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Flüchtlings- und Asylpolitik

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    Zitat von Judass_appeasement
    Ich bin sicher es gibt solche Menschen.
    Verstehe aber worauf du hinaus willst. Nur Die arabischen Länder sind nicht unsere Nachbarn. Das hat moralisch und auch einfach menschlich gesehen eine große Auswirkung auf die Einstellung.
    Wenn Frankreich im Bürgerkrieg wäre, würde man wahrscheinlich an der Grenze ein Schutz-tunnel aufstellen und Asylfragen würden erst ganz am Ende gestellt werden.
    Viele denken man müsste alles und jeden gleich behandeln, dabei ist doch offensichtlich dies können nur wenige Menschen. Selbst der Staat der sich das zum Ziel gesetzt hat tut es nicht.

    Verdächtiger in Freiburg Fingerabdrücke sind mit Fall auf Korfu identisch Der Verdächtige im Freiburger Mordfall hatte zuvor auch ein Gewaltverbrechen an einer jungen Frau in Griechenland begangen. Fingerabdrücke in beiden Fällen stimmten überein, wie ein Ermittler SPIEGEL ONLINE bestätigte.
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/freiburg-verdaechtiger-schon-in-griechenland-straffaellig-a-1125959.html

    Hier ein Artikel darüber wie das passieren konnte
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/wie-konnte-hussein-k-seine-identitaet-verschleiern-14574596-p2.html
    Tut mir leid das du es nicht kannst, aber sogar dir würde ich helfen... obwohl ich es selbst bereuen würde :)

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      Möchte nur mal kurz bei dem Thema Nachkriegszeit einhaken.

      Judass dir ist schon bewusst, dass die Lage im mittleren Osten überhaupt nicht zu vergleichen ist mit der damaligen Situation in Deutschland?!

      Erstens war Deutschland schon vor den beiden WKs ein sehr fortschrittliches Land und die Bildung usw. geht ja nicht einfach verloren.
      Zweitens haben wir durch unsere zentrale Position in Europa auch geografisch einen riesigen Vorteil gehabt. Allein durch die Nähe zu den anderen wichtigen Wirtschaftsnationen zu der Zeit.

      Dazu kommt, dass diese geografische Position nach dem 2. WK absolut entscheidend war für die massive Unterstützung durch die Siegermächte. Wir waren das perfekte Pufferland zwischen Kapitalismus und Kommunismus und somit geostrategisch sowohl für die USA, als auch die westlichen europäischen Länder wichtig.
      Der "Westen" hat damals eine gut integrierte, florierende BRD gebraucht, um seinen Einfluss in Europa nicht zu gefährden und hatte natürlich auch ordentlich Schiss vor der großen Sowjetunion.

      Flucht war damals, wie jemand schon meinte, wegen der Mobilität gar nicht mal so einfach. Dazu kam, dass man eingekesselt war von Ländern mit denen man sich im Krieg befunden hat.
      Trotzdem haben viele Leute damals Deutschland verlassen.
      Und nach dem Krieg gab es auch eine Waffenruhe/Frieden, der bis heute hält und systematisch und kontinuierlich durch internationale Verträge immer weiter gestärkt wurde.

      Schau mal nach Syrien: Da besteht kaum Interesse den Krieg zu beenden, nachdem man gefühlt jede Miliz dort mit Waffen für 20 Jahre Krieg ausgestattet hat. Es ist auch einfach außer Kontrolle geraten.
      In Deutschland war es damals einfach: Die Alliierten gegen die Achsenmächte. Zweitgenannte wurden besiegt und Deckel drauf.
      In Syrien hast du unzählige Milizen, dazu die staatliche Armee und den IS.

      Es gibt zig Dokus über den Bürgerkrieg und wenn du dir auch nur eine davon in voller Länge anschaust, die auch wirklich allumfassend und objektiv ist, dann wirst du schnell merken, dass es kein Land ist in dem man einfach bleibt oder versucht etwas zu unternehmen, obwohl das sogar viele tun.
      Nur fängt es da schon an: Für wen soll man sich denn entscheiden? Wem soll man sich anschließen, damit es zu einem Frieden kommt?

