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    Zitat von Torro Beitrag anzeigen

    Doch. Genau dafür sind Primaries da. Wer mit politischen Angriffen nicht umgehen kann, wer Kritik am eigenen Programm oder auch an der Person nicht beantworten kann, darf kein Kandidat gegen Trump sein. Bei einer Debatte darf man nicht so tun, als ob sich alle lieb haben, da kann man auch mal unbequem sein.

    Habe mir gerade noch mal den Zusammenschnitt angeguckt. Castro bleibt schon inhaltlich konkret. Die Art der Formulierung ist nicht nett, aber vertretbar, weil Biden wirklich 2 Minuten vorher von einem "buy-in" geredet hat. In dem Kontext mit Bidens vielzähligen Aussetzern wird das jetzt ein wenig aufgeblasen.
    Das halte ich für sehr fragwürdig. Du bläst damit gewaltig in das Horn von Trump. Bei solchen Sachen sollte es um die Programme gehe und nicht um die Leute persönlich. Sowas vergiftet die politische Welt und wird doch eher von Leuten wie Meuthen, Bolsonaro und Co gemacht. Von einem guten Kandidaten erwarte ich, dass er die Leute so auseinander nimmt. Den Rest übernehmen doch eh die Sender wie Fox News, da muss man sich so nicht gegenseitig zerfleischen.

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      Zitat von Torro Beitrag anzeigen
      Och Leute, seid mal nicht so sensibel. Hier ist der Ausschnitt noch mal im Kontext: Castro hat nicht grundsätzlich das Gedächtnis von Biden in Frage gestellt, sondern dass er kurz vorher von einem buy-in geredet hat um das dann abzustreiten.



      Ich hasse zwar diesen Satz, aber ich muss ihn mal verwenden: "Das wird man doch noch sagen dürfen"
      die häufung von "forget" impliziert das schon. scheint ein unausgesprochenes geheimnis zu sein, dass biden kognitiv nicht fit genug ist.

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        Zitat von Torro Beitrag anzeigen

        Doch. Genau dafür sind Primaries da. Wer mit politischen Angriffen nicht umgehen kann, wer Kritik am eigenen Programm oder auch an der Person nicht beantworten kann, darf kein Kandidat gegen Trump sein. Bei einer Debatte darf man nicht so tun, als ob sich alle lieb haben, da kann man auch mal unbequem sein.
        ich finde, das stimmt schon. denn am ende wird die unmittelbaren auseinandersetzung mit trump ein boxkampf, der ausschließlich unter der grütellinie stattfindet. da hilft es nichts, wenn man noch so druckfrei sein programm herunterbeten kann.

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          Zitat von ramses Beitrag anzeigen

          ich finde, das stimmt schon. denn am ende wird die unmittelbaren auseinandersetzung mit trump ein boxkampf, der ausschließlich unter der grütellinie stattfindet. da hilft es nichts, wenn man noch so druckfrei sein programm herunterbeten kann.
          Damit wird aber halt dafür gesorgt, dass sich sowas normalsiert und die Leute irgendwann gar nicht mehr über Politik reden sondern nur noch über sich selbst sprechen. Das ist nicht zielführend und ich sehe das als sehr problematisch an. Die Leute sollen sich für denjenigen entscheiden, der das bessere Programm bzw. den besseren Plan hat und nicht weil er die Leute besser herunter machen kann.

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            Zitat von Cooki Beitrag anzeigen

            Das halte ich für sehr fragwürdig. Du bläst damit gewaltig in das Horn von Trump. Bei solchen Sachen sollte es um die Programme gehe und nicht um die Leute persönlich. Sowas vergiftet die politische Welt und wird doch eher von Leuten wie Meuthen, Bolsonaro und Co gemacht. Von einem guten Kandidaten erwarte ich, dass er die Leute so auseinander nimmt. Den Rest übernehmen doch eh die Sender wie Fox News, da muss man sich so nicht gegenseitig zerfleischen.
            An sich richtig, aber man sollte dennoch solche Kommentare abwehren können. Viel Schauspiel ist immer dabei. Als Frontrunner muss man im TV mit sowas klarkommen, auch wenn das nicht dem Ideal eines würdigen Miteinanders entspricht. Castro hat sich die Chance nicht nehmen lassen.

