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    Torro versuch doch mal nicht immer so schwarz-weiß zu denken. Nur weil Mainstreammedien etwas sagen, heißt das nicht, dass es falsch ist. Andersherum genauso.
    Ja, die Rolle des Reports wurde übertrieben dargestellt und stattdessen hätte man sich auf desaströse Politik und Korruption fokussieren sollen. Aber dass der Report nicht veröffentlicht wird und stattdessen (vermutlich nicht einwandfrei) zusammengefasst wird von jemandem, der vor Monaten dadurch bekannt wurde zu behaupten, dass man den Präsidenten sowieso nicht anklagen kann.
    Es ist kein Zeichen eines funktionierenden Systems, wenn der Bericht nicht veröffentlicht wird. Egal welche Antwort er auf die Frage der "collusion" hat.

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      Der Bericht sollte grundsätzlich veröffentlicht werden, keine Frage. Nur wird selbst das nichts daran ändern, dass es keine Collusion zwischen Trump und Russland gab. Wenn die Zusammenfassung von William Barr nicht stimmen würde, hätten sich schon längst Müller oder seine Mitarbeiter dazu geäußert. Etwas ähnliches hat sein Team nämlich schon eher gemacht, als Buzzfeed eine Falschmeldung ausgegeben hat (https://edition.cnn.com/2019/01/18/p...eed/index.html). Nur weil er von Trump in diese Position berufen wurde, heißt es nicht, dass er in diesem spezifischen Punkt nicht die Wahrheit sagen kann.

      Wichtig für die Demokraten wird jetzt sein, dass sie dieses Pferd nicht zu lange weiter reiten. Es gibt so viele Dinge, mit denen man Trump angreifen kann. Seine Politik ist komplett hirnrissig und schadet dem Land. Gerade erst hat er in seinem Budget die Finanzierung für Medicare gekürzt, obwohl er das im Wahlkampf noch ausgeschlossen hatte. Sowas muss die Opposition nutzen. Wenn man sich stattdessen auf Trump-Russia fokussiert, wird Trump 2020 wiedergewählt.

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        https://mobile.twitter.com/JordanUhl...24843746361345

        Bernie hat bei Fox News eine Townhall gehalten. Moderator will seine Medicare-for-all-Pläne madig machen, indem er dem Publikum eine vermeintlich rhetorische Frage stellt.

        lief anders als gedacht. Bernie wurde für sein Auftreten bei Fox News stark kritisiert. Hat sich aber scheinbar gelohnt.
        Zuletzt geändert von Torro; 16.04.2019, 09:11.

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          "The matter of What To Do About Bernie and the larger imperative of party unity has, for example, hovered over a series of previously undisclosed Democratic dinners in New York and Washington organized by the longtime party financier Bernard Schwartz. The gatherings have included scores from the moderate or center-left wing of the party, including Speaker Nancy Pelosi of California; Senator Chuck Schumer of New York, the minority leader; former Gov. Terry McAuliffe of Virginia; Mayor Pete Buttigieg of South Bend, Ind., himself a presidential candidate; and the president of the Center for American Progress, Neera Tanden."
          https://www.nytimes.com/2019/04/16/u...8ywvGHyfzEcXbU

          Mainstream der Demokraten ist wohl etwas in Panik, dass der nächste Präsident Sanders heißen könnte

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            aus europäischer sicht immer befremdlich, wenn die als "center-left" bezeichnet werden. die würden hier halt irgendwo in der fdp oder im wirtschaftsflügel der cdu hocken :D

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              Zitat von Torro Beitrag anzeigen
              "The matter of What To Do About Bernie and the larger imperative of party unity has, for example, hovered over a series of previously undisclosed Democratic dinners in New York and Washington organized by the longtime party financier Bernard Schwartz. The gatherings have included scores from the moderate or center-left wing of the party, including Speaker Nancy Pelosi of California; Senator Chuck Schumer of New York, the minority leader; former Gov. Terry McAuliffe of Virginia; Mayor Pete Buttigieg of South Bend, Ind., himself a presidential candidate; and the president of the Center for American Progress, Neera Tanden."
              https://www.nytimes.com/2019/04/16/u...8ywvGHyfzEcXbU

              Mainstream der Demokraten ist wohl etwas in Panik, dass der nächste Präsident Sanders heißen könnte
              Oder dass er doch zu weit links ist, um die Mitte mitzunehmen und auch der nächste Präsident Trump heißt. Ist in den USA durchaus ne Gefahr, da man mit Bernie natürlich wieder wunderbar "Red Scare Tactics" fahren kann....

              Die USA sind so oder so am Ende. Die Leute die Trump gewählt haben werden bleiben, auch wenn er verliert, was egt klar wie Kloßbrühe sein müsste. Sobald nen Demokrat im Amt ist werden alle Republikaner plötzlich wieder zu Verfechtern der Verfassung und außerdem ist ja der Schuldenberg so hoch, daher muss alles blockiert werden.... Ein Trauerspiel, dass wir in Zeiten angekommen sind, in denen die Leute die Geschichte wieder vergessen haben und wir mit Social Media das beste Propagandatool aller Zeiten haben.

              Populisten und Demagogen wo man nur hinschaut
              Zuletzt geändert von LeChimp_; 17.04.2019, 13:16.

