fuer einen brauchbaren Kandidaten halten koenne? Fakt ist, dass leider eine Mehrzahl an Leuten, aus unterschiedlichen Gruenden, bisher Biden praeferieren. Fakt ist, das Biden einen glaubwueridgeren Anspruch auf die Kernthesen von Bernie hat, naemlich mehr Wahlbeteiligung, diverse Koalition etc.

          Dein Problem, und das vieler junger Bernie-Anhaenger in den USA, ist, dass ihr glaubt, dass revolutionaere Umwaelzung in und durch einer von Parteien dominierten Wahldemokratie stattfinden wird. Und an Stelle dieser Erkenntnis raged ihr dann ueber Wahlbuerooeffnungszeiten etc.

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            Zitat von arcana Beitrag anzeigen
            Der letzte Satz ist nichts anderes als die Wiederholung eines GOP talking points und moralisch fragwuerdig.
            und die wahrheit, btw.

            wenn man es sich erlauben kann, politik als beliebtheitscontest fernab jedweder realen auswirkung zu betrachten, kann man seine wahlentscheidung gern davon abhängig machen, ob bernie bros gemein zu einem waren.
            viele bernie wähler haben diesen luxus aber nicht.
            Zitat von arcana Beitrag anzeigen
            Dein Problem, und das vieler junger Bernie-Anhaenger in den USA, ist, dass ihr glaubt, dass revolutionaere Umwaelzung in und durch einer von Parteien dominierten Wahldemokratie stattfinden wird. Und an Stelle dieser Erkenntnis raged ihr dann ueber Wahlbuerooeffnungszeiten etc.
            die leute dort wollen eine krankenversicherung für alle, keine guillotinen auf dem marktplatz.
            und wahlbehinderung durch die großen parteien parteien ist real - auf beiden seiten. gibt eine sehr gute podcast reihe von 538 über gerrymandering - auf beiden seiten des politischen spektrums. gibt aber auch einen guten eindruck, was die parteien an der basis sonst noch für schabernack treiben, um die falschen leute von der wahlurne fern zu halten.
            kann ich nur empfehlen.

            wenn man sich die altersverteilung bei den demokratischen wählern so anguckt, wird das auch nicht besser werden.
            in vier jahren gibt es dann wahllokale in jedem altenheim und 8 stunden schlangen auf den college-campusen...
            Zuletzt geändert von BoLo; 11.03.2020, 14:36.

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              Zitat von arcana Beitrag anzeigen
              Und wer bist du, dass du 'normative' werden darfst und diesen Leuten vorschreiben, sie sollen doch gefaelligst nicht auf electability (was auch immer das ist) achten? Politik ist nicht kausal, positivistisch, sondern 'interpretivist' von der Lebenswelt des Einzelnen abhaengig.
              Biden und Sanders stehen für 2 komplett unterschiedliche Agenden: Biden will nichts fundamentales ändern (hat er wortwörtlich so zu seinen Spendern gesagt), Sanders will eine progressive Agenda einführen, die in Umfragen und in den Exit-Polls von einer klaren Mehrheit unterstützt wird - sei es medicare4all, kostenfreie Ausbildung etc.

              Wo Biden in Exit-Polls vorne liegt, ist eben die sogenannte "electability". Um deine Frage zu beantworten: Das ist das Schlagwort, welches auf MSNBC und Co. benutzt wird, um seit Monaten zu behaupten, dass Biden (oder andere moderate Kandidaten) bessere Chancen bei einer Wahl gegen Trump hätten als Sanders. Problem ist, dass es für diese Behauptung keinerlei Belege gibt. Es wird schlicht behauptet. In Head-to-Head-Vergleichen gegen Trump hat Sanders konstant besser abgeschnitten als seine Konkurrenten.