            _______

            In Deutschland haben wir übrigens auch eine "1000€/Monat für ein Jahr"-Verlosung. Vor allem empfehlenswert, was die Interviews angeht: https://www.mein-grundeinkommen.de

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              Zitat von Cooki Beitrag anzeigen

              Damit wird aber halt dafür gesorgt, dass sich sowas normalsiert und die Leute irgendwann gar nicht mehr über Politik reden sondern nur noch über sich selbst sprechen. Das ist nicht zielführend und ich sehe das als sehr problematisch an. Die Leute sollen sich für denjenigen entscheiden, der das bessere Programm bzw. den besseren Plan hat und nicht weil er die Leute besser herunter machen kann.
              das ist alles keine frage, aber dieser fall ist - oder vielmehr wird - speziell

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                Zitat von Torro Beitrag anzeigen

                Willst du mir jetzt ernsthaft erzählen, dass du Joe fucking Biden gut findest? :D :D :D Ich dachte, dein Liebling wäre Marco Rubio.
                Komplett lächerlicher Artikel, oberflächlich ohne Ende, politische Inhalte finden dort kaum Platz. Und dass Biden mit der Performance seine "Führung" weiter ausbauen soll, ist so ziemlich der Gipfel an Fehlinterpretation. Castro hat mit Biden Jojo gespielt.
                Ja, will ich. Halte ihn für den geeignetsten Kandidaten aus dem Kreis der Demokraten und 30x geeigneter als Trump. Zugegeben trifft "geeigneter als Trump" aber auch fast auf jeden hier aus dem Thread zu ;)

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                  warum denkst du so? was ist an joe gut, wie kann er die probleme des landes angehen?

                  Zitat von Cooki Beitrag anzeigen
                  Einfach gesagt: Nein! Das macht die Presse in den USA schon. Da müssen sie sich nicht gegenseitig angreiffen.
                  das macht die "seriöse" presse eben gerade nicht.

                  die berichterstattung der ny-times & wapo (als beispiel der beiden größten tageszeitungen) darüber, dass der frontrunner möglicherweise mental nicht mehr auf der höhe ist, ist lächerlich.

                  Zitat von alltookeira Beitrag anzeigen

                  die häufung von "forget" impliziert das schon. scheint ein unausgesprochenes geheimnis zu sein, dass biden kognitiv nicht fit genug ist.
                  natürlich ist er das nicht.

                  sein team musste, wie torro schon gesagt hat, jetzt schon das programm gewaltig runter fahren und der wahlkampf, sollte er denn der kandidat werden, geht noch 14 monate.

                  mit biden holt man sich mal wieder einen der wenigen kandidaten, der ernsthaft gegen trump verlieren könnte.

                  denkt ihr trump würde ihn nicht auf nationaler ebene für seine aussetzer angreifen?
                  trump hat dafür bei seinen wählern sowieso einen freifahrtschein.

                  man begeht beim dnc hier fast 1-zu-1 die gleichen fehler wie 2016 und hat absolut nichts gelernt.
                  Zuletzt geändert von BoLo; 13.09.2019, 15:03.

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                    Anderes Beispiel findet sich hier.

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                      Aussetzer hin oder her, viel wichtiger ist sowieso (vor allem aktuell), dass ein Kandidat die Basis der eigenen Partei begeistert und mobilisiert. Es geht weniger darum, die unentschlossenenen zu überzeugen, als die Wahlbeteiligung bei der eigenen Basis so hoch wie möglich zu bringen.
                      Genau das konnte Clinton nicht. Sie hatte Schwierigkeiten große Mengen zu Veranstaltungen zusammenzubekommen, sie konnte nicht begeistern. Genau das gleiche Problem hat Biden. Seine Veranstaltungen haben nicht so viele Zuhörer wie die von Warren oder Sanders, seine Unterstützer sind nicht so enthusiastisch. Die Gefahr ist, dass bei ihm wieder viele zu Hause bleiben würden und dass vor allem die jungen Wähler sich nicht drum scheren.
                      Wieso sollte man auch wählen gehen, wenn jemand den Status Quo kaum in Frage stellt, obwohl zig Millionen bei ernsthaften Krankheiten existenzbedroht sind, mehrere Jobs arbeiten müssen, um überhaupt die eigenen Kinder ernähren zu können usw. usw...

                      Kommentar


                        https://fivethirtyeight.com/features...e-in-7-charts/

                        zumindest wurde castros rumpelei vom potenziellen wähler auch so empfunden.

                        warren kristallisiert sich als die kandidatin weiter heraus. sanders redezeit ist auffallend niedrig.

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                          Ich wäre immer vorsichtig mit 538 Analysen. Sie haben bei der letzten Wahl gezeigt, dass sie zuviel eigene Interpretation aus Sicht des establishments einfließen lassen und der Artikel zeigt das auch wieder.
                          Hier wird teilweise cherrypicking betrieben, um die eigene Überzeugung darstellen zu können.

                          Zum Beispiel fragen sie im Poll ab, wie "favorable" ein Kandidat ist. Es gibt nur zwei positive Stufen: "very favorable" und "somewhat favorable". Wie wir auch aus der Vergangenheit wissen, ist weniger wichtig, ob jemand bei einigen unbeliebt ist. Die Zahl seiner Unterstützer ist viel entscheidender als die Zahl der Menschen, die ihn nicht wählen.

                          Biden 33 ++ und 37 + = 70 total
                          Warren 36 ++ und 34 + = 70 total
                          Sanders 29 ++ und 39 + = 68 total

                          Niemand kommt annähernd an diese drei ran.