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                Ich habe eher den Eindruck, dass die Mainstream-Demokraten lieber Präsident Trump im Amt haben als Bernie Sanders, weil das ihren Geldgebern lieber ist. Ist ne harte These, ich weiß, aber das Verhalten Pelosi und Co. lässt wenige andere Schlüsse zu. Letztens hat sie über AOC und andere linke Kongressmitglieder noch hergezogen, dass es ja nur 5 Leute seien und man letztlich so weiter machen solle wie bisher.

                https://www.youtube.com/watch?v=pDvEv7RokDQ

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                  Zusätzlich werden Sanders seine Taxreturns auch einige Fans kosten.

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                    weil er geld hat?

                    das ist so ein sinnfreies argument, dass jemand der geld hat, sich nicht für sozialere politik einsetzen kann. wer ihn damit attackiert würde ihn eh nie wählen.
                    Zuletzt geändert von BoLo; 17.04.2019, 14:02.

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                      Eben. Jedes Kongressmitglied kriegt automatisch so viel Kohle, dass er damit gegenüber anderen Kandidaten eh keinen Nachteil hat. Verglichen mit seinen Amtskollegen ist Sanders sogar "arm". Ich sehe jetzt nichts an seinen Tax Returns, was ihn unglaubwürdig macht. Roosevelt kam auch aus einer reichen Familie und war sehr wohlhabend und hat trotzdem seinen New Deal durchgesetzt.
                      Zweifellos werden seine Gegner versuchen, Sanders durch seinen Wohlstand unglaubwürdig zu machen, denke aber nicht, dass das wirklich fruchten wird. Wurde schon während Obamas Wahlkampf versucht, ohne große Wirkung.

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                        Zumal er kein jahrelanger Großverdiener ist, hat halt die Million geknackt wegen seinem sehr erfolgreichen Buch. Hat davor nen Viertel davon verdient, sogar weniger.

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                          Also, auch mal ganz ehrlich. Wir haben selbst in DE ziemlich normale Leute, die einfach durch einen etwas besseren Job zu Millionären werden können in etwas höherem Alter.

                          In den USA mal ganz zu schweigen. Die Gehälter sind einfach nochmal ne gute Ecke höher in den großen US-Städten als in Deutschland (man braucht auch mehr).

                          Ich fände es extrem überraschend wenn wer es nicht gewesen wäre.

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                            kenne alleine 3 leute, die halt IT gemacht haben, als das noch rocket science war und deshalb zum millionär geworden sind.

                            also wenn das echt n argument ist... sie haben agent orange aber auch geglaubt, dass er erfolgreich sei. :/

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                              Zitat von Torro Beitrag anzeigen
                              Eben. Jedes Kongressmitglied kriegt automatisch so viel Kohle, dass er damit gegenüber anderen Kandidaten eh keinen Nachteil hat. Verglichen mit seinen Amtskollegen ist Sanders sogar "arm". Ich sehe jetzt nichts an seinen Tax Returns, was ihn unglaubwürdig macht. Roosevelt kam auch aus einer reichen Familie und war sehr wohlhabend und hat trotzdem seinen New Deal durchgesetzt.
                              Zweifellos werden seine Gegner versuchen, Sanders durch seinen Wohlstand unglaubwürdig zu machen, denke aber nicht, dass das wirklich fruchten wird. Wurde schon während Obamas Wahlkampf versucht, ohne große Wirkung.
                              Geht ja bei dem Argument nicht darum, dass er Geld hat, sondern dass er ja seit Jahren von dem "fair share" spricht, den die "Reichen" angeblich nicht bezahlen. Wenn er aber der Meinung ist, dass es fair wäre als Millionär mehr zu bezahlen, hätte er ja freiwillig der Regierung mehr Geld überweisen oder eben mehr für wohltätige Zwecke spenden können. Hat er aber nicht gemacht, weshalb manche darin hypocrazy sehen.

                              Bin aber von dem Argument auch nicht sonderlich angetan. Mein Problem mit Sanders ist eher, dass seine wirtschaftspolitischen Positionen halt kompletter destruktiver bullshit sind, aber auf den socialism prank fallen ja alle paar Jahrzehnte wieder genug Leute herein. Dass das ganze im besten Fall zu wirtschaftlichem Niedergang, Auswanderung und einem autoritären Staat und im schlechtesten Fall zu einer Dikatur und Millionen von Toten führt, ignoriert man in seinem klassenkampftypischen Idealismus dann gerne mal.
                              Wird dann entweder mit einem "not real socialism" oder "ist ja quasi wie die europäische Sozialdemokratie" abgetan.

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                                Zitat von Alex- Beitrag anzeigen

                                Mein Problem mit Sanders ist eher, dass seine wirtschaftspolitischen Positionen halt kompletter destruktiver bullshit sind, aber auf den socialism prank fallen ja alle paar Jahrzehnte wieder genug Leute herein. Dass das ganze im besten Fall zu wirtschaftlichem Niedergang, Auswanderung und einem autoritären Staat und im schlechtesten Fall zu einer Dikatur und Millionen von Toten führt, ignoriert man in seinem klassenkampftypischen Idealismus dann gerne mal..
                                Wie du darauf kommst, würde mich amüsie...äh interessieren.
                                Welche politische Positionen von Sanders genau sind destruktiver Bullshit?

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