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Flüchtlings- und Asylpolitik

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    Zitat von kid
    Zitat von Pommes
    Zitat von nebu
    Solange sich jemand im Rahmen des Gesetzes bewegt, kann er aus meiner Sicht machen, was er möchte. Und es steht mir auch nicht frei seine Freiheit einzuschränken, weil ich Angst vor Anderem habe.
    Das genau ist die Frage. Haben wir Deutschen das Recht zu sagen, dass wir bestimmte Dinge nicht möchten, wenn eine Mehrheit Angst davor hat oder es einfach nciht will? Ich finde schon.
    Dazu müsste es aber erstmal die Mehrheit sein. Ich bezweifel das dies der Fall ist.
    Erstmal ist die Frage ob wir das Recht haben. Wenn ja, dann bräuchte es eben eine offene Diskussion und möglicherweise Volksabstimmung.

    Zitat von Busch Wayne
    gibt es etwas vor was du angst hast, was nicht im gesetz geregelt ist?
    Beispiel: Wie man in der Familie mit Frauen/Mädchen umgeht hat nichts mit Gesetz zu tun. Und ich würde mein Kind nur ungern in eine Schule stecken, indem die Mehrheit der anderen Kinder aus Asylantenwohnheimen kommen.
    Extremes Beispiel: Wenn wir jetzt in Deutschland sagen würden "wir lassen jeden rein", dann hätte ich auch ganz sicher keine Lust afu 5 Millionen arbeitswütige Chinesen.

    (zur Info: Ich bin nicht rechts und wohne zur Zeit in einer WG mit 2 Türken, einem Afghanen und einem Inder und die sind alle cool.)

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      Selbstverständlich hat man das Recht. Ansonsten wäre es keine Demokratie.

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        Zitat von mars
        warum dann die bedenken gegenüber den migrantenkindern?
        Ich habe nichts gegen Ausländer (bzw prinzipiell alle Menschen), solange diese sich um Bildung bemühen und versuchen sich zu integrieren (und letztlich einfach versuchen nett zueinander zu sein und dankbar für das was wir hier haben...). Das ist bei manchen Asylanten allerdings (zumindest aus meiner Erfahrung) nicht gegeben.
        Ich denke ein Hauptproblem sind hierbei Wohnheime und Ghettobildung... Da bleiben die Menschen unter sich, passen sich nicht an und werden scheinbar zwangsweise Unterschicht.

        Zitat von mars
        zum anderen punkt: du kannst über jeden scheiß abstimmen und für manche dinge würdest du sogar ne mehrheit finden. heißt aber nicht automatisch, dass sie gut sind
        Das ist mir klar. Im Moment ist es aber ein total ungeordnetes hin und her getue von Politikern. Da ist keine klare Linie zu erkennen. Die bräuchte es aber dringend. Und hierfür wäre eine Volksabstimmung wahrscheinlich sehr hilfreich.

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          über was würdest du denn gerne abstimmen?

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            erstmal bräuchte es eine offene Diskussion (Meinungsumfragen?):
            - Wen wollen wir aufnehmen?
            - Wie viel wollen wir für diese Menschen ausgeben? (mehr oder weniger als für Langzeit Arbeitslose?)
            - Welche Rechte sollen diese Menschen bekommen? (zB ob Flüchtlinge hier arbeiten dürfen)
            - Wie wollen wir das ganze angehen?

            Ich finde all diese Fragen nicht leicht. Bis jetzt macht jeder Politiker was er will und am Ende kommt ein relativ wirres Ergebnis ohne Plan dabei heraus.

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              Zitat von Pommes
              erstmal bräuchte es eine offene Diskussion (Meinungsumfragen?):
              - Wen wollen wir aufnehmen?
              Niemand
              - Wie viel wollen wir für diese Menschen ausgeben? (mehr oder weniger als für Langzeit Arbeitslose?)
              Nichts
              - Welche Rechte sollen diese Menschen bekommen? (zB ob Flüchtlinge hier arbeiten dürfen)
              Was für Rechte? haben hier nichts verloren
              - Wie wollen wir das ganze angehen?
              Gar nicht, da wir niemand wollen

              Ich finde all diese Fragen nicht leicht. Bis jetzt macht jeder Politiker was er will und am Ende kommt ein relativ wirres Ergebnis ohne Plan dabei heraus.
              So die Fragen waren recht einfach..^^

