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Flüchtlings- und Asylpolitik

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    Zitat von Bordi
    Zitat von GeoSCH
    Zitat von Bordi
    Zitat von GeoSCH
    Manche kaufen täglich die BISS, machen andere Sachen und brauchen es nicht erwähnen :) wie ein richtiger CR7 halt
    Und andere machen gar nix außer große Reden schwingen. Tja, wir werden es wohl nie erfahren, wobei der Anteil hier womöglich doch ziemlich hoch sein könnte.
    Was erwartest du, soll hier jeder nun rein schreiben was er macht? dient es um sich zu profilieren wer mehr für Flüchtlinge macht?

    Eigentlich juckt das keine Sau solange du nicht auf die Strasse gehst und die Flüchtlinge anders behandelst.
    Wie soll ich auf die Straße gehen die Flüchtlinge anders behandeln? Was redest du eigentlich?

    Wo ist denn jetzt der Zusammenhang? Les doch einfach mal die Verlauf von nichtverletzt und dann komm wieder.
    Hör mir auf, geh weiter rum posaunen was du für ein großartiger Mensch bist und wem du alles hilfst... und unterstell hier weiter Menschen das sie nichts tun..

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      Beruhigt euch, sonst sehen wir uns im Support wieder!

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        Zitat von Cooki
        Zitat von Sekedow
        Hä? Wo seht ihr da eine Forderungen oder die Ablehnung von Hilfe? Er hat nur gesag, dass sie schnell wieder weg sind, ohne die Umstände zu beschreiben. Man kommt irgendwo an, wo man sich nicht 100 pro wohlfühlt und dann kommt ein Anruf "hey, es sind Plätze in Wien frei geworden".

        Wo wurde jetzt jemand beleidigt? Wo ist die Forderung? Wer hat gesagt, dass sie groß unzufrieden waren und uuuunbedingt weg wollten?

        Ihr bringt da persönliche Emotionen ein...
        Nein bringen wir nicht, es ist eine Ablehnung von Hilfe, weil die Leute hier in einem Nachbarort von Frankfurt nicht wohnen wollen weil ihnen das Dorf zu klein ist. Dabei ist Frankfurt voll und sie wollen trotzdem da hin. Es ist eine Ablehnung von Hilfe weil die Leute sich extra auf die Flüchtlinge vorbereitet haben, Sachspenden gebracht haben und diese jetzt nicht hin wollen. Diese Fälle gab es halt jetzt schon paar und da gab es keine Anrufe, das irgendwo noch Platz ist. Vor allem, von wem sollte da angerufen werden.

        Die Helfe wurde in sofern gekränkt und die Motivationen Flüchtlingen zu helfen gedämpft, weil diese die gar nicht annehmen wollten.

        Glaube eher, dass du derjenige bist, der Emotionen reinbringt und es nicht sehen will, dass es halt ganz wenige gibt, die dann nicht dankbar sind und sofort in eine große Stadt wollen, obwohl diese vollkommen überfüllt ist.
        Ich sehe da halt überhaupt keine Handlung, die man als verwerflich ansehen kann. Als es 2004 möglich wurde in der ganzen EU frei zu studieren, wurde AUT geflutet von deutschen NC-Flüchtlingen, inklusive mir. Österreich hat sich darauf eingestellt. Es wurde dann aber iwann klar, dass die Vergrößerung des Angebots der NC Fächer in den kleinen Städten (Salzburg, Klagenfurt etc) nicht von Nöten war, da fast alle nach Wien wollten. Noch heute hat die Stadt Probleme damit und in den relevanten Fächern sitzen teilweise 50% Deutsche. Wenn die alle nach dem Studium abwandern, hat AUT ein Akademikerproblem. Lange Rede kurzer Sinn: Sowas machen Menschen eben, sie denken erstmal an sich. Ich finde es bedenklich, dass ihr das als persönliche Beleidigung darstellt. Achja und ich habe schon x mal erwähnt, dass es aus psychologischer Sicht für logisch halte, dass unter den Flüchtlingen mehr Gewaltbereite dabei sind. Ich bin nun sicher nicht jemand, der diese Menschen auf ein Podest stellt.

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          Zitat von Sekedow
          Zitat von Cooki
          Zitat von Sekedow
          Hä? Wo seht ihr da eine Forderungen oder die Ablehnung von Hilfe? Er hat nur gesag, dass sie schnell wieder weg sind, ohne die Umstände zu beschreiben. Man kommt irgendwo an, wo man sich nicht 100 pro wohlfühlt und dann kommt ein Anruf "hey, es sind Plätze in Wien frei geworden".

