Zitat von Fallon
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Flüchtlings- und Asylpolitik
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Na ja, auf Dauer stellst das ja nur eine logische Konsequenz dar, die auch von vielen Experten schon so vorausgesagt werden. Außerdem wird ja von vielen Seiten bereits die Aussetzung des Mindestlohns für Asylanten gefordert.Zitat von FallonWie kommst du eigentlich darauf Flüchtlinge und deren Lebensstandard werden durch das "Absinken" des Lebensstandard der deutschen "unterschicht" (wtf?!) finanziert.
Zum Konkurrenzkampf im Niedriglohnsektor, wo entspricht es der Realität das eine Person ohne anerkannte Ausbildung, keine oder sehr rudimentäre Sprachkenntnisse und keinem Netzwerk oder ähnliches, aber dennoch den Mindestlohn bekommt ernsthaft eine Konkurrenz darstellen kann.
Arbeiter aus dem Ausland /= Asylanten. Erstere kommen um zu arbeiten, letztere (angeblich) fliehen vor Krieg. Es ist normalerweise nicht davon auszugehen, dass Mio. von Arbeitsmigranten innerhalb derart kurzer Zeit den Weg nach Deutschland finden. Du hast natürlich recht, was die Situation mit Ärzten etc. angeht. Dass diese aber äußerst negativ zu sehen ist, weil lediglich die Löhne gedrückt werden sollen, sollte aber klar sein (vgl. dazu die Doku von ARD zum Fachkräftemangel). Im Prinzip entsteht genau die gleiche Gefahr durch Asylanten für den Niedriglohnsektor.Zitat von Der OllieDie Nachfragen würden mich jetzt auch interessieren. Denn soweit ich mich erinnern kann gabs diesbezüglich noch keinen ernst zu nehmenden Artikel.
Aber mal angenommen es gäbe ihn. Warum sollten deiner Ansicht nach Arbeiter aus dem Ausland nicht mit deutschen Arbeitern konkurrieren dürfen? Das geschieht auf höchster Ebene (Manager, Professoren, Ärzte) schon seit Jahren. Es ist mit der Ausrichtung Deutschlands als soziale Marktwirtschaft vereinbar. Es verletzt keine Menschenrechte.
Warum soll es die "bildungsferne Unterschicht" in diesem Punkt besser haben, als jeder andere Arbeitnehmer?
Deine Annahme kollidiert aber leider mit den Fakten, die von Nahles und Co. genannt wurden. Ist ja aber nichts neues. ;)Zitat von nichtzerfetztIch würde sogar soweit gehen zu sagen, dass viele Flüchtlinge eher eine Konkurrenz zu qualifiziertem Personal sind, immerhin kommen die Flüchtlinge aus allen Schichten. Im Zweifel sogar eher aus den Wohlhabenden, wenn sie sich die Flucht hierher leisten konnten.Zitat von Der OllieDie Nachfragen würden mich jetzt auch interessieren. Denn soweit ich mich erinnern kann gabs diesbezüglich noch keinen ernst zu nehmenden Artikel.
Aber mal angenommen es gäbe ihn. Warum sollten deiner Ansicht nach Arbeiter aus dem Ausland nicht mit deutschen Arbeitern konkurrieren dürfen? Das geschieht auf höchster Ebene (Manager, Professoren, Ärzte) schon seit Jahren. Es ist mit der Ausrichtung Deutschlands als soziale Marktwirtschaft vereinbar. Es verletzt keine Menschenrechte.
Warum soll es die "bildungsferne Unterschicht" in diesem Punkt besser haben, als jeder andere Arbeitnehmer?
Die Vorstellung, es gäbe einen statischen, begrenzten Pool an Arbeitsplätzen, ist eh falsch. Aber die Debatte hatten wa mit Droelf schon vor unzähligen Seiten.
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Was sagt ihr zum Sondergipfel mit der Türkei? Die Türkei nimmt illegale Einwanderer zurück und tauscht sie gegen Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern...
Die Idee dahinter ist, dass sich illegale Migration nicht mehr lohnt. Theoretisch gar nicht mal so schlecht, ich frage mich nur was die Türkei mit den illegalen macht.
Edit:
Witzig, zwei Parteien finden zusammen
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/bildergalerie/-/id=13831106/did=13831192/gp1=17073122/gp2=17073250/nid=13831106/vv=gallery/1j1k40c/index.html
Auch interessant, bei den Landtagswahlen in Hessen hat die NPD wohl dort gut abgeschnitten, wo die AfD nicht angetreten ist.
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Ich finde es interressant, dass hier immer von einer Lösung gesprochen wird. Im Grunde genommen erkauft sich Merkel eine Problemverlagerung und macht sich abhängig von einer Regierung, die in unserer Medienlandschaft seit langem als "das Böse" gilt. Am Ende wird Merkel gar erpressbar, denn was macht sie, wenn die Türken mit weiteren Forderungen kommen und einfach die Schleusen wieder öffnen? Ich denke die kommenden Jahre, gerade hinsichtlich des EU-Beitritts der Türkei, werden noch für richtig Stimmung sorgen.
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Allerdings ist schon lange klar, dass es in diesen Fragen immer nur um die weniger schlimmen Lösungen geht.Zitat von iceIch finde es interressant, dass hier immer von einer Lösung gesprochen wird. Im Grunde genommen erkauft sich Merkel eine Problemverlagerung und macht sich abhängig von einer Regierung, die in unserer Medienlandschaft seit langem als "das Böse" gilt. Am Ende wird Merkel gar erpressbar, denn was macht sie, wenn die Türken mit weiteren Forderungen kommen und einfach die Schleusen wieder öffnen? Ich denke die kommenden Jahre, gerade hinsichtlich des EU-Beitritts der Türkei, werden noch für richtig Stimmung sorgen.