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                Zitat von nebu
                Zitat von Duke
                Denke mal das liegt daran, dass du andere Kulturen nicht so gut kennst wie diese. Ländern und Regionen, die fortschrittlicher werden, die entwickeln sich in der Regel von ganz allein und völlig automatisch in Richtung westlich geprägte Kultur.
                Keine Kultur der Welt hat sich "von ganz allein" und "völlig automatisch" verwestlicht.
                Um genau zu sein hat sich keine Kultur nachhaltig verwestlicht. :D

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                  Zitat von nebu
                  Zitat von Duke
                  Denke mal das liegt daran, dass du andere Kulturen nicht so gut kennst wie diese. Ländern und Regionen, die fortschrittlicher werden, die entwickeln sich in der Regel von ganz allein und völlig automatisch in Richtung westlich geprägte Kultur.
                  Keine Kultur der Welt hat sich "von ganz allein" und "völlig automatisch" verwestlicht.

                  Zitat von Duke
                  anpassen ist in dieser Situation = aufgeben.
                  Das ist deine Definition von anpassen, die zufälligerweise sehr gut in deine Argumentation passt. Das macht sie alleine aber noch nicht zur allgemeinen Wahrheit.

                  Und wo hat bitte jemand behauptet, dass Toleranz bedeutet Ehrenmorde zu akzeptieren? Das ist einfach nur schwarz-weiß-Malerei. Wie bereits von cena(?) angesprochen gibt es ein Grundgesetz, welches grundlegende Regeln für das Leben in Deutschland aufstellt. Solange sich jemand im Rahmen des Gesetzes bewegt, kann er aus meiner Sicht machen, was er möchte. Und es steht mir auch nicht frei seine Freiheit einzuschränken, weil ich Angst vor Anderem habe.
                  Ist ok. Habs nun 3-4 mal versucht. Du willst es nicht verstehen. Sieh du das Problem bei der geringen Toleranzschwelle und die Lösung bei mehr Toleranz und Anpassungsbereitschaft. Und ich sehe das Problem da, wo es entsteht und deswegen liegen mir mehr Lösungsmöglichkeiten vor.

                  Dass das Grundgesetz oder ganz allgemein Gesetze auch einen kuturellen Hintergrund haben sollte ich besser nicht schreiben. Weil dann würde dein Kartenhaus ja zusammenfallen. Dass Gesetze nur Regeln sind, die aussagen was gemacht werden darf und was nicht, also was toleriert wird und was verboten ist bzw. bestraft wird... ...wird dir nun wahrscheinlich einen ganz anderen Blick verschaffen.

                  Gesetze sagen genau das wovon ich rede. Aber du redest noch immer dagegen. Nur eine hohe Toleranz ist gut, alles andere ist ein Problem! Das sind immer wieder deine Aussagen. Dabei gibt es Gesetze, wie hier mehrfach gesagt wurde, die 0 Toleranz gegenüber kulturellen Ansichten und Bräuchen vorschreiben. Und da hier ja scheinbar einige ein Problem mit dem Beispiel Ehrenmord haben gibt es glücklicherweise noch eine Vielzahl von weiteren Fällen. Einige wurden ja bereits von mir oder anderen genannt.

                  Aber das interessiert alles nicht. Weil dann kann man ja nicht mehr einfach Fremdenfeindlichkeit schimpfen. Dann müsste man sich ja wirklich mit dem Thema befassen und zugeben, dass es nicht so einfach ist wie du tust. Dass wie schon 3-4 mal gesagt und belegt, Toleranz nicht die einzige Lösung und nicht immer die beste Lösung ist!

                  Aber das scheinst du und ein paar andere einfach nicht akzeptieren zu wollen. Da kann man mit Beispielen kommen die jeder nachvollziehen kann, mit Gesetzen, mit Menschenrechten, mit dem Fortschritt und der Geschichte (bspw. Frauenwahlrecht), das willst du alles nicht wahr haben. Das einzige was für dich zählt sind Toleranz und Anpassungsbereitschaft.

                  Mehr kann ich auch nicht machen um zu erklären, dass es so einfach nicht ist. Wahrscheinlich spielt da auch eine extrem linke Ideologie eine Rolle, aber das ist mir inzwischen egal. Werde es nicht noch einmal unter Berücksichtigung kleinster Kleinigkeiten erklären und belegen. Also wie gesagt, wer das Problem da sehen will, wo er das Problem haben will, der soll das machen. Bringt hier ja alles nichts...