          Wo wurde jetzt jemand beleidigt? Wo ist die Forderung? Wer hat gesagt, dass sie groß unzufrieden waren und uuuunbedingt weg wollten?

          Ihr bringt da persönliche Emotionen ein...
          Nein bringen wir nicht, es ist eine Ablehnung von Hilfe, weil die Leute hier in einem Nachbarort von Frankfurt nicht wohnen wollen weil ihnen das Dorf zu klein ist. Dabei ist Frankfurt voll und sie wollen trotzdem da hin. Es ist eine Ablehnung von Hilfe weil die Leute sich extra auf die Flüchtlinge vorbereitet haben, Sachspenden gebracht haben und diese jetzt nicht hin wollen. Diese Fälle gab es halt jetzt schon paar und da gab es keine Anrufe, das irgendwo noch Platz ist. Vor allem, von wem sollte da angerufen werden.

          Die Helfe wurde in sofern gekränkt und die Motivationen Flüchtlingen zu helfen gedämpft, weil diese die gar nicht annehmen wollten.

          Glaube eher, dass du derjenige bist, der Emotionen reinbringt und es nicht sehen will, dass es halt ganz wenige gibt, die dann nicht dankbar sind und sofort in eine große Stadt wollen, obwohl diese vollkommen überfüllt ist.
          Ich sehe da halt überhaupt keine Handlung, die man als verwerflich ansehen kann. Als es 2004 möglich wurde frei in der ganzen EU frei zu studieren, wurde AUT geflutet von deutschen NC-Flüchtlingen, inklusive mir. Österreich hat sich darauf eingestellt. Es wurde dann aber iwann klar, dass die Vergrößerung des Angebots der NC Fächer in den kleinen Städten (Salzburg, Klagenfurt etc) nicht von Nöten war, da fast alle nach Wien wollten. Noch heute hat die Stadt Probleme damit und in den relevanten Fächern sitzen teilweise 50% Deutsche. Wenn die alle nach dem Studium abwandern, hat AUT ein Akademikerproblem. Lange Rede kurzer Sinn: Sowas machen Menschen eben, sie denken erstmal an sich. Ich finde es bedenklich, dass ihr das als persönliche Beleidigung darstellt. Achja und ich habe schon x mal erwähnt, dass es aus psychologischer Sicht für logisch halte, dass unter den Flüchtlingen mehr Gewaltbereite dabei sind. Ich bin nun sicher nicht jemand, der diese Menschen auf ein Podest stellt.
          Das kannst du doch gar nicht vergleichen! Und wegen Gewaltbereitschaft hat niemand was geschrieben.

          Es geht darum, dass die Kapazitäten von den Flüchtlingslagern in den großen Städten auch nur begrenzt sind und man nicht alle in die Stadt holen kann, weil die Kapazitäten dann voll sind. Außerdem sollen die Leute auch fair in Österreich oder Deutschland verteilt sein, damit man alle gleich helfen oder sie alle gleich gut integrieren kann. In diesem Moment müssen die Flüchtlinge einfach mal einsehen, dass sie für ein Jahr mal in den kleinen Städten wohnen müssen. Und sie nach der Anerkennung immer noch in die Stadt können.

          Wegen der Beleidigung mache ich mal ein Vergleich: Es ist so als würdest du für deine Freundin zum 5-Jährigen richtig geil kochen, die Wohnung richtig romantisch herrichten und sie dann sagen würde, ne kein bock drauf. Dann wärst du ja auch beleidigt oder demotiviert Arbeit in die Beziehung zu stecken. Bei den wenigen oder besser gesagt einzelnen Flüchtlingen ist es dann so, weil die Ehrenamtlichen viel Arbeit reingesteckt haben und den Flüchtlingen eine gute Zeit bereiten wollen und diese dann sagen: Ne kein bock, mag das hier nicht und will nach Berlin, FFM oder Wien.

          Verstehe deinen Akademiker vergleich nicht wirklich. Klar konnte sich die Uni in Wien darauf vorbereiten, weil sie auch nur eine gewisse Anzahl an Plätzen hat und es auch einen gewissen Raum für Studenten in einer Studentenstadt wie Wien hat. Auch sehe ich kein Akademikerproblem wenn die Studenten wieder gehen, weil die Unis in Wien zum Teil extra keine Deutschen oder so einladen, damit genug Österreicher auch studieren können. Woher ich das weiß. Habe jede Menge österreichisches Kumpels die selber in Wien studieren oder da als wissenschaftliche Angestellte arbeiten.

