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    Gerade eine sehr passende Kolumne von Jakob Augstein auf Spiegel-Online mit der Überschrift "Was für Trump spricht":
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/was-fuer-donald-trump-spricht-kommentar-a-1117476.html
    Gibt es wenigstens einen einzigen Grund, auf einen Sieg von Donald Trump zu hoffen? Ja: den Frieden. Hillary Clinton will im Syrienkrieg die militärische Konfrontation mit Russland riskieren. Das kann Deutschland nicht wollen.
    Für Buffy kann ich bzgl Amerikas Strategie zu IS und Terrorismus folgendes daraus zitieren:
    Amerika unterstützt hier die Kurden und ist gleichzeitig mit der Türkei verbündet, die ihrerseits erbittert gegen die Kurden kämpft. Gegen den IS lassen sich die USA von den Saudis helfen, die ihrerseits zu den Förderern des islamistischen Terrorismus gehören. Der amerikanische Interessenkonflikt mit Russland scheint in Syrien unüberbrückbar - aber das hindert Israel, Amerikas größten Verbündeten in der Region, nicht daran, sich mit Putin zu arrangieren. Das schreckliche Leid in Aleppo entsetzt den Westen - aber die Rebellen weigern sich, die Stadt zu räumen und dadurch die Zivilbevölkerung vor weiteren Bomben zu verschonen.
    Also ich finde das ist ein halbherziges, schlechtes Vorgehen. Hier erhoffe ich mir einen Neustart und eine schlüssigere Haltung der USA. Ob es mit Trump besser wird, weiß ich nicht. Aber wahrscheinlich anders. Also zumindest gibt es dann ein wenig Hoffnung.

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      Zitat von His Royal Freshness
      Ich bewundere euch, dass ihr euch immernoch mit dem Thema auseinandersetzt. Ich habe mittlerweile die Nase von diesem Wahlkampf so voll, dass ich jedes Mal einfach nur Facebook schließen möchte, wenn ich einen neuen Artikel von New York Times, Wall Street Journal oder Washington Post sehe, der sich mit diesem Thema beschäftigt.

      Es sollte doch jedem klar sein, dass Hillary Clinton die einzige Wahl, wenn auch keine gute Wahl ist. Barack Obama war einer der besten Präsidenten der Geschichte der USA und jetzt wird es halt wieder schlechter. Ihm ist nicht alles gelungen, aber man kann ihm nicht vorwerfen, dass er nicht alles versucht hat.
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        Du hast mir nun nur Sachen aufgezählt, die bekannt sind, nicht aber was DU befürworten würdest. Was wäre denn eine "schlüssigere Haltung" und die dementsprechenden Konsequenzen? Werd doch bitte mal konkret.

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          Zitat von buffy
          Sag doch mal konkret in welche Richtung du argumentierst @ Pommes? Sehr schlecht kann alles heißen. Willst du Bodentruppen? Oder weniger Beteiligung der westlichen Mächte? Was wäre deiner Meinung nach eine sinnvolle Maßnahme "gegen Terrorismus"?
          Bomben drauf bis das ganze IS-Gebiet ohne Rücksicht auf Verluste dem Erdboden gleichgemacht ist und dann wieder neu aufbauen! Problem auf Trump'sche "Mauer bauen" Art gelöst.



          Mein Tipp: Könnte mit konventionellen Bomben recht teuer werden. Atombomben auf Syrien wäre vielleicht die ökonomischere Alternative.

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            Zitat von Pommes
            Gerade eine sehr passende Kolumne von Jakob Augstein auf Spiegel-Online mit der Überschrift "Was für Trump spricht":
            http://www.spiegel.de/politik/deutschland/was-fuer-donald-trump-spricht-kommentar-a-1117476.html
            Gibt es wenigstens einen einzigen Grund, auf einen Sieg von Donald Trump zu hoffen? Ja: den Frieden. Hillary Clinton will im Syrienkrieg die militärische Konfrontation mit Russland riskieren. Das kann Deutschland nicht wollen.
            Für Buffy kann ich bzgl Amerikas Strategie zu IS und Terrorismus folgendes daraus zitieren:
            Amerika unterstützt hier die Kurden und ist gleichzeitig mit der Türkei verbündet, die ihrerseits erbittert gegen die Kurden kämpft. Gegen den IS lassen sich die USA von den Saudis helfen, die ihrerseits zu den Förderern des islamistischen Terrorismus gehören. Der amerikanische Interessenkonflikt mit Russland scheint in Syrien unüberbrückbar - aber das hindert Israel, Amerikas größten Verbündeten in der Region, nicht daran, sich mit Putin zu arrangieren. Das schreckliche Leid in Aleppo entsetzt den Westen - aber die Rebellen weigern sich, die Stadt zu räumen und dadurch die Zivilbevölkerung vor weiteren Bomben zu verschonen.
            Also ich finde das ist ein halbherziges, schlechtes Vorgehen. Hier erhoffe ich mir einen Neustart und eine schlüssigere Haltung der USA. Ob es mit Trump besser wird, weiß ich nicht. Aber wahrscheinlich anders. Also zumindest gibt es dann ein wenig Hoffnung.
            Was haben die USA denn für eine Wahl? Die Kurden sind vor Ort und kämpfen und sind damit logischer Verbündeter und die Türkei ist NATO-Mitglied, bekämpft kurdische Freiheitsbestrebungen allerdings seit Jahren.

