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    Ich habe beim Detailwissen um amerikanische Kandidaten Undifferenziertheit vorgeworfen, sondern zu deiner Einstellung in Sachen positiver Diskrimierung.
    Und ja, dein Beispiel ist anekdotisch, weil positive Diskriminierung viel, viel mehr Bereiche umfasst (einen habe ich benannt), es dabei nicht nur um Rasse oder Geschlecht geht, es eine Vielzahl an Maßnahmen gibt und die sich nicht nur Universitäten abspielen. Was sollte dein Link überhaupt? Erwartest du, dass ich ein Gegengeschichte ergoogle und dann sage "Ha! Eins zu eins!"? Oder dass ich sage: "Oh, wenn die Uni über das Ziel hinausgeschossen ist, dann muss positive Diskriminierung wohl immer und überall schlecht sein?" Sorry, das ist anekdotische Argumentation und bringt nichts.

    Und um die ganze Debatte nochmal aufzudröseln: Ich fand das Beispiel aus dem Video einfach unfair überzeichnet und tendenziös, was der betont sachlichen Attitüde widersprach.
    Danach waren wir bei der Frage, ab wieviel Informiertheit ein Wähler als "aufgeklärt" gelten darf und ab wann Sekundärkriterien wie Geschlecht eine Rolle spielen dürfen, ohne dass man ihnen das Wahlrecht aberkennen will. Da sind wir unterschiedlicher Auffassung, geschenkt.
    Dann sind wir zur Frage gekommen, ob positive Diskriminierung prinzipiell schlecht ist. Ich habe das klar von der vorherigen Debatte abgegrenzt. Und ich halte dich hier für undifferenziert bzw. hysterisch.
    Und nebenher haben wir eine Unterhaltung, was anekdotische Argumentation ist. Und Randomlinks mit Randombeispielen sind anekdotisch, selbst wenn wir 6% Asiaten in Amerika haben.

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      ich hab dich schon richtig verstanden, keine sorge.

      es handelt sich bei der systematischen diskriminierung von studenten asiatischer herkunft an amerikanischen elite-universitäten nicht um anekdotische evidenz. wenn du das so charakterisieren willst, ist das nicht korrekt.

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        deine argumentation ist, gemessen am kontext, anekdotisch. von einer anekdotischen evidenz war keine rede.

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          Zitat von alltookeira Beitrag anzeigen
          ich hab dich schon richtig verstanden, keine sorge.
          Dann verstehe ich nicht, was du mit "Du wirfst mir, der ich doch zwischen den verschiedenen Strömungen demokratischer Kandidaten zu unterscheiden weiß, Undifferenziertheit bei der Diskussion um die positive Diskriminierung vor??" willst.
          es handelt sich bei der systematischen diskriminierung von studenten asiatischer herkunft an amerikanischen elite-universitäten nicht um anekdotische evidenz. wenn du das so charakterisieren willst, ist das nicht korrekt.
          Wenn wir über die Zustände an amerikanischen Eliteuniversitäten diskutieren würden, hättest du recht. Wenn darüber diskutieren, ob positive Diskriminierung positiv sein kann, hast du unrecht.

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            du findest positive diskriminierung in ordnung und deshalb habe ich dir einen seit jahren aktuellen bereich von positiver diskriminierung und deren umsetzung gezeigt - an den unversitäten.

            also resümiere ich: du möchtest positive diskriminierung nur hier und dort, aber auch nicht so, doch irgendwie anders. positive diskriminierung, ein oxymoron in meinen augen, lehne ich grundsätzlich ab. in der realität führt positive diskriminierung fast immer auch zu diskriminierung eines anderen. ich würde sogar argumentieren wollen, dass es immer dazu führt, aber das ist sicher eine extremposition. auch in deinem fall der behinderten - den du allerdings nicht ausführlich konstruierst - kann es dazu führen.
            und wenn du dem staat und institutionen so viel macht eingestehen willst, das zu regeln, lehne ich das auch ab.

            für den oberen teil hast du mich nicht richtig verstanden und der satz ist kein zitat, gehört daher nicht in anführungszeichen.
            Zuletzt geändert von alltookeira; 02.10.2019, 20:47.