                          Aber dann nimmt 538 diese zahlen, verrechnet sie mit den unfavorable, damit die Centrists etwas besser dastehen. Dann wird die Tabelle noch so sortiert, dass nur Netchanges wichtig sind und schon sieht es so aus, als hätten O'Rourke, Warren und Klobuchar große Sprünge gemacht, dabei liegen Klobuchar und O'Rourke unter 3 Prozent im Polling Average, sind also völlig irrelevant für die Primaries.

                          Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass die Items die abgefragt wurden relativ unwichtig sind und keine großen Aufschlüsse geben.

                          Aber wie so oft, steht auch eher im Vordergrund wie Debatten und Umfragen in den Medien dargestellt werden, als die eigentlichen Debatten und Umfragen selbst. Wenn CNN und die Washington Post immer wieder sagen, dass z.b. Biden die Debatte dominiert hat und toll war, dann glauben es irgendwann auch ein paar Leute.

                          Die republikanischen Debatten letztes Mal waren jeden Falls vom Unterhaltungsfaktor 1000 mal besser.

                          @über mir: Castro zum Beispiel hatte nach der Debatte mehr Befragte, die ihn positiv empfanden, aber noch mehr Leute kannten ihn nun und mochten ihn nicht. Vermutlich Biden Wähler. Das ist aber wie schon gesagt ziemlich egal, letztendlich ist nur der Support entscheidend, nicht der Gegenwind.
                          Zuletzt geändert von buffy; 14.09.2019, 09:15.

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                            Zitat von buffy Beitrag anzeigen
                            Aber wie so oft, steht auch eher im Vordergrund wie Debatten und Umfragen in den Medien dargestellt werden, als die eigentlichen Debatten und Umfragen selbst. Wenn CNN und die Washington Post immer wieder sagen, dass z.b. Biden die Debatte dominiert hat und toll war, dann glauben es irgendwann auch ein paar Leute.
                            .
                            du meinst wie bei spon und elpresidente ;D

                            ja, natürlich vorsicht mit den polls (generell eigentlich immer vorsicht mit umfragen). aber ich fand auch zum beispiel netto-redezeit und trump mentions interessant.

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                              Zitat von elPresidente- Beitrag anzeigen

                              Ja, will ich. Halte ihn für den geeignetsten Kandidaten aus dem Kreis der Demokraten und 30x geeigneter als Trump. Zugegeben trifft "geeigneter als Trump" aber auch fast auf jeden hier aus dem Thread zu ;)
                              Da Trump mit seinem Protektionismus gerade die Welt in eine Wirtschaftskrise treibt, wäre es ja auch geradezu hirnrissig sich einen protektionistischen Demokraten zu wünschen, der sowas auch machen würde, wie bspw. Sanders.
                              Mir ist ehrlich gesagt absolut egal, ob die Amis eine funktionierendes Krankenversicherungssystem haben oder ob sie 5 Mauern bauen. Wenn sie mit ihrer Außenpolitik aber die EU in eine Rezession treiben finde ich das eher ungeil. Und mit einem Establishmentdemokraten ist man wenigstens sicherer, dass das nicht passiert. Außenpolitisch sind die nämlich verlässlich.

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                                Zitat von Nsch Beitrag anzeigen

                                Da Trump mit seinem Protektionismus gerade die Welt in eine Wirtschaftskrise treibt, wäre es ja auch geradezu hirnrissig sich einen protektionistischen Demokraten zu wünschen, der sowas auch machen würde, wie bspw. Sanders.
                                Mir ist ehrlich gesagt absolut egal, ob die Amis eine funktionierendes Krankenversicherungssystem haben oder ob sie 5 Mauern bauen. Wenn sie mit ihrer Außenpolitik aber die EU in eine Rezession treiben finde ich das eher ungeil. Und mit einem Establishmentdemokraten ist man wenigstens sicherer, dass das nicht passiert. Außenpolitisch sind die nämlich verlässlich.
                                Puh....

                                - Protektionismus zum Wohle von Arbeitnehmern treibt keine Weltwirtschaft in die Krise. Es geht darum, dass Amerikaner nicht mit dem chinesischen Lohn-Dumping konkurrieren müssen. Das ist vollkommen anständig.
                                - Nett von dir, dass dir das Leid der amerikanischen Mittel- und Unterschicht egal sind.
                                - Zuverlässig ist mit Establishment-Demokraten nur, dass sie in schöner Regelmäßigkeit Kriege führen und Länder besetzt halten. Deine "verlässliche Außenpolitik" besteht aus Kriegsverbrechen, Völkermord und Waffenlieferungen für Arschloch-Länder wie Saudi-Arabien (Völkermord in Jemen) und Israel (größtes Freiluftgefängnis der Welt).

                                Nein, danke.

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