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    Ich würde keine Frau wählen, nur weil sie eine Frau ist. Aber was der Typ in dieser Richtung labert ist unfair und Schwachsinn. Er übersieht (absichtlich?) einen großen Unterschied bei Palin vs Obama und Warren vs Sanders: Die ersten beiden haben kaum politische Schnittmengen, die zweiten haben sie. Deshalb können Leute, die sich in dieser politischen Schnittmenge wiederfinden, sich einfach für die Frau entscheiden, wenn ihnen das wichtig ist. Sein Gleichnis passt einfach nicht. So ein wannabe smartass video.

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      Das relativiert er im Video doch auch, es geht ihm dabei aber vor allem ums Prinzip. Generell ist Kyle ein Verfechter von politischen Inhalten als Entscheidungsfaktor. Oberflächlich betrachtet mögen Sanders und Warren beide "links" und die Unterschiede nur marginal sein, sodass man auch auf sekundäre Kriterien wie Geschlecht schauen kann. Bei genauerem Blick sind die Unterschiede aber sehr groß, auch wenn man sich die Allianzen anguckt, die Warren zur Zeit formt.

      Natürlich sind die Unterschiede zwischen Obama und Palin deutlich größer, aber dennoch sollte man auch bei Sanders und Warren nach Inhalten gehen und nicht nach Penis/kein Penis.

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        Warum? Vielleicht ist es irgendwelchen Frauenrechtlern einfach wichtig, hier ein Zeichen zu setzen? Sein Gleichnis ist einfach tendenziöser Mist, dafür, dass er einen auf furchtbar sachlich macht.

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          eine frau zu wählen, weil sie eine frau ist, ist das despektierlichste, was man einer frau, die zur wahl steht, antun könnte. jeder frauenrechtler, der sowas tut, hat seine bezeichnung nicht verdient.

          aber ja warum eigentlich? vielleicht ist es mir wichtig, ein zeichen zu setzen, dass ich einen weißen präsidenten haben will, wähl ich mal lieber nicht harris, castro, gabbard, yang oder booker. biden oder sanders, das sind gute weiße männer! die haben sogar schnittmenge!
          Zuletzt geändert von alltookeira; 01.10.2019, 16:57.

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            Zitat von alltookeira Beitrag anzeigen
            eine frau zu wählen, weil sie eine frau ist, ist das despektierlichste, was man einer frau, die zur wahl steht, antun könnte. jeder frauenrechtler, der sowas tut, hat seine bezeichnung nicht verdient.

            aber ja warum eigentlich? vielleicht ist es mir wichtig, ein zeichen zu setzen, dass ich einen weißen präsidenten haben will, wähl ich mal lieber nicht harris, castro, gabbard, yang oder booker. biden oder sanders, das sind gute weiße männer! die haben sogar schnittmenge!
            Wenn du zwei Kandidaten gut findest, warum solltest du dann nicht eine Frau alleine deswegen wählen, weil sie eine Frau ist? Genauso, ich vielleicht im Zweifel zu einem nicht-weißen Kandidaten halte, wenn mir das wichtig ist. ... Oder zu einem weißen, was ich bei dieser Zielgruppe jetzt aber nicht erwarten würde.

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              ohne worte wirklich

              mal davon abgesehen, dass es in diesem fall keine annähernde übereinstimmung der programme gibt (teufel steckt nun mal im detail) und das allein schon grund genug ist, den für sich geeigneteren kandidaten zu wählen.

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                Zitat von alltookeira Beitrag anzeigen
                ohne worte wirklich
                mal davon abgesehen, dass es in diesem fall keine annähernde übereinstimmung der programme gibt (teufel steckt nun mal im detail) und das allein schon grund genug ist, den für sich geeigneteren kandidaten zu wählen.
                Es geht OrdentlichUndFromm, denke ich, um den kreierten Fall, dass beide das gleiche/ein ähnliches Programm haben.

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                  Keine Ahnung, was du für ein Bild von einer Wahlentscheidung hast, aber du wirst unmöglich eine komplett rationale, umfassend informierte Entscheidung treffen können. Wenn sich Kandidaten ähnlich genug sind (und Details sind halt einfach auch nur Details, die kannste kaum alle rauspulen, gewichten und in einer Tabelle gegenüberstellen), dann werden's Bauch und Sympathie-Entscheidung. Und da zählen Geschlecht und Hautfarbe mit rein.
                  Abgesehen davon ging's mir darum, dass der Typ einen auf so wahnsinnig rational und sachlich macht, und dann völlig verfehlten Gleichnissen an der falschen Stelle vereinfacht. Dabei steckt der Teufel doch im Detail, habe ich gehört.

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                    das setzt voraus, dass sich diejenigen, die eine wahlentscheidung treffen sollen, so umfassend informiert haben, um als decider eine "bauch und sympathie-entscheidung" zu haben. diese personen aus dem video können dir sicher nicht darlegen, wieso sie warren über sanders favorisieren außerhalb ihres "iT's tImE FoR a wOmAn" non-sense. das ist wenn dann genauso "unmöglich".

                    und es tut mir leid, ich sage ja nicht, dass es nicht passiert, aber eine wahlentscheidung wegen merkmalen wie geschlecht, hautfarbe oder sexuelle orientierung zu treffen, katapultiert uns direkt zurück in die diskriminierung. eine wahlentscheidung so zu treffen, ist unverantwortlich und falsch.
                    Zuletzt geändert von alltookeira; 01.10.2019, 21:47.