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            Bei allem Verständnis für die Situation der Flüchtlinge: Was da in München oder Dortmund passiert, kann kein Dauerzustand sein. Flüchtlinge, die mit Kuscheltieren beworfen werden. Polizei, die mit Lautsprechern und über Twitter Durchsagen macht, dass nichts mehr gespendet werden soll, weil der Bahnhofsvorplatz überquillt. Radiointerview mit einem Helfer aus Dortmund der 34h durchgearbeitet hat und aufruft man solle Regenschirme spenden, da die Kinder sich darüber freuen alles andere wäre da. Menschen mit offenbar sehr viel freier Zeit, die euphorisch "Refugees Welcome"-Plakate hochhalten und die Flüchtlinge bejubeln, als wären es Fußballstars. Das kann man erst mal nett und freundlich finden, aber wird das ganze anhalten?
            Es gibt eine schöne Simpsons-Folge, bei der eine Ölpest die Küste heimsucht. Lisa sieht im Fernsehen ölverschmierte Robbenbabys und beschließt natürlich sofort, hinzufahren und den Robben zu helfen. Als sie ankommt, sagt ihr eine Organisatorin allerdings: "Leider sind alle Robbenbabys bereits von Prominenten belegt. Aber Du kannst die Felsen da schrubben!" Im Hintergrund sieht man diverse Prominente, die Robben demonstrativ von Öl befreien und dabei in einen Haufen Kameras grinsen. Das passiert derzeit für mich gefühlt ähnlich in den Medien.
            Das Problem ist nur: Es ist eben auf Dauer nicht damit getan, mal eben ein paar Hygieneartikel zu kaufen und zum Bahnhofsvorplatz zu fahren. Diese Menschen sind gekommen, um zu bleiben. Sie werden auch noch da sein, wenn die Euphoriewelle längst verebbt ist und die Kamerateams weg sind. Und dann fangen die Probleme erst richtig an.

            In Großstädten herrscht jetzt schon enorme Wohnraumknappheit. Die Flüchtlinge werden vor allem mit Deutschen in prekärer Situation und den "alteingesessenen" Menschen mit Migrationshintergrund konkurrieren um bezahlbaren Wohnraum, um Sozial- und Gesundheitsleistungen, einfache Arbeitsplätze, auch um Spenden und Hilfsleistungen, die nicht ewig so weiterfließen werden wie jetzt.
            Nicht zuletzt werden sie auch um Frauen konkurrieren, denn ein Großteil der bei uns Ankommenden sind junge Männer. Die Deutschen in den weniger gutsituierten Stadtteilen werden damit zurechtkommen müssen, dass ihre Kinder plötzlich in Klassen sitzen, in denen die Hälfte arabische und afrikanische Immigrantenkinder mit rudimentären Deutschkenntnissen sind. Die Flüchtlinge werden dort wohnen wollen, wo die Jobs und ihre Communities sind - also eben nicht in den entvölkerten Regionen im Osten, sondern in den boomenden Ballungsräumen, wo Sozialwohnungen jetzt schon fast unmöglich zu bekommen sind.

            Gegenüber den derzeit öfter bemühten Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten haben wir in diesem Fall mindestens drei zusätzliche Konfliktdimensionen: Kulturell, religiös und sprachlich. Deutsch kann man lernen, aber die Erfahrung zeigt, dass ein Teil der Flüchtlinge, dies nicht schaffen/wollen und in Parallelgesellschaften hängen bleiben wird. Ihre Religion wird verständlicherweise keiner ablegen wollen, und der funktionale Agnostizismus und Atheismus, den inzwischen die meisten "Ökö Deutschen" leben (ich schließe mich da mit ein), dürfte ihnen extrem befremdlich erscheinen. Kulturell gibt es ebenfalls enorme Gräben, das fängt schon an bei der nicht eben selten offen gelebten Korruption in den Ländern wo die Flüchtlinge herkommen.

            Es ist kein Zufall, dass man fast nirgendwo mehr bei den Leitmedien im deutschen Internet offen zu Artikeln mit Flüchtlingsthemen kommentieren darf. Die deutsche Mittel/Unterschicht ahnt, dass sich durch den Flüchtlingszustrom der Konkurrenzkampf verschärfen wird und alle moralisch wohlfeilen Äußerungen der Spitzenpolitiker nichts daran ändern können. Und vor allem die Unterschicht rebelliert dagegen - verbal ungeschickt, unbedacht und aggressiv, und wahrscheinlich letztlich auch vergeblich. Es ist auch kein Zufall, dass überschwängliches Lob für die Flüchtlinge vor allem aus der Ecke der Gutsituierten zu hören ist. Nach Hamburg-Blankenese schafft es höchstens der syrische Nierenspezialist mit geschliffenen Umgangsformen, der aus langjährigen vergangenen Auslandsaufenthalten fließend Englisch spricht und sich sofort bestens in die High Society integriert wird. Deutsch wird er dank Privatlehrer auch schnell lernen. Der lässt sich gut auf jeder Cocktailparty herumzeigen, auf der man Toleranz und Weltläufigkeit demonstrieren will.