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              Zitat von buffy
              Du hast mir nun nur Sachen aufgezählt, die bekannt sind, nicht aber was DU befürworten würdest. Was wäre denn eine "schlüssigere Haltung" und die dementsprechenden Konsequenzen? Werd doch bitte mal konkret.
              Zitat von LaMa
              Was haben die USA denn für eine Wahl? Die Kurden sind vor Ort und kämpfen und sind damit logischer Verbündeter und die Türkei ist NATO-Mitglied, bekämpft kurdische Freiheitsbestrebungen allerdings seit Jahren.
              Natürlich haben die eine Wahl. Aber ich habe kein Team von Beratern und kann in erster Linie nur sagen, dass ich glaube, dass die jetzigen Taten nicht die besten für Frieden im Nahen Osten sind.
              (Ich kann die USA hier genauso ohne Lösungsvorschlag kritisieren wie ich einen Fußballspieler im Fernsehen kritisieren kann, auch wenn ich nicht besser spiele als der...)

              Aber ich kann ja mal zwei Sachen in den Raum werfen:
              Wenn man mit der Türkei nicht zufrieden wäre, müsste man eben deren Rausschmiss vorantreiben.
              Mit den Saudis darf man nicht kooperieren.

              Wenn ihr Lust habt regt euch darüber auf oder diskutiert darüber, aber letztlich würde das an dem Thread hier vorbeigehen. Ich wollte nur (genau wie Augstein) sagen, dass es durchaus Punkte gibt, in denen ich Trump besser finde als Hillary. Nicht viele, aber es gibt sie.

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                Du widersprichst dir selbst. Trump sagte z.b. dass Saudi Arabien auch Atom Waffen bekommen soll. Direkt danach ruderte er wieder zurück und korrigierte, dass Saudi Arabien sich verteidigen darf / aufrüsten soll. Klingt nicht nach "mit den Saudis darf man nicht kooperieren".

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                  Warum ist deiner Meinung nach Trump in dem Punkt besser als Hillary? Weil er einfach mal in den Raum wirft, dass er härter gegen den IS vorgehen will, aber nichts konkretes liefert? Oder weil du nur in dem Fall "ein wenig Hoffnung" sehen würdest? Sorry, aber das ist doch einfach nur Bullshit. Wenn du ernsthaft glaubst, dass ein völliger Neuling wie Trump mit allen seinen erschreckenden Eigenschaften in dem Konflikt besser handeln würde als eine Person, die in dem Bereich schon Jahrzehnte lange Erfahrung mitbringt, dann finde ich das reichlich realitätsfremd un ziemlich verblendet.

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                    Zumal Trump immer wieder gesagt hat, dass er ISIS mit noch mehr Bomben bekämpfen wird und dass er die Familien von Terroristen töten lassen will. Dazu noch Folter ausbauen.
                    Das ist kein "entschlossenes Vorgehen" gegen Isis, sondern Öl in das Feuer.

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                      Einige scheinen bei der Bewertung Trumps entweder sehr schnell zu vergessen oder sich von irgendwelchen Verschwörungs- und Hetzblogs vereinnahmen zu lassen. Wie er hier teilweise verharmlost werden soll, finde ich ziemlich erschreckend.

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                        Na ja die Wahl an sich ist einfach ein Armutszeugnis an die amerikanische Demokratie. Hillary ist im Endeffekt, wenn man alles zusammenrechnet, vermutlich die bessere Wahl, wenngelich sie das nicht zu einer guten Wahl macht. Status Quo wird vermutlich so bleiben bis auf ein paar Kleinigkeiten und wenn man sich anguckt, wer die Kampagne mitgetragen hat, kann man sich auch vorstellen, welche Interessensgruppen sie in ihrer Präsidentschaftszeit weiter vertreten wird.

