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Flüchtlings- und Asylpolitik

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    Sag mal was schreibst du da für einen Mist? Entweder liest du die Beiträge nicht oder du hast arge Interpretationsdefizite.

    erst spricht er gegen bestimmte bevölkerungsgruppen, die in nahezu allen europäischen ländern probleme machen, dann sind es die bösen jungs, die abends auf der straße spielen und durch ihr erscheinungsbild angst machen; zum schluss sind es nur noch die sozialbetrüger, die organisiert schlupflöcher ausnutzen und die armen anderen ausländer in ein schlechtes bild rücken.
    Das hast du wirklich schön aufgeezählt, fein gemacht.

    erklärt wird das ganze mit "Hier geht es weniger um die Aufnahme von Flüchtlingen sondern um die mangelnden bzw. milden Konsequenzen die die Straftäter erfahren".
    Nein damit wird es nicht erklärt. Da spielen etwas mehr Faktoren eine Rolle...

    du könntest auch einfach zugeben, dass, wenn du das wort muslim/flüchtling hörst, automatisch an den nordafrikanischen, lebensbejahenden ausbreitungstyp denkst, der deine freundin antanzt und ausraubt, nachdem er durch sein asylgesuch deinem opa, der jetzt auf der straße leben muss, die sozialhilfe weggenommen hat.
    Nein das stelle ich mir bei dem Wort Flüchtling nicht vor.

    -sexuelle kriminalität: ein exklusives ausländerproblem
    -sozialbetrug: ein exklusives ausländerproblem
    -perspektivloses rumhängen: ein exklusives ausländerproblem
    Nochmal für weniger Begabte: Ich behaupte nicht, dass diese Probleme Ausländerprobleme sind. Ich behaupte aber, dass Menschen aus den bekannten Problemländern ein signifikantes höheres Risiko darstellen. Das es Deutsche gibt die ebenfalls derartige Straftaten begeht bestreitet doch niemand.

    Diese Behauptung, diese Sichtweise habe ich mir nicht einfach so ausgedacht, frei nach dem Motto "Och, jetzt pöbel ich mal gegen den Ausländer", sondern ist das Resultat von vielen Faktoren:

    * Signifikante höhere Straftaten in Verbindung mit körperlicher Gewalt und gegen die sexuelle Selbstbestimmung (Dazu gibt es zig Quellen) (Niedersachsen: Rohheitsdelikte um 10% gestiegen)
    * Die Anzahl an Gefangenen in NRW hat sich zwischen 2014 und 2016 mehr als verdoppelt
    * Die Tatsache das von den angezeigten Straftaten der Köln Silvesternacht, nur ein Bruchteil in die Kriminalstatistik eingegangen ist
    * Stadtteile in Städten die Nachts nicht mehr sicher betreten werden können
    * Die Tatsache das sich Gefägniswärter massivst über die nordafrikanischen Insassen beschweren
    * Steigende Unsicherheit bei Frauen (mit ziemlicher Sicherheit aufgrund der o.g. Punkte)

    Es gibt noch zig weitere Punkte. Das heißt aber nicht das grundsätzlich alle Menschen aus den Regionen Gefährder sind, aber das Risiko ist schlichtweg höher.

    Und es kann ja wohl nicht sein, dass wir nicht in der Lage sind Präventivmaßnahmen zu starten, nur weil einige Bürger meinen dies in die Rassimusschublade zu stecken. Unfassbar diese Ignoranz.

    Kleine Nachtrag:
    Bevor mir gleich wieder jemand erklärt, dass Straftaten nichts mit der Herkunft, sondern mit dem sozialen Status und Bildung zu tun hat -> Ich weiß.

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      Ich widerspreche im Fall Frankreich. Im Gegensatz zu dir, zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit, kann ich behaupten, dass dort keine Probleme bestehen.

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        Zitat von Fortuna
        Und es kann ja wohl nicht sein, dass wir nicht in der Lage sind Präventivmaßnahmen zu starten, nur weil einige Bürger meinen dies in die Rassimusschublade zu stecken. Unfassbar diese Ignoranz.
        wer macht sowas? bzgl deines zweiten punktes möchte ich anmerken, dass das eine aussage von dir ist. die punkte deiner auflistung, zumindest die mit quellen, wurden bereits besprochen und auch auf ihre verbindung zur syrienpolitik hingewiesen.

        Nochmal für weniger Begabte: Ich behaupte nicht, dass diese Probleme Ausländerprobleme sind. Ich behaupte aber, dass Menschen aus den bekannten Problemländern ein signifikantes höheres Risiko darstellen.
        Kleine Nachtrag: Bevor mir gleich wieder jemand erklärt, dass Straftaten nichts mit der Herkunft, sondern mit dem sozialen Status und Bildung zu tun hat -> Ich weiß.
        * Steigende Unsicherheit bei Frauen (mit ziemlicher Sicherheit aufgrund der o.g. Punkte)

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          Zitat von noobhans
          Sozialbetrug ist immer mal wieder in den Medien seit 30 Jahren. Ja, es ist Betrug, nein, ist gibt keine Hinweise darauf, dass es im Moment aussergewöhnliche hohe Probleme gibt.
          Doch, diese Hinweise hat es schon vor Monaten gegeben, als öffentlich bekannt wurde, dass Flüchtlinge unter Nutzung von Mehrfachidentitäten im großen Stil Sozialleistungen bezogen haben. Mittlerweile ist durch die Intensivierung von Ermittlungen in diesem Deliktsfeld ein wenig Licht ins Dunkel gekommen und die Zahlen der nun nach und nach veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistiken für 2016 belegen, dass es hier sehr wohl ein Problem gibt.