            Es wird Konflikte geben, und sie werden auf dem Rücken der Schwachen ausgetragen werden. Denn eines ist klar: Es gibt Grenzen der Belastbarkeit. Sie mögen bei einer Million pro Jahr noch nicht erreicht sein. Aber spätestens bei fünf Millionen in einem Jahr und staatlichen Erlässen zur Zwangseinquartierung von Flüchtlingen wird irgendwann ein Punkt erreicht sein, wo es selbst dem nettesten und naivsten Willkommenskulturverfechter zu viel wird. Kurzfristig verursacht jeder einzelne Flüchtling Kosten in fünfstelliger Höhe - pro Jahr. Selbst wenn die Flüchtlinge nach einigen Jahren für sich selbst sorgen können, wird dieser Kostenblock weiter steigen, solange die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge weiter steigt. Je mehr "Willkommenskultur" Deutschland in den internationalen Medien vermittelt, desto mehr Flüchtlinge werden sich auch auf den Weg machen. Eine Lösung des demographischen Problems kann eine Invasion fast ausschließlich junger Männer auch nicht sein.

            Es mag schon sein, dass einige unbedachte Äußerungen im Netz und in den sozialen Medien von unreflektiertem Hass geleitet sind. Andererseits scheint es aber auch unreflektierte Naivität und Euphorie zu geben. Und hinter manchen drastischen Äußerungen könnte auch die diffuse Ahnung stecken, dass die Politik das wahre Ausmaß und die langfristigen Konsequenzen dieser Völkerwanderung gerade für die weniger gut situierte Bevölkerungsschicht totschweigt und die öffentliche Diskussion darüber tabuisiert.

            Just my 2 Cents

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              @ Cooki
              Mein Beispiel basiert darauf, dass sich die anderen Unis auch (umsonst) vorbereitet haben und die Deutschen (so unfreundlich) hauptsächlich nur nach Wien wollten. Ich finde es faszinierend wie dir da die Fähigkeit des Perspektivenwechsels fehlt. Alle wollten nach Wien, obwohl Wien überfüllt war. Die Flüchtlinge wollten das gleiche, es geht nicht darum andere zu enttäuschen. Und dein Beispiel bringt doch offensichtlich wieder persönliche Emotionen rein, es ging nicht um Menschen, die sich besonders gut kennen und in Flüchtlingsheimen arbeiten eben nicht hauptsächlich Freiweillige, die dadurch enttäuscht werden.

              @Nemix, finde deinen Post angenehm neutral. Ich vertraue da aber auf unsere Angi, sicher werden sie nicht 5Mio Menschen nach Deutschland lassen, da wissen die schon bescheid. Zudem basieren die Zahlen auf den Menschen, die hier ankommen und nicht auf denen, die wir aufnehmen. Einen Kritikpunkt muss ich aber unterstreichen. Du kannst die Menschen, die jetzt kommen nicht mit unserem bereits vorhandenem Migrationsproplem vergleichen. In den 60ern kamen 3 Mio Türken auf Wunsch der Regierung, zumeist Unterschicht. Diese wurden Zwangsghettoisiert und oft wie scheisse behandelt. Was jetzt kommt, könnte sich als neue Chance herausstellen, um alte Fehler nicht zu wiederholen. Deswegen empfinde ich die Euphorie derzeit als sehr angenehm, hoffentlich werden diese Menschen Deutschland lieben lernen. Vielleicht werden sie sogar bereits bestehende Parallelgesellschaften aufweichen. Wichtig ist jetzt vor allem, dass diese Menschen sich hier wohlfühlen lernen, dann werden ihre Kinder auch keine Asozialen.

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                Sehr guter post nemix, schade dass viele ihn wieder nicht verstehen werden