                        Das sie dennoch grade durch ihre offen an den Tag gelegte Antipathie gegenüber Russland und vor allem Putin, sicherlich nicht unbedingt prädestiniert dafür ist die Lage zu entschärfen, halte ich allerdings auch für evident (und das ist keine "Verschwörungstheorie hwki, kannst dir gerne mal ein paar Artikel dazu durchlesen:https://www.theguardian.com/commentisfree/2016/oct/12/no-fly-zone-aleppo-war-russia-syria http://edition.cnn.com/2016/10/12/politics/us-russia-tensions-cold-war/ ) . Und dass bei einem Wahlerfolg Hillarys ein großes Konfliktpotenzial besteht, lässt sich denke ich auch kaum von der Hand weisen, vor allem wenn man bedenkt wie schnell sie dazu bereit war Russland als verantwortliche Partei für die E-Mail Hacks zu proklamieren. Mit Verlaub direkt daraus zu folgern, dass es mit Trump besser laufen würde ist auch nicht richtig, aber so oder so ist diese Wahl, auch wenn man sie nur von außen betrachtet doch sehr besorgniserregend, ganz gleich wer es jetzt am Ende macht.

                        Wen ich die Wahl hätte würde ich keinen von beiden im Oval office sehen wollen.

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                          Zur Zeit sind die meisten aktiven Politiker in den G20 mit der Rolle Russlands in der Welt unzufrieden - und das liegt nicht an Anti-Russland Gedankengut sondern an der russischen "Aussenpolitik" in der letzten Zeit.

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                            Zitat von LaMa
                            Zur Zeit sind die meisten aktiven Politiker in den G20 mit der Rolle Russlands in der Welt unzufrieden - und das liegt nicht an Anti-Russland Gedankengut sondern an der russischen "Aussenpolitik" in der letzten Zeit.
                            Das stimmt, aber das macht die Lage jetzt uch nicht besser oder? Kalter Krieg 2.0 wäre jetzt nicht gerade mein Traum. Und da sollte man zumindest versuchen deeskalierend zu wirken und nicht direkt, ohne Beweise Anschuldigungen gegen ein Land in den Raum werfen, mit dem man sowieso schon auf einem diplomatischen Tiefpunkt steht. Ich finde Trump auch schrecklich, aber ich finde Hillary auch nicht besonders gut und wenn man sich die Gesamtentwicklung mit Russland ansieht, dann kann man sich doch wirklich, und meiner Meinung auch berechtigt, Sorgen machen, in welche Richtung sich dass 2017 weiterentwickeln wird.

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                              die antipathie gegenüber russland liegt im bestreben der natostaaten den einfluss russlands als großmacht in osteuropa/nahen osten zu verringern.
                              russland fährt vollkommen verständlich eine politik die in erster linie den russischen interessen dient und putin
                              hatte in seinen maßnahmen großen erfolg russland von einer schwachen (wirt/militärisch) großmacht hin zu einem global player zu verwandeln. da der russische einfluss aufgrund der riesigen vorkommen an nat. ressourcen ständig steigt, versucht man ihn im westen einzudämmen.
                              besonders in den usa hat man es leicht mit alten feindbildern stimmung zu machen.

                              das konfliktpotenzial liegt einzig und allein darin, dass die westmächte versuchen den natürlichen einfluss russlands (aufgrund dessen militärischer/wirtschaftlicher dominanz in osteuropa/kaukasus/nahen osten) nicht anzuerkennen und damit aber an putins "starker" politik scheitern.

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                                Zitat von Account_gesperrt
                                Zitat von LaMa
                                Zur Zeit sind die meisten aktiven Politiker in den G20 mit der Rolle Russlands in der Welt unzufrieden - und das liegt nicht an Anti-Russland Gedankengut sondern an der russischen "Aussenpolitik" in der letzten Zeit.
                                Das stimmt, aber das macht die Lage jetzt uch nicht besser oder? Kalter Krieg 2.0 wäre jetzt nicht gerade mein Traum. Und da sollte man zumindest versuchen deeskalierend zu wirken und nicht direkt, ohne Beweise Anschuldigungen gegen ein Land in den Raum werfen, mit dem man sowieso schon auf einem diplomatischen Tiefpunkt steht. Ich finde Trump auch schrecklich, aber ich finde Hillary auch nicht besonders gut und wenn man sich die Gesamtentwicklung mit Russland ansieht, dann kann man sich doch wirklich, und meiner Meinung auch berechtigt, Sorgen machen, in welche Richtung sich dass 2017 weiterentwickeln wird.
                                Keine Diskussion, aber das liegt doch in erster Linie an Russland. Ich meine Diplomatie und Deeskalation funktioniert nur bis zu einem gewissen Grad - irgendwo muss einfach ein Schlussstrich gezogen werden. Obamas Deeskalationspolitik hat ja nur dazu geführt, dass er die von ihm gezogene rote Linie immer weiter zurück korrigiert hat um nicht handeln zu müssen - wenn man keine Stärke zeigt bzw. nur leere Drohungen ausspricht dann hat man keine Verhandlungsposition.

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