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              Dein Problem ist, dass du "Diskriminierung" mit zweierlei Bedeutung verwendest. Einmal vom Wort her, als "Unterscheidung" oder "gesonderte Behandlung", und einmal seiner typischen Verwendung her, als "Schlechterbehandlung aufgrund von irgendwelchen Merkmalen". Am Anfang dachte ich, dir wäre das klar und wir könnten diese Begriff verwenden, wenn ich deinen letzten Rant sehe, habe ich daran Zweifel.
              Ich weiß gerade nicht, ob ich mir den Spaß machen soll, das anhand deines letzten Posts mal aufzudröseln, aber ich habe die Sorge, dann kommt von dir nur wieder so ein "das weiß ich doch alles" wie vorher schon mal – was deine Postgeschichte hier allerdings Hohn spricht.
              Ansonsten solltest du dir einen Stil abgewöhnen, der aus "Nicht jede Diskriminierung ist schlecht." ein "du findest positive diskriminierung in ordnung" macht. Das wird ein Strohmann.

              Ansonsten kannst du mir gerne erläutern, inwiefern
              mir bei deinem spaziergang in den sozialismus "undifferenziertheit" vorzuwerfen, halte ich für einen schlechten witz.
              NICHT bedeutet, dass du zwei Themen (Kandidatenpositionen und Haltung zur positiven Diskriminierung) vermischst, was ich oben in einem offensichtlich hyperbolischen Pseudozitat auszudrücken versucht habe.
              Wenn du das nicht als rhetorisches Mittel erkennen willst, dann nehme ich's zurück. Aber du kannst mir trotzdem erkären, wie der Quote anders ausgelegt werden könnte, als ich es getan habe.

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                "dein problem ist..."

                "ich halte dich für..."

                "am anfang dachte ich, dir wäre das klar..."

                "ich weiß gerade nicht, ob ich mir den spaß machen soll..."

                "solltest dir einen stil abgewöhnen..."

                "aber ich hab die sorge..."

                du könntest nicht noch mehr wie ein "wannabe smartass" und von oben herab klingen.

                und zur verwirrung: du hattest mir undifferenziertheit vorgeworfen, weil ich nicht deine auffassung von "positiver diskriminierung" teile. darauf bezieht sich das, was du jetzt zitiert hast. und ich halte positive diskriminierung nun mal für einen mechanismus der nicht chancengleichheit fördert, sondern ergebnisgleichheit. da ging es nicht um kandidatenpositionen, sondern nur darum, dass ich affirmative action für einen sehr gefährlichen ansatz halte und du wieder von oben herab formuliert undifferenziertheit vorwirfst, weil man nicht deinen politischen ansatz teilt.

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                  du hattest mir undifferenziertheit vorgeworfen, weil ich nicht deine auffassung von "positiver diskriminierung" teile.
                  Nein, ich werfe dir Undifferenziertheit vor, weil du es für dich bei der Frage um "positive Diskriminierung" nur "gut" und "schlecht" gibt, nichts dazwischen. Was ich in mehreren Posts deutlich gemacht habe, zur Illustration:
                  Du gehst für meinen Geschmack viel zu undifferenziert an die Sache ran. Positive Diskriminierung kann sinnvoll sein (spontan fallen mir die Behindertenquoten in Unternehmen ein), und nicht sinnvoll, und schädlich.
                  Und deine ideologiezentrierte Antwort zu den Behindertenquoten untermauert diese fehlende Differenzierung.

                  du könntest nicht noch mehr wie ein "wannabe smartass" und von oben herab klingen.
                  Ich feiere irgendwie, dass du das auch mal erlebst. :D

                  Ansonsten hast du recht, mit jeder Schleife, die wir hier drehen, weil ich dir Fehldeutungen und Fehlschlüsse aufzudröseln versuche (wenn du z.B. zum dritten Mal nicht sehen willst, was ich mit "undifferenziert" meine, was anektdotische Argumentation ist, oder du mir falsche Positionen wie absolute Befürwortung positiver Diskriminierung unterstellst), wird mein Ton etwas überheblicher. Am Anfang habe ich versucht das zurückzuhalten, zum Ende ist es mir nicht mehr so gut gelungen. Wohl auch, weil mir gerade bei dir diese entkontextualisierten Smartass-Einwürfe auch immer so auf den Zeiger gingen, und ich das deshalb mal etwas spiegeln wollte. Ich werde wieder dran arbeiten.

