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Flüchtlings- und Asylpolitik

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    das mit dem studium ist auch so eine sache. ich glaub die unis in jena, leipzig etc. sollen top sein. ich selbst habe ich damals auch gegen leipzig entschieden. hab irgendwie ein schlechtes bild vom osten. wird vermutlich durch medien, hören/sagen, npd verstärkt, aber keine ahnung was man machen müsste, um mich dorthin zu locken. Irgendwie denke ich auch, dass wenn wir es schaffen könnten, dass die Flüchtlinge im Osten Fuß fassen können, dass es eventuell sowohl zu Arbeit als auch zu positiven Berührungspunkten zwischen Pegidaanhängern und Moslems kommen könnte. Abgefackelte Flüchtlingsheime helfen da aber nicht.

    Was aber auch nicht hilft, ist, wenn die Medien sich auf jede Hetze stürzen und ich hatte vor allem von der Bild den Eindruck, dass sie da Panik schüren. Genau wie mir ein negatives Bild über den Osten vermittelt wurde, wird den Leuten dort ein sehr schlechtes Bild über Flüchtlinge vermittelt. Jetzt kann sich die Bild auch ihre "Wir helfen"-Aktion in den Arsch schieben.

    edit: jo gleiche gehälter wären schon mal ein anfang, aber ich denk das hat auch mit den unterschiedlichen mietkosten, lebenshaltungskosten und dönerpreisen zu tun.

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      bei den mietpreisen gebe ich dir recht, da ist z.B. dresden natürlich stark hinter münchen oder hamburg, aber die lebenshaltungskosten weichen nicht wirklich ab. War nen halbes jahr in regensburg gewesen, und weder beim lidl/aldi/netto/rewe noch in der schwimmhalle, im kino oder in der bar habe ich mehr gezahlt als in dresden. Dönerpreise sind hier auch schon bei 4€+ angekommen.

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        Diesel Leipzig: 1,05€
        Diesel Nürnberg: 1,13€

        Miete Leipzig: 6,25€/m²
        Miete Nürnberg: 9,87€/m²

        Ich nehm jetzt mal diese beiden Punkte raus, da ich leider keine Ahnung habe, was Restaurants, Kino etc. in Leipzig/Dresden kostet.

        Und ich vergleiche hier nicht Dresden/Leipzig mit München/Frankfurt/Hamburg.

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          Zitat von GeoSCH
          Zitat von Cooki
          Zitat von GeoSCH
          Kroatien, Ungarn, Serbien oder Polen
          Diese Länder sind aber nicht betroffen, wegen dem Dublin abkommen.. weil sie dort nicht zu erst hin kommen, aber stimmt diese Länder haben sogar noch größere Probleme mit Rechten..

          Die Städte sind weltoffener mit Legida/Pegida und der NPD im Landtag.
          Legida/Pegida hatten nur Anfangs einen großen Zulauf mittlerweile haben sie sich selbst zerstört und wurden auch durch die linken Szenen, die sich dort etabliert haben gestoppt. Zusätzlich kommt die NPD dann ja nur in den Landtag weil sie großen Zuspruch von den Dörfern erhält. Da siehst du zum Beispiel das bei der Landtagswahl letztes Jahr die NPD in Leipzig nur 3,4% und in Dresden sogar nur 2,4% erhalten hat. Ohne die Dörfer würde die NPD gar nicht in den Landtag kommen und solche Prozentzahlen für die NPD sind auch in Stuttgart, Frankfurt oder Berlin normal. Die Städte sind weltoffen, da kannst du gerne noch so weiter pauschalisieren, aber es ist Fakt, das Flüchtlinge dort sicher leben können.

          Und stimmt ja in Kroatien, Ungarn oder Serbien sind ja momentan gar keine Flüchtlinge, weil alle sich an das Dublinabkommen halten und die Flüchtlinge nicht probieren durch diese Länder zu ziehen.
          Es ging aber in unsere Diskussion drum, wieso man sich nicht an das Abkommen hält und die Flüchtlinge in Italien und Griechenland bleiben.. wieso sollte ich dann auf die anderen Länder eingehen..

          Und die Dörfer gehören nicht zu Sachsen?
          Schon, aber die Flüchtlinge würden größtenteils ja in den großen Städten gehen und nicht alle Dörfer sind rechts. Man darf sich was Ostdeutschland angeht nicht zu sehr von den Medien beeinflussen lassen.

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            Naja Einwohnerzahl Regensburg 130k Dresden 550k.. Die Hauptunterhaltskosten ist nun mal die Miete.

            Mietspiegel:
            Dresden 6,11
            Nürnberg 9,23

            Hab jetzt nicht München genommen, sind halt 3 € mehr auf 100 m² sind es halt 300 € netto mehr..
            Stundenlohn im Osten: 16 €
            Stundenlohn im Westen: 20 €

            Auf den Monat 40h/Woche
            Osten: 2560€ Brutto / SK3 1920 € Netto
            Westen: 3200 € Brutto / SK3 2252 € Netto

            Sind genau diese 300 €

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              2014 wurden nach Angaben der Bundesregierung 47 Prozent aller rassistischen Übergriffe in Ostdeutschland registriert - obwohl dort nur 17 Prozent der Gesamtbevölkerung leben.

              http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ost-west-streit-faktencheck-zu-rassismus-a-1050637.html

              Nach den Zahlen der Volkszählung von 2011 wohnen 320.000 Ausländer im Osten - ohne Berlin allerdings. Insgesamt sind es 7.37 Millionen, die damals in Deutschland gelebt haben.

