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Flüchtlings- und Asylpolitik

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    Hohle Phrasen also. Da sieht man wieder in was für einer Gesellschaft wir leben, wenn man selbst erklären muss, wieso man Gewalt ablehnt, wenn es darum geht, irgendwelche Konflikte in Ländern oder Regionen zu lösen.

    Und jetzt halt dich fest: Morde, Vergewaltigungen, Enthauptungen und ähnliches, wie wir es täglich in den Medien zu sehen bekommen aus Ländern wie Syrien, Libyen, Irak, Afghanistan, Pakistan, Iran werden wir nicht stoppen können durch weitere militärische Schritte - siehe Irak und Afghanistan.

    Hast du es verstanden?

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      Zitat von Uli Hoeneß
      jemand aus münchen hier? lagebericht wäre ganz nett.
      höre privat nix negatives und die hilfe für flüchtlinge ist hier überwältigend. können gerne herkommen, wir haben genug geld in münchen - gerade auch die bürger hier.

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        Zitat von Mundharmonika
        Das einzige, was mich wirklich langsam aufregt, ist, dass die Medien und die Menschen aus ihrer Hilfsbereitschaft so ein mediales Ereignis machen müssen.
        Ich hab das Gefühl, dass diese ganze zur Schau gestellte Hilfsbereitschaft, Teil einer Selbstinszenierung ist.
        Und die Medien haben auch nichts besseres zu tun als genau darüber jeden Tag auf das neue dasselbe zu berichten.
        Und Abends auf der Couch kann man sich dann selber auf die Schulter klopfen und sich selber loben für seine zur Schau getragene Moralität.
        Finde sowas eigentlich genau richtig. Das soll einfach zeigen, das nicht alle Deutschen so sind, wie man sie in Heidenau usw. gesehen hat.

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          Zitat von kid
          Zitat von Mundharmonika
          Das einzige, was mich wirklich langsam aufregt, ist, dass die Medien und die Menschen aus ihrer Hilfsbereitschaft so ein mediales Ereignis machen müssen.
          Ich hab das Gefühl, dass diese ganze zur Schau gestellte Hilfsbereitschaft, Teil einer Selbstinszenierung ist.
          Und die Medien haben auch nichts besseres zu tun als genau darüber jeden Tag auf das neue dasselbe zu berichten.
          Und Abends auf der Couch kann man sich dann selber auf die Schulter klopfen und sich selber loben für seine zur Schau getragene Moralität.
          Finde sowas eigentlich genau richtig. Das soll einfach zeigen, das nicht alle Deutschen so sind, wie man sie in Heidenau usw. gesehen hat.
          Guter Punkt.
          Vielleicht erlebe ich auch gerade den Moment der medialen Überfrachtung in Bezug auf dieses Thema.

          Und wenn dann noch die Süddeutsche frage: "Wie engagieren Sie sich, teilen Sie ihre Erfahrungen", dann frage ich mich zu welchem Zweck das gemacht wird.

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            Zitat von cena_
            Zitat von Jens Lehmann
            Hohle Phrasen also. Da sieht man wieder in was für einer Gesellschaft wir leben, wenn man selbst erklären muss, wieso man Gewalt ablehnt, wenn es darum geht, irgendwelche Konflikte in Ländern oder Regionen zu lösen.

            Und jetzt halt dich fest: Morde, Vergewaltigungen, Enthauptungen und ähnliches, wie wir es täglich in den Medien zu sehen bekommen aus Ländern wie Syrien, Libyen, Irak, Afghanistan, Pakistan, Iran werden wir nicht stoppen können durch weitere militärische Schritte - siehe Irak und Afghanistan.

            Hast du es verstanden?
            Hab ich verstanden, aber es ist auch kein vorrangiges Ziel der Interventionen, insofern verstehe ich diese Implikation nicht.
            Dann, mein Freund, solltest du dich besser informieren, bevor du mir hohle Phrasen unterstellst.

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              Zitat von Mundharmonika
              Zitat von kid
              Zitat von Mundharmonika
              Das einzige, was mich wirklich langsam aufregt, ist, dass die Medien und die Menschen aus ihrer Hilfsbereitschaft so ein mediales Ereignis machen müssen.
              Ich hab das Gefühl, dass diese ganze zur Schau gestellte Hilfsbereitschaft, Teil einer Selbstinszenierung ist.
              Und die Medien haben auch nichts besseres zu tun als genau darüber jeden Tag auf das neue dasselbe zu berichten.
              Und Abends auf der Couch kann man sich dann selber auf die Schulter klopfen und sich selber loben für seine zur Schau getragene Moralität.
              Finde sowas eigentlich genau richtig. Das soll einfach zeigen, das nicht alle Deutschen so sind, wie man sie in Heidenau usw. gesehen hat.
              Guter Punkt.
              Vielleicht erlebe ich auch gerade den Moment der medialen Überfrachtung in Bezug auf dieses Thema.

              Und wenn dann noch die Süddeutsche frage: "Wie engagieren Sie sich, teilen Sie ihre Erfahrungen", dann frage ich mich zu welchem Zweck das gemacht wird.
              Ich lebe etwas ländlicher und erlebe oft wie Leute nach paar mal helfen abspringen, weil es ihnen dann doch zuviel Arbeit ohne Gegenleistung ist.