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                      Zitat von alltookeira Beitrag anzeigen
                      das setzt voraus, dass sich diejenigen, die eine wahlentscheidung treffen sollen, so umfassend informiert haben, um als decider eine "bauch und sympathie-entscheidung" zu haben. diese personen aus dem video können dir sicher nicht darlegen, wieso sie warren über sanders favorisieren außerhalb ihres "iT's tImE FoR a wOmAn" non-sense. das ist wenn dann genauso "unmöglich".
                      Aber genau das sage ich doch? Man kann sich halt so und so weit informieren und verorten, danach trifft man eine Bauch-, Sympathie- oder Symbolikentscheidung. Die Leute in dem Video würden zum Großteil sicherlich nicht keine Rechtsaußen-Republikanerin wählen (wie ja der Typ im Video selber sagt). Aber sie haben sich ausreichend informiert und dann irgendwo im Spektrum zwischen Warren und Sanders verortet. Dann entscheiden sie sich für die Frau.

                      und es tut mir leid, ich sage ja nicht, dass es nicht passiert, aber eine wahlentscheidung wegen merkmalen wie geschlecht, hautfarbe oder sexuelle orientierung zu treffen, katapultiert uns direkt zurück in die diskriminierung. eine wahlentscheidung so zu treffen, ist unverantwortlich und falsch.
                      Nicht jede Diskriminierung ist schlecht. Und eine solche Wahlentscheidung wäre nur unverantwortlich, wenn sie völlig frei von anderen ideologischen Ausrichtungen getroffen würde. Aber das ist sicherlich nicht der Fall.

                      Irgendwie is es die Debatte hier gar nicht wert. Für meinen Geschmack wird damit einem viel zu unwichtigen Aspekt viel zu viel Bedeutung beigemessen deswegen störe ich mich so an dem ganzen Drama, was der Typ im Video da veranstaltet. Aber mit der Diskussion hier werte ich das Thema und die ganze Hysterie eigentlich auch nur sinnlos auf. :/
                      Zuletzt geändert von Nichtuntertoetet; 01.10.2019, 22:01.

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                        du sagst ja bereits "ausreichend" informiert, was auch immer das heißen mag. ich halte solche leute nicht für "ausreichend" informiert, wenn sie bei diesem konkreten fall auf solche merkmale zur entscheidungsfindung zurückgreifen müssen.

                        in meinen augen ist das keine hysterie. aber wenn du das so darstellen willst, damit diese art der diskriminierung langsam aufkeimen und sich etablieren kann, dann nur zu.

                        wo wir dann bei "positiver diskriminierung" schon sind:

                        https://www.nytimes.com/2019/10/01/u...s-lawsuit.html

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                          dass sich der weinberg auf phönix nicht dumm vorkommt, so ein zeug zu verzapfen. unfassbar. die vier anderen da sind nonstop innerlich am facepalmen. es ist grotesk. heilge scheiße

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                            Schaut euch mal eins der längern videos mit Andrew Yang an (30 min+). Ist absolut egal welches, alle sind gut.

                            Seine Freedom Dividend klingt nach einem Gimmick wenn man es zum ersten mal hört, aber der Mann hat einfach Ahnung und er konzentriert sich Lösungen anstatt identity politics und verteufelung zu betreiben.

                            Wie er auf Fragen antwortet sucht seinesgleichen. Lösungsorientiert und direkt und er hat für ziemlich alle Bereiche konkrete policies anstatt platituden. Seine einzige relative Schwäche scheint Außenpolitik zu sein, aber da scheinen alle Kandidaten recht schwammig zu sein was konkrete Policies angeht.
                            Zuletzt geändert von o)Grav1ty; 01.10.2019, 23:51.

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                              Zitat von alltookeira Beitrag anzeigen
                              in meinen augen ist das keine hysterie. aber wenn du das so darstellen willst, damit diese art der diskriminierung langsam aufkeimen und sich etablieren kann, dann nur zu.

                              wo wir dann bei "positiver diskriminierung" schon sind:

                              https://www.nytimes.com/2019/10/01/u...s-lawsuit.html
                              Du gehst für meinen Geschmack viel zu undifferenziert an die Sache ran. Positive Diskriminierung kann sinnvoll sein (spontan fallen mir die Behindertenquoten in Unternehmen ein), und nicht sinnvoll, und schädlich. Da jetzt Anekdoten reinzuknüppeln bringt da jetzt auch nichts.

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                                lassen wir es sein, unsere auffassungen stehen diametral zueinander und mir bei deinem spaziergang in den sozialismus "undifferenziertheit" vorzuwerfen, halte ich für einen schlechten witz. das eine anekdote zu nennen ist auch der gipfel. die asiatische population macht 6% (wir reden von "grob" gesagt 20 millionen anekdoten) der bevölkerung und steigend aus, und es wird in university admissions nicht nur gegen menschen mit asiatischer herkunft diskriminiert.
                                Zuletzt geändert von alltookeira; 02.10.2019, 17:40.

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