Dieser Weg ist erstmal besser als "Alle Grenzen dicht, bis wir die Leute an der Grenze abknallen müssen" oder "Grenzen offen bis unser Land kollabiert". Kompromisse gehören zur schlechten Ausgangslage dazu und haben nichts mit unseren "schlechten" Politikern zu tun.
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Ich kann mir vorstellen, dass wir von Zeiträumen von vielen Jahren sprechen. Du kannst die Flüchtlinge solange nicht auf Halde lagern. Es ist sinnvoll, sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren und sich in diesem Zusammenhang auch um eine bessere Kompatibilität/Anerkennung verschiedener Abschlüsse zu bemühen.Zitat von cena_Ist mir auch absolut schleierhaft.Zitat von Der OllieAber mir muss mal wirklich jemand erklären, inwiefern sich die Investitionen zur Integration und Ausbildung der Flüchtlinge aus Sicht des deutschen Arbeitsmarktes und Sozialsystems lohnen. Denn das sehe ich derzeit nicht.
Absolut korrekt. Und so schließt sich sogar langsam der Kreis nach 200 Seiten Thread.Zitat von Der OllieDer springende Punkt beim Thema Asyl ist auch, dass von vorne herein fest steht, dass die Leute nicht dauerhaft in Deutschland bleiben dürfen. Es ist ein Aufenthalt auf Zeit, bis im Herkunftsland wieder geordnete Verhältnisse herrschen. Das ist die Folge unseres fehlenden Einwanderungsgesetzes. Dies wird aber scheinbar vergessen. Allgemein wird viel zu wenig über die wirtschaftlichen Folgen der Flüchtlingskrise gesprochen.
Dazu kommt: Wem hier die Integration in den Arbeitsmarkt gelingt und wer hier etliche Jahre gelebt und gewirkt hat, wird hier eventuell auch einen Einbürgerungsantrag stellen. Und uns dann als Arbeitskraft erhalten bleiben.
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Es ist für mich aber kein Kompromiss. Es ist ein: Aus den Augen, aus dem Sinn. Wir sind der reichste Kontinent dieser Erde, aber all das, was wir nicht schaffen kann die Türkei jetzt mal ebenso wegen der paar Mrd. die da runter fließen?Zitat von SekedowAllerdings ist schon lange klar, dass es in diesen Fragen immer nur um die weniger schlimmen Lösungen geht.Zitat von iceIch finde es interressant, dass hier immer von einer Lösung gesprochen wird. Im Grunde genommen erkauft sich Merkel eine Problemverlagerung und macht sich abhängig von einer Regierung, die in unserer Medienlandschaft seit langem als "das Böse" gilt. Am Ende wird Merkel gar erpressbar, denn was macht sie, wenn die Türken mit weiteren Forderungen kommen und einfach die Schleusen wieder öffnen? Ich denke die kommenden Jahre, gerade hinsichtlich des EU-Beitritts der Türkei, werden noch für richtig Stimmung sorgen.
Dieser Weg ist erstmal besser als "Alle Grenzen dicht, bis wir die Leute an der Grenze abknallen müssen" oder "Grenzen offen bis unser Land kollabiert". Kompromisse gehören zur schlechten Ausgangslage dazu und haben nichts mit unseren "schlechten" Politikern zu tun.
Natürlich bin ich froh, wenn die Flüchtlingszahlen erst einmal sinken. Und die Idee mit dem Austausch der Schutzsuchenden und den Wirtschaftsflüchtlingen hört sich auch gut an. Ich zweifle eben etwas an der Nachhaltigkeit dieses Handels und alle dem, was daraus noch folgt.
Hoffen wir darauf, dass das alles so fruchtet wie es sich die Verhandlungspartner vorstellen.
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Sehe das natürlich auch kritisch, aber das Thema "Flüchtlingsursachen bekämpfen" ist einfach weitaus schwieriger, als das Thema wie mit man den Leuten, die jetzt vor der Tür stehen umgehen soll.
Deutschland kann für Menschen in Not schon Einiges tun, Ursachen beenden können wir eigentlich überhaupt nicht.
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vllt sollten wir aufhören Länder zu bombadieren und sie in einem wirtschaftlichen Elend zurücklassen? das ehemalige Jugoslawien ist seit den Bomben der NATO nur noch ein Trümmerhaufen (wirtschaftlich) und die Menschen, die heute aus dieser Region als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet werden, haben so gut wie keine Chance hier aufgenommen zu werden.
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Danke, dass du meine Aussage bestätigst. Deutschland alleine hat da deutlich weniger Möglichkeiten als bei der Flüchtlingshilfe, weil wir als Land sicher nicht der Hauptaggressor sind, bei Syrien ist jetzt Deutschland auch nicht gerade der wichtigste Faktor. Währens unser Land also die Möglichkeit hat 1Mio Flüchtlinge aufzunehmen, ohne, dass uns jemand reinreden kann, können wir sicher nicht mal eben Kriege beenden. Dies sind zwei unterschiedliche Themen.
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Zitat von c. ronaldovllt sollten wir aufhören Länder zu bombadieren und sie in einem wirtschaftlichen Elend zurücklassen? das ehemalige Jugoslawien ist seit den Bomben der NATO nur noch ein Trümmerhaufen (wirtschaftlich) und die Menschen, die heute aus dieser Region als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet werden, haben so gut wie keine Chance hier aufgenommen zu werden.
also lieber einem milosevic erlauben ganze bevölkerungen auszurotten, hauptsache man hat 26 jahre später keine "doppelmoral"?Zitat von c. ronaldoDu verstehst den Gedanken, der dahinter steht nicht. Wurde auch schon von keyc angesprochen - Doppelmoral.
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