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    Cooki du bist wie ein Schüler, der in einer Diskussion gar keine neuen Ansätze bereitstellt, aber stattdessen nach einer eigenen Aussage immer so tut, als hätte er den Gegenüber zerstört.

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Selbst die Berechnungen, die sagen, dass M4A teurer werden könnte, als das bisherige System, würden doch die Kosten pro Versichertem als niedriger einstufen, richtig? Da da zig Millionen un- oder unterversichert sind. Insofern ist sogar die Aussage "es könnte teurer werden" irreführend, da die beiden Systeme bzgl. ihrer Leistung gar nicht verglichen werden können. Rechnet man die Kosten pro Versichertem, wäre M4A (unbestritten?) günstiger. Ich habe zwar einige Studien gesehen, aber sicher nicht alle, also falls ich mich irre, klärt mich bitte auf.
    Aktuell sind in den USA die pro-Person-Kosten deutlich höher als in Ländern mit ähnlichen Systemen wie M4A - die Frage sollte also eher sein: wie kann sich das Land ein solch ineffizientes und überteuertes Gesundheitssystem leisten, wie es aktuell existiert?
    Zuletzt geändert von buffy; 17.02.2020, 16:22.

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      Zitat von buffy Beitrag anzeigen
      Cooki du bist wie ein Schüler, der in einer Diskussion gar keine neuen Ansätze bereitstellt, aber stattdessen nach einer eigenen Aussage immer so tut, als hätte er den Gegenüber zerstört.

      Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Selbst die Berechnungen, die sagen, dass M4A teurer werden könnte, als das bisherige System, würden doch die Kosten pro Versichertem als niedriger einstufen, richtig? Da da zig Millionen un- oder unterversichert sind. Insofern ist sogar die Aussage "es könnte teurer werden" irreführend, da die beiden Systeme bzgl. ihrer Leistung gar nicht verglichen werden können. Rechnet man die Kosten pro Versichertem, wäre M4A (unbestritten?) günstiger. Ich habe zwar einige Studien gesehen, aber sicher nicht alle, also falls ich mich irre, klärt mich bitte auf.
      Aktuell sind in den USA die pro-Person-Kosten deutlich höher als in Ländern mit ähnlichen Systemen wie M4A - die Frage sollte also eher sein: wie kann sich das Land ein solch ineffizientes und überteuertes Gesundheitssystem leisten, wie es aktuell existiert?
      Naja, momentan ist es doch so, dass der Staat meines Wissens nach nicht für die Kosten der Versicherten aufkommen muss. Dadurch haben wir ja dummerweise die vielen Unversicherten. Wenn der Staat dies nun mitfinanzieren soll, dann ist es laut einigen Leuten natürlich für das Land teurer, weil er vorher nicht für die Unversichten aufkommen musste. Von daher ist es aus der Perspektive gesehen schon "teurer". Was dabei aber wie du sagtest nicht beachtet wird, ist doch dass es für die Versicherten günstiger wird und es somit dem Land doch helfen würde, weil die Bürger das Geld anders ausgeben könnten und man pro Person mehr Geld in den Konsum stecken könnte.

      Sorry aber deinen letzten Absatz verstehe ich nicht ganz. Die USA zahlen doch nicht für solch ein ineffizientes und überteuertes Gesundheitssystem, dies kommt doch von den Bürgern her selber und von daher leistest es sich doch nichts, sondern die Bürger leisten sich das System und deswegen sind doch die Reps dagegen. Hoffe ich habe es richtig verstanden. Sonst korrigiere mich bitte.

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        Zitat von Cooki Beitrag anzeigen

        Sorry aber deinen letzten Absatz verstehe ich nicht ganz. Die USA zahlen doch nicht für solch ein ineffizientes und überteuertes Gesundheitssystem, dies kommt doch von den Bürgern her selber und von daher leistest es sich doch nichts, sondern die Bürger leisten sich das System und deswegen sind doch die Reps dagegen. Hoffe ich habe es richtig verstanden. Sonst korrigiere mich bitte.
        Klar zahlt es letztendlich der Staat mit.
        1. Löhne sind geringer deshalb -> mehr foodstamps / Hilfeleistungen
        2. Menschen können durch fehlende gesundheitliche Versorgung nicht mehr arbeiten -> mehr Hilfeleistungen
        3. Menschen verschulden sich und haben weniger Kaufkraft wegen des Gesundheitssystems -> weniger Steuereinnahmen, geringeres Wachstum.

        Bewiesenermaßen ist die Kaufkraft der Arbeiterklasse viel wichtiger für eine gesunde Wirtschaft, als die der oberen 10%, weshalb diese Umstände nicht nur auf Kosten der Bevölkerung, sondern auch auf die Kosten des Landes gehen.

