Gleich im ZDF gehts bei Illner auch über das Thema. Erwarte mir zwar wenig erhellendes, aber immerhin ist Bosbach mal wieder im Fernsehen. War ja mal ungefähr anderthalb Wochen nicht der Fall.
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Flüchtlings- und Asylpolitik
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Jup, fahre 1 die Woche Flüchtlinge aus ihrem Heim zum Deutschkurs in meinem Heimatort. Kann das aber auch nur machen, weil derzeit Semesterferien sind und ich quasi "nur" am lernen bin und sonst keine Verpflichtungen hab. Helfer gibt es hier auf dem Land kaum. Viele Rentner engagieren sich zwar zu Beginn, springen dann aber ab sobald es mehr Aufwand wird. Die Flüchtlinge sind in Heimen in mehr oder weniger großen Dörfern hier in Bayern untergebracht. Die Flüchtlinge die ich zum Deutschkurs bringe leben ziemlich ab vom Schuss. Der einzige Bus faehrt nicht, da noch Ferien sind, daher muessen sie für jeden Arztbesuch oder Einkauf abgeholt werden.Zitat von LockeDerBossEngagiert sich hier eigentlich jemand persönlich, um den Einstieg für die Refugees hier in Deuthschland zu erleichtern? Wenn ja wie oft und in welcher Form?
All in all ist es eine ziemlich chaotische Sache, da es niemanden gibt der die ganze Sache koordiniert.
Man muss dazu sagen, dass die Flüchtlinge aus obigen Heim quasi ausschließlich aus dem Balkan und Umgebung stammen und eigentlich keine Chance auf ein dauerhaftes Bleiberecht haben, obwohl es natürlich immer auf den Einzelfall ankommt. Eine aeltere kranke Frau bspw. wird wahrscheinlich nicht abgeschoben. Eine Frau hat sich einen reichen Deutschen geangelt und sich quasi eingeheiratet. Eine andere ist mit einem kleinen Kind da und wird vermutlich auch nicht abgeschoben. Der andere ist Ingenieur aus der Ukraine und erhofft und sieht hier bessere Perspektiven, kann man nicht wirklich kritisieren, wuerde ich wahrscheinlich auch versuchen.
Das bezieht sich natürlich jetzt nur auf ein Heim. In anderen Heimen sind nur Kriegsflüchtlinge oder Kinder/Jugendliche mit Betreuung untergebracht.
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Gast
Guter Punkt. Alles zerbombt und wir (bzw. die EU) muss nun mit den schlimmen Folgen leben und alles selbst finanzieren. Verstehe auch nicht, wieso das Land der Freiheit und Demokratie nie in die Diskussion einbezogen wird, es ist unglaublich.Zitat von DAVIDHASSELHOFFBin gut am ausrasten weil die Drecks Amis mal wieder fein raus sind obwohl sie hauptverantwortlich für die ganze Misere sind. Hätten unsere Politiker auch nur etwas Courage sollte man so etwas mal wenigstens ansprechen.
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Würde beim IRAK und Afghanistan zustimmen, aber was haben die Amis denn in Syrien gemacht?Zitat von Jens LehmannUSA hat zwar große Mitschuld, die EU da jetzt aber rauszureden ist nicht richtig
Und bitte kommt jetzt nicht mit der Kopp-Verlag-die-USA-haben-den-IS-aufgebaut-Theorie.
Sonst habt ihr aber recht und sie könnten ruhig Flüchtlinge aufnehmen.
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Wir (die EU) war auch immer froh, wenn in den vergangen Jahren/Jahrzenten die USA die "Drecksarbeit" gemacht hat.Zitat von VazyGuter Punkt. Alles zerbombt und wir (bzw. die EU) muss nun mit den schlimmen Folgen leben und alles selbst finanzieren. Verstehe auch nicht, wieso das Land der Freiheit und Demokratie nie in die Diskussion einbezogen wird, es ist unglaublich.Zitat von DAVIDHASSELHOFFBin gut am ausrasten weil die Drecks Amis mal wieder fein raus sind obwohl sie hauptverantwortlich für die ganze Misere sind. Hätten unsere Politiker auch nur etwas Courage sollte man so etwas mal wenigstens ansprechen.
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Syrien unter Assad (Baath-Partei) war ein quasi sozialistisches, säkulares Land mit einem für die Region typischen Bevölkerungs-Boom (Verdoplung der Bevölkerung alle 45Jahre + mio. Flüchtlinge aus Palästina).
Die Öleinnahmen stagnierten und es entstand logischerweise ein Verteilungskonflikt.
Früher haben sich 10mio Syrer eine 30cm große Pizza geteilt, 2011 waren es jetzt 25mio die eine 20cm große Pizza teilen musste.
Dann kamen noch Millionen Söldner, finanziert mit Milliarden von den Scheichs in Katar und Saudi Arabien um die Kontrolle zu übernehmen, weil Syrien ein Verbündeter Russlands und Irans ist.
Die EU/USA sollte sein Bündnis mit den Scheichs aufgeben, in Kooperation mit Russland und dem Iran militärisch intervenieren und Syrien unter sein Protektorat stellen, wie Bosnien&Herzegowina oder den Kosovo. Ist eine teure Option, allerdings bringt es Stabilität in die Region und stoppt die Flüchtlingsstöme.
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Gast
Assad hatte aber einiges unter Kontrolle. Erst nachdem man die friedlichen Aufständischen (hi @ al-Nusra & co) unterstützt hatte, kam es zu den riesigen Flüchtlingswellen durch immer größer werdende Gefechte.Zitat von Karamasowachja die amis wieder. dass jahrzehntelang tyrannen im nahen osten gewütet haben, die alles was nicht ihrer ethnie entsprach terrorisiert haben ist wohl nur beiwerk. natürlich tragen die amis eine mitschuld, aber die konflikte dort unten waren immer da. die hat amerika nicht erschaffen
Deshalb wäre es nur fair, wenn sich die USA jetzt z.B. finanziell beteiligen würden.
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hat keiner das Gegenteil behauptet brudiZitat von Karamasowund natürlich gab es erfolgreiche militärische interventionen.
so läuft doch die Politik aller westlichen Staaten, was das wegschauen betrifft.Zitat von DonaldFDDh. solange Assad seine eigenen Leute abschlachtet (aka unter Kontrolle haben) und die nicht rüberkommen ist alles okay für dich?
Typischer vazy wieder, oder was ist los?
man schaue sich nur mal an, wie viele Menschen in anderen nahöstlichen Staaten täglich umgebracht werden in Gefängnissen oder auf der Straße enthauptet werden wie z.B. Saudi-Arabien. (und warum unternimmt die Wertegemeinschaft da nichts gegen?)
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Zitat von Jens Lehmannhat keiner das Gegenteil behauptet brudiZitat von Karamasowund natürlich gab es erfolgreiche militärische interventionen.
Wie wars denn gemeint: Sind nicht angebracht und führen zum ziel oder sind nicht angebracht und führen nicht zum ziel?Zitat von Jens Lehmannlangsam sollte man aus der Geschichte gelernt haben, dass militärische Interventionen nie angebracht sind und zum Ziel führen
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