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                    Spoiler: 
                    Zitat von Duke
                    Zitat von nebu
                    Zitat von Duke
                    Denke mal das liegt daran, dass du andere Kulturen nicht so gut kennst wie diese. Ländern und Regionen, die fortschrittlicher werden, die entwickeln sich in der Regel von ganz allein und völlig automatisch in Richtung westlich geprägte Kultur.
                    Keine Kultur der Welt hat sich "von ganz allein" und "völlig automatisch" verwestlicht.

                    Zitat von Duke
                    anpassen ist in dieser Situation = aufgeben.
                    Das ist deine Definition von anpassen, die zufälligerweise sehr gut in deine Argumentation passt. Das macht sie alleine aber noch nicht zur allgemeinen Wahrheit.

                    Und wo hat bitte jemand behauptet, dass Toleranz bedeutet Ehrenmorde zu akzeptieren? Das ist einfach nur schwarz-weiß-Malerei. Wie bereits von cena(?) angesprochen gibt es ein Grundgesetz, welches grundlegende Regeln für das Leben in Deutschland aufstellt. Solange sich jemand im Rahmen des Gesetzes bewegt, kann er aus meiner Sicht machen, was er möchte. Und es steht mir auch nicht frei seine Freiheit einzuschränken, weil ich Angst vor Anderem habe.
                    Ist ok. Habs nun 3-4 mal versucht. Du willst es nicht verstehen. Sieh du das Problem bei der geringen Toleranzschwelle und die Lösung bei mehr Toleranz und Anpassungsbereitschaft. Und ich sehe das Problem da, wo es entsteht und deswegen liegen mir mehr Lösungsmöglichkeiten vor.

                    Dass das Grundgesetz oder ganz allgemein Gesetze auch einen kuturellen Hintergrund haben sollte ich besser nicht schreiben. Weil dann würde dein Kartenhaus ja zusammenfallen. Dass Gesetze nur Regeln sind, die aussagen was gemacht werden darf und was nicht, also was toleriert wird und was verboten ist bzw. bestraft wird... ...wird dir nun wahrscheinlich einen ganz anderen Blick verschaffen.

                    Gesetze sagen genau das wovon ich rede. Aber du redest noch immer dagegen. Nur eine hohe Toleranz ist gut, alles andere ist ein Problem! Das sind immer wieder deine Aussagen. Dabei gibt es Gesetze, wie hier mehrfach gesagt wurde, die 0 Toleranz gegenüber kulturellen Ansichten und Bräuchen vorschreiben. Und da hier ja scheinbar einige ein Problem mit dem Beispiel Ehrenmord haben gibt es glücklicherweise noch eine Vielzahl von weiteren Fällen. Einige wurden ja bereits von mir oder anderen genannt.

                    Aber das interessiert alles nicht. Weil dann kann man ja nicht mehr einfach Fremdenfeindlichkeit schimpfen. Dann müsste man sich ja wirklich mit dem Thema befassen und zugeben, dass es nicht so einfach ist wie du tust. Dass wie schon 3-4 mal gesagt und belegt, Toleranz nicht die einzige Lösung und nicht immer die beste Lösung ist!

                    Aber das scheinst du und ein paar andere einfach nicht akzeptieren zu wollen. Da kann man mit Beispielen kommen die jeder nachvollziehen kann, mit Gesetzen, mit Menschenrechten, mit dem Fortschritt und der Geschichte (bspw. Frauenwahlrecht), das willst du alles nicht wahr haben. Das einzige was für dich zählt sind Toleranz und Anpassungsbereitschaft.

                    Mehr kann ich auch nicht machen um zu erklären, dass es so einfach nicht ist. Wahrscheinlich spielt da auch eine extrem linke Ideologie eine Rolle, aber das ist mir inzwischen egal. Werde es nicht noch einmal unter Berücksichtigung kleinster Kleinigkeiten erklären und belegen. Also wie gesagt, wer das Problem da sehen will, wo er das Problem haben will, der soll das machen. Bringt hier ja alles nichts...