              Viele denken halt, dass die Flüchtlinge einen mit Dank überströmen, sobald man was für sie tut. In der Realität nutzen viele Flüchtlinge das aus, um der täglichen Langeweile zu entkommen. Z.b. fahren sie ein paar Städte weiter und rufen dann an, dass man sie abholt (oft auch nachts). Ich persönlich habe damit kein Problem und weiß, dass die Leute in den Lagern nichts machen können und Abwechslung suchen. Man sollte nur helfen, wenn einem das bewusst ist. Sobald man irgendwie Anerkennung oder Dankbarkeit erwartet wird man schnell enttäuscht.
              Viele kommen damit halt nicht klar und denken sie werden ausgenutzt, vor allem ältere Menschen, die weniger mit anderen Kulturen in Kontakt waren.

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                Zitat von cena_
                Okay, hau mal paar Infos raus.
                Der Angriff der NATO gegen die souveräne Bundesrepublik Jugoslawien erfolgte ohne UN-Mandat. Er wird als einer der ersten „humanitären Kriegseinsätze“ bezeichnet und als Reaktion auf Menschenrechtsverletzungen der jugoslawischen Sicherheitskräfte dargestellt.

                https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg#Hintergr.C3.BCnde

                As evidence supporting U.S. and British claims about Iraqi WMDs weakened, the Bush Administration began to focus more upon the other issues that Congress had articulated within the Iraq Resolution such as human rights violations of the Hussein government as justification for military intervention.

                https://en.wikipedia.org/wiki/Rationale_for_the_Iraq_War#Human_rights



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                  Jens hat da schon recht. Das aktuelle Problem resultiert zu einem nicht geringen Teil aus den Militärinterventionen der NATO. Da entwirtft man das Prinzip des R2P, vergisst aber mal schön die Schlussphase des geplanten Vorgehens. Wenn wir uns schon einmischen, dann sollte man die ganze Sache auch richtig machen.
                  Frech finde ich auch die Reaktion der USA. Übernehmen die Führungsrolle der Destabilisierung unserer Region um wirtschaftliche und politische Vorteile daraus zu ziehen, aber Flüchtlinge wollen sie nicht aufnehmen :) Gut man hat nichts anderes von Ihnen erwartet, aber naja.

                  edit: Mit Schlussphase meine ich folgendes:

                  "Die Pflicht zum Wiederaufbau verpflichtet schließlich zu einer Konfliktnachsorge. Wichtigste Mittel sind hierbei das Entwaffnen und Versöhnen ehemals verfeindeter Gruppen sowie der Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur. Unterstützend kommt hierbei die Kommission für Friedenskonsolidierung zum Einsatz."

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                    Möchtet ihr jetzt wirklich behaupten man hätte weiter zugucken sollen wie in Jugoslawien ethnische Säuberungen durchgeführt wurden? Der UN-Sicherheitsrat wurde durch Russland blockiert -was wäre denn die Alternative gewesen? Gewalt mag keine gute Lösung sein, aber manchmal ist es die Einzige, wenn man sich nicht Schuldig machen will.

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                      heute kommen 700 nach ffm vllt guck ich mal

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                        Zitat von fL00
                        heute kommen 700 nach ffm vllt guck ich mal
                        Wenn sie "Glück" haben werden sie noch von den polnischen und deutschen Hools begrüßt. Die chillen momentan noch im Bahnhofsviertel. Werde selber mal vorbei schauen und glotzen.

                        Alleine um mal zu schauen wie sich Anette Ludwig der Lächerlichkeit Preis gibt.

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                          mal sehen ob sie bei uns auch willkommens geschenke bekommen

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                            Linke nennen USA Hauptverursacher der Flüchtlingskrise

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                              Ich denke auch dass die USA und dort vor allem die Außenpolitik von Bush II einen nicht geringen Anteil trägt. Natürlich haben die USA den IS nicht aufgebaut, aber sie haben durch ihren Krieg in Afghanistan und vor allem den im Irak für eine Destabilisierung gesorgt. Diese HÄTTE man sicherlich mit umsichtigem Vorgehen und Investitionen vermeiden oder zumindest stark vermindern können. Durch die Machtspiele und den fehlenden Plan zum Wiederaufbau hat man aber durch die Interventionen einfach alles durcheinander gewirbelt und so den Boden für etwas wie den IS geschaffen. Das die Golfstaaten insgesamt durch viel Geld und Waffen kräftig mitmischen ist ebenso schlimm. Auch hier hätten vermutlich die USA die meisten Druckmittel um dies in großen Teilen zu unterbinden.
                              Die alleinige Antwort ist das zwar auch nicht, aber sicherlich in vielem zutreffend.

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                                Zitat von LaMa
                                Möchtet ihr jetzt wirklich behaupten man hätte weiter zugucken sollen wie in Jugoslawien ethnische Säuberungen durchgeführt wurden? Der UN-Sicherheitsrat wurde durch Russland blockiert -was wäre denn die Alternative gewesen? Gewalt mag keine gute Lösung sein, aber manchmal ist es die Einzige, wenn man sich nicht Schuldig machen will.
                                Erst durch den militärischen Eingriff ist es zu der richtigen Eskalation gekommen.

                                Gab mal einen interessanten Bericht zu dem Thema vom WDR produziert. Gibt's sogar noch auf YouTube:

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