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                Zitat von LaMa
                2014 wurden nach Angaben der Bundesregierung 47 Prozent aller rassistischen Übergriffe in Ostdeutschland registriert - obwohl dort nur 17 Prozent der Gesamtbevölkerung leben.

                http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ost-west-streit-faktencheck-zu-rassismus-a-1050637.html

                Nach den Zahlen der Volkszählung von 2011 wohnen 320.000 Ausländer im Osten - ohne Berlin allerdings. Insgesamt sind es 7.37 Millionen, die damals in Deutschland gelebt haben.
                musst dazu sagen, seit 1990 sind 2 Millionen Ausländer dazu gekommen davon also 320.000 in den Osten ausgewandert

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                  Zitat von GeoSCH
                  Die Jungen gehen zum studieren in den Westen und bleiben dort.. die Ohne Studium bleiben im Osten und haben halt keine Arbeit, wer brauch ein Bäcker, wenn das Dorf immer kleiner wird.. gilt für jeden Zweig da oben.
                  .
                  Man muss da deutlich unterscheiden. Die Unis im Osten haben ordentlich Zulauf und einige Städte sind bei jungen Menschen sehr beliebt und verzeichnen ebenfalls ordentlich Zuwachs. Ich glaube keine Stadt hat in den letzten Jahren bessere (internationale) Presse bekommen als Leipzig und neben Hamburg & Berlin gibt es hier wohl bundesweit auch die gefestigsten alternativen und "linken" Strukturen. Das übt natürlich eine hohe Anziehungskraft aus, im Gegensatz zum biederen Stuttgart, München etc. Für Dresden gilt ähnliches, und für die Städte der "zweiten Reihe" abgeschwächt auch.

                  Dem gegenüber stehen aber (im often krassen Gegensatz) die ländlichen, dunklen Gebiete. Da wohnen meiner Erfahrung echt nur noch die Leute, die es nicht weggeschafft haben und die oft auch sehr wenig von der Welt gesehen haben. Da ist Rassismus an der Tagesordnung & leider oft auch akzeptiert.

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                    Zitat von deso
                    weil der schwäbische oder bayrische dialekt so viel besser ist als der sächsische? warum sollte arbeit in den neuen bundesländern einfach mal 20-30% weniger wert sein als im westen?
                    weil die produktivität dort einfach nicht mehr hergibt? harte währungen sind nun mal der todesstoß für schwache wirtschaften. siehe ostdeutschland, siehe griechenland.

                    Zitat von Cooki
                    Zusätzlich kommt die NPD dann ja nur in den Landtag weil sie großen Zuspruch von den Dörfern erhält. Da siehst du zum Beispiel das bei der Landtagswahl letztes Jahr die NPD in Leipzig nur 3,4% und in Dresden sogar nur 2,4% erhalten hat.
                    und die afd ignorieren wir mal? inklusive der kommen solche parteien in den studentenstädten auf +10%. aber ja, diese städte sind weltoffener als tröglitz und co. (ist jetzt allerdings aber auch nicht so die megaleistung.)

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                      Das ist ne Milchmädchenrechnung und läuft auf die grundsätzliche Frage hinaus, was nun schlechter ist - der militante NPD Anhänger in Sebnitz oder der CSU Alltagsrassist in bayerisch-sibirien. Dieses Problem hast du aber, ohne dir zu nahe treten zu wollen, an vielen anderen Stellen schon nicht verstanden.

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                        finde beide doof, aber wenn ich zwischen dem stammtisch und dem [email protected]üchtlingsheim (oder auch nur dem, der dies bejubelt) wählen müsste, geht dann mein sympathie-vote dann doch noch zu ersterem.

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                          Wie gut das ich in der politischen Mitte bin. Ich schau nach Rechts und Links und kann nur den Kopf schütteln

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                            Zitat von HeartWart
                            Wie gut das ich in der politischen Mitte bin. Ich schau nach Rechts und Links und kann nur den Kopf schütteln
                            der klassische cdu wähler - es wird sich nichts verändern :D

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                              Zitat von Holger
                              Zitat von HeartWart
                              Wie gut das ich in der politischen Mitte bin. Ich schau nach Rechts und Links und kann nur den Kopf schütteln
                              der klassische cdu wähler - es wird sich nichts verändern :D
                              mit welcher der heute wählbaren parteien würde sich denn deiner meinung nach was zum guten verändern? man kann doch heutzutage keine einzige partei mehr ernst nehmen. Währen der wahlperiode werden versprechungen ohne ende gemacht, nur um sich dann danach um 180° zu drehen und das gegenteil zu behaupten. Außerdem hat die derzeitige art der demokratie relativ wirklich mit der "Herrschaft des Staatsvolkes" zu tun. Alle 4 jahre eine wahl zwischen pest und cholera.

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                                CDU-Wähler: "Was geht mich fremdes Unglück an?"

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