      Und um nochmal kurz auf die deutsche Nachkriegszeit zurückzukommen: Es ist beachtlich was hier geleistet wurde und zu was für einem Land sich Deutschland entwickelt hat nach 2 großen Kriegen aus denen man als Verlierer gegangen ist.
      Bitte tritt dieses "Erbe" nicht mit Füßen, denn ohne die immense Hilfe sähe es hier heute (Deutschland, aber auch restlicher Teil des westlichen Europas) viel viel schlechter aus.
      Noch dankbarer können wir eigentlich sein, dass es niemals zu so etwas wie dem Morgenthau-Plan kam, sonst säßen wir richtig tief in der Scheiße und es wären Deutsche gewesen, die in den letzten Jahrzehnten massiv ausgewandert wären.

      Edit: Nicht vergessen, dass im Vergleich Syrien Deutschland (2WK) auch noch immer Krieg in Syrien herrscht, der in absehbarer Zeit nicht so einfach zu beenden ist, während der 2WK relativ "schnell" in unserem Land über die Bühne gebracht wurde. Ist zwar sehr stark vereinfacht, aber zwischen dem D-Day und dem Ende des Kriegs lag nicht mal ein Jahr. Der Bürgerkrieg in Syrien geht bald schon seit 6 Jahren.

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        Okay ich ziehe den Vergleich zurück bzw gebe dir recht sebi, trotzdem bleibt die Frage wer diese Länder dann wieder aufbaut, wenn niemand mehr da ist, den es tatsächlich interessiert.

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          Viele Flüchtlinge sagen, dass sie gerne wieder in ihre Heimat zurück wollen - was spricht dagegen, dass sie es tun wenn dort wieder Frieden herrscht?

          Und der Deutsche 2. WK-Vergleich ist an geschichtlichem Halbwissen nicht zu überbieten.

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            Zitat von Judass_appeasement
            Ich frage mich bei vielen Arabischen Ländern, wer zur Hölle soll die Länder noch aufbauen und verändern? Man geht einfach lieber ins gemachte Nest.
            Wie menschenverachtend und ignorant kann man eigentlich sein? Es ist einfach nur noch traurig.

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              Zitat von hwki
              Zitat von Judass_appeasement
              Ich frage mich bei vielen Arabischen Ländern, wer zur Hölle soll die Länder noch aufbauen und verändern? Man geht einfach lieber ins gemachte Nest.
              Wie menschenverachtend und ignorant kann man eigentlich sein? Es ist einfach nur noch traurig.
              Sehe dein Problem nicht. Wir haben hier schon früher drüber diskutiert ob es nicht viele Wirtschaftsflüchtlinge gibt. Im übrigen meinte ich damit nicht explizit Syrier, aber gut wenn du es menschenverachtend findest das Leute in Marokko leben müssen wo andere Urlaub machen. Da muss ich ja ein echtes Monster sein.
              Und in dem besagten Zitat war ja noch die Geschichte mit Afghanistan im Hinterkopf. Wo ich nicht der einzige bin, der es fraglich findet wegen Abschiebungen zu jammern.
              Ist wohl hier wieder ein Kampf zwischen "Weltfrieden" und "Nazi" Menschen. Gibt ja nix dazwischen.
              Hab ehrlich gesagt kein bock mehr darauf für so etwas herzuhalten. Werde solche Beiträge in Zukunft einfach nur noch ignorieren, weil sie undifferenzierter sind...

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                Zitat von hwki
                Zitat von Judass_appeasement
                Ich frage mich bei vielen Arabischen Ländern, wer zur Hölle soll die Länder noch aufbauen und verändern? Man geht einfach lieber ins gemachte Nest.
                Wie menschenverachtend und ignorant kann man eigentlich sein? Es ist einfach nur noch traurig.
                wieso? weil er die wahrheit ausspricht?

                Kommentar


                  Zitat von hwki
                  Zitat von Judass_appeasement
                  Ich frage mich bei vielen Arabischen Ländern, wer zur Hölle soll die Länder noch aufbauen und verändern? Man geht einfach lieber ins gemachte Nest.
                  Wie menschenverachtend und ignorant kann man eigentlich sein? Es ist einfach nur noch traurig.
                  witzig wie man anderen ins gewissen reden möchte, sobald man eine unbequeme meinung hört, ist das noch objektiv?