          Aus der HAZ von vorgestern:

          Niedersachsens Polizei verzeichnet einen deutlichen Anstieg der von Flüchtlingen begangenen Straftaten. So wurde im vergangenen Jahr in 18 655 Fällen gegen Flüchtlinge ermittelt. Das ist ein Anstieg von 42,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (13 084 Fälle), wie die von Landesinnenminister Boris Pistorius (SPD) am Montag vorgelegte Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt. In beiden Zahlen sind ausländerrechtliche Delikte wie die unerlaubte Einreise ohne Visum nicht eingerechnet.

          Flüchtlinge fallen vor allem mit Diebstählen, Schwarzfahren, Sozialleistungsbetrug und Körperverletzungen auf. Die Körperverletzungsanzeigen, bei denen ein Flüchtling als Tatverdächtiger registriert wurde, sind laut Landespolizeipräsident Uwe Binias um 83,74 Prozent (plus 726 Fälle) gestiegen. In 816 Fällen von schwerer Körperverletzung seien auch die Opfer Flüchtlinge gewesen. „Schwere Körperverletzung wird in dieser Gruppe zu einem Großteil in Flüchtlingsunterkünften untereinander begangen“, sagte Binias.

          Auch die Fälle von Sozialbetrug weiten sich aus: Mittlerweile verfolgt die Polizei in Niedersachsen 487 Fälle, bei denen Flüchtlinge sich mehrmals unter verschiedenen Namen angemeldet haben sollen, um mehrfach Sozialleistungen kassieren zu können. Damit sind Flüchtlinge 2016 für 20 Prozent der angezeigten Sozialleistungsbetrügereien verantwortlich gewesen.

          Das Ministerium sieht vor allem zwei Gründe für den deutlichen Anstieg: Zum einen sei 2016 das erste Jahr gewesen, in dem sich dauerhaft deutlich mehr Flüchtlinge als sonst in Niedersachsen aufgehalten hätten. Zudem handele es sich bei den Flüchtlingen vor allem um junge Männer, und diese seien in besonderem Maße gefährdet, straffällig zu werden, meinte Innenminister Pistorius: „Verstehen Sie mich nicht falsch! Das bedeutet nicht, dass man mit zweierlei Maß messen darf. Selbstverständlich werden alle Delikte konsequent verfolgt.“ Grundsätzlich gelte aber, dass „die Mehrheit der Flüchtlinge keine Straftaten begeht“, betont der Minister.

          (...)

          In Niedersachsen sind im vergangenen Jahr 2644 Fälle von Sozialleistungsbetrug bekannt geworden. Dies war nach 2014 der zweithöchste Wert der vergangenen zehn Jahre, teilte das Innenministerium am Montag mit. Knapp 20 Prozent aller Fälle (487) wurden von Flüchtlingen begangen.

          Wie viele davon versuchten, mit Mehrfachidentitäten mehr Geld zu bekommen als ihnen zustand, wird in der Kriminalstatistik nicht gesondert erfasst. Im Januar 2016 waren einer Mitarbeiterin der Landesaufnahmestelle Braunschweig sudanesische Flüchtlinge aufgefallen, die sich mehrere Identitäten zugelegt hatten, um mehrfach Leistungen zu beziehen. Sie sammelte 520 Verdachtsfälle, die sie der Polizei übergab. Aktuell seien daraus 154 strafrechtlich relevante Fälle festgestellt worden, hieß es gestern aus dem Innenministerium.

          Seit Herbst 2016 gibt es zudem bei der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen eine Projektgruppe, die mit einem speziellen Verfahren die Nutzung von Mehrfachidentitäten in der Vergangenheit aufklärt. Diese hat bislang 573 verifizierte Verdachtsfälle entdeckt. Wie viele Personen genau dahinterstecken und an welchen Standorten sie versuchten, mehrfach Geld zu bekommen, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.


          Ob hier tatsächlich kein besonderes Problem vorliegt, wie noobhans es ja ausgedrückt hat, kann jeder für sich selbst bewerten. Ich persönlich denke allerdings, dass jedes Deliktsfeld, in dem Flüchtlinge überrepräsentiert sind, schlechte Werbung für unsere Flüchtlingspolitik ist. Darum sollte man anerkennen, dass es hier Nachbesserungsbedarf gibt und die Behörden sollten Maßnahmen ergreifen, um die Möglichkeiten des Sozialleistungsbetruges einzudämmen.