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                  Zitat von Sekedow
                  Mein Beispiel basiert darauf, dass sich die anderen Unis auch (umsonst) vorbereitet haben und die Deutschen (so unfreundlich) hauptsächlich nur nach Wien wollten. Ich finde es faszinierend wie dir da die Fähigkeit des Perspektivenwechsels fehlt. Alle wollten nach Wien, obwohl Wien überfüllt war. Die Flüchtlinge wollten das gleiche, es geht nicht darum andere zu enttäuschen. Und dein Beispiel bringt doch offensichtlich wieder persönliche Emotionen rein, es ging nicht um Menschen, die sich besonders gut kennen und in Flüchtlingsheimen arbeiten eben nicht hauptsächlich Freiweillige, die dadurch enttäuscht werden.
                  Du möchtest das Problem aber auch nicht erkennen. Klar wollen alle nach Wien, aber die Studenten gehen wieder nach dem Abschluss und die Wohnräume werden frei für nachfolgende Studenten. Das ist der normale Kreislauf in einer Studentenstadt. Diesen Kreislauf hast du bei Flüchtlingen nicht. Diese wollen verständlicherweise in Wien bleiben. Allerdings sind die Kapazitäten irgendwann verbraucht und dann müssen die Flüchtlinge halt in einem kleinen Dorf in Österreich bleiben und sich erst Mal damit abfinde. Dabei ist es einfach nicht möglich noch mehr nach Wien zu holen weil alles voll ist.

                  Vielleich solltest du mal in ein Flüchtlingsheim gehen. Die Meisten laufen nur, weil der Großteil der Mitarbeiter ehrenamtlich sind wie DRK oder THW oder Studenten bzw. der normale Bürger. Hauptamtlich sind ja nur die Sicherheitskräfte und die Küchenausgaben.

                  Ich weiß auch nicht was du immer mit den Emotionen willst? Diese sind bei meinen Texten Wurst.

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                    Ich habe derzeit 5 offende Bewerbungen bei Flüchtlingsheimen in Wien und kenne sehr viele die dort arbeiten. Du meinst vielleicht freiwillige Zusatzangebote wie Hausaufgabenhilfe/Deutschkurse etc., die echte Arbeit wird aber natürlich von Profis gemacht.

                    Kommentar


                      @nemix: Das ist alles richtig, aber in erster Linie ein Verteilungsproblem (Flüchtlinge auf verschiedenen Städte, Dörfer, Länder). Kritisch wird's, wo stattdessen im Flüchtling der Feind gesehen und er entsprechend behandelt wird. Nicht nur, weil das aus humanitärer Sicht ein Armutszeugnis ist, sondern auch, weil wir damit die alten Fehler der gescheiterten Integration noch vorantreiben. Je mehr Ausgrenzung, Gängelung, Hass wir jetzt auf die Flüchtlinge loslassen, desto mehr der sozialen Probleme, die Du geschildert hast, werden wir in wenigen Jahren vor uns haben.

                      @Bordi: Genau das wollte ich in dem "abgerundet"-Satz sagen. Wobei mein eigentlicher Punkt ist, dass Gutschein-Maßnahmen kein Problem lösen, aber in Zukunft eine Vielzahl an Konflikten schaffen werden.

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                        Zitat von Sekedow
                        Ich habe derzeit 5 offende Bewerbungen bei Flüchtlingsheimen in Wien und kenne sehr viele die dort arbeiten. Du meinst vielleicht freiwillige Zusatzangebote wie Hausaufgabenhilfe/Deutschkurse etc., die echte Arbeit wird aber natürlich von Profis gemacht.
                        Welche Arbeit denn noch die Erstuntersuchung von den Ärzten und die restliche Ärzte die dann in Flüchtlingsheimen arbeiten, arbeiten da dann ehrenamtlich genauso wie das THW. Sonst hast du ja in Flüchtlingsheimen nur noch Secruity und die Esseausgaben. Und die Spenden werden ja auch von Ehrenamtlichen zu Mindestens in Deutschland sortiert.

                        Und jetzt bringst du persönliche Emotionen rein.

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                          Ich applaudiere an dieser Stelle nemix

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                            ?!?
                            Die Caritas hat hier gerade ein Wohnheim aufgemacht wo ein Freund von mir arbeitet:
                            2-3 Leute mit BWL oder ähnlichem Hintergrund
                            15 Sozialarbeiter/Pädagogen/Psychologen
                            5 "Mitarbeiter" (oft Studenten), die Ausflüge betreuen, Nachtwache und ähnliches
                            Meidziner, Therapeuten kommen von außerhalb. Die muss man ja nicht fest anstellen für nur ein Heim. Verwechselst du vielleicht Notunterkünfte und echte Flüchtlingsheime?