              Und dieses electability-Thema ist in meinen Augen einfach kompletter Bullshit, da Biden praktisch mit der gleichen Agenda und dem gleichen Ballast wie Hillary antritt: Freihandelsabkommen, Korruption, Irakkrieg, Diskriminierung gegenüber Schwarzen, Kürzung von sozialen Leistungen und vieles mehr: Biden war und ist in all diesen Themen seit Jahrzehnten auf der falschen Seite, genau wie Hillary. Und Trump hat Hillary diese Themen um die Ohren gehauen und guess what? Die Wahl gewonnen. Jetzt kommt Hillary 2.0 und soll Trump mit seinem Amtsbonus aus dem weißen Haus räumen? Never. Ever. Und deswegen kritisiere ich den Teil der Wähler, die aus electability-Gründen Biden wählen, bzw. die Medien, die diese Theorie propagieren.

              Zitat von arcana Beitrag anzeigen
              Die werden ihre 'Gruende' haben und diese besser einschaetzen koennen als du 6000km entfernt. Der letzte Satz ist nichts anderes als die Wiederholung eines GOP talking points und moralisch fragwuerdig.
              Diese "Gründe" gibt es laut exit-polls nur bei electability. Und electability ist nunmal Scheiße. Wenn man nach politischen Positionen fragt, ist eine Mehrheit für Bernies Hauptpunkte. Und dass Bernies Agenda der Mehrheit der Amerikaner gut tun würde, ist keine "Meinung", das ist einfach Fakt, wenn man sich die Probleme im Land genau anschaut.

              Das mit der Moral musst du mir erklären. Warum ist es moralisch fragwürdig, den offensichtlichen kognitiven Abbau bei Biden zu thematisieren? Das haben vor Monaten schon andere Demokraten und auch die Fernsehsender gemacht. Mit jedem (der wenigen) öffentlichen Auftritt Bidens kommen neue Fuck-Ups zum Vorschein, welche man nicht einfach kurz abweisen kann. Der Mann hat gesundheitliche Probleme, die ihn für dieses Amt disqualifizieren. Trump macht sich bei seinen Ralleys schon über den Zustand Bidens lustig, und das letztlich zurecht, auch wenn es nicht "nett" ist.

              Zitat von arcana Beitrag anzeigen
              Welche Fakten? Deine Meinung, dass kein Mensch Biden fuer einen brauchbaren Kandidaten halten koenne? Fakt ist, dass leider eine Mehrzahl an Leuten, aus unterschiedlichen Gruenden, bisher Biden praeferieren. Fakt ist, das Biden einen glaubwueridgeren Anspruch auf die Kernthesen von Bernie hat, naemlich mehr Wahlbeteiligung, diverse Koalition etc.

              Dein Problem, und das vieler junger Bernie-Anhaenger in den USA, ist, dass ihr glaubt, dass revolutionaere Umwaelzung in und durch einer von Parteien dominierten Wahldemokratie stattfinden wird. Und an Stelle dieser Erkenntnis raged ihr dann ueber Wahlbuerooeffnungszeiten etc.
              Die Fakten, dass Hillary mit der gleichen Agenda gegen Trump angetreten ist und VERLOREN hat. Und Biden ist Hillary mit Demenzerscheinungen, so unmoralisch du diese Feststellung auch finden magst.

              Mein Problem ist, dass das System der USA keine fairen Wahlen ermöglicht. Das Kartendeck ist von Anfang an gegen Sanders gemischt, sodass hier kein Austausch von Ideen stattfindet, von denen dann die beste ausgesucht wird. Stattdessen entscheidet eine kleine, reiche Spendertruppe, welche Politik betrieben wird. Und diese Politik schadet dann den Amerikanern und - wenn es z.B. um Kriegstreiberei und Umweltpolitik geht - der ganzen Welt.

              edit: Trump wird auch schön die ganzen Aufnahmen von creepyjoe nutzen. Hatte damals ja auch keine Skrupel, Bill Clinton wegen seiner Vergehen an Frauen am Nasenring durch die Arena zu ziehen.

              Zuletzt geändert von Torro; 11.03.2020, 14:57.

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                Zitat von Torro Beitrag anzeigen



                Mein Problem ist, dass das System der USA keine fairen Wahlen ermöglicht. Das Kartendeck ist von Anfang an gegen Sanders gemischt, sodass hier kein Austausch von Ideen stattfindet, von denen dann die beste ausgesucht wird. Stattdessen entscheidet eine kleine, reiche Spendertruppe, welche Politik betrieben wird. Und diese Politik schadet dann den Amerikanern und - wenn es z.B. um Kriegstreiberei und Umweltpolitik geht - der ganzen Welt.