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          Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
          Spoiler: 

          ich übernehm das mal:
          petes vorsprung ist ziemlich gering - 1,5 state delegates - und die veröffentlichten ergebnisse sind laut nate cohn von der der new york times noch voller rechenfehler (rundungsfehler bei der verteilung der delegates) und unmöglicher konstellationen (keine stimmen in der ersten runde, dafür stimmen in der zweiten runde etc.) - wahrscheinlich eingabefehler.

          dabei sind alle kandidaten betroffen, aber scheinbar bernie sanders in besonderem maße (er hat ja auch die meisten stimmen). gleichzeitig könnte sanders aber bei den satellite caucusses noch ~ 3 delegates verlieren, da sich die iowa democratic party bei der vergabe dieser delegates scheinbar nicht an ihre eigenen regeln gehalten hat.

          bernie hat z.B. 562,497 state delegates. wenn ich das richtig verstehe, fehlt ihm also das äquivalent von 0,004 delegates. das ist glaub ich nicht mal eine stimme für ihn, die fehlt, sondern es muss nur irgendwo aus versehen eine person zu viel angegeben worden sein und er bekommt einen delegate mehr.
          pete dagegen hat 564,012. sind ein paar stimmen fehlerhaft und er verliert 0,6 hätten wir schon ein unentschieden.

          fragt mich übrigens nicht, warum diese delegates bis auf 3 nachkommastellen angegeben und an anderen stellen ganze delegates per münzwurf vergeben werden.
          ich dachte eigentlich ich hätts verstanden, aber leute rechnen auf einmal delegates bis auf kommastellen und ich stelle fest: ich hab nicht den blassesten schimmer :D

          wenn ein kandidat eine überprüfung beantragt, wovon ich mal ausgehen würde, kann es noch wochen dauern, bis es ein ergebnis gibt.
          Spoiler: 


          *ding ding ding ding ding* - iowa update:

          nachdem die iowa democratic party jetzt ihr recanvassing durchgeführt hat - bei dem nur überprüft wurde, ob die übermittelten ergebnisse auch richtig eingegeben wurden - ist buttigiegs vorsprung auf 0,08 state delegates geschrumpft - 563,207 zu 563,127.

          die bernie campaign hat jetzt einen recount in einigen bezirken beantragt, bei dem auch die rechnungen, nach denen vor ort die delegates zugeteilt wurden, noch einmal überprüft werden. predictit hat das ganze jetzt wieder mehr oder weniger als 50/50 flip.
          Zuletzt geändert von BoLo; 19.02.2020, 00:59.

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            "Democracy Dies in Darkness"


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              Wahnsinn! Ein kontroverser Kommentar in der WP. Zum Glück gibt es sowas nur in den USA.

              Vielleicht interessanter:
              Donald Trump hat Wikileaks-Gründer Julian Assange offenbar eine Begnadigung in Aussicht gestellt. Das habe Assanges Anwalt vor einem Gericht in London angegeben, wie mehrere britische Medien berichten. Wie der Guardian berichtet, sollte Assange im Gegenzug aussagen, dass Russland nicht an der Veröffentlichung von E-Mails der Demokraten im US-Wahlkampf 2016 beteiligt gewesen sei.
              https://www.sueddeutsche.de/politik/...land-1.4805897

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                Ist das nicht auch eine Art Missbrauch seines Amtes....?

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                  Wenn es denn so ist, wie geschildert: Natürlich. Angesichts der Tatsache, dass ihm seine republikanischen Kollegen im Senat vermutlich fast alles - zumindest aber diese Art des politischen Waltens - durchgehen lassen, wäre es aber nur eine weitere Runde vergebene Mühe, die im Ergebnis nix ändert.

                  Die Democrats wären gut damit beraten, sich jetzt erstmal auf ihren eigenen Front-Runner-Wahlkampf zu konzentrieren und selbst auf Schachereien und anderweitiger Intrigen und Bevorzugungen bzw. Benachteiligungen zu verzichten, um sich dann, wenn es gegen Trump geht, nicht bereits selbst durch diverse Zerwürfnisse selbst zerfleischt zu haben und Trump samt Team in eine aussichtsreichere Lage gebracht zu haben. Wenn Trump bei Twitter nämlich ausnahmsweise mal etwas halbwegs Kluges von sich lässt, dann ist das so, weil er die Unfähigkeit der angeblichen Demokraten analysiert.

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                    Er hat eben nichts zu befürchten.