                            Die Freiwiligen arbeiten dann eher in externen Projekten, zb:
                            http://www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/LV/Wien/Metanavigation/Mitarbeit/Stellenprofil_Buddy_FamilienTreffen.pdf

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                              Spoiler: 
                              Zitat von nemix
                              Bei allem Verständnis für die Situation der Flüchtlinge: Was da in München oder Dortmund passiert, kann kein Dauerzustand sein. Flüchtlinge, die mit Kuscheltieren beworfen werden. Polizei, die mit Lautsprechern und über Twitter Durchsagen macht, dass nichts mehr gespendet werden soll, weil der Bahnhofsvorplatz überquillt. Radiointerview mit einem Helfer aus Dortmund der 34h durchgearbeitet hat und aufruft man solle Regenschirme spenden, da die Kinder sich darüber freuen alles andere wäre da. Menschen mit offenbar sehr viel freier Zeit, die euphorisch "Refugees Welcome"-Plakate hochhalten und die Flüchtlinge bejubeln, als wären es Fußballstars. Das kann man erst mal nett und freundlich finden, aber wird das ganze anhalten?
                              Es gibt eine schöne Simpsons-Folge, bei der eine Ölpest die Küste heimsucht. Lisa sieht im Fernsehen ölverschmierte Robbenbabys und beschließt natürlich sofort, hinzufahren und den Robben zu helfen. Als sie ankommt, sagt ihr eine Organisatorin allerdings: "Leider sind alle Robbenbabys bereits von Prominenten belegt. Aber Du kannst die Felsen da schrubben!" Im Hintergrund sieht man diverse Prominente, die Robben demonstrativ von Öl befreien und dabei in einen Haufen Kameras grinsen. Das passiert derzeit für mich gefühlt ähnlich in den Medien.
                              Das Problem ist nur: Es ist eben auf Dauer nicht damit getan, mal eben ein paar Hygieneartikel zu kaufen und zum Bahnhofsvorplatz zu fahren. Diese Menschen sind gekommen, um zu bleiben. Sie werden auch noch da sein, wenn die Euphoriewelle längst verebbt ist und die Kamerateams weg sind. Und dann fangen die Probleme erst richtig an.

                              In Großstädten herrscht jetzt schon enorme Wohnraumknappheit. Die Flüchtlinge werden vor allem mit Deutschen in prekärer Situation und den "alteingesessenen" Menschen mit Migrationshintergrund konkurrieren um bezahlbaren Wohnraum, um Sozial- und Gesundheitsleistungen, einfache Arbeitsplätze, auch um Spenden und Hilfsleistungen, die nicht ewig so weiterfließen werden wie jetzt.
                              Nicht zuletzt werden sie auch um Frauen konkurrieren, denn ein Großteil der bei uns Ankommenden sind junge Männer. Die Deutschen in den weniger gutsituierten Stadtteilen werden damit zurechtkommen müssen, dass ihre Kinder plötzlich in Klassen sitzen, in denen die Hälfte arabische und afrikanische Immigrantenkinder mit rudimentären Deutschkenntnissen sind. Die Flüchtlinge werden dort wohnen wollen, wo die Jobs und ihre Communities sind - also eben nicht in den entvölkerten Regionen im Osten, sondern in den boomenden Ballungsräumen, wo Sozialwohnungen jetzt schon fast unmöglich zu bekommen sind.

                              Gegenüber den derzeit öfter bemühten Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten haben wir in diesem Fall mindestens drei zusätzliche Konfliktdimensionen: Kulturell, religiös und sprachlich. Deutsch kann man lernen, aber die Erfahrung zeigt, dass ein Teil der Flüchtlinge, dies nicht schaffen/wollen und in Parallelgesellschaften hängen bleiben wird. Ihre Religion wird verständlicherweise keiner ablegen wollen, und der funktionale Agnostizismus und Atheismus, den inzwischen die meisten "Ökö Deutschen" leben (ich schließe mich da mit ein), dürfte ihnen extrem befremdlich erscheinen. Kulturell gibt es ebenfalls enorme Gräben, das fängt schon an bei der nicht eben selten offen gelebten Korruption in den Ländern wo die Flüchtlinge herkommen.

                              Es ist kein Zufall, dass man fast nirgendwo mehr bei den Leitmedien im deutschen Internet offen zu Artikeln mit Flüchtlingsthemen kommentieren darf. Die deutsche Mittel/Unterschicht ahnt, dass sich durch den Flüchtlingszustrom der Konkurrenzkampf verschärfen wird und alle moralisch wohlfeilen Äußerungen der Spitzenpolitiker nichts daran ändern können. Und vor allem die Unterschicht rebelliert dagegen - verbal ungeschickt, unbedacht und aggressiv, und wahrscheinlich letztlich auch vergeblich. Es ist auch kein Zufall, dass überschwängliches Lob für die Flüchtlinge vor allem aus der Ecke der Gutsituierten zu hören ist. Nach Hamburg-Blankenese schafft es höchstens der syrische Nierenspezialist mit geschliffenen Umgangsformen, der aus langjährigen vergangenen Auslandsaufenthalten fließend Englisch spricht und sich sofort bestens in die High Society integriert wird. Deutsch wird er dank Privatlehrer auch schnell lernen. Der lässt sich gut auf jeder Cocktailparty herumzeigen, auf der man Toleranz und Weltläufigkeit demonstrieren will.