                Stimmt halt einfach nicht.
                Michael Bloomberg hat 500+ Millionen in den Wahlkampf gepumpt und es ist einfach verpufft. Biden gewinnt Bundesstaaten gegen Sanders, in denen er nicht mal aufgetreten ist und weniger als 1000$ an TV-Werbung geschaltet hat. Und bevor du mir jetzt mit Medien kommst. Die haben seit 2015 fast ausschließlich schlecht über Trump berichtet (CNN, NBC etc. mit >>90%) und er ist trotzdem Präsident geworden. Und Gerrymandering spielt bei bei Vorwahlen wohl auch eher eine untergeordnete Rolle. Sanders verliert gerade fair and square gegen Biden, weil ihn die meisten demokratischen Wähler für den besseren Kandidaten halten, auch wenn du das nicht wahrhaben willst.
                Dein Problem ist einfach, dass du sozialistische Politik/Bernie Sanders zu deiner Religion erhoben hast und du alle anderen Positionen und Menschen mit anderen politischen Einstellungen nicht mal mehr akzeptieren kannst. Mündet dann in kindischer Wählerbeschimpfung und ständigen Forenflames.
                Zuletzt geändert von Alex-; 11.03.2020, 17:46.

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                  Unabhängig von den Positionen, die Sanders vertritt (in Deutschland wäre er natürlich nicht "der linke Sozialist" sondern würde eher gemäßigte SPD Themen vertreten), Trump hätte es doch im Wahlkampf gegen Sanders extrem einfach: Er, Trump, der staatsmännische Unternehmer, der im Alleingang die US Wirtschaft angekurbelt hat gegen den linken Revolutionär, der allen nur etwas wegnehmen will und die USA zu Grunde richtet.

                  Bei aller Sympathie für Sanders sollte man das doch erkennen? Und die Vorwahlen haben doch gezeigt, dass Sanders eben nicht in dem Umfang bisherige Nichtwähler mobil machen kann, wie vielleicht gehofft.

                  Bleibt zu hoffen dass Sanders rechtzeitig, im Idealfall in 7 Tagen, einsieht, dass er verloren hat und sich voll hinter Biden stellt - und Biden natürlich auf den linken Flügel zugeht. Wenn die Sanders Sympathisanten mit "Bernie or Bust" ernst machen, die Wahl nicht anerkennen und weiter alles auf Verschwörungstheorien schieben - dann hat Trump eh schon gewonnen. Ob Trump an der Macht bleibt hängt dieses Mal noch mehr von den Sanders Anhängern ab.

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                    das eine ist die frage, wer die wahl gewinnen könnte. wir werden niemals erfahren, ob biden oder sanders die besseren chancen gegen trump hätte, da nur einer von beiden antreten wird.
                    viele studenten werden sich wahrscheinlich nicht 4-7 stunden in den regen stellen, um ihre stimme für joe biden abzugeben. und genau das, wird uns in den bundesstaaten mit republikanischer führung wohl erwarten (siehe die vorwahlen und gilt natürlich andersrum genauso).

                    trumps zukunft könnte sich zu großen teilen an der corona-epidemie entscheiden, die sich nämlich sehr wahrscheinlich nicht durch steuersenkungen und das drucken von mehr geld durch die notenbank aus der welt schaffen lassen wird.

                    die frage, die man aber auch nicht ausblenden darf, ist doch, wer die probleme im land in den griff bekommen könnte.

                    macht euch keine illusionen: biden wird ähnlich viel ändern wie obama. nämlich fast gar nichts.
                    das hat er ja auch schon offen so gesagt - nothing will fundamentally change.

                    donald trump ist nicht nur die folge von zu viel fox news und einer tiefen spaltung des landes sondern eben auch von 8 jahren obama.

                    was erleben wir in 4 oder 8 jahren für kandidaten?
                    der nächste trump ist vielleicht nicht inkompetent.
                    denkt hier jemand ernsthaft, dass es besser wird?
                    dass joe biden das land repariert?
                    Zuletzt geändert von BoLo; 11.03.2020, 18:40.