                  Edit: Wenn jetzt nichts Inhaltliches mehr kommt, sondern es nur noch um die Diskussion um die Diskussion geht, bin ich raus. Das Ganze ist ist schon viel zu sehr ein narzistischer Dialog geworden.
                  Zuletzt geändert von OrdentlichUndFromm; 03.10.2019, 13:04.

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                    ich hab dir nicht absolute befürwortung unterstellt, warum sagst du das?

                    "du möchtest positive diskriminierung nur hier und dort, aber auch nicht so, doch irgendwie anders."

                    klingt das danach?

                    du zeigst mit dem finger auf eine "undifferenziertheit", die du bei mir feststellen willst. ich lehne positive diskriminierung nun mal in seiner gänze aus unterschiedlichen gründen ab; also kein wunder, dass diese haltung sich für dich als "undifferenziert" kenntlich macht. du hast übrigens nicht "deutlich" gezeigt, wieso du zum beispiel eine behindertenquote in unternehmen als sinnvolle diskriminierung erachtest. du sagtest, du findest es sinnvoll, aber ohne jegliche erklärung deines standpunktes. du hast nicht geklärt, wie diese form für dich in das generelle feld von positiver diskriminierung integrierbar ist, ohne andere formen von der auch von dir schlecht genannten diskriminierung zu ermöglichen.
                    ich habe vor äonen von jahren gesagt, unsere ansichten diesbezüglich stehen diametral und so haben wir einfach keine grundlage.

                    edit:

                    schreibt absolut von oben herab, misrepräsentiert und ist dann so "wenn jetzt nichts inhaltliches mehr kommt". top fucking kek. passt schon, habs auf der letzten seite ja gesagt, wir kommen nicht zusammen.
                    Zuletzt geändert von alltookeira; 03.10.2019, 13:17.

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                      Ja, ich habe nichts weiter zur Behindertenquote gesagt, weil ich es ehrlich gesagt müssig fand, darüber zu diskutieren, solange es hier schon alles andere hier so sinnlos ausartet. Was ich so nicht geschrieben haben, weil's nur wieder überheblich rübergekommen wäre. Vermutlich hätte ich es ganz unerwähnt lassen sollen.

                      Zum "Inhaltlichen": Ich habe das extra nochmal konkretisiert: Ich sage nicht, alles von dir ist substanzlos (was arrogant gewesen wäre), ich sage, ich habe keinen Bock mehr auf die Metadebatte (und die bezeichne ich als "nicht inhaltlich").

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                        Jemand hat ein gutes Pro-Bernie-Video zusammengeschnitten, welches die Wahrnehmung von Bernies Supportern der Wahrnehmung in den Medien entgegenstellt. Finde es sehr gelungen und untermauert das, was ich über den Media-Bias gegenüber Bernie erläutert hatte.

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                          https://twitter.com/realDonaldTrump/...32249821388801

                          "As I have stated strongly before, and just to reiterate, if Turkey does anything that I, in my great and unmatched wisdom , consider to be off limits, I will totally destroy and obliterate the Economy of Turkey (I’ve done before!). They must, with Europe and others, watch over..."

                          lel, das hätte ich in gewissen anderen Threads hier schreiben können.

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                            jetzt realsatire auf phönix mit george weinberg. ich warne hiermit vor schmerzenden stirnen nach 45min durchgehendem facepalm

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                              junge junge junge. der typ ist so fertig. dass dem sein gefasel nicht peinlich ist

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                                Naja Phoenix ist aber letztendlich genauso peinlich. Sie lassen einen Trumpisten seine Propaganda ausbreiten und setzen dann immer Zentrist-Establishment-Diskutanten daneben, die auf wirklich wichtige Punkte nicht einmal eingehen, sondern nur die Standard Talking Points der Mainstream Medien wiederholen. Das ist leider weit entfernt von einer interessanten politischen Debatte. Die Moderatoren sind meist auch ahnungslos was US Politik angeht.

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