                    Ich habe jedoch null Plan von amerikanischer Politik und deshalb würde mich mal interessieren wie die Chancen für Bloomberg sind für den Vorsitz der Demcrats und vor allem gegen Trump. Was sind seine Wahlversprechen? Er ist Milliardär, ich kann mir dabei nichts Gutes bei vorstellen.
                    Ich hatte nur mal was von ihm gelesen, dass er um jeden Preis Trump besiegen möchte.

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                      Ja, Bloomberg legt jetzt los und lässt mal wieder seine Finanzen für sich arbeiten:
                      The former New York City mayor’s campaign is hiring hundreds of people in California to spread the pro-Bloomberg word on social media and via text message, according to a report from the Wall Street Journal on Wednesday. His campaign is trying to bring on upward of 500 “deputy digital organizers” to promote Bloomberg to everyone in their phones’ contact lists and on their private social media accounts. And the pay isn’t bad: $2,500 a month for 20-30 hours per week of work.
                      https://www.vox.com/recode/2020/2/19...facebook-polls

                      Hat jemand die Debatte geschaut? Habe nur einen Schnipsel gesehen, in dem Warren Bloomberg ziemlich auseinander nimmt. Anscheinend hat er wohl ziemlich kassiert, wenn ich die kurzen Einlassungen kurz überfolgen habe?! https://twitter.com/sovereignity77/s...52183771992066
                      https://twitter.com/MCW_Disruptor/st...52927254409216
                      Zuletzt geändert von TrES-4; 20.02.2020, 17:14.

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                        OOF. die neunte debatte ist pures feuer. links und rechts.

                        biden sieht sogar noch normal aus neben diesen clowns von warren, bloomberg, buttigieg und klobuchar (die fast sogar geweint hat :D)
                        Zuletzt geändert von alltookeira; 20.02.2020, 22:34.

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                          Die Sanders-Kampagne teilte am Freitag mit, dass sie von US-Offiziellen vor etwa einem Monat über Russlands Versuche informiert wurde, den US-Senator im Vorwahlkampf der Demokraten zu unterstützen. Erst vor wenigen Tagen war berichtet, worden, dass Russland versuche, Trump bei seiner Wiederwahl zu helfen. Der New York Times zufolge halten es einige aktuelle und ehemalige Mitarbeiter der US-Behörden für möglich, dass die Unterstützung Russlands für Sanders im Vorwahlkampf der Demokraten letztlich auch Trump helfen soll. Das Kalkül demnach: Sanders sei für Trump bei der Präsidentschaftswahl im Herbst ein leichterer Gegner als moderate Demokraten.
                          https://www.sueddeutsche.de/politik/...rump-1.4757268

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                            Mal wieder ein eindeutiger Versuch von CIA und Mainstreammedien die Kandidatur von BERNARD SANDERS zu unterminieren....

                            kind or related ein interessanter read zu der Bernie- und Trumpbubble:
                            https://www.nytimes.com/2020/02/20/o...-win-2020.html

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                              was warren und die demokraten nicht raffen ist, dass sie sich ihren moral high ground sonstwo hinschieben können. interessiert kein schwein außerhalb deren blase. trump überschreitet seit 2016 im wochenrythmus rote moralische linien und seine (potentiellen) wähler interessiert es einen scheißdreck.

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                                Zitat von Alex- Beitrag anzeigen
                                Mal wieder ein eindeutiger Versuch von CIA und Mainstreammedien die Kandidatur von BERNARD SANDERS zu unterminieren....

                                kind or related ein interessanter read zu der Bernie- und Trumpbubble:
                                https://www.nytimes.com/2020/02/20/o...-win-2020.html
                                Ist eine anekdotische Meinung eines konservativen Journalisten, der Behauptungen aufstellt, die fernab der Realität sind. Er hat 2016 auch gesagt Hillary würde gewinnen, weil die Menschen keinen Bock mehr auf Trump hätten. Jetzt behauptet er Bernie würde nicht zuhören, hätte keine menschliche Wärme und könnte kein Team aufbauen. Scheint so, als wäre er noch nie bei einer Sanders Veranstaltung gewesen. Aber er muss ja irgendwie durch pauschale Aussagen und Gehirngymnastik angebliche Parallelen zwischen Trump und Bernie finden. Denn das sind die zwei Menschen, die _seiner_ Blase nicht entsprechen. Der eine, weil er dumme und rassistische Dinge von sich gibt (Policy-Kritik an Trump übt er nicht/kaum), der andere, weil er das System ändern will. Schande aber auch.

                                Wir dürfen gespannt sein, ob das Timing der WaPo etwas für Nevada ändert. In den Umfragen liegt Bernie bei ca +15 auf den nächsten. Alles unter +10 wäre schon eine Überraschung.

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