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                      Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                      donald trump ist nicht nur die folge von zu viel fox news und einer tiefen spaltung des landes sondern eben auch von 8 jahren obama.
                      Und ihr glaubt die tiefe Spaltung des Landes wird besser wenn Sanders ein Land wie die USA, in dem nunmal die Hälfte der Bevölkerung eine fundamentale Abneigung gegen alles was auch nur annähernd sozialistisch ist, komplett umkrempelt? Wobei das sowieso nur reine Träumereien sind, soviel Macht hat ein Präsident nicht.

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                        Zitat von dcv_ Beitrag anzeigen
                        Und ihr glaubt die tiefe Spaltung des Landes wird besser wenn Sanders ein Land wie die USA, in dem nunmal die Hälfte der Bevölkerung eine fundamentale Abneigung gegen alles was auch nur annähernd sozialistisch ist, komplett umkrempelt? Wobei das sowieso nur reine Träumereien sind, soviel Macht hat ein Präsident nicht.
                        du solltest dir mal die approval-ratings von medicare und medicaid ergoogeln.

                        kleiner tipp: nicht mal die republikaner haben sich da bisher ernsthaft rangetraut und machen das lieber im kleingedruckten von anderen bills, wenn mal ein paar milliarden gestrichen werden sollen. warum nur?
                        Zuletzt geändert von BoLo; 11.03.2020, 19:00.

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                          Zitat von Alex- Beitrag anzeigen
                          Stimmt halt einfach nicht.
                          Michael Bloomberg hat 500+ Millionen in den Wahlkampf gepumpt und es ist einfach verpufft. Biden gewinnt Bundesstaaten gegen Sanders, in denen er nicht mal aufgetreten ist und weniger als 1000$ an TV-Werbung geschaltet hat. Und bevor du mir jetzt mit Medien kommst. Die haben seit 2015 fast ausschließlich schlecht über Trump berichtet (CNN, NBC etc. mit >>90%) und er ist trotzdem Präsident geworden.
                          Biden gewann gegen Sanders am Super Tuesday, nachdem Buttigieg und Klobuchar aus dem Rennen ausgestiegen sind und offiziell ihn unterstützt haben und im Zusammenhang mit Bidens Sieg in SC (Wo er sehr viel investiert und Kampagne betrieben hat) eine 2-tägige Siegesrunde im Fernsehen gefeiert hat. Und das hatte sehr wohl Auswirkungen auf "electability", gerade bei den älteren Wählern.
                          Und ja, Trump hat es geschafft, dass republikanische Establishment zu besiegen, das stimmt. Trotzdem gab es auch da große Bemühungen, andere Kandidaten hochzupushen. Jeb Bush, Marco Rubio, John Kasich und zuletzt sogar Ted Cruz waren allesamt einst Lieblinge der republikanischen Parteiführung. Der Unterschied zum demokratischen Establishment war, dass sie sich nicht rechtzeitig hinter einen Kandidaten gescharrt und diesen gepusht haben. Das haben die Demokraten taktisch geschickt gemacht, muss ich ihnen lassen.

                          Und dass CNN und NBC schlecht über Trump berichteten, ist dem republikanischen Stammwähler scheißegal. Denn der guckt Fox News und hasst alle anderen Fernsehsender, die ohnehin bei vielen US-Bürgern kein Vertrauen genießen. Die negativen Berichte über Trump (und vor allem die Masse an Berichterstattung) haben Trump eher sowas wie Street-Cred geliefert.

                          Der demokratische Fernsehgucker schaut halt eher MSNBC und CNN, da hat das einen viel größeren Einfluss.

                          Zitat von Alex- Beitrag anzeigen
                          Und Gerrymandering spielt bei bei Vorwahlen wohl auch eher eine untergeordnete Rolle. Sanders verliert gerade fair and square gegen Biden, weil ihn die meisten demokratischen Wähler für den besseren Kandidaten halten, auch wenn du das nicht wahrhaben willst.
                          Das ist einfach Quatsch. Biden wird nicht ansatzweise von den Medien unter Dauerfeuer genommen wie Sanders. Habe ich in einem anderen Post schon hinreichend erklärt. Die älteren Wähler halten Biden für einen besseren Kandidaten, weil MSNBC ihnen eingetrichtert hat, dass er gegen Trump eher gewinnt als Sanders.