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            Rein demographisch ist ein Vergleich von Flüchtlingen und der durchschnittlichen deutschen Bevölkerung in solchen Fällen Unsinn. Das Flüchtlinge überrepräsentiert sind verwundert mich kaum: Durch fehlende Perspektiven (bspw. auch durch Kettenduldungen) werden viele in diese Ecke gedrängt. Wenn man schon einen Vergleich anstellt, dann müsste man das mit Gesellschaftsgruppen mit ähnlichen sozialen Problemen tun, du vergleichst ja auch nicht die Kriminalitätsraten in Problembezirken mit denen des deutschen Mittelschichtsdorfs und wunderst dich dann, wieso eine der Gegenden mehr Probleme hat.

            Und ja, natürlich bringt die Flüchtlingswelle viele Aufgaben und Probleme mit sich. Diese ständig unreflektiert in die Welt zu posaunen (damit bist ausdrücklich nicht du gemeint, flex) bringt allerdings überhaupt nichts.

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              hast du nicht eigentlich auch einen starken migrationshintergrund @bulgari? no offense

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                viele Türken in Berlin sind auch dort geboren. Migrieren aber schlecht. Was machst du nun?

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                  Was wird den damit erklärt? Außer vllt. dass du dich in deinen Vorurteilen bestätigt siehst.

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                    Zitat von reudigekatze
                    Rein demographisch ist ein Vergleich von Flüchtlingen und der durchschnittlichen deutschen Bevölkerung in solchen Fällen Unsinn. Das Flüchtlinge überrepräsentiert sind verwundert mich kaum: Durch fehlende Perspektiven (bspw. auch durch Kettenduldungen) werden viele in diese Ecke gedrängt. Wenn man schon einen Vergleich anstellt, dann müsste man das mit Gesellschaftsgruppen mit ähnlichen sozialen Problemen tun, du vergleichst ja auch nicht die Kriminalitätsraten in Problembezirken mit denen des deutschen Mittelschichtsdorfs und wunderst dich dann, wieso eine der Gegenden mehr Probleme hat.

                    Und ja, natürlich bringt die Flüchtlingswelle viele Aufgaben und Probleme mit sich. Diese ständig unreflektiert in die Welt zu posaunen (damit bist ausdrücklich nicht du gemeint, flex) bringt allerdings überhaupt nichts.
                    Außerdem sind die Flüchtlinge ja nun mal bisher überwiegend junge Männer - und die sind statistisch immer straffälliger als zB Frauen in den 60ern.

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                      Paper zum Thema Einwanderung und Kriminalitaet

                      Spoiler: 
                      moin fortuna

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                        Article Purchase 24 hours access for EUR 35,00

                        Issue Purchase 30 days access for EUR 176,00

                        //artikel anscheinend auf usa und nicht de / eu bezogen

                        Kommentar


                          Nach Auskunft der Bundesregierung hat es im Jahr 2016 insgesamt 3.533 Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte gegeben: Zudem gab es 217 Attacken gegen Hilfsorganisationen oder freiwillige Asyl-Helfer. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervor, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt. Demnach wurden 2.545 Angriffe auf Flüchtlinge außerhalb ihrer Unterkünfte gezählt. Hinzu kommen 988 Angriffe auf Flüchtlingsheime - im Jahr 2015 hatte es 1.031 gegeben.
                          interessante zahlen

                          Kommentar


                            Zitat von stvn.
                            Und warum gibt es keine Zahlen von Übergriffen auf normale Bürger durch Einwanderer in 2015-2016?

                            Spoiler: 
                            Oder würde ein Teil dieser antworten die Bevölkerung verunsichern?
                            Kennst du den Unterschied zwischen Flüchtling und Einwanderer? Scheint mir nicht so.

                            Was ist denn aus deiner Sicht ein normaler Bürger?

                            Kommentar


                              Zitat von stvn.
                              Zitat von Tellus
                              Nach Auskunft der Bundesregierung hat es im Jahr 2016 insgesamt 3.533 Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte gegeben: Zudem gab es 217 Attacken gegen Hilfsorganisationen oder freiwillige Asyl-Helfer. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervor, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt. Demnach wurden 2.545 Angriffe auf Flüchtlinge außerhalb ihrer Unterkünfte gezählt. Hinzu kommen 988 Angriffe auf Flüchtlingsheime - im Jahr 2015 hatte es 1.031 gegeben.
                              interessante zahlen
                              Und warum gibt es keine Zahlen von Übergriffen auf normale Bürger durch Einwanderer in 2015-2016?

                              Spoiler: 
                              Oder würde ein Teil dieser antworten die Bevölkerung verunsichern?
                              https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

                              https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_node.html

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                                >Danke für den BKA link. Sind ja ein paar wissenswerte Sachverhalte aufgeführt.

                                Naja, sollte man eigentlich kennen, bevor man dummdreist behauptet, es gäbe keine Zahlen. Ging nun wirklich durch die Medien. Hat aber trotzdem nichts mit dem starken Anstieg an rechtsradikalen Gewalttaten zu tun, also verzichte doch bitte auf plumpe Ablenkungsmanöver, wenn's mal unangenehm wird.

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