                    Du verdrehst Aussage indem du Definitionen von Wörtern (anpassen vs. aufgeben) nach deinem Vorteil auslegst. Du verstehst nicht, dass ich nie behauptet habe, dass sich alle Probleme der Einwanderung durch Toleranz lösen lassen. Und du verstehst scheinbar leider nicht mal den Ansatz "Freiheit geht so weit, solange sie die Freiheit von Anderen nicht einschränkt" überhaupt nicht. Toleranz ist kein absoluter Zustand, sondern ein fließender Übergang. Man kann tolerant sein und gleichzeitig auch gegen Ehrenmord. Und nein, ein Einwanderer wird nicht assimiliert, weil ihm verboten wird in Deutschland Ehrenmord durchzuführen. Alleine die Tatsache, dass du in deiner kruden Weltanschauung anderen Fremdenfeindlichkeit unterstellst, weil sie durch die Ermöglichung von Einwanderung diesen Menschen ihrer Kultur berauben würden, macht mir buchstäblich Angst.

                    Und es tut absolut nichts zur Sache, aber ich bin politisch weder links noch rechts eingestellt. Solange eine Ansicht liberal ist, passt sie idR in mein Weltbild. Ist das die rechte Antwort auf die "Nazikeule", wenn man keine bessere Antwort weiß?

                    Und bevor ich mich hier weiter subtilen Hinweisen auf die Überlegenheit westliche Kultur und Werte hingebe und mir Argumentationen auf Niveau von Verschwörungstheorien anhören muss, werde ich deinen bereits angekündigten Part übernehmen und mich in Zukunft nicht mehr dazu äußern.

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                      Wenn ich so etwas lese wie "verbieten wenn die Mehrheit der Menschen (Deutschen) davor angst hat" wird mir schlecht. Demokratie ist eben nicht die Tyrannei der Mehrheit und genau deswegen gibt es auch Abwehrrechte gegenüber dem Staat. Sich alleine solch eine Frage zu stellen zeigt doch welchen Geistes Kind man ist.

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                        Minderheitenschutz ist dafür da, dass Minderheiten nicht unterdrückt werden, klar. Aber, bewusst extremes Beispiel vom Duke, nur weil zwei Typen von Sonstwoher Ehrenmorde gut finden, sollte die Mehrheit das trotzdem verbieten können ;)
                        Letztlich entscheidet die Mehrheit in einer Demokratie was erlaubt ist und was nicht. So entstehen nun mal Gesetze. Und deswegen sollten wir in unserer Demokratie als erstes mal feststellen was unser Konsens ist.

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                          Eigentlich wollt ich zu dem Thema grad nen Psalm schreiben. Aber nee sorry, was hier an Argumenten geliefert wird, da kann man nur noch den Kopp schütteln.

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                            Bitte unterlasst Provokationen und bleibt sachlich!

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                              Du musst doch nicht auf die Argumente der Anderen eingehen. Kannst ja deine eigene Meinung kundtun. Vielleicht gehen die Anderen dann auf dich ein und es entwickelt sich eine spannende Diskussion auf der man dann vielleicht auf einen Nenner kommt.

                              Finde das Thema jedesfalls sehr interessant und werde später wohl auch was dazu schreiben. Muss aber erstmal bissl arbeiten.

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                                Zitat von FLAMONGO
                                Das idiot-o-Meter bewegt Sicht außerhalb der messzone.
                                absolut dieses.

                                vor was die leute angst haben. vor schwarzen drogentickern im park, vor LEGITIMEN EHRENMORDEN(!!!) und jetzt vor 50% migrationshintergrund in der bevölkerung. junge selbst wenn es 100% ist. wo ist das problem?

                                wenn die ausbeutung der arbeitsklassen so groß ist, wieso schreibt ihr dann nicht darüber, dass die unternehmen und die topmanager mal was ändern müssen? wenn wir die verteilung des geldes in der arbeitenden klasse mal näher zusammenbringen statt, dass die löhne von hausmeistern und die der topmanager ca. ums 300fache auseinanderliegen, hätten wir vermutlich auch weniger dumme leute, die denken, dass wir kein geld hätten. wir leben in überfluss, nur dumm verteilt. wenn jeder von uns mehr verdient und am ende des tages auf einen bigmac verzichten muss, damit notbedürftige menschen zuflucht finden, dann go.

                                am besten passt eh das zitat von farin urlaub. er hat einfach 100% recht. „Solange es Leute gibt, die nichts können, nichts wissen und nichts geleistet haben, wird es auch Rassismus geben. Denn auch diese Leute wollen sich gut fühlen und auf irgendetwas stolz sein. Also suchen sie sich jemanden aus, der anders ist als sie und halten sich für besser.“


                                edit: der beitrag auf den ich bezug nahm, wurde gelöscht. weiß auch nicht mehr welcher user das war. ist ja auch wayne.

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