                          Zitat von Alex- Beitrag anzeigen
                          Dein Problem ist einfach, dass du sozialistische Politik/Bernie Sanders zu deiner Religion erhoben hast und du alle anderen Positionen und Menschen mit anderen politischen Einstellungen nicht mal mehr akzeptieren kannst. Mündet dann in kindischer Wählerbeschimpfung und ständigen Forenflames.
                          Sorry, dass ich einen für den Irakkrieg-stimmenden, offen korrupten, Frauen- und Kinder-antatschenden, "alles-bleibt-so-wie-es-ist" - propagierenden Demenzkranken für den echten Extremisten unter den Demokraten halte und nicht den Kandidaten, der Krankenversicherung für alle fordert und verhindern möchte, dass weite Teile der Welt unbewohnbar werden. Aber ja, ich bin ein krasser Fanatiker. Vermutlich muss ich auch besorgte Bürger verstehen, die AfD wählen. Weil ich ja sonst "nIcHt aNdErE PoSiTiOnEn UnD MeNsChEn MiT aNdErEn PoLiTiScHeN eInStElLuNgEn" akzeptieren kann.



                          Und Monk : Ich könnte jetzt hinreichend erläutern, wieso du in meinen Augen falsch liegst und Trump ein Wahlkampf gegen Sanders deutlich schlechter liegen würde als ein Wahlkampf gegen Biden. Aber am besten lass ich den Donald das für dich selber erklären:









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                            Zitat von BoLo Beitrag anzeigen

                            du solltest dir mal die approval-ratings von medicare und medicaid ergoogeln.

                            kleiner tipp: nicht mal die republikaner haben sich da bisher ernsthaft rangetraut und machen das lieber im kleingedruckten von anderen bills, wenn mal ein paar milliarden gestrichen werden sollen. warum nur?
                            Man muss halt aber auch endlich mal realistisch sein und erkennen, dass Sanders auch nicht alles ändern kann. Viele Ideen von ihm werden sicherlich von den Reps blockiert und so könnte auch Sanders keinen Wandel einleiten. Das ist was mich hier im Thread auch stört. Vielen denken das Sanders super schnell den Wechsel einläuten wird, aber das ist Quatsch. Man würde sicherlich durch die Blockade genauso viel Stillstand sehen wie bei Obama.

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                              wenn wir uns damit abfinden, dass sich sowieso nichts ändern kann, brauchen wir weder wahlen, noch diesen thread, sondern eine krone für donald trump.

                              wenn ein präsident sanders einen vernünftigen medicare-for-all plan in den congress einbringt, würde der sicher nicht nur von republikanern blockiert, sondern auch von vielen demokratischen abgeordneten, die da schon seit jahrzehnten im congress hocken.

                              und dann sollen die ihren wählern doch bitte mal erklären, warum sie der meinung sind, sie hätten keine krankenversicherung verdient.
                              gern auf msnbc und cnn. zur not zählst du alle abgeordneten einzeln in der state of the union rede auf.
                              anders wirst du dort sowieso nicht aufräumen können.

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                                Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                                wenn wir uns damit abfinden, dass sich sowieso nichts ändern kann, brauchen wir weder wahlen, noch diesen thread, sondern eine krone für donald trump.
                                Finde dieses Entweder oder sehr hart ausgedrückt. Es ist doch nicht so als würde es nur Sanders oder Trump geben und dazwischen nichts. Für dieses dazwischen ist mMn halt Biden und damit können wohl bei der Entscheidung zwischen Sanders und Biden mehr Amis leben.

                                Auch glaube ich nicht, dass die Wähler ihre Meinung ändern würden wenn Sanders ein Medicare4all einreicht und man dann namentlich alle Blockierer nennt. Meines Erachtens denken nur wir Europäer dass für das Amis das Wichtigste Medicare4all ist.

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