                  Ich meine wenn man es subjektiv betrachtet, dann ist diese Willkommenskultur eine menschenverachtende Sache. Man nimmt in Kauf dass jeder in das Land einziehen kann, ein komplett neues Leben aufbauen kann und sich sogar seinen namen ändern lassen kann, weil man ohne dokumente einreisen konnte.
                  Was macht dies menschenverachtend?
                  Kriminelle, radikale und terroristen kommen in das Land (wie hoch dieser Anteil ist jetzt nicht wichtig) und üben verbrechen aus. Menschen die davon betroffen sind, kann man nun als Kollateralschäden betrachten. Armutsprobleme sowie Ghettoisierung werden auch hingenommen (siehe Frankreich)

                  Kommentar


                    verstehe nicht, woher der objektivitätsanspruch kommt. deinen zweiten teil finde ich spannend, so subjektiv betrachtet. könntest du ausführen:

                    was konkret bedeutet für dich "willkommenskultur"?
                    warum ist es nicht wichtig, wie hoch dieser anteil ist?
                    wodurch qualifiziert sich die willkommenskultur in frankreich?
                    sollte man dann überhaupt noch menschen ins land lassen? ich meine "kriminelle, radikale und terroristen" gibt es in wechselnder zusammensetzung (der anteil ist ja nicht wichtig) in jeder bevölkerungsgruppe.

                    Kommentar


                      Zitat von stry
                      was konkret bedeutet für dich "willkommenskultur"?
                      warum ist es nicht wichtig, wie hoch dieser anteil ist?
                      wodurch qualifiziert sich die willkommenskultur in frankreich?
                      1. freier Grenzübergang, keine/kaum Personenkontrollen bei EU-Grenzübergang; Flüchtlinge dürfen dahin fliehen wo sie wollen
                      2. weil auf jeden fall die absoluten zahlen der kriminalität bei höherer Population steigen werden, ob flüchtlinge krimineller sind als deutsche habe ich jetzt außen vor gelassen
                      3. What?
                      4. wie gesagt, wenn man eine andere Perspektive wählt, kann man auch behaupten dass eine massive einwanderungswelle menschenverachtend ist und man hat seine argumente

                      des weiteren: ich bezog mich da voll auf hwki, der da moralapostel spielen wollte

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                        http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/12/14/auch-nach-freiburg-keine-stimme-fuer-die-afd-7249/

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                          409 Euro im Monat. Pflegefamilien unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge bekommen diese Summe in rund drei Tagen.
                          Und außerdem bekommt jeder Flüchtling noch Puffgutscheine. Meine Güte.

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                            Ich weiß nicht, ob der Artikel hier richtig rein passt, aber der "Syrien-Konflikt" Thread ist ja leider eingeschlafen:

                            https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160304487/Warum-uns-dieses-Huhn-wichtiger-ist-als-Aleppo.html


                            Diese Meinung trifft meine eigentlich ziemlich gut. Diese Doppelmoral, dieser krasse Anti-Amerikanismus und das Russland-Gefappe geht mir nur noch auf die Eier. Würde den Leuten gerne mal wünschen, einfach für ein Jahr in Russland zu leben, damit sie merken, was sie an einer westlichen Demokratie haben/schätzen.

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                              Welt Kommentare sind einfach immer Goldwert, erinnert mich immer wieder wieso ich diese Seite nicht aufrufe

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                                Zitat von elPresidente-
                                Ich weiß nicht, ob der Artikel hier richtig rein passt, aber der "Syrien-Konflikt" Thread ist ja leider eingeschlafen:

                                https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160304487/Warum-uns-dieses-Huhn-wichtiger-ist-als-Aleppo.html


                                Diese Meinung trifft meine eigentlich ziemlich gut. Diese Doppelmoral, dieser krasse Anti-Amerikanismus und das Russland-Gefappe geht mir nur noch auf die Eier. Würde den Leuten gerne mal wünschen, einfach für ein Jahr in Russland zu leben, damit sie merken, was sie an einer westlichen Demokratie haben/schätzen.
                                Der Artikel passt hier leider 0 rein und würde die Diskussion auch ordentlich verlagern. Vor allem, weil der Kommentar an sich schon nicht objektiv geschrieben wurde.
                                Spoiler: 
                                Da baut sich der Kommentator nämlich selbst auch ein Weltbild zurecht, dass er auf der anderen Seite verteufelt oder warum gehen wir Deutschen denn nicht alle auf die Straße, um gegen den unsäglichen Welthunger zu protestieren, der viel mehr Menschenleben kostet und zufälligerweiße zum größten Teil in den Weltregionen zu finden ist, die "wir" Jahrhunderte lang ausgebeutet haben.

                                Vorsicht, der letzte Absatz war bewusst provokant gewählt, um einfach mal zu verdeutlichen, dass sich allein im Anfang des Kommentars eine gewisse Scheinmoral finden lässt. Falls du darüber diskutieren möchtest, dann verlagere das doch wirklich in den Syrien-Thread.

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