                              Es wird Konflikte geben, und sie werden auf dem Rücken der Schwachen ausgetragen werden. Denn eines ist klar: Es gibt Grenzen der Belastbarkeit. Sie mögen bei einer Million pro Jahr noch nicht erreicht sein. Aber spätestens bei fünf Millionen in einem Jahr und staatlichen Erlässen zur Zwangseinquartierung von Flüchtlingen wird irgendwann ein Punkt erreicht sein, wo es selbst dem nettesten und naivsten Willkommenskulturverfechter zu viel wird. Kurzfristig verursacht jeder einzelne Flüchtling Kosten in fünfstelliger Höhe - pro Jahr. Selbst wenn die Flüchtlinge nach einigen Jahren für sich selbst sorgen können, wird dieser Kostenblock weiter steigen, solange die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge weiter steigt. Je mehr "Willkommenskultur" Deutschland in den internationalen Medien vermittelt, desto mehr Flüchtlinge werden sich auch auf den Weg machen. Eine Lösung des demographischen Problems kann eine Invasion fast ausschließlich junger Männer auch nicht sein.

                              Es mag schon sein, dass einige unbedachte Äußerungen im Netz und in den sozialen Medien von unreflektiertem Hass geleitet sind. Andererseits scheint es aber auch unreflektierte Naivität und Euphorie zu geben. Und hinter manchen drastischen Äußerungen könnte auch die diffuse Ahnung stecken, dass die Politik das wahre Ausmaß und die langfristigen Konsequenzen dieser Völkerwanderung gerade für die weniger gut situierte Bevölkerungsschicht totschweigt und die öffentliche Diskussion darüber tabuisiert.

                              Just my 2 Cents

                              Erinnert mich stark an diesen Artikel: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/fluechtlingspolitik-das-ist-so-typisch-deutsch/12267808.html

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                                Zitat von Bitch dont kill my Vibe
                                Spoiler: 
                                Zitat von nemix
                                Bei allem Verständnis für die Situation der Flüchtlinge: Was da in München oder Dortmund passiert, kann kein Dauerzustand sein. Flüchtlinge, die mit Kuscheltieren beworfen werden. Polizei, die mit Lautsprechern und über Twitter Durchsagen macht, dass nichts mehr gespendet werden soll, weil der Bahnhofsvorplatz überquillt. Radiointerview mit einem Helfer aus Dortmund der 34h durchgearbeitet hat und aufruft man solle Regenschirme spenden, da die Kinder sich darüber freuen alles andere wäre da. Menschen mit offenbar sehr viel freier Zeit, die euphorisch "Refugees Welcome"-Plakate hochhalten und die Flüchtlinge bejubeln, als wären es Fußballstars. Das kann man erst mal nett und freundlich finden, aber wird das ganze anhalten?
                                Es gibt eine schöne Simpsons-Folge, bei der eine Ölpest die Küste heimsucht. Lisa sieht im Fernsehen ölverschmierte Robbenbabys und beschließt natürlich sofort, hinzufahren und den Robben zu helfen. Als sie ankommt, sagt ihr eine Organisatorin allerdings: "Leider sind alle Robbenbabys bereits von Prominenten belegt. Aber Du kannst die Felsen da schrubben!" Im Hintergrund sieht man diverse Prominente, die Robben demonstrativ von Öl befreien und dabei in einen Haufen Kameras grinsen. Das passiert derzeit für mich gefühlt ähnlich in den Medien.
                                Das Problem ist nur: Es ist eben auf Dauer nicht damit getan, mal eben ein paar Hygieneartikel zu kaufen und zum Bahnhofsvorplatz zu fahren. Diese Menschen sind gekommen, um zu bleiben. Sie werden auch noch da sein, wenn die Euphoriewelle längst verebbt ist und die Kamerateams weg sind. Und dann fangen die Probleme erst richtig an.

                                In Großstädten herrscht jetzt schon enorme Wohnraumknappheit. Die Flüchtlinge werden vor allem mit Deutschen in prekärer Situation und den "alteingesessenen" Menschen mit Migrationshintergrund konkurrieren um bezahlbaren Wohnraum, um Sozial- und Gesundheitsleistungen, einfache Arbeitsplätze, auch um Spenden und Hilfsleistungen, die nicht ewig so weiterfließen werden wie jetzt.
                                Nicht zuletzt werden sie auch um Frauen konkurrieren, denn ein Großteil der bei uns Ankommenden sind junge Männer. Die Deutschen in den weniger gutsituierten Stadtteilen werden damit zurechtkommen müssen, dass ihre Kinder plötzlich in Klassen sitzen, in denen die Hälfte arabische und afrikanische Immigrantenkinder mit rudimentären Deutschkenntnissen sind. Die Flüchtlinge werden dort wohnen wollen, wo die Jobs und ihre Communities sind - also eben nicht in den entvölkerten Regionen im Osten, sondern in den boomenden Ballungsräumen, wo Sozialwohnungen jetzt schon fast unmöglich zu bekommen sind.

                                Gegenüber den derzeit öfter bemühten Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten haben wir in diesem Fall mindestens drei zusätzliche Konfliktdimensionen: Kulturell, religiös und sprachlich. Deutsch kann man lernen, aber die Erfahrung zeigt, dass ein Teil der Flüchtlinge, dies nicht schaffen/wollen und in Parallelgesellschaften hängen bleiben wird. Ihre Religion wird verständlicherweise keiner ablegen wollen, und der funktionale Agnostizismus und Atheismus, den inzwischen die meisten "Ökö Deutschen" leben (ich schließe mich da mit ein), dürfte ihnen extrem befremdlich erscheinen. Kulturell gibt es ebenfalls enorme Gräben, das fängt schon an bei der nicht eben selten offen gelebten Korruption in den Ländern wo die Flüchtlinge herkommen.

                                Es ist kein Zufall, dass man fast nirgendwo mehr bei den Leitmedien im deutschen Internet offen zu Artikeln mit Flüchtlingsthemen kommentieren darf. Die deutsche Mittel/Unterschicht ahnt, dass sich durch den Flüchtlingszustrom der Konkurrenzkampf verschärfen wird und alle moralisch wohlfeilen Äußerungen der Spitzenpolitiker nichts daran ändern können. Und vor allem die Unterschicht rebelliert dagegen - verbal ungeschickt, unbedacht und aggressiv, und wahrscheinlich letztlich auch vergeblich. Es ist auch kein Zufall, dass überschwängliches Lob für die Flüchtlinge vor allem aus der Ecke der Gutsituierten zu hören ist. Nach Hamburg-Blankenese schafft es höchstens der syrische Nierenspezialist mit geschliffenen Umgangsformen, der aus langjährigen vergangenen Auslandsaufenthalten fließend Englisch spricht und sich sofort bestens in die High Society integriert wird. Deutsch wird er dank Privatlehrer auch schnell lernen. Der lässt sich gut auf jeder Cocktailparty herumzeigen, auf der man Toleranz und Weltläufigkeit demonstrieren will.

                                Es wird Konflikte geben, und sie werden auf dem Rücken der Schwachen ausgetragen werden. Denn eines ist klar: Es gibt Grenzen der Belastbarkeit. Sie mögen bei einer Million pro Jahr noch nicht erreicht sein. Aber spätestens bei fünf Millionen in einem Jahr und staatlichen Erlässen zur Zwangseinquartierung von Flüchtlingen wird irgendwann ein Punkt erreicht sein, wo es selbst dem nettesten und naivsten Willkommenskulturverfechter zu viel wird. Kurzfristig verursacht jeder einzelne Flüchtling Kosten in fünfstelliger Höhe - pro Jahr. Selbst wenn die Flüchtlinge nach einigen Jahren für sich selbst sorgen können, wird dieser Kostenblock weiter steigen, solange die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge weiter steigt. Je mehr "Willkommenskultur" Deutschland in den internationalen Medien vermittelt, desto mehr Flüchtlinge werden sich auch auf den Weg machen. Eine Lösung des demographischen Problems kann eine Invasion fast ausschließlich junger Männer auch nicht sein.

                                Es mag schon sein, dass einige unbedachte Äußerungen im Netz und in den sozialen Medien von unreflektiertem Hass geleitet sind. Andererseits scheint es aber auch unreflektierte Naivität und Euphorie zu geben. Und hinter manchen drastischen Äußerungen könnte auch die diffuse Ahnung stecken, dass die Politik das wahre Ausmaß und die langfristigen Konsequenzen dieser Völkerwanderung gerade für die weniger gut situierte Bevölkerungsschicht totschweigt und die öffentliche Diskussion darüber tabuisiert.

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                                Erinnert mich stark an diesen Artikel: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/fluechtlingspolitik-das-ist-so-typisch-deutsch/12267808.html
                                somuncu ist schon ein dummkopf. er sagt, dass wir nicht alle flüchtlinge über ein kamm scheren sollen, aber er schert alle deutschen über ein kamm. der ist unfassbar hohl, aber hat ein großes mundwerk.

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